{"id":183491,"date":"2026-06-25T11:56:09","date_gmt":"2026-06-25T11:56:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/183491\/"},"modified":"2026-06-25T11:56:09","modified_gmt":"2026-06-25T11:56:09","slug":"pankreaskarzinom-schon-zwei-glaeser-pro-tag-koennten-das-risiko-fuer-gefaehrliche-krebsart-erhoehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/183491\/","title":{"rendered":"Pankreaskarzinom: Schon zwei Gl\u00e4ser pro Tag k\u00f6nnten das Risiko f\u00fcr gef\u00e4hrliche Krebsart erh\u00f6hen"},"content":{"rendered":"<p>Eine kanadische Forschungsgruppe der University of Victoria liefert Hinweise, dass Bauchspeicheldr\u00fcsenkrebs durch Alkoholkonsum beg\u00fcnstigt wird. Die Krebsart verl\u00e4uft besonders oft t\u00f6dlich, nur etwa 12 von 100 Betroffenen leben f\u00fcnf Jahre nach der Diagnose noch.<\/p>\n<p>Zwei Gl\u00e4ser Alkohol erh\u00f6hen das Risiko um bis zu 30 Prozent<\/p>\n<p class=\"ad-float-right\">F\u00fcr die Arbeit f\u00fchrten die Forschenden zahlreiche Langzeitstudien zusammen, die Gruppen von Menschen \u00fcber viele Jahre begleiten. Nachdem sie Einflussfaktoren wie Alter, Rauchen und soziale Lage herausgerechnet hatten, zeigte sich ein klarer Zusammenhang zwischen Trinkmenge und Erkrankungsrisiko. Das Ergebnis:\u00a0<\/p>\n<p>Wer t\u00e4glich mehr als 24 Gramm Alkohol zu sich nahm, das entspricht etwa zwei kleinen Gl\u00e4sern eines alkoholischen Getr\u00e4nks, hatte ein um 10 bis 30 Prozent erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr Bauchspeicheldr\u00fcsenkrebs.\u00a0<\/p>\n<p>Wenig oder noch besser kein Alkohol<\/p>\n<p>\u201eNach gr\u00fcndlicher Auswertung der vorliegenden Daten sind wir \u00fcberzeugt, dass es Zeit ist, Bauchspeicheldr\u00fcsenkrebs in die Liste der alkoholbedingten Krebsarten aufzunehmen&#187;, sagt CISUR-Direktor und Studienautor Tim Naimi. F\u00fcr den Alltag best\u00e4tigt die Arbeit eine einfache Botschaft: Wer wenig oder keinen Alkohol trinkt, tut seiner Gesundheit etwas Gutes. Einen Grenzwert, unterhalb dessen Alkohol unbedenklich w\u00e4re, gibt es nach heutigem Wissen nicht.<\/p>\n<p>Auch Menschen, die nicht mehr trinken ber\u00fccksichtigt<\/p>\n<p>Da es sich um eine Auswertung von Beobachtungsstudien handelt, l\u00e4sst sich ein Ursache-Wirkungs-Zusammenhang nicht restlos beweisen. Weil die Forschenden aber sorgf\u00e4ltig gearbeitet und etwa fr\u00fchere Trinker nicht f\u00e4lschlich als Abstinenzler gewertet haben, st\u00e4rken die Ergebnisse die Hinweise, dass Alkohol das Risiko erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Dass Alkohol Krebs beg\u00fcnstigen kann, ist gut belegt. Die Weltgesundheitsorganisation f\u00fchrt bislang sieben Krebsarten auf, die mit dem Konsum zusammenh\u00e4ngen, darunter Mund-, Brust- und Darmkrebs.<\/p>\n<p>Quelle: DOI <a href=\"http:\/\/dx.doi.org\/10.7895\/ijadr.649\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">10.7895\/ijadr.649\u00a0<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine kanadische Forschungsgruppe der University of Victoria liefert Hinweise, dass Bauchspeicheldr\u00fcsenkrebs durch Alkoholkonsum beg\u00fcnstigt wird. 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