{"id":177683,"date":"2026-06-21T11:16:07","date_gmt":"2026-06-21T11:16:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/177683\/"},"modified":"2026-06-21T11:16:07","modified_gmt":"2026-06-21T11:16:07","slug":"apple-und-eu-streiten-ueber-start-von-siri-ai","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/177683\/","title":{"rendered":"Apple und EU streiten \u00fcber Start von Siri AI"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-secondary fw-light small\" data-type=\"timestamp\">21. Juni 2026, 12:15 Uhr |<br \/>\n    Lesezeit: 3 Minuten\n<\/p>\n<p class=\"is-style-excerpt is-style-excerpt--1\">Apple und die Europ\u00e4ische Union streiten \u00fcber die Einf\u00fchrung der neuen <a class=\"wpg-linkify\" href=\"https:\/\/www.techbook.de\/mobile-lifestyle\/kuenstliche-intelligenz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">KI<\/a>-Version von Siri. W\u00e4hrend viele Nutzer auf eine deutlich leistungsf\u00e4higere Variante des Sprachassistenten warten, wird das Angebot in der EU vorerst nicht auf iPhones und iPads erscheinen. Apple sieht den Grund daf\u00fcr im Digital Markets Act (DMA). Die EU-Kommission widerspricht dieser Darstellung jedoch deutlich.<\/p>\n<p>EU sieht die Verantwortung bei Apple<\/p>\n<p>Mit Siri AI will Apple seinen Sprachassistenten umfangreich erweitern. K\u00fcnftig soll das System pers\u00f6nliche Zusammenh\u00e4nge besser erkennen und Aufgaben direkter erledigen. Genau diese Weiterentwicklung sorgt nun f\u00fcr Diskussionen zwischen dem Konzern und den europ\u00e4ischen Beh\u00f6rden.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Nachrichtenportals \u201e<a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/business\/apple-failed-make-its-ai-tool-comply-eu-regulations-eu-commission-says-2026-06-09\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Reuters<\/a>\u201c macht die <a href=\"https:\/\/www.techbook.de\/mobile-lifestyle\/apps\/eu-alterspruefung-noch-2026\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EU-Kommission<\/a> deutlich, dass Apple neue Produkte und Dienste grunds\u00e4tzlich auch in der Europ\u00e4ischen Union anbieten k\u00f6nne. Dass Siri AI nicht gemeinsam mit <a href=\"https:\/\/www.techbook.de\/mobile-lifestyle\/smartphone\/ios-27-neuerungen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">iOS 27<\/a> und iPadOS 27 in der EU erscheint, sei deshalb eine Entscheidung des Unternehmens. Nach Ansicht der Kommission habe Apple den Dienst bislang nicht so entwickelt, dass er den geltenden Regeln auf dem europ\u00e4ischen Markt entspricht.<\/p>\n<p>Streit um die \u00d6ffnung von Plattformen<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt des Konflikts steht die Frage, wie offen <a href=\"https:\/\/www.techbook.de\/mobile-lifestyle\/smartphone\/iphone-ultra-entwickler\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Apple<\/a> sein System f\u00fcr andere Anbieter gestalten muss. Der DMA soll sicherstellen, dass gro\u00dfe Plattformbetreiber zentrale Dienste nicht ausschlie\u00dflich f\u00fcr das eigene \u00d6kosystem ausrichten.<\/p>\n<p>Das Ziel besteht darin, Wettbewerbern einen fairen Zugang zu wichtigen Schnittstellen zu erm\u00f6glichen. Nutzer sollen dadurch nicht dauerhaft an einzelne Anbieter gebunden bleiben. Bei Siri AI gestaltet sich diese Vorgabe besonders kompliziert, weil zahlreiche Funktionen eng mit iPhone, iPad und pers\u00f6nlichen Daten verkn\u00fcpft sind.<\/p>\n<p>Apple argumentiert, dass eine st\u00e4rker personalisierte <a href=\"https:\/\/www.techbook.de\/mobile-lifestyle\/apps\/apple-siri-ai-wwdc\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Siri<\/a> besonders sensible Informationen ben\u00f6tigt. Der Assistent m\u00fcsse daf\u00fcr auf verschiedene Bereiche des Ger\u00e4ts zugreifen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nach Auffassung des Unternehmens k\u00f6nnten andere KI-Dienste unter Umst\u00e4nden ebenfalls Zugriff auf solche Funktionen und Daten verlangen. Dazu geh\u00f6ren etwa Kommunikation, Inhalte auf dem Ger\u00e4t oder pers\u00f6nliche Zusammenh\u00e4nge, die Siri f\u00fcr Antworten und Aufgaben nutzen soll. Apple sieht darin m\u00f6gliche Risiken f\u00fcr Datenschutz und Sicherheit.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>                <img decoding=\"async\" width=\"128\" height=\"72\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/aufmacher.jpeg\" alt=\"Apple stellte auf der WWDC 2026 mit Siri AI seine neue KI vor.\" loading=\"lazy\"  fetchpriority=\"auto\" class=\"img-2490196 size-s d-inline-block img-fluid w-100 bg-fallback \"\/><\/p>\n<p>        Highlights der WWDC 2026<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.techbook.de\/mobile-lifestyle\/apps\/apple-siri-ai-wwdc\" class=\"d-block my-1 text-break stretched-link text-teaser-title-color h5 text-dark-hover\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Apple startet Siri AI \u2013 doch Millionen Nutzer gehen leer aus<\/a><\/p>\n<p>                <img decoding=\"async\" width=\"128\" height=\"72\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/apple-intelligence-eu-467506732.jpg\" alt=\"Apple Intelligence soll im Hebrst als Beta erscheinen \u2013 allerdings nicht in der EU\" loading=\"lazy\"  fetchpriority=\"auto\" class=\"img-2432719 size-s d-inline-block img-fluid w-100 bg-fallback \"\/><\/p>\n<p>        Wegen EU-Vorgaben<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.techbook.de\/mobile-lifestyle\/apple-intelligence-eu-vorgaben\" class=\"d-block my-1 text-break stretched-link text-teaser-title-color h5 text-dark-hover\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gr\u00f6\u00dfte Apple-Neuheit kommt nicht nach Deutschland<\/a><\/p>\n<p>Vorschlag f\u00fcr \u00dcbergangsfrist abgelehnt<\/p>\n<p>Laut Reuters hatte Apple den europ\u00e4ischen Regulierern einen Kompromiss vorgeschlagen. Der Konzern wollte eine \u00dcbergangsfrist von 18 Monaten erhalten. In diesem Zeitraum sollte eine technische Zwischenl\u00f6sung entstehen, \u00fcber die andere KI-Dienste sicher auf Siri AI zugreifen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Auch interessant: <a href=\"https:\/\/www.techbook.de\/mobile-lifestyle\/apple-intelligence-geraete-kompatibilitaet\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Warum nicht alle Apple-Ger\u00e4te die neuen KI-Funktionen bekommen<\/a><\/p>\n<p>Apple verband damit die Hoffnung, Datenschutz- und Sicherheitsbedenken zu reduzieren und gleichzeitig den Weg f\u00fcr einen Start in der EU freizumachen. Die EU-Kommission lehnte den Vorschlag jedoch ab. Nach ihrer Einsch\u00e4tzung h\u00e4tte es sich dabei um eine zeitlich begrenzte Ausnahme von den DMA-Vorgaben gehandelt.<\/p>\n<p>Europa bleibt ein wichtiger Markt<\/p>\n<p>F\u00fcr Apple hat der Konflikt auch wirtschaftliche Bedeutung. Im vergangenen Gesch\u00e4ftsjahr stammten knapp 27 Prozent des weltweiten Umsatzes aus Europa.<\/p>\n<p>Die aktuellen Gesch\u00e4ftszahlen verdeutlichen die Gr\u00f6\u00dfenordnung. Im <a href=\"https:\/\/www.apple.com\/newsroom\/2026\/04\/apple-reports-second-quarter-results\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">zweiten Gesch\u00e4ftsquartal<\/a> 2026 erzielte Apple einen Umsatz von 111,2 Milliarden US-Dollar, umgerechnet etwa 96,2 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 17 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahreszeitraum.<\/p>\n<p>Auch wenn die Europ\u00e4ische Union nicht mit ganz Europa gleichzusetzen ist, bleibt ihre Bedeutung f\u00fcr internationale Technologiekonzerne gro\u00df. Rund 450 Millionen potenzielle Verbraucher machen den Markt attraktiv. Deshalb d\u00fcrfte Apple weiterhin daran interessiert sein, Siri AI k\u00fcnftig auch in der EU anzubieten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"21. 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