{"id":169338,"date":"2026-06-15T17:22:18","date_gmt":"2026-06-15T17:22:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/169338\/"},"modified":"2026-06-15T17:22:18","modified_gmt":"2026-06-15T17:22:18","slug":"jak-stat-inhibitoren-studie-mit-29-000-patienten-warnt-vor-infektionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/169338\/","title":{"rendered":"JAK-STAT-Inhibitoren: Studie mit 29.000 Patienten warnt vor Infektionen"},"content":{"rendered":"<p>Besonders \u00e4ltere Patienten und chronisch Kranke sind betroffen.<\/p>\n<p>Rote-Hand-Briefe warnen vor Dosierungsfehlern<\/p>\n<p>Das Onkologikum Bendamustin Accord birgt ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr Dosierungsfehler. Der Grund: Das Pr\u00e4parat kann eine zehnfach h\u00f6here Konzentration aufweisen als vergleichbare Produkte.<\/p>\n<p>Anzeige: Die neue Studie mit \u00fcber 29.000 Patienten zeigt: JAK-STAT-Inhibitoren erh\u00f6hen das Risiko f\u00fcr Influenza, Bronchitis und Herpesinfektionen. Besonders \u00e4ltere und chronisch kranke Patienten sind betroffen. Unser kostenloser Leitfaden erkl\u00e4rt die Risiken und zeigt Sicherheitsma\u00dfnahmen. <a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/jak-stat-inhibitoren-29000-patienten-studie-warnt-vor-5031?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_972877:Topic_senior_health_aging:Source_DNV_Dynamic_LP&amp;lp=5031\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Jetzt Leitfaden anfordern<\/a><\/p>\n<p>Auch bei Medizinprodukten wie Accupaque- und Visipaque-Flaschen sowie bestimmten Chargen von Evrysdi wurden Partikelrisiken identifiziert. Die Beh\u00f6rden raten zu besonderer Vorsicht bei der Anwendung.<\/p>\n<p>Wirksamkeit und Sicherheit unter der Lupe<\/p>\n<p>F\u00fcr Tecovirimat SIGA wurde die Indikation bei Mpox eingeschr\u00e4nkt \u2013 es fehlen ausreichende Wirksamkeitsbelege. Beim Gewichtsreduktionsmittel Mysimba (Naltrexon\/Bupropion) empfehlen Experten den Therapieabbruch, wenn nach einem Jahr kein Gewichtsverlust von mindestens f\u00fcnf Prozent erreicht wurde. Grund sind kardiovaskul\u00e4re Risiken.<\/p>\n<p>Bei Antiepileptika wie Cenobamat r\u00fccken schwere Lebersch\u00e4den in den Fokus der Sicherheits\u00fcberwachung.<\/p>\n<p>Hypertonie und Schmerztherapie: Vorsicht geboten<\/p>\n<p>Kombinationspr\u00e4parate wie Caramlo (Amlodipin und Candesartan) stehen bei der Behandlung der essenziellen Hypertonie im Fokus. Die maximale Dosierung liegt bei 32 mg Candesartan und 10 mg Amlodipin. Bei schweren Leberfunktionsst\u00f6rungen bestehen Kontraindikationen. \u00c4ltere Patienten ben\u00f6tigen eine engmaschige \u00dcberwachung.<\/p>\n<p>Auch der Wirkstoff Duloxetin zeigt komplexe Nebenwirkungsprofile. Neben h\u00e4ufigen Beschwerden wie Kopfschmerzen und Mundtrockenheit dokumentieren \u00c4rzte seltene, aber schwerwiegende Komplikationen: Serotonin-Syndrom, Krampfanf\u00e4lle oder Leberversagen.<\/p>\n<p>Neue Metaanalyse zu JAK-STAT-Inhibitoren<\/p>\n<p>Eine im Juni 2026 ver\u00f6ffentlichte Studie im Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology liefert neue Erkenntnisse. Die Metaanalyse von 74 randomisierten kontrollierten Studien mit \u00fcber 29.000 Patienten zeigt ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr Influenza, Bronchitis und Herpesinfektionen \u2013 besonders bei Patienten mit atopischer Dermatitis.<\/p>\n<p>Ein signifikant gesteigertes Risiko f\u00fcr schwere, opportunistische oder mykotische Infektionen konnte die Analyse nicht best\u00e4tigen.<\/p>\n<p>Gef\u00e4hrliche Verunreinigungen in Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln<\/p>\n<p>Beh\u00f6rdliche Warnungen von Mitte Juni 2026 listen zahlreiche Produkte auf, die illegal mit verschreibungspflichtigen Wirkstoffen versetzt wurden. In Honig, Schokoladenprodukten und Kr\u00e4uterpasten fanden Kontrolleure Sildenafil, Tadalafil oder Flibanserin.<\/p>\n<p>Andere Pr\u00e4parate enthielten nicht deklariertes Dexamethason, Paracetamol oder Sibutramin. In pflanzlichen Produkten wie Moringa wurden Salmonellenverunreinigungen festgestellt.<\/p>\n<p>Apothekenwesen vor tiefgreifendem Wandel<\/p>\n<p>Anzeige: Ihr Arzt hat Ihnen JAK-STAT-Inhibitoren verschrieben? Dann sollten Sie die aktuellen Sicherheitshinweise kennen. Die Metaanalyse von 74 Studien warnt vor Infektionen \u2013 besonders bei atopischer Dermatitis. Erfahren Sie in unserem Ratgeber, worauf Sie achten m\u00fcssen. <a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/jak-stat-inhibitoren-29000-patienten-studie-warnt-vor-5031?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_972877:Topic_senior_health_aging:Source_DNV_Dynamic_LP&amp;lp=5031\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Ratgeber jetzt herunterladen<\/a><\/p>\n<p>Mehr als 3.600 Apotheken sind innerhalb eines Jahrzehnts verschwunden. Das Bundesgesundheitsministerium unter Nina Warken plant eine Reform: Apotheken sollen k\u00fcnftig Schutzimpfungen gegen Tetanus oder Keuchhusten durchf\u00fchren, Blut abnehmen und bestimmte Schnelltests anbieten d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Die \u00c4rzteschaft \u00fcbt Kritik an der \u00dcbertragung genuin \u00e4rztlicher Aufgaben.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich droht ein technisches Problem: Bestimmte elektronische Heilberufsausweise (eHBA) der Generation 2.0 mit IDEMIA-Chips werden zum 30. Juni 2026 gesperrt. Ohne rechtzeitigen Austausch sind keine rechtssicheren elektronischen Signaturen f\u00fcr E-Rezepte oder Arbeitsunf\u00e4higkeitsbescheinigungen mehr m\u00f6glich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Besonders \u00e4ltere Patienten und chronisch Kranke sind betroffen. 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