{"id":191748,"date":"2026-07-01T15:12:19","date_gmt":"2026-07-01T15:12:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/191748\/"},"modified":"2026-07-01T15:12:19","modified_gmt":"2026-07-01T15:12:19","slug":"in-fuenf-milliarden-jahren-erde-koennte-aufblaehung-der-sonne-doch-ueberstehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/191748\/","title":{"rendered":"In f\u00fcnf Milliarden Jahren: Erde k\u00f6nnte Aufbl\u00e4hung der Sonne doch \u00fcberstehen"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Analysis-Earth-might-survive-the-Sun-s-red-giant-phase-after-all-11349163.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Wenn sich unsere Sonne am Ende ihres Lebens aufbl\u00e4ht, k\u00f6nnte die Erde wom\u00f6glich doch dem Schicksal entgehen, von dem dabei entstehenden Roten Riesenstern verschlungen zu werden. Das legt zumindest eine Analyse nahe, die von einer Forschungsgruppe aus Belgien und Frankreich erstellt wurde. Demnach d\u00fcrfte die Sonne im Zuge ihrer Aufbl\u00e4hung schneller an Masse verlieren als bislang angenommen. Dadurch w\u00fcrde der Erde genug Zeit bleiben, durch die damit einhergehende Ausweitung ihres Orbits ihrer Zerst\u00f6rung zu entgehen. Unser Heimatplanet k\u00f6nnte dann doch intakt bleiben und danach den Wei\u00dfen Zwergstern umkreisen, der am Ende \u00fcbrig bleiben wird.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Erde dann schon lange v\u00f6llig lebensfeindlich<\/p>\n<p>F\u00fcr ihre Arbeit hat die Forschungsgruppe um Mats Esseldeurs die aktuellsten Daten zur Energieabgabe bei der Aufbl\u00e4hung von Sternen verwendet. Denn das genaue Schicksal der Erde beruhe auf einem empfindlichen Gleichgewicht zwischen der Ausweitung des Erdorbits und dem Massenverlust der Sonne. Letzterer stelle aber einen besonders schlecht verstandenen Teil der Sternentwicklung dar, weshalb die Prognose so schwierig war. Um die Unsicherheit zu verringern, hat das Team einen Stern namens L2 Puppis untersucht, der die Aufbl\u00e4hung bereits vollzogen hat. Dort gesammelte Beobachtungsdaten h\u00e4tten dann nahegelegt, dass der Massenverlust ausreicht, um der Erde das Entkommen zu erm\u00f6glichen. <a href=\"https:\/\/fys.kuleuven.be\/ster\/news\/2026\/will-earth-survive-the-suns-death-new-study-suggests-it-might\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Absolut sicher sei der Befund aber nicht<\/a>, weitere Forschung bleibe n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Auch wenn die in Astronomy &amp; Astrophysics <a href=\"https:\/\/www.aanda.org\/articles\/aa\/full_html\/2026\/06\/aa60576-26\/aa60576-26.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">ver\u00f6ffentlichte Forschungsarbeit<\/a> jetzt nahelegt, dass unsere Erde in ungef\u00e4hr f\u00fcnf Milliarden Jahren nicht von der Sonne verschlungen wird, werden die Folgen der Aufbl\u00e4hung trotzdem dramatisch. Schon vor zwei Jahren <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Was-der-Erde-droht-Zerkleinerung-von-Planeten-bei-Weissen-Zwergsternen-bestaetigt-9680746.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">hat ein anderes Forschungsteam zusammengefasst<\/a>, dass unser Heimatplanet dann die verbleibende Atmosph\u00e4re und alle Ozeane verlieren und \u201ekein freundlicher Ort zum Leben mehr sein\u201c wird. Leben wird es da aber hier ohnehin schon lange nicht mehr geben k\u00f6nnen, denn bereits in etwa einer Milliarde Jahren wird die Sonne daf\u00fcr sorgen, dass die Erdatmosph\u00e4re in vergleichsweise kurzer Zeit fast allen Sauerstoff verlieren wird.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mho@heise.de\" title=\"Martin Holland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mho<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. 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