{"id":176109,"date":"2026-06-20T01:48:09","date_gmt":"2026-06-20T01:48:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/176109\/"},"modified":"2026-06-20T01:48:09","modified_gmt":"2026-06-20T01:48:09","slug":"herzgesundheit-heimmonitoring-senkt-infarkt-risiko-um-34-prozent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/176109\/","title":{"rendered":"Herzgesundheit: Heimmonitoring senkt Infarkt-Risiko um 34 Prozent"},"content":{"rendered":"<p>Kombinationstherapien gegen Bluthochdruck zeigen deutlich niedrigere Abbruchraten als Einzelmedikamente. Das belegt eine aktuelle Meta-Analyse im Fachjournal JAMA.<\/p>\n<p>Die Studie wertete 716 randomisierte kontrollierte Studien mit \u00fcber 159.000 Patienten aus. Besonders die Verbindung von Angiotensin-Rezeptor-Blockern (ARB) und Calciumkanalblockern (CCB) schnitt gut ab. Der durchschnittliche Patient war 54,6 Jahre alt.<\/p>\n<p>Forscher Wang von der UNSW empfiehlt solche Kombinationen als Erstlinienbehandlung. Fachleute der Northwestern University mahnen jedoch zur Vorsicht: Begleiterkrankungen m\u00fcssten stets individuell ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p>Anzeige: Wer sein Infarkt-Risiko senken m\u00f6chte, findet im kostenlosen Leitfaden eine Schritt-f\u00fcr-Schritt-Anleitung f\u00fcr das Heimmonitoring \u2013 von der Ger\u00e4teauswahl bis zum Datenaustausch mit dem Arzt. <a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/heimmonitoring-senkt-infarkt-risiko-um-34-prozent-6630?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_983091:Topic_chronic_disease_management:Source_DNV_Dynamic_LP&amp;lp=6630\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Jetzt Leitfaden anfordern<\/a><\/p>\n<p>Praktische H\u00fcrden: Warum Senioren ihre Medikamente nicht nehmen<\/p>\n<p>Die Theorie ist das eine \u2013 die Praxis oft das andere. Eine Studie der Universit\u00e4tskliniken Essen und D\u00fcsseldorf vom 19. Juni zeigt massive Defizite bei \u00e4lteren Patienten.<\/p>\n<p>102 Patienten \u00fcber 70 Jahren, die mindestens f\u00fcnf Medikamente t\u00e4glich einnehmen, wurden befragt. 40 Prozent haben Probleme mit Augentropfen. Jeder F\u00fcnfte k\u00e4mpft mit Verpackungen. Weitere 20 Prozent gaben an, dass ihnen Medikamente bereits ausgegangen sind. F\u00fcnf Prozent verwechseln ihre Tabletten.<\/p>\n<p>\u201eDas sind prim\u00e4r praktische H\u00fcrden, kein Motivationsproblem&#187;, betont Forscher Gronewold.<\/p>\n<p>Digitales Monitoring senkt Risiko um 34 Prozent<\/p>\n<p>Langzeitdaten von 2019 bis 2022 mit 450.000 Teilnehmern zeigen: Regelm\u00e4\u00dfiges Heimmonitoring mit Datenaustausch zum Arzt senkt das Risiko f\u00fcr Herzinfarkt, Schlaganfall oder Herzversagen um rund ein Drittel.<\/p>\n<p>Passend dazu bringt Samsung ein Update f\u00fcr die Health-App, das einen speziellen Score f\u00fcr die Herzgesundheit einf\u00fchrt. In Deutschland sind sch\u00e4tzungsweise 20 Millionen Menschen von Hypertonie betroffen. Die Grenzwerte: 140\/90 mmHg in der Praxis, 135\/85 mmHg bei Selbstmessung.<\/p>\n<p>Metformin in Gefahr: EU-Verbot bedroht Diabetes-Versorgung<\/p>\n<p>Ein geplantes EU-weites Verbot von Kalkstickstoff als D\u00fcngemittel k\u00f6nnte die Produktion des Diabetes-Medikaments Metformin gef\u00e4hrden. Kalkstickstoff wird f\u00fcr den Ausgangsstoff Dicyandiamid (DCD) ben\u00f6tigt \u2013 und den gibt es nur von einem einzigen Hersteller in Bayern. Alternative Quellen? Haupts\u00e4chlich China.<\/p>\n<p>Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) warnte Mitte Juni: Metformin sei nicht einfach ersetzbar. Ein Umstieg auf Insulin oder Gliflozine w\u00fcrde die Kosten von 350 Millionen auf 1,8 Milliarden Euro explodieren lassen. Zudem steigen die Nebenwirkungen.<\/p>\n<p>Anzeige: Praktische H\u00fcrden bei der Medikamenteneinnahme? Jeder F\u00fcnfte \u00fcber 70 hat schon einmal die Einnahme vergessen. Die Checkliste im Leitfaden hilft, Verwechslungen und leere Packungen zu vermeiden. <a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/heimmonitoring-senkt-infarkt-risiko-um-34-prozent-6630?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_983091:Topic_chronic_disease_management:Source_DNV_Dynamic_LP&amp;lp=6630\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Checkliste Medikamentenmanagement sichern<\/a><\/p>\n<p>Wechselwirkungen: Vorsicht bei Perillabl\u00e4ttertee<\/p>\n<p>Dr. Nguyen Dinh Thuc vom Vietnam Institute of Traditional Medicine r\u00e4t zur Vorsicht bei Perillabl\u00e4ttertee in Kombination mit Blutdruckmedikamenten. Belege f\u00fcr gef\u00e4hrliche Wechselwirkungen in \u00fcblichen Mengen gibt es nicht \u2013 aber die Datenlage ist d\u00fcnn.<\/p>\n<p>Positiv: Eine Kooperation der University of Reading mit Harvard und UC Davis zeigt, dass 500 mg Flavonole t\u00e4glich die kardiovaskul\u00e4re Sterblichkeit senken. Quellen sind \u00c4pfel, Beeren und gr\u00fcner Tee. Auch Hibiskustee, Granatapfelsaft und Rote-Bete-Saft helfen durch gef\u00e4\u00dfentspannende Eigenschaften.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kombinationstherapien gegen Bluthochdruck zeigen deutlich niedrigere Abbruchraten als Einzelmedikamente. Das belegt eine aktuelle Meta-Analyse im Fachjournal JAMA. 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