{"id":176393,"date":"2026-06-20T08:42:17","date_gmt":"2026-06-20T08:42:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/176393\/"},"modified":"2026-06-20T08:42:17","modified_gmt":"2026-06-20T08:42:17","slug":"eu-kriegswirtschaft-weiter-schwaechen-russland-sanktionen-um-ein-jahr-verlaengert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/176393\/","title":{"rendered":"EU: \u201eKriegswirtschaft weiter schw\u00e4chen\u201c \u2013 Russland-Sanktionen um ein Jahr verl\u00e4ngert"},"content":{"rendered":"<p>Erstmals verl\u00e4ngert die EU die Sanktionen gegen Russland nicht nur um sechs, sondern um zw\u00f6lf Monate. In den vergangenen Jahren hatte Ungarn unter Ex-Regierungschef Viktor Orb\u00e1n eine solche Regelung stets blockiert.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die EU verl\u00e4ngert ihre Wirtschaftssanktionen gegen Russland erstmals nicht nur um sechs, sondern um zw\u00f6lf Monate. Eine entsprechende Entscheidung trafen die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten am Abend bei ihrem Juni-Gipfel in Br\u00fcssel, wie eine Sprecherin von Ratschef Ant\u00f3nio Costa mitteilte.<\/p>\n<p>In den vergangenen Jahren hatte stets der damalige ungarische Regierungschef <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/viktor-orban\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/viktor-orban\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Viktor Orb\u00e1n<\/a> eine einj\u00e4hrige Verl\u00e4ngerung blockiert. Der neue Ministerpr\u00e4sident P\u00e9ter Magyar gilt als deutlich russlandkritischer als sein Vorg\u00e4nger, der enge Kontakte zu Kremlchef Wladimir Putin pflegte.<\/p>\n<p>Die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/wirtschaftssanktionen\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/wirtschaftssanktionen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wirtschaftssanktion<\/a> der EU gegen Russland wegen des Angriffskriegs gegen die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/ukraine\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/ukraine\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> umfassen insbesondere Beschr\u00e4nkungen im Handel, im Finanzwesen, im Energiesektor sowie in der Industrie, im Verkehrswesen und bei Luxusg\u00fctern. Dar\u00fcber besteht etwa ein Verbot der Einfuhr von russischem Roh\u00f6l auf dem Seeweg und es wurden etliche russische Banken vom Finanzkommunikationssystem Swift abgekoppelt.<\/p>\n<p>Der Gesetzestext zur Sanktionsverl\u00e4ngerung soll in den n\u00e4chsten Wochen vom Ministerrat beschlossen werden. Dies gilt als Formalie.<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rungen zur Ukraine einstimmig beschlossen<\/p>\n<p>In einer Gipfelerkl\u00e4rung zum Ukraine-Krieg hei\u00dft es nun, die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/europaeische-union\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/europaeische-union\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Europ\u00e4ische Union<\/a> bleibe entschlossen, \u201eden Druck auf Russland weiter zu erh\u00f6hen und die russische Kriegswirtschaft weiter zu schw\u00e4chen, damit Russland seinen brutalen Angriffskrieg beendet und ernsthafte Friedensverhandlungen aufnimmt\u201c. Dazu sollen demnach unter anderem weiterer Schritte zur Verringerung der russischen Energieeinnahmen, zur Eind\u00e4mmung der Aktivit\u00e4ten der russischen Schattenflotte und zur weiteren Beschr\u00e4nkung des russischen Bankensystems ergriffen werden.<\/p>\n<p>Zum ersten Mal seit Dezember 2024 stimmten alle 27 Mitgliedstaaten den Erkl\u00e4rungen zur Ukraine zu. M\u00f6glich wurde auch das durch die Abwahl Orb\u00e1ns.<\/p>\n<p>F\u00fcr einen Wermutstropfen sorgt bei Unterst\u00fctzern der Ukraine allerdings, dass Bulgariens neuer Regierungschef Rumen Radew Teile des geplanten n\u00e4chsten EU-Sanktionspakets ablehnt. <\/p>\n<p>Radew best\u00e4tigte beim Gipfel, dass er Sanktionen gegen den russisch-orthodoxen Patriarchen Kirill und auch einzelne wirtschaftliche Strafma\u00dfnahmen verhindern will. Man werde keine Sanktionen zulassen, die der bulgarischen Wirtschaft schadeten oder Risiken f\u00fcr sie mit sich br\u00e4chten, sagte er. Als ein Beispiel nannte er Sanktionen gegen den russischen Energieriesen Lukoil.<\/p>\n<p>dpa\/luwi<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Erstmals verl\u00e4ngert die EU die Sanktionen gegen Russland nicht nur um sechs, sondern um zw\u00f6lf Monate. 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