{"id":189497,"date":"2026-06-30T05:01:09","date_gmt":"2026-06-30T05:01:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/189497\/"},"modified":"2026-06-30T05:01:09","modified_gmt":"2026-06-30T05:01:09","slug":"mehr-reichweite-fuer-fast-tv-titan-os-kooperiert-mit-mediatek-und-sharp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/189497\/","title":{"rendered":"Mehr Reichweite f\u00fcr FAST-TV: Titan OS kooperiert mit MediaTek und Sharp"},"content":{"rendered":"<p>Alle kommenden Sharp-Fernseher sollen das europ\u00e4ische Titan-Betriebssystem nutzen. Das Linux-basierte Smart-TV-Betriebssystem Titan OS arbeitet anders als die meisten TV-Betriebssysteme webbasiert: Streaming-Apps werden hier nicht lokal installiert, sondern als HTML-5-App per URL eingebunden. Die Zuschauer rufen dadurch keine lokale App auf, sondern den externen Webserver des App-Anbieters. Der Vorteil dieser sogenannten Web-Apps: Sie ben\u00f6tigen weniger leistungsstarke Hardware als beispielsweise Google TVs. Das d\u00fcrfte auch f\u00fcr Sharp ein gewichtiges Argument gewesen sein, komplett auf Titan OS umzuschwenken.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Philips-Fernseher integrieren das in Barcelona entwickelte Smart-TV-Betriebssystem bereits seit einigen Jahren f\u00fcr TV-Ger\u00e4te bis zum mittleren Preissegment. Bei den Highend-TVs setzt Philips dagegen bislang auf das Google-Betriebssystem Android TV. Auf seiner j\u00fcngsten Produktpr\u00e4sentation hatte das Unternehmen etwas \u00fcberraschend angek\u00fcndigt, k\u00fcnftig <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Abkehr-von-Google-Saemtliche-Philips-TVs-ab-2026-mit-Titan-OS-11223220.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">alle neuen Philips-TVs ab sofort mit Titan OS auszustatten<\/a> <\/p>\n<p>Keine Updates am TV<\/p>\n<p>Ein weiterer Vorteil der Web-Apps liegt darin, dass am TV keine Updates eingespielt werden m\u00fcssen; das erledigt der App-Anbieter stattdessen zentral auf seinem Server. Der OS-Entwickler Titan erweitert dieses Konzept und legt die sogenannten Titan Channels als native App direkt in den System-on-Chips (SoC) der TVs ab \u2013 jedenfalls sofern diese einen MediaTek-SoC nutzen. Dieser hybride Ansatz als Kombination aus Webtechnik mit nativen Elementen soll die Verf\u00fcgbarkeit erh\u00f6hen und die Zugriffe beschleunigen. Die Titan Channels haben eine eigene Taste auf der TV-Fernbedienung und erscheinen als Rubrik oben auf dem Homescreen.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/1\/0\/8\/6\/0\/2\/Titan_OS_2-7624b0e281c02ed8.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Ein Fernsehbildschirm zeigt eine Auswahl von Streaming-Apps und Filmtiteln.\" height=\"1489\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 2561 \/ 1489; object-fit: cover;\" width=\"2561\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Die Titan OS-Oberfl\u00e4che \u00e4hnelt der von Google TVs, oben in der Leiste finden sich die Channels.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Ulrike Kuhlmann, heise medien)\n    <\/p>\n<p>Native App im MediaTek-Chip<\/p>\n<p>MediaTek ist der gr\u00f6\u00dfte Anbieter von SoCs f\u00fcr den TV-Markt: 70 Prozent aller TVs weltweit seien mit einem MediaTek-Chip ausgestattet, erkl\u00e4rt das Unternehmen. Man findet die SoCs in sehr vielen auch namhaften Smart-TVs entweder als Standard-SoC oder als modifizierte Herstellervariante. Die Firma Titan erhofft sich durch die direkte Integration der App in die Chips eine schnelle Verbreitung ihrer FAST-Channel-App, da diese prominent auf der Benutzeroberfl\u00e4che liegen wird.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Die Titan Channels sind ein Sammelsurium aus werbefinanzierten Streamingkan\u00e4len, sogenannte FAST-TV-Sender; FAST steht f\u00fcr Free Ad-Supported Streaming TV. Von ihnen versprechen sich die TV-Hersteller hohe Einnahmen durch die vor Beginn der Videostreams ausgestrahlten Werbung. Unter den FAST-Kan\u00e4len gibt es einige Sch\u00e4tze zu heben, aber auch eine Menge Trash.<\/p>\n<p>Das Konzept der vorangestellten Werbung ist den Zuschauern von YouTube bekannt. Zugleich k\u00f6nnen die Hersteller <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/ratgeber\/Wie-werbefinanzierte-Streamingdienste-Smart-TVs-zu-Spionen-machen-9243628.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">\u00fcber die werbefinanzierten Dienste sehr viel Pers\u00f6nliches \u00fcber ihre Nutzer herausfinden<\/a> , etwa den Wohnort, zu welcher Tageszeit eine Person Videos schaut und welche Inhalte sie bevorzugt. Anhand dieser Daten k\u00f6nnen Werbetreibende ein sehr genaues Nutzerprofil zeichnen, um dann zielgerecht Werbung einzuspielen. Hier wollen Titan und Sharp k\u00fcnftig enger zusammenarbeiten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Google solche Werbeeinnahmen auf Google- und Android-TVs f\u00fcr sich einstreicht, verspricht Titan, die Ger\u00e4tehersteller an den Werbeeinnahmen zu beteiligen. Auch das macht das europ\u00e4ische Betriebssystem Titan OS f\u00fcr Hersteller ohne eigenes Betriebssystem interessant.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:uk@ct.de\" title=\"Ulrike Kuhlmann\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">uk<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Alle kommenden Sharp-Fernseher sollen das europ\u00e4ische Titan-Betriebssystem nutzen. 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