{"id":184495,"date":"2026-06-26T05:46:08","date_gmt":"2026-06-26T05:46:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/184495\/"},"modified":"2026-06-26T05:46:08","modified_gmt":"2026-06-26T05:46:08","slug":"basel-landschaft-kanton-verschaerft-massnahmen-wegen-trockenheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/184495\/","title":{"rendered":"Basel-Landschaft \u2013 Kanton versch\u00e4rft Massnahmen wegen Trockenheit"},"content":{"rendered":"<p>Wegen anhaltender Hitze und Trockenheit versch\u00e4rft der Kanton Basel-Landschaft die Schutzmassnahmen. Es gelten unter anderem ein Feuerverbot im Wald und an Waldr\u00e4ndern, ein Wasserentnahmeverbot aus Gew\u00e4ssern sowie Bade-, Betretungs- und Fischereiverbote an der Ergolz.<\/p>\n<p>Allgemeine Lage<br \/>\nDie anhaltende <a href=\"https:\/\/polizeiticker.ch\/thema\/hitze\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hitze<\/a> und ausbleibende Niederschl\u00e4ge haben die B\u00f6den stark ausgetrocknet; die Situation wird sich in den kommenden Tagen weiter versch\u00e4rfen. Zudem k\u00f6nnen die trockenen B\u00f6den Starkniederschl\u00e4ge nur schlecht aufnehmen, was bei Gewittern lokale Abschwemmungen beg\u00fcnstigt.<\/p>\n<p>Die Wasserf\u00fchrung der meisten B\u00e4che ist f\u00fcr die Jahreszeit sehr niedrig, die Wassertemperaturen liegen \u00fcber 20\u00b0C. Auch bei Quellen und Grundwasser versch\u00e4rft sich die Lage: Die Grundwasserst\u00e4nde sinken weiter, Quellsch\u00fcttungen gehen zur\u00fcck. Die Wasserversorgungen rufen vereinzelt zum Wassersparen auf.<\/p>\n<p>Massnahmen<br \/>\nDie aktuelle <a href=\"https:\/\/polizeiticker.ch\/thema\/waldbrandgefahr\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Trockenheit<\/a> auf Grund der andauernden Hitze und fehlenden Niederschl\u00e4gen hat den Kanton <a href=\"https:\/\/polizeiticker.ch\/basel-landschaft\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Basel-Landschaft<\/a> dazu bewogen, folgende Massnahmen per 26. Juni 2026, 12.00 Uhr, bis auf Widerruf zu verf\u00fcgen:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/polizeiticker.ch\/thema\/waldbrandgefahr\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Waldbrandgefahr<\/a>: Im Wald und an Waldr\u00e4ndern ist das Entfachen von Feuer verboten. Das Verbot gilt bis zu einem Mindestabstand von 50 Metern zum Waldrand; ausgenommen sind fest eingerichtete Feuerstellen. Feuer sind jederzeit zu beaufsichtigen und Funkenwurf sofort zu l\u00f6schen. Die Glut in der Feuerstelle ist vor dem Verlassen der Feuerstelle vollst\u00e4ndig zu l\u00f6schen.<\/p>\n<p>Ebenfalls generell verboten ist das Steigenlassen von Himmelslaternen beziehungsweise Heissluft-Ballons \u2013 unabh\u00e4ngig davon, ob diese gekauft oder selbst hergestellt wurden \u2013, die durch offenes Feuer angetrieben werden. Zudem ist es untersagt, brennende Zigaretten, andere Raucherwaren oder Streichh\u00f6lzer wegzuwerfen.<br \/>\nWasserentnahmeverbot aus Gew\u00e4ssern: Das Entnehmen von Wasser f\u00fcr den Gemeingebrauch ist verboten. Als Gemeingebrauch gilt die gelegentliche Entnahme kleiner Wassermengen zum Beispiel mittels Eimer oder Giesskanne aus \u00f6ffentlichen Gew\u00e4ssern. F\u00fcr die Landwirtschaft bewilligte Wasserentnahmen aus \u00f6ffentlichen Gew\u00e4ssern sind weiterhin erlaubt; es gelten die entsprechenden Auflagen in den Bewilligungen.<\/p>\n<p>Bade-, Betretungs- und Fischereiverbot an der Ergolz: F\u00fcr den Abschnitt der Ergolz zwischen dem Kesselfall in Liestal bis zur M\u00fcndung in den Rhein gilt ein Bade-, Betretungs- und Fischereiverbot. Das Verbot gilt f\u00fcr Menschen und Haustiere.<\/p>\n<p>Folgende Massnahmen sind bereits g\u00fcltig:<\/p>\n<p>Bade- und Betretungsverbot f\u00fcr Mensch und Tier sowie Fischereiverbot am Unterlauf der Birs.<\/p>\n<p>Vorsicht wegen Blaualgen (Cyanobakterien):<\/p>\n<p>Im Bereich der Ergolzm\u00fcndung in Augst sowie allenfalls an anderen Stellen bei Gew\u00e4ssern im Kanton treten aufgrund der hohen Wassertemperaturen vereinzelt Blaualgenbl\u00fcten auf. Blaualgen kommen nat\u00fcrlicherweise in allen Gew\u00e4ssern der Schweiz vor und geh\u00f6ren zu unserem \u00d6kosystem. Deren Vorkommen ist in der Regel unproblematisch. Hohe Temperaturen, ruhiges Wasser und teilweise auch N\u00e4hrstoffe k\u00f6nnen zu einer Massenvermehrung (Blaualgenbl\u00fcte) f\u00fchren.<\/p>\n<p>Eine Blaualgenbl\u00fcte zeigt sich durch gr\u00fcnlich oder bl\u00e4ulich-gr\u00fcn verf\u00e4rbtes Wasser (v.a. Oberfl\u00e4che), Schlierenbildungen oder Algenteppiche. Dabei k\u00f6nnen einige Blaualgen-Arten Giftstoffe (Cyanotoxine) bilden, die f\u00fcr Mensch und Tier gef\u00e4hrlich sein k\u00f6nnen. Insbesondere bei Kindern und Hunden ist besondere Vorsicht geboten. Vermeiden Sie Ansammlungen von Algen und tr\u00fcbes und verf\u00e4rbtes Wasser. Lassen Sie Ihren Hund kein tr\u00fcbes Wasser trinken (auch nicht aus Pf\u00fctzen).<\/p>\n<p>Quelle der Nachricht: <a href=\"https:\/\/polizeiticker.ch\/basel-landschaft\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kanton Basel-Landschaft<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wegen anhaltender Hitze und Trockenheit versch\u00e4rft der Kanton Basel-Landschaft die Schutzmassnahmen. 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