{"id":190148,"date":"2026-06-30T14:27:31","date_gmt":"2026-06-30T14:27:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/190148\/"},"modified":"2026-06-30T14:27:31","modified_gmt":"2026-06-30T14:27:31","slug":"erdbeben-in-venezuela-android-geraete-haben-ueber-11-millionen-menschen-gewarnt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/190148\/","title":{"rendered":"Erdbeben in Venezuela: Android-Ger\u00e4te haben \u00fcber 11 Millionen Menschen gewarnt"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Earthquakes-in-Venezuela-Android-devices-warned-over-11-million-people-11347263.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Vor und w\u00e4hrend der heftigen Erdbeben in Venezuela vorige Woche haben Android-Smartphones Warnungen an 11,4 Millionen Menschen geschickt und damit m\u00f6glicherweise Leben gerettet. Das berichtet die New York Times unter Berufung auf Zahlen und Daten von Google. Demnach haben die Beschleunigungssensoren der Smartphones die Ersch\u00fctterungen drei Sekunden nach Beginn des Erdbebens erkannt, sechs Sekunden sp\u00e4ter seien die ersten Warnungen an Ger\u00e4te in jenem Gebiet versandt worden, wo das Beben am st\u00e4rksten war. Noch einmal sechs Sekunden sp\u00e4ter sei ein deutlich gr\u00f6\u00dferes Gebiet gewarnt worden, darunter auch die Hauptstadt Caracas. Millionen Ger\u00e4te seien dann weitere sechs Sekunden sp\u00e4ter erreicht worden. Was genau das gebracht hat, ist aber unklar.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Opferzahl noch unbekannt<\/p>\n<p>Google hat das Android-Erdbebenwarnsystem (AEA) <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Google-macht-Android-Handys-zum-Seismografen-4867942.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">2020 vorgestellt<\/a>, es beruht auf Sensoren, die standardm\u00e4\u00dfig in jedem Smartphone verbaut sind. Die k\u00f6nnen Signale erkennen, die auf ein Erdbeben hinweisen, das Ger\u00e4t schickt sie mit einer ungef\u00e4hren Ortsangabe an Googles Server. Dort werden die Informationen von einem Algorithmus ausgewertet, gibt es gen\u00fcgend Hinweise auf ein Erdbeben, werden die Warnungen an Ger\u00e4te im betroffenen Gebiet verschickt. W\u00e4hrend die f\u00fcr Menschen im Epizentrum zumeist nicht rechtzeitig kommen, k\u00f6nnen solche weiter abseits dadurch gewarnt werden, bevor die Ersch\u00fctterungen beginnen. So sei das auch in Venezuela gewesen, <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/interactive\/2026\/06\/27\/world\/americas\/venezuela-earthquakes-android-alerts.html?unlocked_article_code=1.tVA.jUhY.iORlqNQ-lgQ5&amp;smid=nytcore-ios-share\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">schreibt die New York Times<\/a>. Das Land hat kein nationales Erdbebenwarnsystem.<\/p>\n<p>      Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p class=\"opt-in__description\">\n    Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externes YouTube-Video (Google Ireland Limited) geladen.\n  <\/p>\n<p>        YouTube-Video jetzt laden\n      <\/p>\n<p>Venezuela wurde am fr\u00fchen Mittwochabend (Ortszeit) von zwei Erdbeben der St\u00e4rke 7,2 und 7,5 ersch\u00fcttert. Offiziell liegt die Zahl der Todesopfer bislang bei 1450, laut einer inoffiziellen Plattform f\u00fcr die Suche nach Vermissten gelten derzeit aber noch mehr als 47.000 Menschen als vermisst, berichtet die dpa. Mehr als 70.000 Familien sind nach der Katastrophe auf humanit\u00e4re Hilfe angewiesen. Zahlreiche Menschen schlafen im Freien oder in Notunterk\u00fcnften. Venezuela befand sich vor der Naturkatastrophe in einer schwierigen Lage, im Januar hat das US-Milit\u00e4r den autorit\u00e4ren Machthaber Nicol\u00e1s Maduro gefangen genommen und au\u00dfer Landes gebracht. An der gesch\u00e4ftsf\u00fchrenden Pr\u00e4sidentin Delcy Rodr\u00edguez gab es zuletzt immer mehr Kritik.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mho@heise.de\" title=\"Martin Holland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mho<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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