{"id":172504,"date":"2026-06-17T18:03:30","date_gmt":"2026-06-17T18:03:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/172504\/"},"modified":"2026-06-17T18:03:30","modified_gmt":"2026-06-17T18:03:30","slug":"dan-dagostino-pendulum-vollverstaerker-fuer-23-500-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/172504\/","title":{"rendered":"Dan D\u2019Agostino Pendulum: Vollverst\u00e4rker f\u00fcr 23.500 Euro"},"content":{"rendered":"<p>Es gibt Firmengr\u00fcnder, die \u00fcber lange Zeit und mit h\u00f6chster Kompetenz immer wieder Meilensteine der HiFi-Geschichte setzten. In der kleinen und nerdigen Welt des High End HiFi geh\u00f6rt Dan D\u2019Agostino zweifelsfrei zu diesen Legenden, dessen Portfolio verarbeitungstechnisch, aber auch preislich allerdings in \u00e4u\u00dferst exklusiven Sph\u00e4ren angesiedelt ist. LowBeats hatte nun seinen neuen \u201eEinsteiger\u201c-Vollverst\u00e4rker Pendulum mit optionalem Streaming-Digitalboard im Test. Der ist \u2013 erwartungsgem\u00e4\u00df \u2013 leider nicht billig. Aber leider auch sehr gut\u2026<\/p>\n<p>Dan D\u2019Agostino \u2013 Von Fiction zu Science<\/p>\n<p>Der Experte f\u00fcr Verst\u00e4rkerschaltungen Dan D\u2019Agostino hat die nicht minder legend\u00e4re Marke Krell begr\u00fcndet und damit den Grundstein f\u00fcr seinen Ruf als begnadeter Verst\u00e4rkerentwickler begr\u00fcndet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Pendulum_-20.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-200128 size-full lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Pendulum_-20.jpeg\" alt=\"Dan D'Agostino Pendulum\" width=\"1440\" height=\"960\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 1440px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1440\/960;\"\/><\/a>Pendulum: Ein Vollverst\u00e4rker wie aus dem Bilderbuch (Foto: F. Borowski)<\/p>\n<p>Wie es manchmal so kommt: Im Jahr 2009 verlie\u00df D\u2019Agostino Krell wegen Streitigkeiten mit der damaligen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung das von ihm gegr\u00fcndete Unternehmen. Kurz nach dem Weggang gr\u00fcndete er 2011 die Firma <a href=\"https:\/\/dandagostino.com\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Dan D\u2019Agostino Master Audio Systems<\/a> und begann noch im selben Jahr Verst\u00e4rker unter eigenem Namen zu bauen und zu verkaufen. Erste Produkte waren die Momentum- und Progression\u2011Serie. Letztere wird in diesem Jahr komplett \u00fcberarbeitet. Auf der High End in Wien waren die Neuheiten schon zu sehen. Zu den j\u00fcngeren Spr\u00f6sslingen geh\u00f6rt auch der Momentum Z Mono-Endverst\u00e4rker.<\/p>\n<p>Doch wir bleiben bei dem \u201eEinstiegsmodell\u201c von D\u2019Agostino, dem Vollverst\u00e4rker Pendulum. Ich schreibe das bewusst in Anf\u00fchrungszeichen, denn mit Preisen ab rund 23.500 bis knapp 29.000 Euro \u2013 je nach Ausstattung mit Phono-Modul und\/oder Streamingboard \u2013 h\u00f6rt sich \u201eEinstigesmodell\u201c etwas seltsam f\u00fcr einen HiFi-Verst\u00e4rker an. Aber der Pendulum ist nun mal der derzeit g\u00fcnstigste Amp im super exklusiven D\u2018Agostino-Portfolio.<\/p>\n<p>Es handelt sich bei den Sch\u00f6pfungen von D\u2019Agostino zweifellos um absolute Luxusprodukte. Aber immer auch um technologische Exzellenz, also das, was High-End Hifi eigentlich ausmacht: Die st\u00e4ndige Verschiebung von Grenzen, um das Klangerlebnis immer noch ein bisschen weiter in Richtung absoluten Realismus zu verbessern. Ein Ziel, dass bei dem heutigen durchschnittlichen Qualit\u00e4tsstandard besserer Verst\u00e4rker gar nicht so einfach zu realisieren ist, denn Verbesserungen finden oft nur noch im kleinen Prozentbereich statt. Manche behaupten sogar, es gibt gar keine Unterschiede bei Verst\u00e4rkern mehr, au\u00dfer deren Funktionen und ihre Ausgangsleistung. Aber so weit w\u00fcrde ich nicht gehen. Dass tats\u00e4chlich noch mehr gehen kann, beweisen solche Sahneverst\u00e4rker wie die <a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/linn-klimax-solo-500-mono-endstufen-fuer-56-000-euro\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Linn Solo Klimax 500<\/a>.<\/p>\n<p>Seine pers\u00f6nlichen (Klang-) Grenzen setzt Dan D\u2019Agostino derzeit mit Verst\u00e4rkern wie den unglaublichen <a href=\"https:\/\/www.audio-reference.de\/produkte\/dan-dagostino-epic-1600\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Relentless<\/a> Monobl\u00f6cken zum Gegenwert eines kleineren Einfamilienhauses oder auch mit den Endstufen <a href=\"https:\/\/www.audio-reference.de\/produkte\/dan-dagostino-momentum-z\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Momentum Z<\/a>. Die kleineren Serien <a href=\"https:\/\/www.audio-reference.de\/marken\/dan-dagostino\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Progression<\/a> und eben auch der <a href=\"https:\/\/www.audio-reference.de\/produkte\/dan-dagostino-pendulum-integrated-amplifier\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Pendulum<\/a> wollen aber keine so gro\u00dfen Klangabstriche machen, um damit im Mainstream und Beliebigkeit unterzugehen. Nein, ein echter Dan klingt immer \u00fcberragend. \u2013 So zumindest die Meinung der Fans. Aber stimmt das auch?<\/p>\n<p>Dan D\u2019Agostino Pendulum: Luxus trifft auf Steam Punk<\/p>\n<p>Es sind zwar nur \u00c4u\u00dferlichkeiten, und die spielen angeblich bei wahren High-Endern keine Rolle, weil nur der Klang z\u00e4hlt. Aber wir wissen alle tief in unserem Herzen, dass die Optik auch im HiFi eine sehr gro\u00dfe Rolle bei unseren Entscheidungen spielt. Nicht selten sogar die ausschlaggebende.<\/p>\n<p>Die Produkte von D\u2019Agostino unterscheiden sich seit jeher von der Konkurrenz und haben stets ihren eigenen Look. Den muss man nicht m\u00f6gen, aber er hat Charakter. Tolle Geschichten ranken sich um die Herkunft bestimmter Design-Details. Wie etwa, dass die urspr\u00fcnglichen Krell-Verst\u00e4rker mit ihren gro\u00dfen Zeigerinstrumenten von dem klassischen Science-Fiction-Film \u201e<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Forbidden_Planet\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Forbidden Planet<\/a>\u201c (1956) inspiriert waren. Auch der Firmenname Krell stammt demnach aus diesem Film, in dem eine omin\u00f6se Alien-Spezies namens \u201eKrell\u201c eine Rolle spielen, die allerdings schon seit 200.000 Jahren aus dem Universum verschwunden sind. Die Krell hinterlie\u00dfen eine gigantische, noch immer funktionierende unterirdische Maschine mit einem Volumen von 33.000 km\u00b3, die von 9.208 thermonuklearen Reaktoren gespeist wird und grenzenlose Macht verleihen soll \u2013 was bei Betrachtung der heutigen, immer gr\u00f6\u00dfer werdenden KI-Rechenzentren be\u00e4ngstigend vision\u00e4r f\u00fcr eine Story aus den 50ern anmutet, allerdings mit Audio-Verst\u00e4rkern nur wenig zu tun hat\u2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Pendulum_-13.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-200116 size-full lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Pendulum_-13.jpeg\" alt=\"Dan D'Agostino Pendulum\" width=\"1440\" height=\"1080\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 1440px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1440\/1080;\"\/><\/a>Steam-Punk-Elemente mit Kupfer-Highlights und \u00fcppiger Metallverarbeitung zeichnen das Design des Pendulum aus (Foto: F. Borowski)<\/p>\n<p>Von solch fantastischen Storys scheint auch das D\u2019Agostino-Design inspiriert zu sein. Ich hatte zwar noch nicht die Gelegenheit, den Meister pers\u00f6nlich danach zu fragen. Aber f\u00fcr mich k\u00f6nnten Filme wie \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/20.000_Meilen_unter_dem_Meer_(Roman)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">20.000 Meilen unter dem Meer<\/a>\u201c Einfluss gehabt haben. Vor allem die oft bei Dan D\u2019Agostino zu findenden Kupferelemente, die nicht nur aus technischen Gr\u00fcnden eingesetzt werden (W\u00e4rmeableitung, Schutz gegen RF-Einstreuungen). Auch Zierelemente, wie hier der Ring um das runde Display des Pendulum, sind bei seinen Kreationen h\u00e4ufig aus Kupfer.<\/p>\n<p>Besagter Display-Ring sieht ein wenig aus, wie der Verschluss des Sichtglases in einem historischen Taucheranzug. Oder wie Bullaugen des ber\u00fchmten Unterseebootes Nautilus aus dem Film. Wie gesagt: Ob das wirklich Dans Inspirationsquelle war, ist mir nicht bekannt. Aber ich assoziiere es damit.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Pendulum_-7.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-200110 size-full lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Pendulum_-7.jpeg\" alt=\"Dan D'Agostino Pendulum\" width=\"1440\" height=\"1080\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 1440px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1440\/1080;\"\/><\/a>Massiver Drehknopf mit Kupfer-Intarsien (Foto: F. Borowski)<\/p>\n<p>Auch der Rest der Verst\u00e4rkers verdient einen genaueren Blick. Und ich ich muss hier betonen, dass Bilder dem Amp in seiner wahren Pracht kaum gerecht werden. Mann muss das Gesamtkunstwerk unbedingt pers\u00f6nlich und im Detail inspizieren. Nur dann entdeckt man an den vielen massiven Aluteilen etwa solche Dinge, wie die sehr feinen L\u00e4ngsrillen im Deckel. Der ist also nicht einfach mit einem Standard-Schliff versehen, wie man ihn an unz\u00e4hligen anderen Komponenten mit Geh\u00e4usedeckeln aus Aluminium findet. Also mattiert, poliert oder mit einem von diversen Schliff-Varianten gefinished. Die feinen L\u00e4ngsrillen im Deckel des Pendulum, die nur bei genauem Hinsehen oder in der Vergr\u00f6\u00dferung (siehe n\u00e4chstes Foto) als solche zu erkennen sind, erzeugen beim Dr\u00fcberstreichen mit der Hand ein ganz eigenes \u201eSssst!\u201c-Ger\u00e4usch und reflektieren Licht anders als von silbernen Alu-Geh\u00e4usen gewohnt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Pendulum_-15-b.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-200120 size-full lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Pendulum_-15-b.jpg\" alt=\"Dan D'Agostino Pendulum\" width=\"1440\" height=\"824\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 1440px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1440\/824;\"\/><\/a>Ganz feine L\u00e4ngsrillen in der Deckelplatte des Pendulum. Auch die Bohrungen f\u00fcr die Bel\u00fcftung sind sauber im Detail (Foto: F. Borowski)<\/p>\n<p>Ein genauer Blick auf die gro\u00dfz\u00fcgig abgerundeten Geh\u00e4useecken offenbart weitere Design-Besonderheiten. Deren Radius ist n\u00e4mlich leicht stufig, oder facettiert. Ein Stilelement, das D\u2019Agostino auch an anderen Geh\u00e4usen (auch beim neuen Momentum Z) genutzt hat. Auch das tr\u00e4gt zum besonderen Look dieses Verst\u00e4rkers bei.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Pendulum_-14.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-200118 size-full lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Pendulum_-14.jpeg\" alt=\"Dan D'Agostino Pendulum\" width=\"1440\" height=\"1080\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 1440px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1440\/1080;\"\/><\/a>Die facettierten Kantenrundungen des Geh\u00e4uses (Foto: F. Borowski)<\/p>\n<p>Viel Aluminium bedeutet, obwohl es sich um ein Leichtmetall handelt, hohes Gewicht. Zusammen mit dem kr\u00e4ftigen 750 VA Ringkerntrafo in seinem Inneren bringt der Pendulum stattliche (fast) 20 Kilo auf die Waage. Alles in Allem ist der Amp eine in jeder Hinsicht beeindruckende Erscheinung.<\/p>\n<p>Die nackten Zahlen<\/p>\n<p>Ein Verst\u00e4rker ist ein Verst\u00e4rker, ist ein Verst\u00e4rker. Grunds\u00e4tzlich haben alle die selbe profane Aufgabe, n\u00e4mlich die Signalverst\u00e4rkung zur Tonausgabe \u00fcber Schallwandler. Jeder moderne Class-D Amp in Winzigbauweise leistet heute genug, um beinahe jeden Lautsprecher des Planeten betreiben zu k\u00f6nnen. Wie etwa der <a href=\"https:\/\/fiio-shop.de\/FiiO-Jade-Audio-Level1\/HL02883\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">FiiO Jade Audio Level1<\/a>. Ein Verst\u00e4rker f\u00fcr weniger als 150 Euro, der 2 x 300 W an 4 Ohm liefert. Der Pendulum schafft \u201enur\u201c 240 W an 4 Ohm (120 W an 8 Ohm) pro Kanal. Ausgangsleistung allein macht aber nicht gl\u00fccklich: Es geht immer auch um Verzerrungsarmut.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Pendulum_-1.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-200100 size-full lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Pendulum_-1.jpeg\" alt=\"Dan D'Agostino Pendulum\" width=\"1440\" height=\"1069\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 1440px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1440\/1069;\"\/><\/a>Der Blick ins Innenleben. Bei Dan wird geklotzt, nicht gekleckert (Foto: F. Borowski)<\/p>\n<p>D\u2019Agostino arbeitet im Pendulum mit einer Class-A\/B-Schaltung. So eine Schaltung k\u00f6nnte man nach Schema F aus einem Lehrbuch bauen, oder von einem Computerprogramm im Handumdrehen berechnen lassen. Doch keine Software der Welt (und auch noch keine KI) kann die im High End unumg\u00e4ngliche klanglichen Feinabstimmung aller Bauteile erledigen. Dazu sind immer noch menschliche Ohren und zeitintensive H\u00f6rvergleiche erforderlich. Von dem Aufwand zum Bau der Prototypen ganz zu schweigen. Aber so und nicht anders muss das sein, wenn man sich aus der Masse abheben will. Bei den D\u2019Agostino-Entwicklern ist das eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Pendulum_-3.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-200102 size-full lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Pendulum_-3.jpeg\" alt=\"Dan D'Agostino Pendulum\" width=\"1440\" height=\"1080\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 1440px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1440\/1080;\"\/><\/a>Der kr\u00e4ftige 750-VA-Trafo des Pendulum tr\u00e4gt ma\u00dfgeblich zum Gesamtgewicht von knapp 20 Kilo bei (Foto: F. Borowski)<\/p>\n<p>Die restlichen technischen Daten finden Sie in der folgenden Tabelle. Die sagen aber nur wenig \u00fcber den Klang und die Praxistauglichkeit eines Verst\u00e4rkers aus.<\/p>\n<p>Frequenzgang20 Hz bis 20 kHz, \u00b10,1 dBSignal\/Rauschabstand0,015% @ 1 kHz, 120 W pro Kanal @ 8\u03a9Eingangsimpedanz1 M\u03a9Ausgangsleistung (pro Kanal)120 W @ 8\u03a9 \/ 240 W @ 4\u03a9Ausgangsimpedang0,1\u03a9Analoge Eing\u00e4nge3 Paar symmetrisch XLR; 1 Paar unsymmetrisch CinchDigitaleing\u00e4nge (mit opt. DSM-Modul)Je 1 optisch; RJ45 Ethernet; Wi-Fi; HDMI mit eARCPhono Impedanzen (mit opt. Phono-Modul)47 k\u03a9, 1 k\u03a9, 500\u03a9, 250\u03a9, 100\u03a9, 50\u03a9Phono Gain60 dBAusg\u00e4nge1 Paar symmetrisch XLR;\u00a0 6,35 mm Kopfh\u00f6rer; 2 Paar LautsprecherSteuereungBT-Fernbedienung, RS-232, Trigger OutBesonderheitenBidirektionale Display-Fernbedienung, optionale Module f. Streaming + PhonoMa\u00dfe (BHT)43,2 x 11,8 x 36,6 cmGewicht19,5 kgFinishSilber oder SchwarzAusstattung und Praxis<\/p>\n<p>Die Basisversion des Pendulum ist ein rein analoger Vollverst\u00e4rker f\u00fcr Hochpegelquellen. Daf\u00fcr besitzt er an der R\u00fcckseite genau drei Eing\u00e4nge. Und zwar nur als symmetrische XLR-Inputs. Zus\u00e4tzlich verf\u00fcgt er \u00fcber einen ebenfalls symmetrischen Vorstufenausgang (PREAMP OUT) zum Anschluss an externe Endverst\u00e4rker, sowie \u00fcber einen Trigger-Ausgang. Und nat\u00fcrlich \u00fcber einen Satz solider Lautsprecherterminals. Die nur f\u00fcr Servicezwecke vorgesehene RS232-Buchse mal au\u00dfen vorgelassen war\u2019s das auch schon. Also eine ziemlich puristische Ausstattung, die auf vollsymmetrische Verbindung der wichtigsten Quellen setzt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Pendulum_-6.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-200108 size-full lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Pendulum_-6.jpeg\" alt=\"Dan D'Agostino Pendulum\" width=\"1440\" height=\"1080\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 1440px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1440\/1080;\"\/><\/a>Die analogen Anschl\u00fcsse des Pendulum. Alle Line-Eing\u00e4nge liegen nur als XLR vor (Foto: F. Borowski)<\/p>\n<p>Doch halt: da ist noch ein Loch in der R\u00fcckwand. Und zwar eines mit 6,35 mm Durchmesser, in das zuf\u00e4llig genau die gr\u00f6\u00dferen Klinkenstecker f\u00fcr Kopfh\u00f6rer passen. Der Kopfh\u00f6reranschluss ist mehr als ein willkommener Bonus. Und seine Unterbringung auf der R\u00fcckseite begr\u00fc\u00dfe ich sehr, denn dadurch bleibt die Front frei von Sch\u00f6nheitsmakeln durch Steckanschl\u00fcsse. F\u00fcr diejenigen, die nicht st\u00e4ndig den Kopfh\u00f6rer wechseln, ist das auch kein Komfort-Nachteil, denn so kann der H\u00f6rer st\u00e4ndig eingesteckt bleiben, ohne h\u00e4sslichen Kabelauswurf an der Front. Umgeschaltet wird der Ausgang Kopfh\u00f6rer\/Lautsprecher \u00fcber das Men\u00fc.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlichen Anschluss-Spielraum bietet der Pendulum durch das optional erh\u00e4ltliche Phono-Modul (1.800 Euro), das aber nur f\u00fcr MC-Abtaster zu haben ist. Mein Testger\u00e4t hatte zwar die Buchsen, aber nicht das Phono-Modul.\u00a0<\/p>\n<p>F\u00fcr die moderne digitale Welt h\u00e4lt Dan ein weiteres Modul mit On-Board Streaming, DAC und zus\u00e4tzlichen Digitaleing\u00e4ngen bereit (3.600 Euro). Unterst\u00fctzt durch eine App \u2013 nat\u00fcrlich. Damit wird der Pendulum zu einem vollwertigen Streaming-Vollverst\u00e4rker.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Pendulum_-5.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-200106 size-full lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Pendulum_-5.jpeg\" alt=\"Dan D'Agostino Pendulum\" width=\"1440\" height=\"1080\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 1440px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1440\/1080;\"\/><\/a>Das optionale Streaming-Board bietet die g\u00e4ngigsten Anschl\u00fcsse (Foto: F. Borowski)<\/p>\n<p>Zu den besonderen Ausstattungsmerkmalen des Pendulum geh\u00f6rt seine au\u00dfergew\u00f6hnliche Bluetooth-Fernbedienung. Diese bietet, wie das Ger\u00e4t selbst, ein rundes Farbdisplay und einen gro\u00dfen Drehring. Allerdings nicht wie die am Ger\u00e4t zu findenden Dreh-\/Dr\u00fcck-Kn\u00f6pfe aus massivem Metall, sondern aus Kunstoff. Das Geh\u00e4use der Fernbedienung besteht aus Delrin. Das ist der Handelsname f\u00fcr den in der Industrie h\u00e4ufig verwendeten Kunststoff POM (Polyoxymethylene). Der ist \u00e4u\u00dferst robust und l\u00e4sst sich wunderbar in dreidimensionale Formen fr\u00e4sen. Nur geht ihm ein wenig der Luxusfaktor von geschliffenem Aluminium ab, was man der Fernbedienung auch anmerkt. Die f\u00fchlt sich gut und solide an (mit Ausnahme des etwas wackelig wirkenden Dreh-\/Dr\u00fcck-Rades), verspr\u00fcht aber nicht den sonst so D\u2019Agostino-typischen Vollmetall-Charme.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Pendulum_-24.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-200134 size-full lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Pendulum_-24.jpeg\" alt=\"Dan D'Agostino Pendulum\" width=\"1440\" height=\"960\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 1440px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1440\/960;\"\/><\/a>Die bidirektionale Fernbedienung mit Display geh\u00f6rt zu den Highlights des Pendulum (Foto: F. Borowski)<\/p>\n<p>Zwar unterst\u00fctzt der Pendulum mit dem optionalen Digital-Modul die heute beliebtesten Streaming-Features wie Qobuz\/Tidal\/Spotify-Connect, Roon Ready, dazu HDMI, WiFi und Bluetooth, aber sp\u00e4testens in der App merkt man, dass andere in diesem Bereich schon etwas mehr Entwicklungszeit investiert haben. Zumindest in Sachen Benutzerf\u00fchrung und allgemeinem Bedienkomfort. Andererseits: Bei Nutzung der Connect-Dienste oder Roon vermisst man auch nichts, weil man die App dann nur selten bis gar nicht ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Pendulum-App-Screen-1.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-200139 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Pendulum-App-Screen-1.jpeg\" alt=\"Dan D'Agostino Pendulum\" width=\"1440\" height=\"1080\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 1440px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1440\/1080;\"\/><\/a>Die zugeh\u00f6rige App (Screenshot: F. Borowski)<\/p>\n<p>Die Funktionen und Men\u00fcoptionen des Pendulum sind auf das Wesentliche begrenzt und ohne Spielereien, wie etwa vom Nutzer anpassbare virtuelle VU-Meter. Allzu viele Konfigurationsm\u00f6glichkeiten, wie etwa bei Digitalexperten wie eversolo zu finden, gibt es hier nicht. Auch nicht in Bezug auf die eigentlichen Verst\u00e4rkerfunktionen. Aber alles wirklich Wichtige ist vorhanden.<\/p>\n<p>Wer nur die vorhandenen und meines Erachtens sehr sinnvoll ausgew\u00e4hlten Funktionen ben\u00f6tigt, trauert anderen nicht nach. Was soll man beispielsweise mit vielen zum Teil sehr exotischen Streamingdiensten, wo man doch selten mehr als einen abonniert?<\/p>\n<p>Wenn ich wirklich etwas zu kritisieren h\u00e4tte, dann betrifft einen ganz anderen Aspekt. Der Pendulum ist quasi als Always-On-Komponente ausgelegt. Zwar kann er in so eine Art Ruhemodus geschaltet werden, aber das ist eigentlich nicht viel mehr, als die Stummschaltung der Ausg\u00e4nge. Solange der Pendulum mit dem Stromnetz verbunden ist, verbraucht er st\u00e4ndig rund 29-30 Watt. Nicht mal das Display wird abgeschaltet, sondern zeigt stattdessen so eine Art Sendepause-Bild in Form des Dan-Prestige-Logos. Einen Standby mit deutlicher Senkung des Stromverbrauchs gibt es nicht. Nicht mal einen Hauptschalter an der R\u00fcckseite.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Pendulum_-10.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-200112 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Pendulum_-10.jpeg\" alt=\"Dan D'Agostino Pendulum\" width=\"1440\" height=\"1080\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 1440px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1440\/1080;\"\/><\/a>Der \u201eStandby-Bildschirm\u201c (Foto: F. Borowski)<\/p>\n<p>Das \u00fcbliche Argument in solchen Situationen lautet, wer sich einen so kostspieligen Verst\u00e4rker leisten kann, wird ja wohl auch noch die Stromrechnung daf\u00fcr bezahlen k\u00f6nnen. Und vielleicht auch noch, dass die stromf\u00fchrenden Bauteile dadurch stets auf optimaler Temperatur f\u00fcr den idealen Arbeitspunkt gehalten werden, was dem Klang zugute kommt. Aber lieber Dan, denk doch bitte an uns komische Europ\u00e4er. Hier kostet der Strom nicht nur im Durchschnitt rund dreimal so viel wie im sch\u00f6nen Utah, es herrscht auch ein anderes Bewusstsein f\u00fcr den Umgang mit Ressourcen.<\/p>\n<p>Davon abgesehen ist der Pendulum im t\u00e4glichen Betrieb ein echter Hochgenuss. Insbesondere in seiner Paradedisziplin \u2026<\/p>\n<p>Der Klang: So muss ein Vollverst\u00e4rker sein<\/p>\n<p>Ich habe schon viele D\u2019Agostino-Verst\u00e4rker h\u00f6ren d\u00fcrfen. Aber nie in einer mir vertrauten Kette in meinen eigenen vier W\u00e4nden. Also konnte ich auch nie wirklich sagen, wie\u00a0Verst\u00e4rker aus diesem Stall tats\u00e4chlich klingen. Der Test des Pendulum ist mein erster Versuch in dieser Richtung und er hat mich \u00e4u\u00dferst positiv \u00fcberrascht.<\/p>\n<p>Geh\u00f6rt mit den <a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/test-wilson-audio-sabrina-v-mit-viel-feinschliff-zur-meisterschaft\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wilson Audio Sabrina V<\/a> und verglichen mit meiner <a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/test-streaming-vorstufe-plus-endstufe-moon-791-761-bis-zum-mond-und-noch-viel-weiter\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Verst\u00e4rkerreferenz MOON 791\/761<\/a> machte der Pendulum schnell klar, dass er in diesem Spiel nicht die schlechtesten Karten hat. Da w\u00e4re zun\u00e4chst einmal ein typisch amerikanischer Charakter zu nennen. Vollmundig, satt und wunderbar farbstark wirkt der Pendulum. Und dadurch im erstem Moment sogar etwas kraftvoller als das kanadische Verst\u00e4rkergespann. Aber Kraft ist nicht gleich Feinsinn. Doch bevor jemand im Pendulum so einen typischen Kraftmeier vermutet, der nur zwar mit dem Kopf durch die Wand, aber nicht geschickt um enge Kurven laviert, kann ich hier Entwarnung geben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Pendulum_-18.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-200124 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Pendulum_-18.jpeg\" alt=\"Dan D'Agostino Pendulum\" width=\"1440\" height=\"1087\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 1440px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1440\/1087;\"\/><\/a>Mit dem optionalen Digital-Board gibt der Pendulum nat\u00fcrlich auch TV-Ton \u00fcber die Lautsprecher aus (Foto: F. Borowski)<\/p>\n<p>Der Pendulum verbindet seinen warmen, kraftvollen Charakter in jeder Lebenslage mit dem n\u00f6tigen Sinn f\u00fcr die kleinen Details und dezente Harmonien, gew\u00fcrzt mit einer R\u00e4umlichkeit, die Toplautsprecher wie die Sabrina V akustisch scheinbar verschwinden l\u00e4sst. Nur die B\u00fchne ist da. R\u00f6hren\u00e4hnlich, k\u00f6nnte man sagen. So klingt nicht nur grobes Schlagzeug stets \u00fcberzeugend, sondern auch ein zart gespielte Geige oder fein geblasene Fl\u00f6te wird in voller Pracht und ohne Vernachl\u00e4ssigung feinster Transienten wiedergegeben. Von Stimmen ganz zu schweigen. Da f\u00e4llt es mir ehrlich gesagt schwer, \u00fcberhaupt die Limits des Dan-Verst\u00e4rkers abzustecken.<\/p>\n<p>Nun gut. Im direkten Vergleich mit der MOON-Endstufe 761 fehlt dem Pendulum hier und da vielleicht ein klein wenig \u201eDrehmoment\u201c, wenn es um den souver\u00e4nen Anschub von viel Luft geht. Und aus der Erinnerung heraus kann der Pendulum auch nicht mit der unfassbaren Klarheit und Finesse der <a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/linn-klimax-solo-500-mono-endstufen-fuer-56-000-euro\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Linn Mono-Endstufen Klimax Solo 500<\/a> mithalten. Aber die kosten auch noch mal gut das Doppelte. Wobei da nur von Endstufen die Rede ist. Es sind also vornehmlich dynamische Limits, die beim Pendulum vielleicht den Wunsch nach noch mehr aufkommen lassen. Und da sind wir wieder bei der Tatsache, dass der Pendulum ja nur der Einstieg in die illustre Welt des Dan D\u2019Agostino ist.<\/p>\n<p>Wie klangbestimmend der (analoge) Verst\u00e4rkerteil ist, zeigt sich auch bei der klanglichen Analyse des Streamingboards, welches ich im Vergleich zum <a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/doppeltest-eversolo-dac-z10-und-streaming-bridge-t8-ein-weltklassegespann\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">eversolo T8 Transport und DAC Z10<\/a> geh\u00f6rt habe. Das eversolo-Gespann per XLR mit dem Pendulum verbunden konnte die Steckkarte dem Pendulum in einigen Bereichen wie Feinaufl\u00f6sung, Tiefe der R\u00e4umlichkeit und auch dynamisch noch eine Spur mehr Realismus entlocken. Doch riesig war der Unterschied nicht. Viel entscheidender ist, dass der Pendulum sowohl mit dem internen Digitalboard, als auch mit externer Digitalelektronik seinen stets sympathischen und vollmundigen Charakter beibehalten konnte. Der analoge Vor-\/Endstufenzweig gibt hier ganz klar die klangliche Pace vor.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Pendulum_-19.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-200126 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Pendulum_-19.jpeg\" alt=\"Dan D'Agostino Pendulum\" width=\"1440\" height=\"960\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 1440px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1440\/960;\"\/><\/a>Der integrierte Kopfh\u00f6rerverst\u00e4rker klingt ebenfalls gro\u00dfartig. Und dank der r\u00fcckseitigen Buchse verschandelt kein h\u00e4sslicher Kabelauswurf die sch\u00f6ne Front (Foto: F. Borowski)<\/p>\n<p>\u00dcbrigens macht sich der Charme des Pendulum auch \u00fcber seinen Kopfh\u00f6rerausgang bemerkbar. Der <a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/doppeltest-yamaha-yh-4000-und-yh-c3000-offen-oder-geschlossen-2-spitzenkopfhoerer-mit-charakter\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">hier getestete Yamaha YH-4000<\/a> gefiel mir tats\u00e4chlich am D\u2019Agostino-Amp noch ein St\u00fcck besser, als am Kopfh\u00f6rerverst\u00e4rker <a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/test-violectric-hpa-v324-analoger-bilderbuch-kopfhoererverstaerker\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Violectric HPA V324<\/a>, weil der etwas japanische Charakter des offenen Kopfh\u00f6rers im Zusammenspiel mit dem US-Verst\u00e4rker eine nat\u00fcrlichere Note offenbarte, die er am etwas n\u00fcchterner spielenden Violectric vermissen lie\u00df. Top!<\/p>\n<p>Fazit Dan D\u2019Agostino Pendulum: keine Kompromisse<\/p>\n<p>Unter dem Strich ist der Pendulum klanglich einer der besten Vollverst\u00e4rker, die ich bislang h\u00f6ren durfte. Und ganz nebenbei auch mit einem tollen Kopfh\u00f6rerverst\u00e4rker ausgestattet, wie sich herausstellte.<\/p>\n<p>Neben seinen herrlichen Klang ist der Pendulum auch physisch eine echtes Luxus-Schiff, das mit seinem besonderen Design garantiert in jeder Wohneinrichtung ins Auge f\u00e4llt. Die Materialqualit\u00e4t hebt sich nicht nur optisch, sondern auch haptisch von den allermeisten Verst\u00e4rkern niedrigerer Preisklassen ab.<\/p>\n<p>Wenn da nicht der unzeitgem\u00e4\u00dfe Verzicht auf einen stromsparenden Standby-Modus w\u00e4re, g\u00e4be es auch in der Praxiswertung keine nennenswerten Punktabz\u00fcge. So muss sich der Pendulum am Ende \u201enur\u201c mit einem \u201eSehr gut\u201c begn\u00fcgen.<\/p>\n<p>DAN D\u2019AGOSTINO<br \/>Pendulum2026\/06<a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/1781719408_761_lowbeats-test-vu-meter-ergebnis-4_4.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-69873 size-full lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/1781719408_761_lowbeats-test-vu-meter-ergebnis-4_4.png\" alt=\"Test-Ergebnis: 4,4\" width=\"495\" height=\"355\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 495px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 495\/355;\"\/><\/a>SEHR GUTBewertung<\/p>\n<p>Klang <\/p>\n<p>Praxis <\/p>\n<p>Verarbeitung <\/p>\n<p>Die Bewertung bezieht sich immer auf die jeweilige Preisklasse.\uf055Gro\u00dfartig vollmundiger und nie anstrengender Klang\uf055Einzigartiges Design mit herausragender Verarbeitung\uf055Streaming und Phono bei Bedarf nachr\u00fcstbar\uf056kein Standby, kein Power off<\/p>\n<p>Vertrieb:<br \/>Audio Reference GmbH<br \/>Alsterkrugchaussee 435<br \/>22335 Hamburg<br \/><a href=\"https:\/\/www.audio-reference.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">www.audio-reference.de<\/a><\/p>\n<p>Preis (Hersteller-Empfehlung):<br \/>Dan D\u2019Agostino <a href=\"https:\/\/www.audio-reference.de\/produkte\/dan-dagostino-pendulum-integrated-amplifier\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Pendulum<\/a>: ab 23.500 Euro (je nach Ausf\u00fchrung)<\/p>\n<p>Technische DatenDan D\u2019Agostino PendulumKonzept:Vollverst\u00e4rkerAusgangsleistung (pro Kanal):120 W @ 8\u03a9 \/ 240 W @ 4\u03a9Analoge Eing\u00e4nge:3 Paar symmetrisch XLR; 1 Paar unsymmetrisch CinchAusg\u00e4nge:1 Paar symmetrisch XLR; 6,35 mm Kopfh\u00f6rer; 2 Paar LautsprecherBesonderheiten:Streaming\/DAC-Board und Phono optional, Bidirektionale BT-Fernbedienung mit DisplayGewicht:19,5 KiloAbmessungen (B x H x T):<\/p>\n<p>43,2 x 11,8 x 36,6 cm<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.audio-reference.de\/produkte\/dan-dagostino-pendulum-integrated-amplifier\/\" target=\"_blank\" class=\"shortc-button medium red \" rel=\"nofollow noopener\">Alle technischen Daten<\/a>Mehr von Dan D\u2019Agostino:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/interview-mit-entwickler-legende-dan-dagostino\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Interview mit Entwickler-Legende Dan D\u2019Agostino<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/2-mega-endstufen-und-sme-die-audio-reference-highlights-fuer-die-nht-2026\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">2 Mega-Endstufen und SME: die Audio-Reference-Highlights f\u00fcr die NDHT 2026<\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/4e50a68acf864a9cb9ade2bdf0edfe91.gif\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es gibt Firmengr\u00fcnder, die \u00fcber lange Zeit und mit h\u00f6chster Kompetenz immer wieder Meilensteine der HiFi-Geschichte setzten. 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