{"id":178477,"date":"2026-06-22T01:48:08","date_gmt":"2026-06-22T01:48:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/178477\/"},"modified":"2026-06-22T01:48:08","modified_gmt":"2026-06-22T01:48:08","slug":"von-lausanne-bis-lusail-die-groessten-wm-spiele-aller-zeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/178477\/","title":{"rendered":"Von Lausanne bis Lusail: Die gr\u00f6\u00dften WM-Spiele aller Zeiten"},"content":{"rendered":"<p class=\"toc_title\">Inhaltsverzeichnis &#8211; das findest du hier<\/p>\n<p>2026 erlebt die Fu\u00dfball-Weltmeisterschaft in den <a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/team\/usa\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a>, <a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/team\/mexico\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mexiko<\/a> und <a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/team\/kanada\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kanada<\/a> ihre gr\u00f6\u00dfte Ausgabe aller Zeiten. 48 Teams, 104 Spiele und Millionen Fans hoffen auf den n\u00e4chsten WM-Klassiker. Doch welche Partien haben die Geschichte des Turniers wirklich gepr\u00e4gt? Seit der ersten <a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/fussball-wm-geschichte\/wm-1930-in-uruguay\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Weltmeisterschaft 1930<\/a> wurden beinahe tausend <a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/fussball-wm-2026\/fussball-wm-2026-spielplan\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">WM-Spiele<\/a> ausgetragen. Nur wenige davon schafften es jedoch, Generationen von Fu\u00dfballfans \u00fcber Jahrzehnte hinweg zu begleiten. Sie erz\u00e4hlen von Helden und Trag\u00f6dien, von Sensationen und Zusammenbr\u00fcchen, von Mannschaften, die unsterblich wurden, obwohl sie den Pokal nie gewannen.<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-255089\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=\" http:=\"\" alt=\"LUSAIL CITY, KATAR - 18. Dezember: Lionel Messi aus Argentinien feiert nach dem Sieg im Finale der FIFA-Weltmeisterschaft Katar 2022 gegen Frankreich mit der Sieger-Troph\u00e4e auf den Schultern von Sergio \u201eKun\u201c Ag\u00fcero im Lusail Stadium am 18. Dezember 2022 in Lusail City, Katar. (Foto: Matthias Hangst\/Getty Images)\" width=\"670\" height=\"447\" data-lazy- data-lazy- data-lazy-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/lionel-messi-wm-pokal-kun-aguero-argentinien-weltmeister-wm-2022-670x447.jpg\"\/><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-255089\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/lionel-messi-wm-pokal-kun-aguero-argentinien-weltmeister-wm-2022-670x447.jpg\" alt=\"LUSAIL CITY, KATAR - 18. Dezember: Lionel Messi aus Argentinien feiert nach dem Sieg im Finale der FIFA-Weltmeisterschaft Katar 2022 gegen Frankreich mit der Sieger-Troph\u00e4e auf den Schultern von Sergio \u201eKun\u201c Ag\u00fcero im Lusail Stadium am 18. Dezember 2022 in Lusail City, Katar. (Foto: Matthias Hangst\/Getty Images)\" width=\"670\" height=\"447\"  \/>LUSAIL CITY, KATAR \u2013 18. Dezember: Lionel Messi aus Argentinien feiert nach dem Sieg im Finale der FIFA-Weltmeisterschaft Katar 2022 gegen Frankreich mit der Sieger-Troph\u00e4e auf den Schultern von Sergio \u201eKun\u201c Ag\u00fcero im Lusail Stadium am 18. Dezember 2022 in Lusail City, Katar. (Foto: Matthias Hangst\/Getty Images)<\/p>\n<p>1954: Die Hitzeschlacht von Lausanne<\/p>\n<p><a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/team\/oesterreich\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u00d6sterreich<\/a> \u2013 <a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/team\/schweiz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schweiz<\/a> 7:5<\/p>\n<p>Die Fu\u00dfball-Weltmeisterschaft hat in 96 Jahren viele legend\u00e4re Spiele hervorgebracht. Doch kaum eine Partie war so verr\u00fcckt wie das <a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/fussball-wm-2026\/wm-2026-viertelfinale\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Viertelfinale<\/a> zwischen <a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/team\/oesterreich\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u00d6sterreich<\/a> und der <a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/team\/schweiz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schweiz<\/a> am 26. Juni 1954 in <a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/team\/lausanne\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Lausanne<\/a>.<\/p>\n<p>Fast 40 Grad Celsius zeigte das Thermometer an diesem Nachmittag. Die sengende Hitze verwandelte das Stadion in einen Backofen und sorgte f\u00fcr ein Spiel, das bis heute als torreichstes WM-Match aller Zeiten gilt.<\/p>\n<p>Dabei schien zun\u00e4chst alles f\u00fcr die Gastgeber zu laufen. Die Schweiz f\u00fchrte nach nur 18 Minuten bereits mit 3:0. Doch dann verlor die Partie jeden Bezug zur Normalit\u00e4t. Innerhalb von nur 23 Minuten fielen neun Tore. \u00d6sterreich drehte den R\u00fcckstand in eine 5:3-F\u00fchrung, die Schweizer schlugen zur\u00fcck und hielten das Spektakel am Leben.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend auf dem Rasen ein Torfestival tobte, k\u00e4mpfte \u00d6sterreichs Torh\u00fcter Kurt Schmied l\u00e4ngst gegen seinen eigenen K\u00f6rper. Der Keeper erlitt einen Hitzschlag, musste in der Kabine behandelt werden und konnte das Spiel nur unter gr\u00f6\u00dften Schwierigkeiten fortsetzen. Auswechslungen waren damals noch nicht erlaubt.<\/p>\n<p>Was dann geschah, geh\u00f6rt zu den kuriosesten Geschichten der WM-Historie: Masseur Josef Ullrich positionierte sich hinter dem Tor und versorgte Schmied nicht nur mit Wasser und Schw\u00e4mmen, sondern gab ihm auch Hinweise, wenn sich Angriffe n\u00e4herten. Der \u00f6sterreichische Schlussmann wirkte zeitweise wie ein ferngesteuerter Torwart.<\/p>\n<p>Am Ende gewann \u00d6sterreich das historische Duell mit 7:5. Die zw\u00f6lf Treffer sind bis heute WM-Rekord. F\u00fcr Kurt Schmied selbst blieb die Partie allerdings ein R\u00e4tsel. Nach dem Spiel musste er ins Krankenhaus gebracht werden. Als er wieder zu sich kam, wusste er nicht einmal, wer gewonnen hatte.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter sagte er \u00fcber seinen ber\u00fchmtesten Einsatz nur trocken: \u201eIhr k\u00f6nnt\u2019s mir eh alles erz\u00e4hlen, ich wei\u00df ja nichts mehr.\u201c<\/p>\n<p>Vielleicht macht genau das die Hitzeschlacht von Lausanne bis heute so einzigartig. Das torreichste <a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/fussball-wm-2026\/fussball-wm-2026-spielplan\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">WM-Spiel<\/a> aller Zeiten wurde ausgerechnet von einem Mann bestritten, der sich an fast nichts davon erinnern konnte.<\/p>\n<p>1970: Das Jahrhundertspiel<\/p>\n<p><a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/team\/italien\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Italien<\/a> \u2013 <a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/team\/deutschland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutschland<\/a> 4:3 n.V.<\/p>\n<p>Es gibt gro\u00dfe Fu\u00dfballspiele. Es gibt legend\u00e4re Fu\u00dfballspiele. Und dann gibt es Partien, die nur noch einen Namen brauchen. Das \u201eJahrhundertspiel\u201c. Als Deutschland und Italien am 17. Juni 1970 im <a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/fussball-wm-2026\/wm-2026-halbfinale\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Halbfinale<\/a> der Weltmeisterschaft im <a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/fussballstadion\/estadio-azteca\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Aztekenstadion<\/a> von Mexiko-Stadt aufeinandertrafen, ahnte niemand, dass daraus der wohl ber\u00fchmteste WM-Klassiker aller Zeiten werden w\u00fcrde.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-255090\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=\" http:=\"\" alt=\"GUADALAJARA, MEXIKO - 1970: Die Mannschaft von Westdeutschland stellt sich vor dem WM-Viertelfinale gegen England in Guadalajara auf. Zu sehen sind unter anderem Uwe Seeler, Sepp Maier, Karl-Heinz Schnellinger, Franz Beckenbauer, Gerd M\u00fcller, Sigfried Held, Klaus Fichtel, Reinhard Libuda, Wolfgang Overath und Berti Vogts. Westdeutschland gewann die Partie nach Verl\u00e4ngerung mit 3:2. (Foto: Express\/Express\/Getty Images)\" width=\"670\" height=\"443\" data-lazy- data-lazy- data-lazy-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/westdeutschland-mannschaftsaufstellung-england-viertelfinale-wm-1970-670x443.jpg\"\/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-255090\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/westdeutschland-mannschaftsaufstellung-england-viertelfinale-wm-1970-670x443.jpg\" alt=\"GUADALAJARA, MEXIKO - 1970: Die Mannschaft von Westdeutschland stellt sich vor dem WM-Viertelfinale gegen England in Guadalajara auf. Zu sehen sind unter anderem Uwe Seeler, Sepp Maier, Karl-Heinz Schnellinger, Franz Beckenbauer, Gerd M\u00fcller, Sigfried Held, Klaus Fichtel, Reinhard Libuda, Wolfgang Overath und Berti Vogts. Westdeutschland gewann die Partie nach Verl\u00e4ngerung mit 3:2. (Foto: Express\/Express\/Getty Images)\" width=\"670\" height=\"443\"  \/>GUADALAJARA, MEXIKO \u2013 1970: Die Mannschaft von Westdeutschland stellt sich vor dem WM-Viertelfinale gegen England in Guadalajara auf. Zu sehen sind unter anderem Uwe Seeler, Sepp Maier, Karl-Heinz Schnellinger, Franz Beckenbauer, Gerd M\u00fcller, Sigfried Held, Klaus Fichtel, Reinhard Libuda, Wolfgang Overath und Berti Vogts. Westdeutschland gewann die Partie nach Verl\u00e4ngerung mit 3:2. (Foto: Express\/Express\/Getty Images)<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst schien alles nach italienischem Plan zu laufen. Bereits in der achten Minute brachte Roberto Boninsegna die Azzurri in F\u00fchrung. Deutschland rannte an, k\u00e4mpfte, dr\u00e4ngte, doch Italien verteidigte seinen Vorsprung bis tief in die Nachspielzeit. Die Finaltickets schienen l\u00e4ngst vergeben.<\/p>\n<p>Dann kam Karl-Heinz Schnellinger. Der Verteidiger spielte damals f\u00fcr den <a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/team\/ac-milan\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">AC Mailand<\/a> und war in Italien l\u00e4ngst heimisch geworden. Ausgerechnet er traf in der letzten Minute zum 1:1. <a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/ard-livestream\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ARD<\/a>-Kommentator Ernst Huberty schrie den Satz, der bis heute untrennbar mit diesem Spiel verbunden ist: \u201eAusgerechnet Schnellinger!\u201c<\/p>\n<p>Was folgte, war eine der spektakul\u00e4rsten Verl\u00e4ngerungen der Fu\u00dfballgeschichte. Gerd M\u00fcller brachte Deutschland in F\u00fchrung. Italien antwortete. Luigi Riva drehte das Spiel erneut zugunsten der Azzurri. M\u00fcller glich wieder aus. Kaum hatten die deutschen Spieler gejubelt, schlug Italien ein weiteres Mal zur\u00fcck. Gianni Rivera erzielte das 4:3.<\/p>\n<p>Innerhalb von nur 30 Minuten fielen f\u00fcnf Tore. Bis heute wurden in einer WM-Verl\u00e4ngerung nie mehr Treffer erzielt.<\/p>\n<p>Als Schiedsrichter Arturo Yamasaki schlie\u00dflich abpfiff, waren die Italiener Finalisten und die Deutschen geschlagen. Doch das Ergebnis r\u00fcckte beinahe in den Hintergrund. Die Zuschauer hatten etwas erlebt, das gr\u00f6\u00dfer war als Sieg oder Niederlage.<\/p>\n<p>Deutschland verlor das Spiel, gewann aber die Herzen vieler neutraler Fans. Die Mannschaft um Franz Beckenbauer, Uwe Seeler und Gerd M\u00fcller hatte Fu\u00dfballgeschichte geschrieben. Noch heute erinnert eine Gedenktafel im Aztekenstadion an diesen Abend. Kaum ein anderes WM-Spiel wird selbst Jahrzehnte sp\u00e4ter so oft erw\u00e4hnt, analysiert und erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Vielleicht weil es alles hatte, was Fu\u00dfball ausmacht: Hoffnung, Verzweiflung, Helden, Wendungen und Drama bis zur letzten Sekunde. Oder weil Gerd M\u00fcller recht behielt, als er Jahre sp\u00e4ter sagte: \u201eDas kriegt man nie mehr aus dem Kopf.\u201c<\/p>\n<p>Das Jahrhundertspiel von Mexiko 1970 tat genau das. Es brannte sich f\u00fcr immer ins Ged\u00e4chtnis des Fu\u00dfballs ein.<\/p>\n<p>1982: Die Trag\u00f6die von Sarri\u00e0<\/p>\n<p>Brasilien \u2013 Italien 2:3<\/p>\n<p>Manche Mannschaften werden Weltmeister. Andere werden Legenden. Die <a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/team\/braslien\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">brasilianische Nationalmannschaft<\/a> von 1982 geh\u00f6rt zur zweiten Kategorie.<\/p>\n<p>Als Brasilien am 5. Juli 1982 im Estadio Sarri\u00e0 von Barcelona auf Italien traf, galt die Sele\u00e7\u00e3o als das vielleicht beste Team des Turniers. Zico, S\u00f3crates, Falc\u00e3o, Cerezo und J\u00fanior begeisterten die Fu\u00dfballwelt mit einem Spielstil, der sp\u00e4ter als \u201eJogo Bonito\u201c verkl\u00e4rt werden sollte. Viele Fans und Experten halten diese Mannschaft bis heute f\u00fcr eine der st\u00e4rksten, die niemals Weltmeister wurde.<\/p>\n<p>Im entscheidenden Spiel der Zwischenrunde h\u00e4tte Brasilien bereits ein Unentschieden zum Einzug ins <a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/fussball-wm-2026\/wm-2026-halbfinale\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Halbfinale<\/a> gereicht. Doch auf der anderen Seite stand ein Mann, der seinen gro\u00dfen Moment gefunden hatte: Paolo Rossi.<\/p>\n<p>Der italienische St\u00fcrmer traf fr\u00fch zur F\u00fchrung, Brasilien antwortete durch S\u00f3crates. Rossi schlug erneut zu. Wieder k\u00e4mpfte sich Brasilien zur\u00fcck, diesmal durch Falc\u00e3o. Das Spiel schien in Richtung der S\u00fcdamerikaner zu kippen.<\/p>\n<p>Doch dann kam die 74. Minute. Nach einem Durcheinander im Strafraum reagierte Rossi am schnellsten und erzielte sein drittes Tor des Tages. Italien f\u00fchrte 3:2. Brasilien war geschockt. Die K\u00fcnstler des Turniers warfen in den Schlussminuten alles nach vorne. Sie kombinierten, dribbelten und attackierten unerm\u00fcdlich. Doch der Ausgleich fiel nicht mehr.<\/p>\n<p>Als der Schlusspfiff ert\u00f6nte, versanken die brasilianischen Spieler in Fassungslosigkeit. Nicht weil sie gegen irgendeinen Gegner verloren hatten. Sondern weil mit einem einzigen Spiel ein Traum zerplatzte, den viele bereits als vollendet angesehen hatten.<\/p>\n<p>F\u00fcr Italien war der Sieg der Wendepunkt eines Turniers, das wenige Wochen sp\u00e4ter mit dem WM-Titel enden sollte. Paolo Rossi wurde Torsch\u00fctzenk\u00f6nig und zum Helden einer ganzen Nation. F\u00fcr Brasilien begann dagegen ein Mythos.<\/p>\n<p>Die Niederlage von Sarri\u00e0 wurde im eigenen Land lange als nationale Trag\u00f6die betrachtet. Gleichzeitig wuchs die Verehrung f\u00fcr jene Mannschaft von Jahr zu Jahr. W\u00e4hrend andere Teams f\u00fcr ihre Titel gefeiert werden, wird Brasiliens Auswahl von 1982 f\u00fcr die Sch\u00f6nheit ihres Fu\u00dfballs bewundert.<\/p>\n<p>Noch heute fragen sich viele Fans, ob jemals eine bessere Mannschaft ohne Weltmeistertitel existiert hat. Vielleicht liegt genau darin die besondere Magie der Trag\u00f6die von Sarri\u00e0. Brasilien verlor an diesem Nachmittag das Spiel. Doch die Mannschaft gewann einen Platz in der Fu\u00dfball-Ewigkeit.<\/p>\n<p>1982: Die Nacht von Sevilla<\/p>\n<p>Deutschland \u2013 <a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/team\/frankreich\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankreich<\/a> 3:3 n.V. (5:4 i.E.)<\/p>\n<p>Die Fu\u00dfball-Weltmeisterschaft hat viele gro\u00dfe Spiele hervorgebracht. Doch nur wenige vereinen Drama, Kontroversen, Helden und Tragik so vollkommen wie die Nacht von Sevilla. Am 8. Juli 1982 trafen Deutschland und Frankreich im Halbfinale der WM in Spanien aufeinander. Was folgte, ging als eines der dramatischsten Spiele der Fu\u00dfballgeschichte in die Annalen ein.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-255091\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=\" http:=\"\" alt=\"SEVILLA, SPANIEN - 1982: Frankreichs Mittelfeldspieler Jean Tigana (rechts) streckt sich im WM-Halbfinale gegen Westdeutschland nach dem Ball und attackiert Paul Breitner. Die Partie im Estadio S\u00e1nchez Pizju\u00e1n gilt als eines der dramatischsten Spiele der WM-Geschichte und endete nach Elfmeterschie\u00dfen mit dem Einzug der Deutschen ins Finale. (Foto: Keystone\/Getty Images)\" width=\"670\" height=\"526\" data-lazy- data-lazy- data-lazy-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/jean-tigana-paul-breitner-zweikampf-halbfinale-wm-1982-670x526.jpg\"\/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-255091\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/jean-tigana-paul-breitner-zweikampf-halbfinale-wm-1982-670x526.jpg\" alt=\"SEVILLA, SPANIEN - 1982: Frankreichs Mittelfeldspieler Jean Tigana (rechts) streckt sich im WM-Halbfinale gegen Westdeutschland nach dem Ball und attackiert Paul Breitner. Die Partie im Estadio S\u00e1nchez Pizju\u00e1n gilt als eines der dramatischsten Spiele der WM-Geschichte und endete nach Elfmeterschie\u00dfen mit dem Einzug der Deutschen ins Finale. (Foto: Keystone\/Getty Images)\" width=\"670\" height=\"526\"  \/>SEVILLA, SPANIEN \u2013 1982: Frankreichs Mittelfeldspieler Jean Tigana (rechts) streckt sich im WM-Halbfinale gegen Westdeutschland nach dem Ball und attackiert Paul Breitner. Die Partie im Estadio S\u00e1nchez Pizju\u00e1n gilt als eines der dramatischsten Spiele der WM-Geschichte und endete nach Elfmeterschie\u00dfen mit dem Einzug der Deutschen ins Finale. (Foto: Keystone\/Getty Images)<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst sah alles nach einem engen Duell zweier europ\u00e4ischer Spitzenmannschaften aus. Pierre Littbarski brachte Deutschland in F\u00fchrung, Michel Platini glich per Elfmeter aus. Mit dem 1:1 ging es in die Verl\u00e4ngerung. Dort nahm das Spiel endg\u00fcltig seinen legend\u00e4ren Lauf.<\/p>\n<p>Kurz zuvor hatte sich bereits die Szene ereignet, die bis heute f\u00fcr Diskussionen sorgt. Frankreichs Patrick Battiston lief allein auf das deutsche Tor zu. Torh\u00fcter Harald Schumacher st\u00fcrmte aus seinem Strafraum und prallte mit voller Wucht mit dem Franzosen zusammen. Battiston blieb regungslos liegen, verlor mehrere Z\u00e4hne und musste verletzt vom Platz getragen werden.<\/p>\n<p>Einen Elfmeter gab es nicht. W\u00e4hrend die franz\u00f6sischen Spieler noch unter Schock standen, ging das Spiel weiter. In der Verl\u00e4ngerung schien Frankreich dennoch den entscheidenden Schlag zu setzen. Marius Tr\u00e9sor traf zum 2:1, Alain Giresse erh\u00f6hte wenig sp\u00e4ter sogar auf 3:1. Die \u00c9quipe Tricolore hatte eine Hand am Finalticket.<\/p>\n<p>Doch Deutschland war noch nicht besiegt. Karl-Heinz Rummenigge verk\u00fcrzte auf 2:3. Wenig sp\u00e4ter erzielte Klaus Fischer mit einem spektakul\u00e4ren Fallr\u00fcckzieher den Ausgleich. Pl\u00f6tzlich war aus einer franz\u00f6sischen Siegesfeier wieder ein offener Schlagabtausch geworden. Nach 120 Minuten stand es 3:3.<\/p>\n<p>Zum ersten Mal in der Geschichte einer Weltmeisterschaft musste ein Spiel im Elfmeterschie\u00dfen entschieden werden. Auch dort blieb das Drama erhalten. Uli Stielike verschoss zun\u00e4chst f\u00fcr Deutschland und brach weinend zusammen. Doch Frankreich konnte den Vorteil nicht nutzen. Schumacher hielt gegen Didier Six, Horst Hrubesch verwandelte den entscheidenden Elfmeter.<\/p>\n<p>Deutschland stand im <a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/fussball-wm-2026\/wm-2026-finale-endspiel-weltmeister\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Finale<\/a>. Frankreich blieb nur Fassungslosigkeit. Bis heute wird die Nacht von Sevilla in beiden L\u00e4ndern unterschiedlich erinnert. In Deutschland gilt sie als eines der gr\u00f6\u00dften Comebacks der WM-Geschichte. In Frankreich als eine der schmerzhaftesten Niederlagen \u00fcberhaupt.<\/p>\n<p>Einigkeit herrscht nur in einem Punkt: Wer dieses Spiel gesehen hat, hat es nie wieder vergessen, denn die Nacht von Sevilla war weit mehr als ein Fu\u00dfballspiel. Sie war ein Drama in 120 Minuten.<\/p>\n<p>1986: Das sch\u00f6nste WM-Spiel aller Zeiten?<\/p>\n<p>Brasilien \u2013 Frankreich 1:1 n.V. (3:4 i.E.)<\/p>\n<p>Manche Spiele werden wegen ihrer Dramatik ber\u00fchmt, andere wegen ihrer Sch\u00f6nheit. Das <a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/fussball-wm-2026\/wm-2026-viertelfinale\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Viertelfinale<\/a> zwischen Brasilien und Frankreich bei der <a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/fussball-wm-geschichte\/wm-1986-in-mexiko\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Weltmeisterschaft 1986<\/a> in Mexiko vereinte beides.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-255098\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=\" http:=\"\" alt=\"GUADALAJARA, MEXIKO - 21. Juni 1986: S\u00f3crates aus Brasilien w\u00e4hrend des WM-Viertelfinals zwischen Brasilien und Frankreich im Estadio Jalisco in Guadalajara. Die Partie endete nach Verl\u00e4ngerung 1:1, Frankreich setzte sich anschlie\u00dfend mit 5:4 im Elfmeterschie\u00dfen durch. (Foto: Bongarts\/Getty Images)\" width=\"670\" height=\"472\" data-lazy- data-lazy- data-lazy-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/socrates-brasilien-frankreich-viertelfinale-wm-1986-670x472.jpg\"\/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-255098\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/socrates-brasilien-frankreich-viertelfinale-wm-1986-670x472.jpg\" alt=\"GUADALAJARA, MEXIKO - 21. Juni 1986: S\u00f3crates aus Brasilien w\u00e4hrend des WM-Viertelfinals zwischen Brasilien und Frankreich im Estadio Jalisco in Guadalajara. Die Partie endete nach Verl\u00e4ngerung 1:1, Frankreich setzte sich anschlie\u00dfend mit 5:4 im Elfmeterschie\u00dfen durch. (Foto: Bongarts\/Getty Images)\" width=\"670\" height=\"472\"  \/>GUADALAJARA, MEXIKO \u2013 21. Juni 1986: S\u00f3crates aus Brasilien w\u00e4hrend des WM-Viertelfinals zwischen Brasilien und Frankreich im Estadio Jalisco in Guadalajara. Die Partie endete nach Verl\u00e4ngerung 1:1, Frankreich setzte sich anschlie\u00dfend mit 5:4 im Elfmeterschie\u00dfen durch. (Foto: Bongarts\/Getty Images)<\/p>\n<p>Als die beiden Mannschaften am 21. Juni 1986 im Estadio Jalisco von <a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/fussballstadion\/estadio-guadalajara\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Guadalajara<\/a> aufeinandertrafen, standen sich zwei der besten Teams ihrer Zeit gegen\u00fcber. Auf der einen Seite Brasilien mit Zico, S\u00f3crates, Careca und J\u00fanior. Auf der anderen Frankreich mit Michel Platini, Alain Giresse, Jean Tigana und Luis Fern\u00e1ndez.<\/p>\n<p>Schon vor dem Anpfiff wirkte die Partie wie ein vorgezogenes <a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/fussball-wm-2026\/wm-2026-finale-endspiel-weltmeister\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Finale<\/a>. Brasilien erwischte den besseren Start. Careca brachte die Sele\u00e7\u00e3o bereits in der 17. Minute in F\u00fchrung. Die S\u00fcdamerikaner spielten mutig, technisch brillant und mit jener Leichtigkeit, die ihren Fu\u00dfball weltweit ber\u00fchmt gemacht hatte.<\/p>\n<p>Doch Frankreich antwortete. Kurz vor der Pause traf Michel Platini zum 1:1 und stellte das Gleichgewicht wieder her. Was folgte, war ein offener Schlagabtausch zweier Mannschaften, die gewinnen wollten, ohne ihre Fu\u00dfballphilosophie zu verraten.<\/p>\n<p>Chancen gab es auf beiden Seiten. Die Latte rettete f\u00fcr Frankreich. Brasilien vergab weitere M\u00f6glichkeiten. Dann kam die vielleicht entscheidende Szene des Spiels: Zico, gerade erst eingewechselt, bekam die Chance, seine Mannschaft per Elfmeter ins Halbfinale zu schie\u00dfen. Doch Frankreichs Torh\u00fcter Jo\u00ebl Bats parierte.<\/p>\n<p>Das Spiel ging in die Verl\u00e4ngerung. Auch dort schenkten sich beide Teams nichts. Frankreich dr\u00e4ngte, Brasilien antwortete. Die Kr\u00e4fte schwanden, doch die Qualit\u00e4t blieb au\u00dfergew\u00f6hnlich hoch. Als schlie\u00dflich das Elfmeterschie\u00dfen entscheiden musste, erreichte das Drama seinen H\u00f6hepunkt.<\/p>\n<p>Ausgerechnet einige der gr\u00f6\u00dften Stars des Spiels scheiterten vom Punkt. S\u00f3crates verschoss f\u00fcr Brasilien, Michel Platini f\u00fcr Frankreich. Schlie\u00dflich setzte J\u00falio C\u00e9sar seinen Versuch neben das Tor. Luis Fern\u00e1ndez trat an und verwandelte. Frankreich gewann das Elfmeterschie\u00dfen mit 4:3 und zog ins Halbfinale ein.<\/p>\n<p>F\u00fcr Brasilien bedeutete die Niederlage weit mehr als das Ausscheiden aus einem Turnier. F\u00fcr viele Helden der ber\u00fchmten Generation um Zico, S\u00f3crates und J\u00fanior war es der letzte gro\u00dfe Auftritt auf der WM-B\u00fchne. Der Traum vom Weltmeistertitel blieb unerf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Doch anders als vier Jahre zuvor bei der Trag\u00f6die von Sarri\u00e0 blieb vor allem die Erinnerung an ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Fu\u00dfballspiel. Bis heute wird Brasilien gegen Frankreich von 1986 regelm\u00e4\u00dfig genannt, wenn Fans, Spieler und Experten nach den besten WM-Partien aller Zeiten gefragt werden. Nicht wegen eines einzelnen Moments, nicht wegen einer Kontroverse, sondern weil an diesem Nachmittag zwei gro\u00dfartige Mannschaften zeigten, wie sch\u00f6n Fu\u00dfball sein kann. Manchmal gibt es keine Verlierer. Nur ein Spiel, das die Zeit \u00fcberdauert.<\/p>\n<p>2022: Das gr\u00f6\u00dfte WM-Finale des 21. Jahrhunderts<\/p>\n<p><a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/team\/argentinien\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Argentinien<\/a> gegen Frankreich 4:2 i.E. (3:3 n.V.)<\/p>\n<p>Weltmeisterschaften haben viele gro\u00dfe Endspiele hervorgebracht. Doch nur wenige vereinen so viele Geschichten in einem einzigen Spiel wie das Finale der <a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/wm-2022\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">WM 2022<\/a> zwischen Argentinien und Frankreich. m 18. Dezember 2022 blickte die Fu\u00dfballwelt nach Lusail in <a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/team\/qatar\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Katar<\/a>. Im Mittelpunkt stand vor allem ein Mann: <a class=\"nr-pvl-link\" href=\"https:\/\/www.fussballnationalmannschaft.net\/spieler\/lionel-messi\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Lionel Messi<\/a>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-255099\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=\" http:=\"\" alt=\"LUSAIL CITY, KATAR - 18. Dezember: Lionel Messi und seine Teamkollegen aus Argentinien jubeln nach dem entscheidenden verwandelten Elfmeter von Gonzalo Montiel im Elfmeterschie\u00dfen des Finales der FIFA-Weltmeisterschaft Katar 2022 gegen Frankreich im Lusail Stadium am 18. Dezember 2022 in Lusail City, Katar. W\u00e4hrend die Argentinier ihren WM-Triumph feiern, reagieren die franz\u00f6sischen Spieler entt\u00e4uscht. (Foto: Matthias Hangst\/Getty Images)\" width=\"670\" height=\"461\" data-lazy- data-lazy- data-lazy-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/lionel-messi-jubel-gonzalo-montiel-argentinien-weltmeister-wm-finale-2022-670x461.jpg\"\/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-255099\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/lionel-messi-jubel-gonzalo-montiel-argentinien-weltmeister-wm-finale-2022-670x461.jpg\" alt=\"LUSAIL CITY, KATAR - 18. Dezember: Lionel Messi und seine Teamkollegen aus Argentinien jubeln nach dem entscheidenden verwandelten Elfmeter von Gonzalo Montiel im Elfmeterschie\u00dfen des Finales der FIFA-Weltmeisterschaft Katar 2022 gegen Frankreich im Lusail Stadium am 18. Dezember 2022 in Lusail City, Katar. W\u00e4hrend die Argentinier ihren WM-Triumph feiern, reagieren die franz\u00f6sischen Spieler entt\u00e4uscht. (Foto: Matthias Hangst\/Getty Images)\" width=\"670\" height=\"461\"  \/>LUSAIL CITY, KATAR \u2013 18. Dezember: Lionel Messi und seine Teamkollegen aus Argentinien jubeln nach dem entscheidenden verwandelten Elfmeter von Gonzalo Montiel im Elfmeterschie\u00dfen des Finales der FIFA-Weltmeisterschaft Katar 2022 gegen Frankreich im Lusail Stadium am 18. Dezember 2022 in Lusail City, Katar. W\u00e4hrend die Argentinier ihren WM-Triumph feiern, reagieren die franz\u00f6sischen Spieler entt\u00e4uscht. (Foto: Matthias Hangst\/Getty Images)<\/p>\n<p>Nach vier WM-Teilnahmen, zahllosen Rekorden und einer Karriere voller Titel fehlte dem Argentinier nur noch die wichtigste Troph\u00e4e des Fu\u00dfballs. Viele sahen darin seine letzte Chance, endg\u00fcltig auf eine Stufe mit Diego Maradona zu steigen. Und zun\u00e4chst schien alles nach einem perfekten Abschied zu verlaufen.<\/p>\n<p>Messi brachte Argentinien per Elfmeter in F\u00fchrung. Kurz darauf vollendete \u00c1ngel Di Mar\u00eda einen traumhaften Konter zum 2:0. Frankreich wirkte \u00fcberrascht, ideenlos und lange Zeit nahezu chancenlos. Bis zur 80. Minute. Dann begann Kylian Mbapp\u00e9, das Spiel an sich zu rei\u00dfen.<\/p>\n<p>Innerhalb von nur zwei Minuten verwandelte der franz\u00f6sische Superstar zun\u00e4chst einen Elfmeter und erzielte wenig sp\u00e4ter den Ausgleich. Pl\u00f6tzlich war ein Finale, das entschieden schien, wieder v\u00f6llig offen. Die Verl\u00e4ngerung brachte das n\u00e4chste Kapitel.<\/p>\n<p>Messi traf zum 3:2 und schien seinem gro\u00dfen Traum endg\u00fcltig nahe zu sein. Doch Frankreich bekam noch eine letzte Chance. Wieder trat Mbapp\u00e9 an. Wieder traf er vom Elfmeterpunkt. 3:3. Das vielleicht spektakul\u00e4rste WM-Finale der modernen Fu\u00dfballgeschichte musste im Elfmeterschie\u00dfen entschieden werden.<\/p>\n<p>Dort hatte Argentinien die besseren Nerven. Torh\u00fcter Emiliano Mart\u00ednez wurde zum Helden, w\u00e4hrend Messi seinen Versuch sicher verwandelte. Als Gonzalo Montiel den entscheidenden Elfmeter im Tor unterbrachte, brachen bei Spielern und Fans alle D\u00e4mme.<\/p>\n<p>Argentinien war zum dritten Mal Weltmeister. Messi hatte endlich den Titel gewonnen, der seiner au\u00dfergew\u00f6hnlichen Karriere noch gefehlt hatte. Doch das Finale wird nicht nur wegen seines Siegers in Erinnerung bleiben. Es war das Duell zweier Generationen. Der gr\u00f6\u00dfte Spieler seiner Zeit gegen den vielleicht gr\u00f6\u00dften Spieler der n\u00e4chsten. Messi erzielte zwei Tore. Mbapp\u00e9 traf dreimal und wurde erst der zweite Spieler der WM-Geschichte mit einem Hattrick in einem Finale.<\/p>\n<p>Die Partie bot Wendungen, Dramatik, gro\u00dfe Pers\u00f6nlichkeiten und Momente f\u00fcr die Ewigkeit. Viele Endspiele kr\u00f6nen eine Weltmeisterschaft. Dieses Finale wurde selbst zur Legende. Wenn \u00fcber die gr\u00f6\u00dften WM-Spiele aller Zeiten gesprochen wird, f\u00e4llt inzwischen fast immer auch ein Duell aus Katar. Argentinien gegen Frankreich. Das Finale, das alles hatte.<\/p>\n<p>Diese Artikel k\u00f6nnten dich auch interessieren:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Inhaltsverzeichnis &#8211; das findest du hier 2026 erlebt die Fu\u00dfball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada ihre gr\u00f6\u00dfte&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":178478,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[29],"tags":[20377,2327,355,2206,863,17254,1323,1567,7346,118,898,193,45,4623,77],"class_list":["post-178477","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-lausanne","tag-argentinien","tag-brasilien","tag-deutschland","tag-england","tag-frankreich","tag-heute","tag-italien","tag-kanada","tag-katar","tag-lausanne","tag-mexiko","tag-oesterreich","tag-schweiz","tag-spanien","tag-usa"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116791239624491024","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/178477","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=178477"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/178477\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/178478"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=178477"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=178477"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=178477"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}