{"id":171597,"date":"2026-06-17T04:20:45","date_gmt":"2026-06-17T04:20:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/171597\/"},"modified":"2026-06-17T04:20:45","modified_gmt":"2026-06-17T04:20:45","slug":"elefantengeburt-im-zoo-zuerich-endet-tragisch-kalb-wird-eingeschlaefert-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/171597\/","title":{"rendered":"Elefantengeburt im Zoo Z\u00fcrich endet tragisch: Kalb wird eingeschl\u00e4fert"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Traurige Nachricht aus dem Zoo Z\u00fcrich: Das am 1. Juni geborene Elefantenkalb wurde eingeschl\u00e4fert. Das m\u00e4nnliche Jungtier konnte im Anschluss an die komplikationslose Geburt trotz wiederholter Versuche nicht selbstst\u00e4ndig aufstehen, da es seine Hinterbeine nicht belasten konnte. Dar\u00fcber informiert der Zoo in einer Medienmitteilung. Hier hei\u00dft es: \u201eDa sich sein Zustand trotz gro\u00dfen Einsatzes der Tierpfleger und Tier\u00e4rzte verschlechterte und die Prognose keine Aussicht auf ein komplikationsfreies und lebensf\u00e4higes Aufwachsen des Kalbes zulie\u00df, entschied das Team im Sinne des Tierwohls, das Kalb zu euthanasieren.\u201c\n  <\/p>\n<p>            Elefant k\u00e4mpft mit Problemen beim Aufstehen<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Weitere Details zur Geburt und der Situation des Jungtiers werden in der Mitteilung ausgef\u00fchrt. Die 40-j\u00e4hrige Elefantenkuh Indi hatte demnach am Montag, 1. Juni, im Kaeng Krachan Elefantenpark ein m\u00e4nnliches Jungtier geboren. Asiatische Elefanten (Elephas maximus) leben nat\u00fcrlicherweise in sogenannten Matriarchaten. Dabei bilden die Weibchen gemeinsam mit ihren Jungtieren enge Familienverb\u00e4nde, die von der \u00e4ltesten und erfahrensten Kuh angef\u00fchrt werden. Auch Indi und ihre Tochter Chandra verbindet ein besonders enges Verh\u00e4ltnis. Entsprechend waren die beiden Elefantenk\u00fche w\u00e4hrend des gesamten Geburtsvorgangs zusammen und meisterten diesen ausgesprochen souver\u00e4n.  Dem Jungtier gelang es anschlie\u00dfend aber nicht, wie f\u00fcr Elefanten \u00fcblich, wenige Minuten nach der Geburt selbstst\u00e4ndig aufzustehen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Zur Situation nach der Geburt hei\u00dft es in der Mitteilung: \u201eDas m\u00e4nnliche Jungtier von Elefantenkuh Indi und dem 21-j\u00e4hrigen Bullen Thai unternahm wiederholt kr\u00e4ftige Aufstehversuche, konnte seine Hinterbeine jedoch nicht ausreichend belasten, weshalb es auf dem Boden liegen blieb\u201c, wird  Zoodirektor Severin Dressen zitiert.\n  <\/p>\n<p>            Die Situation bessert sich nicht, der kleine Elefant steht nicht auf<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Um eine Untersuchung sowie die medizinische Versorgung des Kalbes zu erm\u00f6glichen, wurde Chandra \u2013 die Halbschwester des Jungtiers \u2013 zun\u00e4chst von Muttertier und Kalb getrennt. Zudem erhielt die Elefantenkuh Indi eine medikament\u00f6se Beruhigung, damit das Jungtier von ihr separiert werden konnte. So war es m\u00f6glich, weitere Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, um den Jungbullen beim Aufstehen zu unterst\u00fctzen und ihn mittels Infusionen mit Fl\u00fcssigkeit zu versorgen. Bei der anschlie\u00dfenden Untersuchung konnten keine offensichtlichen Verletzungen festgestellt werden. Trotz aller Bem\u00fchungen war das Jungtier nicht in der Lage, seine Hinterbeine ausreichend zu belasten und selbstst\u00e4ndig zu laufen.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/1781670045_474_tbe5996.jpg\" alt=\"Der kleine Elefant, der im Zoo Z\u00fcrich das Licht der Welt erblickte, hatte keine \u00dcberlebenschance.\" title=\"Der kleine Elefant, der im Zoo Z\u00fcrich das Licht der Welt erblickte, hatte keine \u00dcberlebenschance.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Der kleine Elefant, der im Zoo Z\u00fcrich das Licht der Welt erblickte, hatte keine \u00dcberlebenschance.<br \/>\n    Foto: Zoo Z\u00fcrich, Tim Benz<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Der kleine Elefant, der im Zoo Z\u00fcrich das Licht der Welt erblickte, hatte keine \u00dcberlebenschance.<br \/>\n    Foto: Zoo Z\u00fcrich, Tim Benz<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Somit wurde die Mutter am Abend wieder zu ihrem Jungtier gelassen. Auch \u00fcber Nacht stand das Jungtier trotz intensiver Betreuung und kontinuierlicher tier\u00e4rztlicher \u00dcberwachung nicht auf. Nach einer erneuten Gesamtbeurteilung der Situation entschied sich das Team im Sinne des Tierwohls f\u00fcr die Euthanasie des Jungtiers. Die Prognose lie\u00df keine Aussicht auf ein komplikationsfreies und lebensf\u00e4higes Aufwachsen des Kalbs zu. Anschlie\u00dfend erhielt Mutter Indi die M\u00f6glichkeit, sich von ihrem verstorbenen Jungtier zu verabschieden.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    \u201eWir h\u00e4tten uns sehr einen gl\u00fccklicheren Ausgang der Tr\u00e4chtigkeit von Indi gew\u00fcnscht\u201c, bedauert Zoodirektor Severin Dressen den Tod des Jungtiers.\n  <\/p>\n<p>            Elefanten im Zoo Z\u00fcrich<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Im Kaeng Krachan Elefantenpark leben derzeit zwei voneinander getrennte Elefantenherden mit jeweils zwei weiblichen Tieren sowie ein Bulle, der zeitweise Zugang zu beiden Gruppen erh\u00e4lt.\n  <\/p>\n<p>    Asiatische Elefanten<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Der Asiatische Elefant wird auf der Roten Liste der gef\u00e4hrdeten Tierarten der Weltnaturschutzunion IUCN als stark bedroht gef\u00fchrt. Weltweit leben nur noch rund 50.000 Tiere in der Natur \u2013 und ihr Bestand nimmt weiter ab. <a href=\"https:\/\/www.suedkurier.de\/hochrhein\/giraffenbaby-xahara-erblickt-im-zoo-basel-das-licht-der-welt-08-04-26-113826326\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Deshalb engagiert sich der Zoo Z\u00fcrich<\/a> seit 2009 mit seinem Naturschutzprojekt Kaeng Krachan in Thailand f\u00fcr den Schutz der Tierart.\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Traurige Nachricht aus dem Zoo Z\u00fcrich: Das am 1. Juni geborene Elefantenkalb wurde eingeschl\u00e4fert. Das m\u00e4nnliche Jungtier konnte&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":171598,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[25],"tags":[38335,45,16202,104],"class_list":["post-171597","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-zuerich","tag-elefantengeburt","tag-schweiz","tag-tierwohl","tag-zuerich"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116763528190104801","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/171597","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=171597"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/171597\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/171598"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=171597"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=171597"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=171597"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}