{"id":193380,"date":"2026-07-02T17:25:11","date_gmt":"2026-07-02T17:25:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/193380\/"},"modified":"2026-07-02T17:25:11","modified_gmt":"2026-07-02T17:25:11","slug":"motoren-mit-100-nm-leistungssteigerung-beim-e-bike","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/193380\/","title":{"rendered":"Motoren mit 100 Nm &#8211; Leistungssteigerung beim E-Bike"},"content":{"rendered":"<p>\u201eH\u00f6her, schneller, weiter\u201c, der olympische Gedanke l\u00e4sst die Antriebshersteller immer st\u00e4rkere Motoren entwickeln. Waren 85\u2009Newtonmeter (Nm) maximales Drehmoment an der Tretlagerachse lange Zeit das Nonplusultra, sind es inzwischen durchschnittlich 100\u2009Nm.<\/p>\n<p>Antriebshersteller wie Avinox, Ananda oder Hepha (Gobao) bieten in ihren st\u00e4rksten Modellen inzwischen noch kr\u00e4ftigere Drehmomente von 110 Nm und mehr an. Boschs aktuelles Update hebt den CX gar auf 120\u2009Nm Drehmoment an. Zum Vergleich: Ein Golf 1,5 TSI mit 150\u2009PS hat ein max. Drehmoment von 250\u2009Nm bei einem Gewicht von rund 1300\u2009kg. Zwei Schwerpunktfragen dr\u00e4ngen sich auf: Sind solch leistungsf\u00e4hige Antriebe noch vom Gros der E-Bike-Pedaleure zu beherrschen? Frage zwei: L\u00e4uft man nicht Gefahr, als Pedelec aus der vom Gesetzgeber in der StVO eingestuften Gattung \u201eFahrrad\u201c herauszufliegen und als versicherungspflichtig eingestuft zu werden? Dann w\u00e4re es endg\u00fcltig vorbei mit dem Ausflug in den Wald, auf Radwegen, in die Natur und \u00fcberall da, wo Kraftfahrer nichts zu suchen haben.<\/p>\n<p>Bei der Frage nach der Beherrschbarkeit herrscht Einigkeit in der \u201eFahrradblase\u201c: Superstarke Antriebe k\u00f6nnen nur von richtigen K\u00f6nnern und Profis ausgefahren werden, der Rest kann bei weitem nicht solche Motoren bzw. die R\u00e4der ausreizen.<\/p>\n<p>Ein Marktteilnehmer erkl\u00e4rte auf den vergangenen E-Bike Days in M\u00fcnchen: \u201eDiejenigen, die sich solch teure Bikes mit starken Motoren leisten k\u00f6nnen, k\u00f6nnen sie in der Regel nicht ausreizen und diejenigen, die solche Bikes ans Limit fahren k\u00f6nnten, k\u00f6nnen sie sich aber meist finanziell nicht leisten.\u201c Das w\u00fcrde im Umkehrschluss bedeuten, dass die Debatte auf eine kleine Gruppe zugespitzt ist und \u00fcberh\u00f6ht gef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>Ernst Brust: Fehlentwicklung<\/p>\n<p>Dennoch erhitzt das Thema innerhalb der Fahrrad- bzw. E-Bike-Gemeinde die Gem\u00fcter. Einer der Warner ist der in der Radbranche gesch\u00e4tzte Experte und Sachverst\u00e4ndige f\u00fcr Mikromobilit\u00e4t, Ernst Brust. Er warnt vor der aktuellen Entwicklung: \u201eDie Branche hat sich in ein technisches Wettr\u00fcsten hineingesteigert. Immer gr\u00f6\u00dfere Drehmomentzahlen m\u00f6gen sich auf dem Datenblatt gut lesen, sie schaffen aber massive Zusatzbelastungen f\u00fcr Freil\u00e4ufe, Klinkensysteme, Kassetten und Hinterr\u00e4der. Das ist kein Fortschritt, sondern absehbare Fehlentwicklung.\u201c<\/p>\n<p>Dass Brust mit Blick durch die technische Brille absolut recht hat, steht au\u00dfer Frage: Je h\u00f6her die \u00fcber die blo\u00dfe Tretleistung hinausgehende \u00fcberst\u00fctzende Leistung des Antriebs, desto st\u00e4rker der Verschlei\u00df. Klar. Aber: Fahr ich einen Porsche, sollte mir von vornherein bewusst sein, dass der Verschlei\u00df mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bei sportlicher Fahrweise h\u00f6her liegt als bei einem Opel Corsa, der schlicht als Nutzfahrzeug gefahren wird. Beides sind ausgereifte Autos. \u00dcbertragen aufs Pedelec bedeutet dies: Wer ein hochgez\u00fcchtetes E-MTB f\u00e4hrt, sollte sich des h\u00f6heren Verschlei\u00dfes bewusst sein und nicht wundern, wenn er beim baldigen Tausch von Kassette, Kette und Kettenblatt mal eben 600 Euro hinbl\u00e4ttern muss. Wer den Berg hochfliegen will, muss es eben auch bezahlen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Definierte Beschleunigung: Sicher fahren<\/p>\n<p>Das betrifft allerdings \u201enur\u201c die technische Seite. Dass damit unter Umst\u00e4nden die Fahrsicherheit auch auf dem Spiel steht, er\u00f6rtert Brust ebenso: \u201eWir m\u00fcssen weg vom Watt- und Newtonmeter-Wettr\u00fcsten. Entscheidend ist nicht die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Zahl im Prospekt, sondern ein technisch sauberes, sicheres und kontrollierbares Fahrverhalten. Pedelecs brauchen vern\u00fcnftige, fahrdynamische Grenzen \u2013 nicht immer neue Eskalationsstufen beim Drehmoment.\u201c Als L\u00f6sung pl\u00e4diert Ernst Brust f\u00fcr eine st\u00e4rkere Bewertung der Beschleunigungscharakteristik (z.\u2009B. gedeckelt auf 0,835 m\/s\u00b2 bis 25 km\/h) und der Systemvertr\u00e4glichkeit der Komponenten.<\/p>\n<p>Motoren: Schwierige Deckelung<\/p>\n<p>Doch wer bestimmt eigentlich die \u201evern\u00fcnftigen, fahrdynamischen Grenzen\u201c? Schon allein das individuelle K\u00f6rpergewicht l\u00e4sst ein Pedelec schnell, flott oder eher moderat beschleunigen. Wo liegt denn eine \u201evern\u00fcnftige\u201c Grenze? Wenn Oma und Opa noch damit den Berg sicher hinauffahren k\u00f6nnen oder ein durchschnittlich routinierter Radfahrer? Hier eine Grenze zu ziehen, die vielen Nutzern gerecht wird, d\u00fcrfte schwierig sein.<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/bosch-cx.jpg\" width=\"1032\" height=\"580\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>\u00a9 Scott Bikes<\/p>\n<p class=\"wp-caption-text\">Bosch lie\u00df Anfang Mai die Katze aus dem Sack: der aktuelle CX- und der Cargo-Motor lassen sich via App in der Leistung steigern. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/bosch-update.jpg\" width=\"1032\" height=\"580\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>\u00a9 Bosch eBike Systems<\/p>\n<p class=\"wp-caption-text\">Beim aktuellen Bosch CX und dem Cargo-Motor l\u00e4sst sich das Drehmoment mit der Flow-App optimieren. Ausgeliefert werden die Bosch CX- und Cargo-Aggregate allerdings mit 85\u2009Nm, 600 W Spitzenleistung und 340\u2009% maximaler Unterst\u00fctzung. <\/p>\n<p>Entwicklungsdruck der Komponenten<\/p>\n<p>Eine gesetzliche Deckelung der Motorleistung w\u00fcrde aber gegebenenfalls die Weiterentwicklung der damit zusammenh\u00e4ngenden Komponenten wie Ketten, Kassetten, Kettenbl\u00e4tter, Naben, Sperrklinken, Speichen und Felgen hemmen und der Entwicklungsdruck bliebe leider weitgehend auf der Strecke. Bei der Markteinf\u00fchrung der Scheibenbremse z.\u2009B. wich die Schnellspannnabe aus Stabilit\u00e4tsgr\u00fcnden sukzessive den Steckachsen. Heute nicht mehr wegzudenken.<\/p>\n<p>Dass die dem System zur Verf\u00fcgung stehende Energie bei h\u00e4ufiger Nutzung maximaler Leistung schneller verbraucht ist, ist logisch. Ob dann mit einem\u2009\u2013\u2009inzwischen standardm\u00e4\u00dfigen\u2009\u2013\u2009800-Wh-Akku \u00fcberhaupt noch eine ausschweifende Runde m\u00f6glich ist, wird die Zukunft zeigen. Demgem\u00e4\u00df sollten auch diesbez\u00fcglich Innovation und Entwicklung die n\u00e4chste H\u00fcrde nehmen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Bosch Statement<\/p>\n<p>Marktf\u00fchrer Bosch steht f\u00fcr Innovation, hat aber auch stets das Gro\u00dfe und Ganze im Blick, vor allem die Einstufung der Pedelecs als Fahrr\u00e4der. Daf\u00fcr steht auch Chef Claus Fleischer. Nun bringen die Schwaben ebenfalls eine Leistungssteigerung f\u00fcr die Bosch CX- und die Cargo-Reihen. Notwendigerweise sehen sich die Schwaben nun in der Pflicht, sich mit einem Statement zu erkl\u00e4ren und pl\u00e4dieren im Wesentlichen f\u00fcr Technologieoffenheit und Eigenverantwortung. Ein cleverer Schachzug?<\/p>\n<p>So erkl\u00e4rt sich Bosch in seinem aktuellen Statement:<\/p>\n<p>\u201eMit dem Performance Upgrade 2.0 bieten wir neue M\u00f6glichkeiten: F\u00fcr eMountainbiker*innen auf technischen Uphill Trails in steilem Gel\u00e4nde, f\u00fcr eCargofahrer*innen beim Anfahren am Berg mit schweren Lasten \u2013 und f\u00fcr alle, die einfach gerne mehr wollen. Besitzer*innen eines eBikes mit den Antrieben Performance Line CX, Performance Line CX-R und Cargo Line der neuesten Generation (BDU38) k\u00f6nnen nun das Antriebsmoment auf bis zu 120 Newtonmeter erh\u00f6hen, wenn sie dies w\u00fcnschen und das Modell vom jeweiligen Fahrradhersteller entsprechend freigegeben wurde. Zudem kann auch der Unterst\u00fctzungsfaktor bis zu einer Geschwindigkeit von 15 Km\/h auf 600 % (danach 1:4) erh\u00f6ht werden \u2013 den Wert, auf den sich die Mitglieder des Zweirad Industrieverbandes ZIV geeinigt haben.<br \/>Eines ist uns wichtig: Der Fahrradcharakter und die aktive Tretunterst\u00fctzung des eBikes m\u00fcssen erhalten und betont werden. Deshalb folgen wir bewusst der Position des ZIV, eine H\u00f6chstleistung von 750\u2009Watt und einen Unterst\u00fctzungsfaktor von 1:6 bis 15 km\/h (danach 1:4) nicht zu \u00fcberschreiten. Denn insbesondere Watt und Unterst\u00fctzungsfaktor definieren das Fahrgef\u00fchl und damit den Fahrrad-Charakter im Sinne einer aktiven Mobilit\u00e4t. Dabei wird eine gewisse Eigenleistung von den eBikern gefordert. Eine Empfehlung f\u00fcr die Newtonmeter-Obergrenze wurde auf Verbandsebene noch nicht festgelegt. Wir sind der Meinung, dass 100 Nm oder maximal 120 Nm sinnvoll sind, um vor allem den kleinen Zielgruppen der supersportiven und professionellen eMountainbiker*innen sowie eCargofahrer*innen mit schweren Lasten noch mehr M\u00f6glichkeiten zu er\u00f6ffnen, ohne den Charakter der aktiven Mobilit\u00e4t aufzugeben.<\/p>\n<p>Wir sind weiterhin davon \u00fcberzeugt, dass der Dreiklang aus 85\u2009Nm, 600\u2009W und 340\u2009% die Anforderungen von 95\u2009% aller eBiker*innen mehr als optimal abdeckt \u2013 dies zeigen die Daten aus unserer eBike Flow App. Zudem stellt dieser Dreiklang aus unserer Sicht das ideale Gleichgewicht zwischen Leistung und Fahrspa\u00df im Verh\u00e4ltnis zu Verschlei\u00df und Reichweite dar. Deswegen liefern wir die Performance Line CX (BDU384Y) sowie die Cargo Line auch weiterhin standardm\u00e4\u00dfig mit 85 Nm, 600 W und 340\u2009% aus. Mehr Leistung bedeutet einen h\u00f6heren Einfluss auf Verschlei\u00df der Komponenten (vor allem Kette und Ritzel) und geringere Reichweite \u2013 diese Entscheidung \u00fcberlassen wir den eBikern. Wer mehr Leistung m\u00f6chte, kann sich aktiv f\u00fcr das Upgrade entscheiden und die Werte individuell anpassen.\u201c<br \/>Dass ein wirtschaftliches Unternehmen finanziellen Erfolg braucht und so handelt, wie es handelt, ist rational durchaus nachvollziehbar. Fortschritt l\u00e4sst sich nun mal nicht aufhalten. Das Pl\u00e4doyer an die Eigenverantwortung ist gut gemeint. Dass die Auslieferung der Bosch-Aggregate mit grunds\u00e4tzlich 85\u2009Nm erfolgt, scheint konsequent. Das wird am Ende den einen oder anderen Novizen doch nicht davon abhalten, die Leistung des Motors legal per App zu optimieren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-118240\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/avinox-motor-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\"  \/><\/p>\n<p>\u00a9 BH Bikes<\/p>\n<p class=\"wp-caption-text\">Der spanische Radproduzent BH verbaut im neuen Fully iLynx+ DL den Avinox M2S- Motor, der 150 Nm Drehmoment und bis zu 1300\u2009W Spitzenleistung im Turbo-Modus liefert.<\/p>\n<p>Sieger und Verlierer?<\/p>\n<p>W\u00fcrde durch einen Leistungswettbewerb der Motorenhersteller der Gesetzgeber eingreifen und das Pedelec pflichtversichern, w\u00e4re es mit dem E-Bike vorbei. Oder? Aber: Ob und wann der Gesetzgeber schlussendlich reagieren w\u00fcrde, steht in den Sternen. Gesetzgebungsverfahren sind langwierig und dauern. Wittert allerdings die Versicherungssparte Lunte und schaut mit Euros in den Augen aufs Pedelec, k\u00f6nnte es gegebenenfalls schneller gehen. Verlierer w\u00e4ren am Ende die E-Bike-Fahrer, die dann unter Umst\u00e4nden nur noch im \u00f6ffentlichen Stra\u00dfenverkehr pedalieren d\u00fcrften. Auch den Herstellern d\u00fcrfte eine \u00c4nderung der gesetzlichen Gegebenheiten nicht gelegen kommen, haben sich diese doch von der auch auf die Radbranche \u00fcbergreifenden Wirtschaftskrise noch lange nicht erholt.<\/p>\n<p>\u201eWas einmal gedacht worden ist, kann nicht mehr zur\u00fcckgenommen werden\u201c, schrieb einst D\u00fcrrenmatt in \u201eDie Physiker\u201c. Der Fortschritt ist nicht mehr aufzuhalten und wird sich nicht r\u00fcckg\u00e4ngig machen lassen. Bosch oder Avinox als Buhm\u00e4nner auszumachen, ist zu kurz gedacht. Etliche weitere Hersteller bieten bereits \u00e4hnlich leistungsstrotzende Motoren an. Wie wir Verbraucher damit umgehen, hat jeder selbst in der Hand. Oder wie seht ihr das? Gerne her mit euren Meinungen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>Experten-Meinungen<\/p>\n<p>Die Meinungen zum Thema sind in der Radbranche so vielgliedrig wie die Fahrradgattungen. Wir haben Experten zum Thema befragt.<\/p>\n<p>Florian Storch, Redakteur und MTB-Experte:<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr mich f\u00fchlt sich das ein bisschen wie ein Marketing-Wettrennen an. F\u00fcr Spitzkehren und technische Uphills ist das f\u00fcr K\u00f6nner sicher ein nettes Feature und reizvoll, um die eigenen Grenzen auszuloten, mehr aber auch nicht. Mir reichen auch im anspruchsvollen Gel\u00e4nde die bisherigen Motorwerte wie die E-MTBs von z.\u2009B. Specialized oder mit den Bosch CX-Antrieben bieten. Ich will nicht der Passagier sein, sondern \u00fcberwiegend noch selbst aktiv treten und bestimmen, wie ich fahren m\u00f6chte. Es gibt andere sinnvolle Features wie den Extra-Push z.\u2009B. an der Rampe, um das Bike dann dr\u00fcber treten zu k\u00f6nnen. Damit das E-Bike seine rechtliche Stellung als Fahrrad nicht verliert, sind aber auch die Motorenproduzenten in der Pflicht und m\u00fcssten sich selbst regulieren.\u201c<\/p>\n<p>Andreas Rieger, Fahrtechnik-Trainer und DIMB-Ausbilder:<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr mich gibt ein entsprechend starker Antrieb im Gel\u00e4nde einen echten Extra-Kick, um auch mal schneller unterwegs zu sein. Gleichzeitig ist mir bewusst, dass man sich selbst ehrlich einsch\u00e4tzen muss, ob man mit derart kr\u00e4ftigen Motoren sicher umgehen kann. Eigenverantwortung ist f\u00fcr mich dabei das zentrale Stichwort. Ich wei\u00df auch, dass sich die Motorleistung bei den meisten Systemen ganz einfach \u00fcber eine App regulieren l\u00e4sst. Wenn man weniger Leistung nutzt, erh\u00f6ht sich gleichzeitig die Reichweite. So kann man jederzeit selbst entscheiden, ob man mehr Power mit weniger Reichweite oder weniger Power mit mehr Reichweite fahren m\u00f6chte \u2013 ganz so, wie es f\u00fcr einem und die jeweilige Situation am besten passt.Eine gesetzliche Regulierung w\u00fcrde vermutlich das \u201eAus\u201c f\u00fcr E-Bikes in der Natur bedeuten \u2013 und das m\u00f6chte ich auf keinen Fall. Ich glaube an ein friedliches, r\u00fccksichts- und respektvolles Miteinander in der Natur, von allen, die sich dort bewegen und diese zu sch\u00e4tzen wissen. F\u00fcr mich gilt: mehr Gebote als Verbote \u2013 und vor allem Verantwortung im eigenen Handeln.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eH\u00f6her, schneller, weiter\u201c, der olympische Gedanke l\u00e4sst die Antriebshersteller immer st\u00e4rkere Motoren entwickeln. 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