{"id":185713,"date":"2026-06-26T23:24:20","date_gmt":"2026-06-26T23:24:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/185713\/"},"modified":"2026-06-26T23:24:20","modified_gmt":"2026-06-26T23:24:20","slug":"proteinquelle-entscheidend-rindfleisch-vs-erbsen-bei-darmentzuendung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/185713\/","title":{"rendered":"Proteinquelle entscheidend: Rindfleisch vs. Erbsen bei Darmentz\u00fcndung"},"content":{"rendered":"<p>Tierisches Eiwei\u00df aus Rindfleisch l\u00f6ste in Tierversuchen schwere Darmentz\u00fcndungen aus \u2013 pflanzliches Protein aus Erbsen dagegen nur milde Symptome. Der Effekt trat unabh\u00e4ngig vom Geschlecht auf. Ver\u00f6ffentlicht wurden die Ergebnisse am 24. Juni in der Fachzeitschrift Cellular and Molecular Gastroenterology.<\/p>\n<p>Das Zusammenspiel von Mikrobiom und Gallens\u00e4uren<\/p>\n<p>Als Ursache vermuten die Forscher ein komplexes Wechselspiel zwischen Darmbakterien und Gallens\u00e4uren. Dieses Zusammenspiel scheint die Entz\u00fcndungsreaktion im Verdauungstrakt zu vermitteln.<\/p>\n<p>Erschwerend kommt hinzu: Darmstammzellen k\u00f6nnen ein sogenanntes \u201eEntz\u00fcndungsged\u00e4chtnis\u201c speichern. Dieses bleibt laut aktuellen Fachberichten \u00fcber mehr als 100 Tage bestehen. Die Ern\u00e4hrungsentscheidungen von heute wirken also noch Monate sp\u00e4ter nach.<\/p>\n<p>KI hilft bei personalisierten Therapien<\/p>\n<p>Um chronisch-entz\u00fcndliche Darmerkrankungen (CED) besser zu behandeln, setzt die Forschung auf K\u00fcnstliche Intelligenz. Das Projekt \u201eMikrobiomProCheck\u201c der Universit\u00e4t Bielefeld startete im Juni 2026. Mit 3,4 Millionen Euro F\u00f6rderung wertet die KI komplexe Mikrobiomdaten aus Stuhlproben aus.<\/p>\n<p>Das Ziel: Pr\u00e4zisere Behandlungspfade durch Genomanalysen und KI-gest\u00fctzte Mustererkennung. An der klinischen Studie nehmen sowohl junge als auch erwachsene Patienten teil.<\/p>\n<p>Fortschritte bei Medikamenten und Diagnostik<\/p>\n<p>Auch in der Pharmakotherapie tut sich etwas. Die Phase-3-Studie ATLAS-UC zeigte: Der Anti-TL1A-Antik\u00f6rper Tulisokibart erreichte bei Colitis-ulcerosa-Patienten nach zw\u00f6lf Wochen eine klinische Remission.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Warum f\u00fchlen Sie sich st\u00e4ndig m\u00fcde und haben Schmerzen? Stille Entz\u00fcndungen k\u00f6nnten der Grund sein. Ein kostenloser Selbsttest verr\u00e4t, ob Ihr K\u00f6rper heimlich unter Entz\u00fcndungen leidet \u2013 und was Sie dagegen tun k\u00f6nnen. <a href=\"https:\/\/info.gesundheitswissen-aktuell.de\/entzuendungshemmende-ernaehrung\/?af=KOOP_G_TG_DNV_YES_ENTZUENDUNGSHEMMENDE-ERNAEHRUNG_X-RSS-Ad-Hoc-News-AD1of2-EAID-996650\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Die 12 st\u00e4rksten Entz\u00fcndungs-Killer jetzt kostenlos entdecken<\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr die Diagnostik gibt es ebenfalls Neuigkeiten. Eine Signatur aus vier Proteinen im Blut erm\u00f6glicht die Erkennung von CED bei Kindern \u2013 mit einer Genauigkeit von 80 bis 90 Prozent.<\/p>\n<p>Und ein nat\u00fcrlicher Stoff k\u00f6nnte die Darmbarriere sch\u00fctzen: Urolithin A. Forschungsergebnisse, unter anderem in Nature Communications, heben diesen Effekt hervor.<\/p>\n<p>Genetische Ursachen und operative Ans\u00e4tze<\/p>\n<p>Bei Kindern mit Morbus Crohn entdeckten Forscher im Juni 2026 eine Mutation im BIRC3-Gen als m\u00f6gliche Ursache. Das er\u00f6ffnet neue Wege f\u00fcr die Fr\u00fcherkennung.<\/p>\n<p>Auch der Blinddarm r\u00fcckt in den Fokus. Die ACCURE-Studie wertete Daten von 2012 bis 2022 aus. Ergebnis: Bei \u00fcber der H\u00e4lfte der Colitis-ulcerosa-Patienten in Remission lag eine aktive Entz\u00fcndung des Blinddarms (Appendix) vor. Eine operative Entfernung k\u00f6nnte das R\u00fcckfallrisiko senken. Ein gr\u00f6\u00dferer Durchmesser des Organs gilt dabei als Indikator f\u00fcr ein h\u00f6heres Risiko.<\/p>\n<p>Protein beeinflusst mehr als den Darm<\/p>\n<p>Die Wirkung von Proteinen reicht weit \u00fcber den Verdauungstrakt hinaus. Eine im Juni 2026 in Cell Metabolism ver\u00f6ffentlichte Studie analysierte Daten von \u00fcber 205.000 Teilnehmern. Ergebnis: Hoher Konsum von tierischem Protein verdoppelte die Typ-2-Diabetes-Rate.<\/p>\n<p>Eine mediterrane Di\u00e4t mit niedriger Aminos\u00e4ureaufnahme und angepasstem Methioningehalt verbesserte bei \u00e4lteren Tiermodellen zwar kardiometabolische Marker und reduzierte Gebrechlichkeit. Die Lebensspanne verl\u00e4ngerte sie jedoch nicht.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Was haben Gelenkschmerzen, Blutzuckerspitzen und st\u00e4ndige M\u00fcdigkeit gemeinsam? Die \u00fcberraschende Antwort steckt in diesem kostenlosen Ratgeber, der zeigt, wie Sie Entz\u00fcndungen und Beschwerden durch die richtige Lebensmittelauswahl lindern k\u00f6nnen. <a href=\"https:\/\/info.gesundheitswissen-aktuell.de\/entzuendungshemmende-ernaehrung\/?af=KOOP_G_TG_DNV_YES_ENTZUENDUNGSHEMMENDE-ERNAEHRUNG_X-RSS-Ad-Hoc-News-AD2of2-EAID-996650\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Kostenlosen Ratgeber zur antientz\u00fcndlichen Ern\u00e4hrung anfordern<\/a><\/p>\n<p>Pr\u00e4vention beginnt auf dem Teller<\/p>\n<p>Das am 25. Juni 2026 vorgestellte Pr\u00e4ventionsprojekt der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen (TUM) betont die Rolle der Ern\u00e4hrung bei der Vorbeugung von Darmkrebs. Experten empfehlen: t\u00e4glich 30 Gramm Ballaststoffe und deutlich weniger rotes Fleisch.<\/p>\n<p>Auch die Nierenfunktion h\u00e4ngt mit der Gesundheit zusammen. Eine Metaanalyse aus dem Juni 2026 zeigt: Eine Proteinurie erh\u00f6ht das allgemeine Demenzrisiko um 20 Prozent. Das Risiko f\u00fcr vaskul\u00e4re Demenz steigt sogar um das 2,32-Fache.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Tierisches Eiwei\u00df aus Rindfleisch l\u00f6ste in Tierversuchen schwere Darmentz\u00fcndungen aus \u2013 pflanzliches Protein aus Erbsen dagegen nur milde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":185714,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[17],"tags":[46,36183,35463,3200,42017,1356,67,66,3201,42015,42016,45,44,1097,42018],"class_list":["post-185713","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-gesundheit","tag-ch","tag-darmentzuendung","tag-darmentzuendungen","tag-eiweiss","tag-erbsen","tag-forschung","tag-gesundheit","tag-health","tag-protein","tag-proteinquelle","tag-rindfleisch","tag-schweiz","tag-switzerland","tag-symptome","tag-tierisches"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116818985652010285","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/185713","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=185713"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/185713\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/185714"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=185713"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=185713"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=185713"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}