{"id":193445,"date":"2026-07-02T18:09:22","date_gmt":"2026-07-02T18:09:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/193445\/"},"modified":"2026-07-02T18:09:22","modified_gmt":"2026-07-02T18:09:22","slug":"ein-3d-scanner-fuer-elektromagnetische-felder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/193445\/","title":{"rendered":"Ein 3D-Scanner f\u00fcr elektromagnetische Felder"},"content":{"rendered":"<p>                \tBeliebige Bewegung in drei Dimensionen<\/p>\n<p>\u00abUm ein Ion beliebig in drei Dimensionen zu bewegen, haben wir vor zwei Jahren eine neuartige Chip-Falle entwickelt\u00bb, erkl\u00e4rt Doktorand Tobias S\u00e4gesser. W\u00e4hrend herk\u00f6mmliche Fallen die geladenen Atome mit oszillierenden \u2013 sprich schwingenden \u2013 elektrischen Feldern im Radiofrequenzbereich einfangen, benutzen die ETH-Forschenden eine so genannte Penning-Falle, die auf einer Kombination aus statischen elektrischen und magnetischen Feldern beruht.<\/p>\n<p>\u00abDas hat gleich zwei bedeutende Vorteile\u00bb, sagt Shreyans Jain, ebenfalls Doktorand in Homes Arbeitsgruppe: \u00abZum einen erlaubt es, die Ionen in drei Dimensionen zu positionieren, was mit den Radiofrequenz-Fallen nicht m\u00f6glich ist. Zum anderen macht die Abwesenheit schwingender Felder in der Falle es einfacher, winzige oszillierende Felder auf dem Chip nachzuweisen.\u00bb<\/p>\n<p>Die Messung kleinster oszillierender elektrischer Felder funktioniert so: Zun\u00e4chst k\u00fchlen die Forschenden ein gefangenes Beryllium-Ion mit Hilfe von Laserstrahlen soweit ab, dass es den niedrigsten quantenmechanischen Schwingungszustand in der Falle einnimmt, also praktisch stillsteht. Dann ver\u00e4ndern sie die elektrischen Spannungen an den Elektroden der Falle so, dass das Ion an die gew\u00fcnschte Stelle \u00fcber dem Chip wandert. \u00abDabei k\u00f6nnen wir die H\u00f6he \u00fcber dem Chip von 50 Mikrometern bis zu 450 Mikrometern variieren und eine Oberfl\u00e4che von 200 mal 200 Mikrometern abscannen\u00bb, sagt S\u00e4gesser.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Beliebige Bewegung in drei Dimensionen \u00abUm ein Ion beliebig in drei Dimensionen zu bewegen, haben wir vor zwei&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":193446,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[25],"tags":[7989,43,16423,45,104],"class_list":["post-193445","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-zuerich","tag-d-phys","tag-news","tag-physik","tag-schweiz","tag-zuerich"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116851721059111726","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/193445","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=193445"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/193445\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/193446"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=193445"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=193445"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=193445"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}