{"id":178173,"date":"2026-06-21T19:12:22","date_gmt":"2026-06-21T19:12:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/178173\/"},"modified":"2026-06-21T19:12:22","modified_gmt":"2026-06-21T19:12:22","slug":"denon-avc-x3900h-vollaustattungs-av-receiver-fuer-1-500-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/178173\/","title":{"rendered":"Denon AVC-X3900H: Vollaustattungs-AV-Receiver f\u00fcr 1.500 Euro"},"content":{"rendered":"<p>Vor ziemlich genau zwei Jahren habe ich f\u00fcr LowBeats den Vorg\u00e4nger-Receiver <a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/test-denon-avc-x3800h-neue-firmware-mit-dirac-live\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Denon AVC-X3800H<\/a> getestet und war fast rundum zufrieden. Nun kommt der Nachfolger, der Denon AVC-X3900H, der mit 1.499 Euro stolze 200 Euro weniger kostet als der Vorg\u00e4nger zum damaligen Einf\u00fchrungspreis (1.699 Euro) \u2013 und das bei quasi identischen Daten und sogar mehr Ausstattung. Stellt sich doch die Frage, ob da wom\u00f6glich an der falschen Stelle gespart wurde? Oder steckt vielleicht sogar an entscheidender Stelle im Neuen mehr drin?<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Denon-AVC-X3900H-Front01.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-199890 size-large lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Denon-AVC-X3900H-Front01-1024x683.jpg\" alt=\"Denon AVC-X3900H mit nur minimalen Design\u00e4nderungen gegen\u00fcber dem Vorg\u00e4nger (Foto: R. Vogt)\" width=\"618\" height=\"412\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/412;\"\/><\/a>Denon AVC-X3900H mit nur minimalen Design\u00e4nderungen gegen\u00fcber dem Vorg\u00e4nger (Foto: R. Vogt)Denon AVC-X3900H: die Technik im Detail<\/p>\n<p>Es bleibt beim schlichten Design, der gleichen Grundausstattung und demselben Konzept. Und das ist gut so. Denn man bekommt sonst nirgends eine derartige Vollausstattung an Ein- und Ausg\u00e4ngen, Kompatibilit\u00e4t selbst zu exotischen Signalen sowie eine Auswahl an Einmesssystemen.<\/p>\n<p>Doch der Reihe nach. Wie das \u201eH\u201c im Namen verr\u00e4t, sind: HEOS Streaming und Multiroom bereits integriert.\u00a0 Allein schon das erlaubt es, praktisch jede aktuell relevante Musikquelle ins Heimkino zu bringen. Von Bluetooth mit allen wichtigen Codecs bis hin zu Apple AirPlay 2 ist alles dabei. Bluetooth kann auch senden, um insbesondere Kopfh\u00f6rer, vielleicht\u00a0 aber auch entsprechende Lautsprecher zu versorgen. Ansonsten hat die Front im Mittelteil eine winzige Designanpassung erfahren, die ohne direkten Vergleich jedoch nicht zu erkennen ist.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Denon-AVC-X3900H-Rueckseite.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-199874 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Denon-AVC-X3900H-Rueckseite-1024x683.jpg\" alt=\"Denon AVC-X3900H (Foto: R. Vogt)\" width=\"618\" height=\"412\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/412;\"\/><\/a>Kommet alle zu mir: Die Anschlussvielfalt des Denon AVC-X3900H kann als reichlich bezeichnet werden (Foto: R. Vogt)<\/p>\n<p>Z\u00e4hlt man die Ausg\u00e4nge, kommt man auf 11 Lautsprecher plus 4 Subwoofer. Tats\u00e4chlich beinhaltet der Receiver aber \u201enur\u201c neun Endstufen. Diese k\u00f6nnen jedoch flexibel auf die entsprechenden Ausg\u00e4nge geschaltet werden, abh\u00e4ngig vom Signal und dem gew\u00e4hlten Surround-Decoder. So lassen sich zwar 11 Lautsprecher ansprechen, aber eben nicht gleichzeitig. Braucht man in der Praxis tats\u00e4chlich alle 11 Kan\u00e4le simultan, stellt der AVC-X3900H daf\u00fcr alle 11 Kan\u00e4le gleichzeitig als Vorverst\u00e4rker f\u00fcr externe Endstufen oder Aktivlautsprecher zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Denon-AVC-X3900H-Preamp-Outputs.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-199868 size-large lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Denon-AVC-X3900H-Preamp-Outputs-1024x683.jpg\" alt=\"Die Vorverst\u00e4rker-Anschl\u00fcsse des Denon AVC-X3900H bieten volle 11,4 Kan\u00e4le und Zone 2 gleichzeitig (Foto: R. Vogt)\" width=\"618\" height=\"412\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/412;\"\/><\/a>Die Vorverst\u00e4rker-Anschl\u00fcsse des Denon AVC-X3900H bieten volle 11,4 Kan\u00e4le und Zone 2 gleichzeitig (Foto: R. Vogt)<\/p>\n<p>Etwas Besonderes stellt die Flexibilit\u00e4t der vier Subwooferausg\u00e4nge dar. Es lassen sich Gruppen zusammenschalten, etwa separate Subwoofer f\u00fcr vorne und hinten, oder Links und Rechts, oder alle einzeln. Ganz speziell und wirklich spannend: Subwooferausgang 4 kann f\u00fcr K\u00f6rperschallwandler verwendet werden, die je nach F\u00e4higkeiten und Potenz das Sitzm\u00f6bel oder Kinopodest in Vibration versetzen. Dazu erh\u00e4lt der Transducer eine Summe aller Kan\u00e4le, gefiltert f\u00fcr niedrige Frequenzen, die sich taktil auch wahrnehmen lassen. Fein dosiert vermittelt ein K\u00f6rperschallwandler durch den \u00fcber Haut und Knochen gesp\u00fcrten Schall den Eindruck viel h\u00f6herer Lautst\u00e4rke. Dadurch lassen sich Special Effects oder Schockeffekte drastisch verst\u00e4rken. Letzteres kann viel Spa\u00df machen. Doch bei eigenen Experimenten fand ich insbesondere fein dosierte Vibration bei Livekonzerten von Blu-ray am beeindruckendsten, l\u00e4sst sich so schon bei Wohnraumpegel der Druck einer Konzertlautst\u00e4rke erfahren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Denon-AVC-X3900H-Digital-Inputs.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-199884 size-large lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Denon-AVC-X3900H-Digital-Inputs-1024x683.jpg\" alt=\"Digitalaudio- und Netzwerksektion. Neu ist die USB-Strombuchse (Foto: R. Vogt)\" width=\"618\" height=\"412\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/412;\"\/><\/a>Hier in Nahaufnahme die Digitalaudio- und Netzwerksektion. Neu ist die USB-Strombuchse (Foto: R. Vogt)<\/p>\n<p>Am Anschlussfeld zeigt sich als einzige Neuerung eine USB-Strombuchse zum Versorgen externer Ger\u00e4te, etwa Funksender f\u00fcr drahtlos angesteuerte Subwoofer. Alles andere scheint \u00e4u\u00dferlich unver\u00e4ndert. Ich fand nur kleinere \u00c4nderungen an der Chassisgrundplatte und dem Transformator.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Denon-AVC-X3900H-Offen.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-199898 size-large lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Denon-AVC-X3900H-Offen-1024x683.jpg\" alt=\"Dicht gepackt und aufger\u00e4umt: Das komplexe Innenleben des Denon AVC-X3900H (Foto: R. Vogt)\" width=\"618\" height=\"412\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/412;\"\/><\/a>Dicht gepackt und aufger\u00e4umt: Das komplexe Innenleben des Denon AVC-X3900H (Foto: R. Vogt)<\/p>\n<p>Wo also verbergen sich die Fortschritte, die eine Erh\u00f6hung der Modellnummer rechtfertigen? Tats\u00e4chlich gibt es vergleichsweise wenig Hardware-\u00c4nderungen \u2013 daf\u00fcr umso interessantere auf der Softwareseite. Beispielsweise das neueste HEOS-Streamingmodul. Es kann k\u00fcnftig nicht nur Stereo-PCM an den Receiver \u00fcbergeben, sondern auch komplexe Datenstr\u00f6me. Das funktionierte zwar zum Testzeitpunkt noch nicht, aber nach einem Firmware-Update soll Apple AirPlay 2 damit neben Stereo auch Dolby Atmos \u00fcbertragen k\u00f6nnen. Das ist ein dann erster Weg, Immersive-Audio-Musik direkt auf den gro\u00dfen Lautsprechern des Heimkinos zu genie\u00dfen \u2013 zumindest f\u00fcr Apple-User. Ein weiteres Feature von HEOS nach einem angek\u00fcndigten Update: Man kann die Denon Home Lautsprecher als drahtlose Surroundlautsprecher ansteuern.<\/p>\n<p>Eine komplette Neuentwicklung ist die Digital\/Analog-Wandler-Sektion. Diese verwendete bislang eine Batterie von Stereochips. Nun kommen achtkanalige 32-Bit-Wandler von ESS zum Einsatz, die mehr Aufl\u00f6sung und St\u00f6rabstand garantieren sollen. Auch die Sieb- und Pufferkondensatoren sind wohl verbessert worden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Denon-AVC-X3900H-Zubehoer.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-199882 size-large lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Denon-AVC-X3900H-Zubehoer-1024x683.jpg\" alt=\"Komplett plastikfrei \u2013 alles aus Papier: Die Verpackung des Zubeh\u00f6rs (Foto: R. Vogt)\" width=\"618\" height=\"412\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/412;\"\/><\/a>Komplett plastikfrei \u2013 alles aus Papier: Die Verpackung des Zubeh\u00f6rs (Foto: R. Vogt)<\/p>\n<p>Eine sch\u00f6ne Detailverbesserung hat auch die Verpackung erfahren. Die war schon sehr lange vorbildlich in Sachen Handhabung mit geteilten Formteilen f\u00fcr oben und unten, was das Aus- und vor allem Einpacken vereinfacht. Nun haben die Japaner s\u00e4mtliche Kunststoffanteile mit Ausnahme der D\u00e4mmung durch Papier ersetzt. Das finde ich sehr sympathisch.<\/p>\n<p>Die Features und Handhabung<\/p>\n<p>Eine echte Verbesserung ist das Upgrade der Fernbedienung, die nun \u2013 endlich \u2013 leuchtende Tasten besitzt. Das Layout und die Funktion der Vorg\u00e4ngerin bleiben gleich.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Denon-AVC-X3900H-Fernbedienung-Leuchten.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-199888 size-large lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Denon-AVC-X3900H-Fernbedienung-Leuchten-1024x683.jpg\" alt=\"Praktisch im verdunkelten Heimkino: Die Fernbedienung bietet nun beleuchtete Tasten (Foto: R. Vogt)\" width=\"618\" height=\"412\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/412;\"\/><\/a>Praktisch im verdunkelten Heimkino: Die Fernbedienung bietet nun beleuchtete Tasten (Foto: R. Vogt)<\/p>\n<p class=\"Normal tm5\">Weiterentwickelt und h\u00fcbscher geworden sind auch die Remote-App und vor allem das Webinterface, in welchem in der Konfiguration der Lautsprecher weitere neue Funktionen zu finden sind. So ist es etwa nun m\u00f6glich, auch den Center-Lautsprecher im Bi-Amping anzusteuern \u2013 sofern man einen Kanal \u00fcbrig hat und der Center-Lautsprecher separate Anschlussklemmen f\u00fcr Bass und H\u00f6hen bietet. Damit lassen sich jetzt alle drei Frontkan\u00e4le im Bi-Amping betreiben, was in aller Regel sp\u00fcrbar mehr Kontrolle und Feindynamik ins Klangbild bringt. Entsprechend maximal sechs Lautsprecher sind dadurch direkt mit dem Denon AVC-X3900H anzutreiben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Denon-AVC-X3900H-HDMI-Outputs.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-199896 size-large lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Denon-AVC-X3900H-HDMI-Outputs-1024x683.jpg\" alt=\"Der Denon AVC-X3900H ist mit neuester HDMI-Technik kompatibel und bietet gleichzeitig Bild und Ton f\u00fcr TV, Projektor und 2. Zone (Foto: R. Vogt)\" width=\"618\" height=\"412\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/412;\"\/><\/a>Der Denon AVC-X3900H ist mit neuester HDMI-Technik kompatibel und bietet gleichzeitig Bild und Ton f\u00fcr TV, Projektor und 2. Zone (Foto: R. Vogt)<\/p>\n<p>Ben\u00f6tigt man mehr Kan\u00e4le, geht das per Funk oder \u00fcber die Vorverst\u00e4rker-Ausg\u00e4nge an zus\u00e4tzliche Endstufen oder Aktivlautsprecher. Ganz ehrlich: Meine Erfahrung zeigt, dass es praktisch immer besser ist, auf mehr Qualit\u00e4t mit weniger Kan\u00e4len zu setzen als auf die maximal m\u00f6gliche Anzahl an Lautsprechern mit mittelm\u00e4\u00dfigem Klang.<\/p>\n<p>Zu den neuen Softwarefunktionen geh\u00f6rt nun endlich auch eine Pegelanzeige f\u00fcr alle Kan\u00e4le. Diese l\u00e4sst sich, einmal aktiviert, per Optionstaste einblenden und zeigt in Echtzeit, auf welchem Ausgang gerade was los ist. Die bereits vorbildliche Info-Anzeige, die die Ein- und Ausgangskonfiguration zeigt, erlaubte es leider nicht, zu erkennen, wo tats\u00e4chlich auch ein Signal herauskommt.<\/p>\n<p>In diese \u00dcberlegungen flie\u00dft ein neues Dolby-Atmos-Feature ein. Dolby \u201eChannel Expander\u201c tritt dann in Aktion, wenn in Dolby Atmos ein H\u00f6henkanal zwar technisch belegt ist, aber das Signal nichts in diese Richtung liefert. Das kommt insbesondere vor, wenn der Mix mit einer anderen H\u00f6henlautsprecher-Anordnung durchgef\u00fchrt wurde, als sie die Wiedergabekette zu Hause verwendet. Dann verteilt der Channel Expander das Signal entsprechend. Die Funktion konnte ich leider noch nicht praktisch testen; sie wird per Firmware nachgeliefert.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Denon-AVC-X3900H-Roon.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-199872 size-large lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Denon-AVC-X3900H-Roon-1024x693.jpg\" alt=\"In der Warteschlange: Auch per Roon kommt k\u00fcnftig Musik in den Receiver (Foto: R. Vogt)\" width=\"618\" height=\"418\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/418;\"\/><\/a>In der Warteschlange: Auch per Roon kommt k\u00fcnftig Musik in den Receiver (Foto: R. Vogt)<\/p>\n<p>Einerseits bl\u00f6d, andererseits beruhigend zu wissen: Obwohl Denon und Roon beide zum gr\u00f6\u00dften Audio-Konzern der Welt (n\u00e4mlich Harman, bzw. Samsung) geh\u00f6ren, m\u00fcssen sich auch die Denon-\/Roon-Entwickler in die Schlange der Wartenden einreihen und brav warten, bis das neue Produkt gepr\u00fcft und zertifiziert wurde, bevor sich via Roon Musik zuspielen l\u00e4sst. Vetternwirtschaft kann man hier also kaum vorwerfen.<\/p>\n<p>Ein erst zuk\u00fcnftig verf\u00fcgbares Feature wird die M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnen, die verwendeten HDMI-Kabel zu testen. Die Funktion sendet dann Testsignale durch die angeschlossenen Kabel und zeigt an, ob sie elektrisch in Ordnung sind und bis zu welcher Aufl\u00f6sung sie voraussichtlich zuverl\u00e4ssig funktionieren. Spannend! Aber wie gesagt noch nicht verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>Moderne Smartphones und Tablets profitieren vom neuen Bluetooth-Standard LE Audio, der die Latenz, also Verz\u00f6gerung von typisch 0,2 bis 0,6 Sekunden, auf unter 100 Millisekunden verk\u00fcrzt. Beim Gamen oder Streamen von Ton zu einem Video, etwa bei YouTube oder Netflix, bleibt nun endlich der Ton lippensynchron zum Bild. Und wer mit AMD-Grafikkarte seine Spiele ins Heimkino beamt, bekommt nun klarere Bilder, weil das HDMI-Board nun 1440p-FreeSync durchleitet.<\/p>\n<p>H\u00f6rtest und Praxis<\/p>\n<p>In der Praxis bringt der Denon AVC-X3900H alle gewohnten Hilfen und Optionen mit, die Heimkino-Fans seit Jahren sch\u00e4tzen. Das beginnt mit dem wirklich hilfreichen Schritt-f\u00fcr-Schritt-Einrichtungsmen\u00fc mit klaren Anweisungen, Grafiken und Animationen zum Konfigurieren, Vernetzen und Anschlie\u00dfen. Zum Einmessen der Lautsprecher, Subwoofer und Raumkompensation stehen verschiedene Optionen bereit. Mikrofon und behelfsweise ein Pappstativ liegen bei; besser ist es jedoch, ein \u201erichtiges\u201c Stativ zu verwenden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Denon-AVC-X3900H-Fernbedienung.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-199886 size-large lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Denon-AVC-X3900H-Fernbedienung-1024x683.jpg\" alt=\"Denon AVC-X3900H Fernbedienung: handlich, \u00fcbersichtlich und nun endlich beleuchtet (Foto: R. Vogt)\" width=\"618\" height=\"412\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/412;\"\/><\/a>Denon AVC-X3900H Fernbedienung: handlich, \u00fcbersichtlich und nun endlich beleuchtet (Foto: R. Vogt)<\/p>\n<p>Man kann direkt mit Audyssey MultEQ XT32 einmessen. Das funktioniert zuverl\u00e4ssig. Signifikant besser werden die Ergebnisse jedoch, wenn man die <a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/denon-und-marantz-audyssey-multeq-editor-app\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Audyssey-App<\/a> (iOS, iPadOS, Android, circa 25 Euro) verwendet. Da die App statt Stichproben das gesamte Mikrofonsignal als Berechnungsgrundlage f\u00fcr die Filter nutzt, gelingen die Korrekturen um einiges genauer. Zudem bietet die App diverse clevere Tuningoptionen und beispielsweise die M\u00f6glichkeit, die Filterungen auf die kritischen Frequenzen zu beschr\u00e4nken. Die Windows-Software MultEQ-X bietet noch mehr Filterm\u00f6glichkeiten, erfordert jedoch eine kostenpflichtige Lizenz pro Ger\u00e4t. Das ist f\u00fcr fortgeschrittene User und Profis gedacht.<\/p>\n<p class=\"Normal tm5\">Aber damit nicht genug. Dirac Live und Dirac ART sind externe Mess- und Korrektursysteme, mit denen abermals bessere Ergebnisse erreicht werden k\u00f6nnen und wodurch sich \u2013 je nach Variante (und entsprechender Lizenzgeb\u00fchr) \u2013 insbesondere verschiedene Subwoofer (oder Subwoofer-Konfigurationen) perfekt einmessen und ins akustische Bild integrieren lassen. Dirac ART (Active Room Treatment) kann bei entsprechender Verf\u00fcgbarkeit von Vollbereichs-Lautsprechern und m\u00f6glichst vielen Subwoofern sogar in die Raumakustik eingreifen, indem die Lautsprecher bis in den Grundton auch als Absorber eingesetzt werden k\u00f6nnen \u2013 ein ganz eigenes Kapitel mit aufw\u00e4ndigen Messungen und komplexer Konfiguration.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Denon AVC-X3900H w\u00fcrde ich eher die \u201ekleineren\u201c Dirac Live Varianten empfehlen, da sie \u00fcber die M\u00f6glichkeiten der Frequenzgang-Korrektur von Audyssey hinaus auch auf das Zeitverhalten der Lautsprecher und damit auf die Pr\u00e4zision und das Zusammenspiel einzelner Kan\u00e4le einwirken.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Denon-AVC-X3900H-Qobuz-Connect.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-199870 size-large lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Denon-AVC-X3900H-Qobuz-Connect-1024x768.jpg\" alt=\"HEOS beherrscht auch \u201eConnect\u201c zum direkten Steuern bei maximaler Audioqualit\u00e4t f\u00fcr Spotify, Tidal und Qobuz (Foto: R. Vogt)\" width=\"618\" height=\"464\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/464;\"\/><\/a>HEOS beherrscht auch \u201eConnect\u201c zum direkten Steuern bei maximaler Audioqualit\u00e4t f\u00fcr Spotify, Tidal und Qobuz (Foto: R. Vogt)<\/p>\n<p>Einmal eingerichtet und kalibriert marschiert der Denon AVC-X3900H makellos. Alle Funktionen reagieren verz\u00f6gerungsfrei, Signalwechsel sind st\u00f6rungsfrei und egal welches Signal ich zuspiele: es l\u00e4uft! In Sachen Klangcharakter w\u00fcrde ich den Charakter als einen Hauch kerniger beschreiben als bei Denon-Receivern vor einigen Jahren. Die waren mir pers\u00f6nlich stets zu sehr auf Transparenz getrimmt. Der AVC-X3900H gibt sich neutraler und gegebenenfalls einen angenehmen Hauch bedeckter in den H\u00f6hen. Die Abbildung l\u00f6ste sich sch\u00f6n von den Lautsprechern und bei der Stereowiedergabe bildete der Denon eine klar umrissene, stabile Mitte ab. Auch die erreichbaren Pegel sollten f\u00fcr dynamische Movie-Soundtracks bei g\u00e4ngigen Lautsprechern genauso reichen wie f\u00fcr eine realistische Musikwiedergabe.<\/p>\n<p>Fazit Denon AVC-X3900H: pralle Ausstattung, toller Klang<\/p>\n<p>Es ist immer wieder verbl\u00fcffend, welch reiches Ausstattungs- und Funktionspaket Denon in einen kompakten und wirklich noch bezahlbaren AV-Receiver wie den AVC-X3900H packen kann. Und das, ohne in nutzlose Marketingfeatures, sondern in wirklich vern\u00fcnftige Funktionen zu investieren. Mit dem Denon AVC-X3900H bekommt der Kunde neueste HDMI-Technik (selbst f\u00fcr exotische Gaming-Grafikkarten) und ein extrem umfangreiches Streaming- und Multiroom-Paket mit HEOS (das nach Firmwareupdates sogar Dolby Atmos via AirPlay 2 \u00fcbertragen k\u00f6nnen soll) und f\u00fcr echte Musikliebhaber Roon Ready ist. \u201eAntike\u201c Standards wie DLNA werden genauso unterst\u00fctzt wie die Connect-Varianten von Spotify, Tidal und Qobuz. Und damit alle Lautsprecher und der Raum zusammenspielen, stehen Audyssey oder gegen Lizenz auch Dirac Live und sogar Dirac ART zur Verf\u00fcgung. Die Featureliste ist seitenlang.<\/p>\n<p>Das alles aber ergibt nur Sinn, wenn die D\/A-Wandler, Vorverst\u00e4rker und Endstufen auch klingen. Und die liefern mit 9 x 105 Watt nicht nur ausreichend Leistung, sondern erzeugen ein kraftvolles und verbl\u00fcffend r\u00e4umlich wirkendes Klangbild, das aller Ehren wert ist. Doch das Verbl\u00fcffendste am Denon AVC-X3900H ist sein Preis: Im Zeitalter allgemeiner Teuerung liegt er beim Einstiegspreis (1.500 Euro) gut 200 Euro g\u00fcnstiger als sein Vorg\u00e4nger vor zwei Jahren. Also das nenne ich mal ein Schn\u00e4ppchen!<\/p>\n<p>Denon AVC-X3900H2026\/06<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-69874 size-full lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/lowbeats-test-vu-meter-ergebnis-4_5.png\" alt=\"Test-Ergebnis: 4,5\" width=\"495\" height=\"355\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 495px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 495\/355;\"\/>\u00dcberragendBewertungen<\/p>\n<p>Klang <\/p>\n<p>Praxis <\/p>\n<p>Verarbeitung <\/p>\n<p>Die Bewertung bezieht sich immer auf die jeweilige Preisklasse.\uf055Klingt angenehm transparent\uf055HEOS Streaming\/Multiroom\uf055Dirac Live optional\uf055Hervorragende Vorverst\u00e4rkerausg\u00e4nge<\/p>\n<p>Vertrieb:<br \/>Denon Deutschland<br \/>D&amp;M Germany GmbH<br \/>Poensgenstra\u00dfe 7<br \/>D-41334 Nettetal<br \/><a href=\"https:\/\/www.denon.com\/de-de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.denon.com<\/a><\/p>\n<p>Preis (Hersteller-Empfehlung):<br \/><a href=\"https:\/\/www.denon.com\/de-de\/product\/x-series-av-receivers\/avc-x3900h\/AVCX3900H.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Denon AVC-X3900H<\/a>: 1.499 Euro<\/p>\n<p>Technische Daten<\/p>\n<p>Technische Daten<\/p>\n<p>Denon AVC-X3900HKonzept:11.4 AV-Receiver mit Dolby Atmos, DTS:X, Auro-3D, 9-EndstufenAusgangsleistung (8 Ohm, 2 Kan\u00e4le):<br \/>105 WattStromverbrauch im Leerlauf (ECO an\/aus):60\/100 WattNetzwerk-Standby-Stromverbrauch:kleiner 2 WattStandby-Stromverbrauch:0,1-0,2 WattStreaming-Plattform:HEOSAbmessungen:44,2 x 38,4 x 17,8 cmGewicht:12,5 kg<a href=\"https:\/\/www.denon.com\/de-de\/product\/x-series-av-receivers\/avc-x3900h\/AVCX3900H.html#specifications\" target=\"_blank\" class=\"shortc-button medium red \" rel=\"nofollow noopener\">Alle technischen Daten<\/a>Mehr von Denon:<\/p>\n<p class=\"post-box-title\"><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/test-denon-smart-home-600-faszinierend-vielseitig\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Test Denon Smart Home 600: Faszinierend vielseitig<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/gut-in-form-smart-speaker-denon-home-200-400-600\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gut in Form: Smart Speaker Denon Home 200, 400 &amp; 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