{"id":176555,"date":"2026-06-20T11:31:12","date_gmt":"2026-06-20T11:31:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/176555\/"},"modified":"2026-06-20T11:31:12","modified_gmt":"2026-06-20T11:31:12","slug":"grosser-integrationsschritt-in-die-eu-hinein-mitte-nationalrat-gerhard-pfister-lehnt-eu-vertraege-in-der-heutigen-form-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/176555\/","title":{"rendered":"\u00abGrosser Integrationsschritt in die EU hinein\u00bb: Mitte-Nationalrat Gerhard Pfister lehnt EU-Vertr\u00e4ge in der heutigen Form ab"},"content":{"rendered":"<p>Der fr\u00fchere Mitte-Pr\u00e4sident Gerhard Pfister will den neuen EU-Vertr\u00e4gen in ihrer heutigen Form nicht zustimmen. Dies sagte der Zuger Nationalrat in einem Interview mit der <a href=\"https:\/\/www.fuw.ch\/mitte-ex-praesident-gerhard-pfister-diese-vertraege-sind-ein-grosser-integrationsschritt-in-die-eu-hinein-411199411455\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Finanz und Wirtschaft<\/a>. Die Abkommen seien \u00abein grosser Integrationsschritt in die EU hinein\u00bb und h\u00e4tten weitreichende Folgen f\u00fcr die Schweizer Gesetzgebung. Deshalb bef\u00fcrwortet Pfister ein obligatorisches Referendum mit St\u00e4ndemehr.<\/p>\n<p>                <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/716030673_highres-1024x683.jpg\" alt=\"\u00a9 KEYSTONE \/ ANTHONY ANEX\" itemprop=\"contentUrl\" class=\"story-img story-img--landscape\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\"\/><\/p>\n<p>                                                    Nationalrat Gerhard Pfister waehrend einer Debatte im Nationalrat in Bern<br \/>\n                                                                            <\/p>\n<p>                                        \u00a9 KEYSTONE \/ ANTHONY ANEX<\/p>\n<p>Pfister erkl\u00e4rte, insbesondere bei den institutionellen Fragen bestehe Nachbesserungsbedarf. Die Vertr\u00e4ge m\u00fcssten besser mit der direkten Demokratie vereinbar sein. Kritisch beurteilt er vor allem die vorgesehenen Ausgleichsmassnahmen der EU. Nach seiner Auffassung m\u00fcsse vor einer Volksabstimmung klar sein, welche Folgen eine Annahme oder Ablehnung einer Vorlage habe. Ausgleichsmassnahmen d\u00fcrften deshalb h\u00f6chstens finanzieller Natur sein und m\u00fcssten vor einer Abstimmung bekannt sein.<\/p>\n<p>Zur Zuwanderung sagte Pfister, sie bleibe eine grosse Herausforderung f\u00fcr die Schweiz. Gleichzeitig sei die Wirtschaft auf Arbeitskr\u00e4fte aus dem Ausland angewiesen. Den Verweis auf das Asylwesen bezeichnete er als wenig zielf\u00fchrend, da nur ein kleiner Teil der Zuwanderung auf den Asylbereich entfalle. Der fr\u00fchere Parteipr\u00e4sident warf zudem der FDP vor, die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative nach deren Annahme im Jahr 2014 verhindert zu haben.<\/p>\n<p>Mit Blick auf die Schweizer Parteien erkl\u00e4rte Pfister, ein b\u00fcrgerlicher Block existiere \u00abnicht mehr, seit Christoph Blocher ihn vor dreissig Jahren aufgesprengt hat\u00bb. Zur eigenen politischen Zukunft sagte er, er h\u00e4tte das Amt des Bundesrats zwar aus\u00fcben k\u00f6nnen, seine Pers\u00f6nlichkeit passe jedoch besser zum Parlament als zur Exekutive.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der fr\u00fchere Mitte-Pr\u00e4sident Gerhard Pfister will den neuen EU-Vertr\u00e4gen in ihrer heutigen Form nicht zustimmen. 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