{"id":189739,"date":"2026-06-30T08:45:07","date_gmt":"2026-06-30T08:45:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/189739\/"},"modified":"2026-06-30T08:45:07","modified_gmt":"2026-06-30T08:45:07","slug":"baselworld-ist-geschichte-jetzt-will-basilia-basel-zurueckbringen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/189739\/","title":{"rendered":"Baselworld ist Geschichte: Jetzt will Basilia Basel zur\u00fcckbringen"},"content":{"rendered":"<p class=\"p2\">Sieben Jahre nach dem Ende der Baselworld will Basel wieder eine internationale Rolle in der Uhren- und Schmuckbranche spielen. Die MCH Group und Informa Markets Asia haben die \u201eBasilia Jewellery &amp; Watch Fair\u201c vorgestellt. Ab April 2027 soll das neue Format mehr als 400 Aussteller aus den Bereichen Schmuck, Edelsteine und Uhren nach Basel bringen.<\/p>\n<p>Die neue Messe versteht sich jedoch nicht als einfache R\u00fcckkehr der Baselworld. Roman Imgr\u00fcth, CEO von MCH Exhibitions &amp; Events, machte bei der Pr\u00e4sentation deutlich, dass Basel nicht mehr der Ort sei, an dem Haute Joaillerie und Haute Horlogerie gemeinsam ihre gro\u00dfe B\u00fchne finden. Dieses Segment hat sich l\u00e4ngst in Genf etabliert.<\/p>\n<p>\t\t\tNicht Luxusspitze, sondern breiter Markt<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Genau darin liegt der neue Ansatz der Basilia. W\u00e4hrend die gro\u00dfen Luxusmarken ihre Plattform gefunden haben, fehlt aus Sicht der Veranstalter vielen anderen Marktteilnehmern ein internationaler Treffpunkt. Gemeint sind Hersteller, Zulieferer, unabh\u00e4ngige Marken, Gro\u00dfh\u00e4ndler, Distributoren, H\u00e4ndler und Sourcing-Spezialisten.<\/p>\n<p>Die Basilia soll deshalb kein nostalgischer Baselworld-Nachbau werden, sondern eine neue Plattform f\u00fcr den breiteren Markt. Der Fokus liegt auf Gesch\u00e4ftskontakten, Einkauf, Beschaffung und internationaler Vernetzung.<\/p>\n<p>\t\t\tStarke Partnerschaft mit Informa Markets Asia<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Eine zentrale Rolle spielt die Zusammenarbeit zwischen der MCH Group und Informa Markets Asia. Informa betreibt mit Formaten wie Jewellery &amp; Gem WORLD Hong Kong eines der wichtigsten internationalen Netzwerke f\u00fcr Schmuck, Edelsteine und Sourcing.<\/p>\n<p>Damit soll Basel k\u00fcnftig st\u00e4rker als Br\u00fccke zwischen Asien, Europa und westlichen M\u00e4rkten positioniert werden. Gerade im Schmuck- und Edelsteinbereich gewinnt das an Bedeutung, weil Lieferketten komplexer werden und Eink\u00e4ufer verl\u00e4ssliche Partner suchen.<\/p>\n<p>\t\t\tEine Messe wie eine Stadt<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Auch das Konzept der Basilia unterscheidet sich bewusst von klassischen Messeformaten. Der kreative Ansatz lautet: keine einheitliche Messehalle, sondern eine Art Stadt. Unterschiedliche Herkunftsl\u00e4nder, Produktwelten und Branchenbereiche sollen nicht vereinheitlicht, sondern sichtbar gemacht werden.<\/p>\n<p>Geplant sind unter anderem Jewellery Neighbourhoods, Diamond &amp; Gem Districts, Watch Valleys, ein Swiss District, European Districts und ein Tech Hub. Damit will Basilia weniger nach L\u00e4ndern ordnen, sondern nach professionellen Gemeinschaften und Produktwelten.<\/p>\n<p>\t\t\tZug\u00e4nglichkeit als wichtiger Punkt<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Ein weiterer Schwerpunkt ist die Leistbarkeit. Die Veranstalter wissen, dass hohe Messekosten viele Unternehmen von internationalen Formaten fernhalten. Basilia soll deshalb mit einer gemeinsamen Architektur, unterschiedlichen Standgr\u00f6\u00dfen und einem einheitlichen visuellen Rahmen arbeiten.<\/p>\n<p class=\"\">Die erste Ausgabe soll mehr als 400 Aussteller umfassen. Geplant ist eine Aufteilung von rund 50 Prozent Schmuck, 25 Prozent Edelsteinen und 25 Prozent Uhren. Die Messe soll im Anschluss an die Fachbesuchertage der Watches and Wonders stattfinden, jedoch nicht gleichzeitig.<\/p>\n<p>\t\t\tZug\u00e4nglichkeit als wichtiger Punkt<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">Ein weiterer Schwerpunkt ist die Leistbarkeit. Die Veranstalter wissen, dass hohe Messekosten viele Unternehmen von internationalen Formaten fernhalten. Basilia soll deshalb mit einer gemeinsamen Architektur, unterschiedlichen Standgr\u00f6\u00dfen und einem einheitlichen visuellen Rahmen arbeiten.<\/p>\n<p class=\"\">Die erste Ausgabe soll mehr als 400 Aussteller umfassen. Geplant ist eine Aufteilung von rund 50 Prozent Schmuck, 25 Prozent Edelsteinen und 25 Prozent Uhren. Die Messe soll im Anschluss an die Fachbesuchertage der Watches and Wonders stattfinden, jedoch nicht gleichzeitig.<\/p>\n<p>\t\t\tBasel sucht eine neue Rolle<\/p>\n<p class=\"isSelectedEnd\">F\u00fcr Basel ist die Basilia mehr als nur ein neues Messeformat. Die Stadt versucht, nach dem Ende der Baselworld wieder eine relevante Position in der internationalen Uhren- und Schmuckbranche einzunehmen. Der Anspruch ist allerdings ein anderer als fr\u00fcher: weniger Luxusshow, mehr Handelsplattform.<\/p>\n<p>Ob dieser Neustart gelingt, wird davon abh\u00e4ngen, ob Aussteller und Eink\u00e4ufer den Mehrwert erkennen. Die Idee ist ambitioniert, aber sie trifft einen realen Punkt: Nicht jede Marke geh\u00f6rt nach Genf. Und nicht jeder H\u00e4ndler sucht nur die gro\u00dfen Namen. Wenn Basilia diese L\u00fccke glaubw\u00fcrdig besetzt, k\u00f6nnte Basel tats\u00e4chlich wieder ein wichtiger Treffpunkt werden.<\/p>\n<p>\t\t\tWas ist eure Meinung?<\/p>\n<p>Hat die Basilia aus eurer Sicht das Potenzial, sich als neue feste Gr\u00f6\u00dfe in der Branche zu etablieren \u2013 oder bleibt Genf auf absehbare Zeit das Ma\u00df aller Dinge?<\/p>\n<p>Diskutiert mit uns auf LinkedIn oder schreibt uns eure Meinung an die Redaktion von BlickPUNKT\u00b7Juwelier.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sieben Jahre nach dem Ende der Baselworld will Basel wieder eine internationale Rolle in der Uhren- und Schmuckbranche&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":189740,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[28],"tags":[116,42718,42719,8508,4470,42720,45,25363],"class_list":["post-189739","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-basel","tag-basel","tag-basilila","tag-fachhandel","tag-mch-group","tag-messe","tag-schmuckbranche","tag-schweiz","tag-uhrenbranche"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116838177717175115","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/189739","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=189739"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/189739\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/189740"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=189739"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=189739"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=189739"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}