{"id":167970,"date":"2026-06-14T20:00:11","date_gmt":"2026-06-14T20:00:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/167970\/"},"modified":"2026-06-14T20:00:11","modified_gmt":"2026-06-14T20:00:11","slug":"im-vorfeld-der-g7-bei-protesten-in-genf-fliegen-steine-und-bersten-fenster","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/167970\/","title":{"rendered":"Im Vorfeld der G7: Bei Protesten in Genf fliegen Steine und bersten Fenster"},"content":{"rendered":"<p>Im Vorfeld der G7Bei Protesten in Genf fliegen Steine und bersten Fenster<\/p>\n<p>14.06.2026, 21:07 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(04:24 min)<\/p>\n<p>TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=n-tv.de\" title=\"ntv als bevorzugte Quelle auf Google hinzuf\u00fcgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">In Genf eskaliert der Protest gegen den G7-Gipfel. Ein Block aus einigen Hundert schwarz gekleideten Mitl\u00e4ufern st\u00f6rt die lange Zeit friedliche Atmosph\u00e4re der Demonstranten gest\u00f6rt. Der gr\u00f6\u00dfte Teil der Demonstranten bleibt aber friedlich.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Ein zun\u00e4chst friedlicher Protest gegen den bevorstehenden G7-Gipfel in Frankreich ist in Genf zunehmend eskaliert. Am Sp\u00e4tnachmittag und Abend schmissen Vermummte zahlreiche Scheiben ein, die Polizei setzte mehrfach Tr\u00e4nengas ein.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Ein Block aus einigen Hundert schwarz gekleideten Mitl\u00e4ufern st\u00f6rte die lange Zeit friedliche Atmosph\u00e4re der Demonstranten. Die Vermummten rissen Pflastersteine aus dem Boden und Sperrholzverkleidungen von Schaufenstern, setzte ein Auto und M\u00fcllcontainer in Brand und warf zahlreiche Scheiben ein, sowohl von Gesch\u00e4ften als auch an Bushaltestellen, Reklametafeln sowie den Eing\u00e4ngen von UN-Organisationen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Polizei sprach von mindestens 20.000 Teilnehmenden, die Organisatoren von Zehntausenden. Die Polizei war mit rund 7.000 Sicherheitskr\u00e4ften im Einsatz. Sie hielt sich lange im Hintergrund. Abseits der genehmigten Marschroute riegelte sie aber mit gro\u00dfem Aufgebot etwa die wichtigste Br\u00fccke \u00fcber die Rhone zu den Haupteinkaufsstra\u00dfen und an anderer Stelle den Hauptsitz der Vereinten Nationen ab. Die Polizei berichtete auf Facebook, dass sie mehrere Gegenst\u00e4nde konfiszierte, die offenbar f\u00fcr Konfrontationen mit der Polizei vorgesehen gewesen seien.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die &#171;No G7&#187;-Koalition aus 60 Organisationen protestierte laut einem Manifest gegen US-Milit\u00e4rbasen in Europa, f\u00fcr h\u00f6here Mindestl\u00f6hne, kostenlose Verh\u00fctungsmittel, grenzenlose Freiz\u00fcgigkeit f\u00fcr Arbeitende aus aller Welt und die Streichung der Angabe des Geschlechts aus allen Ausweisdokumenten.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die G7 bezeichneten sie als &#171;illegitime und \u00fcberholte Institution, ein privater Klub, der nicht mehr der heutigen Welt entspricht&#187;. Dort f\u00e4llten &#171;Gro\u00dfm\u00e4chte Entscheidungen zugunsten der privilegiertesten Minderheit der Welt und zum Nachteil von mehr als 90 Prozent der Bev\u00f6lkerung.&#187;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das Treffen der G7-Staats- und Regierungschefs aus Deutschland, Frankreich, Gro\u00dfbritannien, Italien, Kanada, Japan und den USA beginnt an diesem Montag in \u00c9vian auf der franz\u00f6sischen Uferseite des Genfersees. Genf liegt rund 50 Kilometer entfernt, aber Frankreich wollte nach Angaben der Genfer Stadtregierung keine Proteste dulden. Deshalb meldeten die Organisatoren die Demonstration in Genf an.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der gr\u00f6\u00dfte Teil der Demonstranten blieb friedlich. Aus Riesenlautsprechern dr\u00f6hnte bei dem Marsch Musik, und abgesehen von dem offenbar gewaltbereiten schwarzen Block tanzten die Demo-Teilnehmerinnen und &#8211; Teilnehmer bei strahlendem Sonnenwetter und guter Laune.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Genf hatte sich f\u00fcr Ausschreitungen\u00a0gewappnet, in Erinnerung an verheerende Sch\u00e4den und Gesch\u00e4ftspl\u00fcnderungen bei einer Demonstration im Jahr 2003 gegen die damalige G8 noch mit Russland. Hunderte Gesch\u00e4ftsleute und Hoteliers hatten ihre Schaufenster und Eing\u00e4nge deshalb mit Sperrholzplatten verriegelt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Ereignisse von 2003 seien ein Trauma f\u00fcr die Genfer Polizei, sagte die Polizeichefin des Kantons, Monica Bonfanti. Damals waren nur wenige Dutzend Beamte im Einsatz, die von der Gewalt v\u00f6llig \u00fcberrumpelt wurden. Dieses Mal hatte sie Verst\u00e4rkung aus dem ganzen Land aufgeboten. Mehrere Tausend Polizistinnen und Polizisten kontrollieren seit zwei Tagen \u00fcberall in der Stadt Autos und Personalien von Passanten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Aufgabe der Schweizer Sicherheitskr\u00e4fte war nicht nur die Bew\u00e4ltigung der Demonstration. Sie m\u00fcssen auch die Sicherheit der anreisenden Staats- und Regierungschefs garantieren. In Genf liegt der n\u00e4chstgelegene Flughafen zu \u00c9vian, die meisten Delegationen sollen dort am Montag eintreffen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Genf ist wie eine Enklave auf franz\u00f6sischem Gebiet. Die Schweizer haben die rund 30 Grenz\u00fcberg\u00e4nge bis auf sieben geschlossen und f\u00fchrten schon am Freitag Personenkontrollen in der Stadt durch.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, Christiane Oelrich, Anna Ringle und Michael Kappeler, dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Vorfeld der G7Bei Protesten in Genf fliegen Steine und bersten Fenster 14.06.2026, 21:07 Uhr Artikel anh\u00f6ren(04:24 min)&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":167971,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[26,27],"tags":[2436,29527,115,114,175,851,45],"class_list":["post-167970","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-geneve","category-genf","tag-demonstrationen","tag-g7","tag-geneve","tag-genf","tag-politik","tag-polizei","tag-schweiz"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116750235220532516","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/167970","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=167970"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/167970\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/167971"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=167970"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=167970"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=167970"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}