{"id":193897,"date":"2026-07-03T05:38:10","date_gmt":"2026-07-03T05:38:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/193897\/"},"modified":"2026-07-03T05:38:10","modified_gmt":"2026-07-03T05:38:10","slug":"penis-in-der-frauenbadi-rot-gruen-bern-schafft-sich-ab-pius-brueder-warum-die-erzkatholiken-faszinieren-zuercher-hochschule-wirbelt-fuer-werbeverbote","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/193897\/","title":{"rendered":"Penis in der Frauenbadi: Rot-gr\u00fcn-Bern schafft sich ab. Pius-Br\u00fcder: Warum die Erzkatholiken faszinieren. Z\u00fcrcher Hochschule wirbelt f\u00fcr Werbeverbote"},"content":{"rendered":"<p>Gr\u00fcezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wundersch\u00f6nen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begr\u00fcsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily. Die andere Sicht, unabh\u00e4ngig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Freitag, dem 3. Juli 2000. 26. Das Resultat, das Schlussresultat zum Fussball-WM-16. Final zwischen der Schweiz und Algerien kann ich Ihnen nicht durchgeben, denn der Matsch ist im Begriff angepfiffen zu werden, werde ich hier aufzeichnen, aber ich bin sicher, Sie werden das Resultat, falls es Sie interessiert, zeitnah erfahren. Pikante Ausgangslage, pikante Affische. Der Vorg\u00e4nger spielt gegen den Nachfolger. Auf den Trainerb\u00e4nken, Wladimir Petkovic, heute Trainer bei Algerien von 2014 bis 2021, mit einigen Ex-Plats, aber auch mit einigen Tieffliegern, da seiner Doppeladler, der Schweizer Nationaltrainer, sein Nachfolger Murat Yakin, der schlaue Trainerfuchs, mit ebenfalls ziemlich guten Resultaten unterwegs und mit einem Coup. Ich finde das toll, dass er gestern im Blick in der Tageszeitung einen offenen Brief an die Schweiz geschrieben hat, man m\u00f6ge sein Team anfeuern und die Arbeitgeber sollen da ein bisschen gn\u00e4dig dar\u00fcber hinwegsehen, wenn da die Mitarbeiter mit allzu verklebten Augen nach einer mehr oder weniger durchwachten Nacht ins B\u00fcro wanken, eine sympathische Sch\u00e4ste, Murat Yakin, ich finde ihn einen tollen Trainer, er ist mir, ja, sehr angenehm immer aufgefallen, ein guter Mann und Und ja, hoffen wir, dass die Mannschaft gewinnt. Ich kritisiere ja auch da gelegentlich gewisse Doppeladler-Eskapaden. Aber selbstverst\u00e4ndlich w\u00fcnschen wir auch von Weltwoche Daily, der Schweizer Fussballnationalmannschaft, alles Gute. Allerdings, wir haben immer einen Plan B. Das unterscheidet uns \u00fcbrigens von einigen der kriegf\u00fchrenden Parteien da draussen, die eben keinen Plan B haben. Die haben nur einen Plan A, wir haben einen Plan B. Dieser Plan B, also wenn die Schweiz ausscheidet, lautet ganz einfach, wie das J\u00fcrgen Klopp, der legend\u00e4re deutsche Trainer, gesagt hat, dann freut man sich einfach \u00fcber andere Mannschaften und zwar ohne nationalistische Eintr\u00fcbung des Fussball-Kennerblicks. Wenn Sie nat\u00fcrlich eine Mannschaft im Turnier haben, dann sind Sie einfach, ob die jetzt gut spielen oder weniger gut, Sie sind einfach f\u00fcr Ihre Mannschaft. Aber wenn die Mannschaft mal draussen ist, hat das ja auch etwas Befreiendes. Man kann sich dann sozusagen&#8230; objektiv ohne diese eben nationalistischen, fu\u00dfballnationalistischen Eintr\u00fcbungen der Fussballkunst an und f\u00fcr sich in der zweckbefreiten Kontemplation widmen. Sie sehen also, es gibt nie einen Grund zum Verzweifeln. Sehen wir in die Nachrichten. Nein, etwas muss ich noch erw\u00e4hnen. Diese Fussball-WM, das muss betont, das muss unterstrichen werden, jetzt an jedem Tag. Diese Fussball-WM ist ein Triumph f\u00fcr Gianni Infantino. Er hatte recht, mit seiner Ausdehnung des Teilnehmerfelds von 32 auf 48 hat er eine \u00dcberdosis Fussball, einer \u00dcberdosis Wahnsinn entgegengestellt, die wir eben in der Politik t\u00e4glich eingeh\u00e4mmert bekommen. Und das ist ein kluger Schachzug gewesen, man hat ihm das um die Ohren geschlagen. Diese WM ist ein Triumph f\u00fcr den Schweizer FIFA-Pr\u00e4sidenten. Das muss man hier einfach widerspruchsfrei festhalten. Das ist eine alternativlose Wahrheit, die wir daf\u00fcr einmal aussprechen, meine Damen und Herren. Was passiert in den Schlagzeilen? Gut, die&#8230; Sommerstory Nummer 1 ist dieses absurde Theater in Bern, um die Frauenbuddy und die Transfrau, die da in die FKK-Abteilung des Frauenbads eingedrungen ist, in der festen \u00dcberzeugung und auch wild entschlossen, sich nicht rausbringen zu lassen, dieser Mann, Entschuldigung, diese Transfrau, wie man sagen muss, die allerdings als Mann gelesen werden kann. Ich meine, was sind&#8230; das f\u00fcr Formulierungen, in was f\u00fcr Gel\u00e4ndekammern des Unsinn sind wir da gelandet. Meine Damen und Herren, ich weigere mich da einfach mitzumachen. Ich bin da zu alt. Ich musste in der Schule noch lernen, dass Mann und Frau an ihren Geschlechtsorganen zu erkennen sind, dass es hier ganz klare, bestimmende Eigenschaften gibt, \u00fcber die man sich nicht einfach hinwegsetzen kann. Das ist naturgegeben. Nat\u00fcrlich gibt es Menschen, die dann seelisch vielleicht etwas anders gestrickt sind, als der K\u00f6rper das hergibt. Aber in den allermeisten F\u00e4llen und vor allem jetzt auch mit dieser Ideologie, die daraus gemacht wird, komm, abfahren mit diesem Unsinn. Und die Widersinnigkeit, die Abw\u00e4gigkeit, die entstellt sich jetzt ja zur Kenntlichkeit mit dieser ganzen Geschichte in der Bundesstaat, wie jetzt da diese Ursina Anderegg, Das ist die zust\u00e4ndige Gr\u00fcne. Gemeinder\u00e4tin, wie die das jetzt verteidigt. Man hat sich entschuldigt bei diesem Mann, der mit behaarten Beinen und Penis dazwischen eben in diese Nacktbar, die der Frauen gegangen ist. Die Frauen f\u00fchlten sich gest\u00f6rt. Sie wollten da nicht diesen Mann haben, der da heruml\u00e4uft. Aber er hat sich geweigert mit dem Argument, er sei eine Frau. Und die Stadt Bern hat sich jetzt bei diesem Mann, der eine Frau sein will, oder auch eine Frau ist nach seiner eigenen Vorstellung, aber vielleicht auch nur nach seiner ureigenen und exklusiv eigenen, Und&#8230; haben sie sich bei ihm entschuldigt und man hat sogar die Polizei ger\u00fcffelt. Das ist der nackte, das ist der f\u00fcdleblute Wahnsinn, ich habe es Ihnen schon gesagt. Aber hier f\u00fchrt sich eben auch eine abstruse Ideologie ad absurdum und dass wir in der wundersch\u00f6nen Stadt Bern, in unserer Bundesstadt, also eine Stadtregierung haben mit einer gr\u00fcnen Stadtr\u00e4tin, eben dieser Ursina Anderegg, die nun felsenfest offenbar \u00fcberzeugt ist und behauptet, Dass eben diese m\u00e4nnliche Frau oder diese, wie auch immer man das nennen will, Transfrau, dieser Mann, der glaubt, eine Frau zu sein, dass das jetzt halt normal sei. Und man m\u00fcsse sich halt in diesen Frauenb\u00e4dern daran gew\u00f6hnen, dass halt auch Frauen, die als M\u00e4nner gelesen werden k\u00f6nnen, da auftauchen. Meine Damen und Herren, f\u00fcr mich der Favorit f\u00fcr die Sommerstory Nummer eins. in diesem Jahr. Dann ein Spektakel der ganz anderen Art, sozusagen das Gegenspektakel, weltanschaulich, hat in Ekon stattgefunden, das fasziniert die Medien auch ungemein, diese Bischofsweihe der Pius-Br\u00fcder. Und ich gebe es zu, ich bin da auch hoch fasziniert, Sie haben es schon gemerkt, denn mir imponieren immer Organisationen, die auf eine ziemlich drastische Art und Weise dem Zeitgeist Widerstand leisten. Das n\u00f6tigt mir zun\u00e4chst einfach mal Respekt ab, denn das finde ich eben das Grossartige, dass wir eine Vielfalt von Lebensentw\u00fcrfen haben und zwar nicht von Fremdfinanzierten, sondern von solchen, die sich irgendwie aus sich selbst heraus behaupten k\u00f6nnen und die Vorstellung, dass es da nur eine Sicht geben kann, die die Zeit gem\u00e4ss ist, die sozusagen an der Spitze der Entwicklung steht, eben dieser Progressivismus, wie man ihn auch nennen kann. Das halte ich f\u00fcr eine ganz gef\u00e4hrliche, f\u00fcr eine ungute Sache. Und diese Pius-Br\u00fcder mit ihren Bischofsweinen, die sind nat\u00fcrlich eine radikale Antithese zu diesem Geschichts-Avantgardismus, zu dieser Geschichtsphilosophie, zu diesem Fortschrittsmythos, zu dieser Fortschrittsgl\u00e4ubigkeit. Die Medien schreiben nat\u00fcrlich so dar\u00fcber, ja diese Pius-Br\u00fcder, das ist ja in der Vergangenheit h\u00e4ngen geblieben und so weiter. Nein, das ist eine Okay. Eine Organisation, die auch deshalb fasziniert, weil sie sich dem Zeitgeist verweigert und weil sie sagt, wir sind eigentlich die wahre Kirche. Und wir legen durch die Art, wie wir die Messe zelebrieren, wie wir den Katholizismus interpretieren, sind wir nicht bereit, die Verbindung zu den Urspr\u00fcngen unseres Glaubens zu kappen. Und wir lesen jetzt in diesen Artikeln, dass da auch viele junge&#8230; sich sehr angezogen f\u00fchlen von dem, vor allem auch von der lateinischen Messe, von der Art und Weise, wie man die Messe vortr\u00e4gt. Das ist jetzt f\u00fcr mich als einen Reformierten nicht quasi das \u00fcbliche Abendbrot, sondern das ist etwas auch Spezielles, vielleicht etwas Fremdes. Aber ich bin auch fasziniert und lese diese Artikel, die zum Teil sehr langen Artikel, mit grossem Interesse. Die Pius-Br\u00fcder sind jetzt aber vom Papst. exkommuniziert worden, also excommunicado. Die sind draussen, weil das nat\u00fcrlich gem\u00e4ss katholischer Kirche gar nicht geht, dass man da dem Papst widerspricht. Das ist halt der Nachteil der Katholiken, dass sie ein Kirchenoberhaupt haben, das eben die Linie vorgibt. W\u00e4ren die Katholiken Protestanten, h\u00e4tten wir jetzt einen Ideenwettbewerb und keinen Schiessmab. Aber die Protestanten haben keinen Grund, den Katholiken zu erz\u00e4hlen, wie es l\u00e4uft, weil ihre Kirche ist also in einem noch zeitgeistig verwahrlosteren Zustand, als was da bei den Katholiken abgeht. Da ist ja zumindest auch in der Zentrale in Rom immer noch relativ viel Zeitgeistwiderstand zu erkennen, wenn auch nicht so viel, wie das die Pius-Br\u00fcder gerne h\u00e4tten. Die wichtigste&#8230; Erkenntnis in dieser Sendung, wenn Sie jetzt dann nicht mehr weiter zuschauen m\u00f6chten, aber doch noch eine philosophische Grundeinsicht auf den Weg mitnehmen m\u00f6chten, dann ist es folgende. Die meisten Probleme, mit denen wir uns herumzuschlagen haben, haben ihren Ursprung in Missverst\u00e4ndnissen. Missverst\u00e4ndnisse zwischen Zum Beispiel Ehepartner, Missverst\u00e4ndnisse zwischen Eltern und Kindern, das kann unglaubliche Verwerfungen ausl\u00f6sen, Missverst\u00e4ndnisse zwischen Politikern oder Leuten in einem Land und dann Missverst\u00e4ndnisse zwischen L\u00e4ndern, die zu Kriegen f\u00fchren k\u00f6nnen. Und das ist f\u00fcr mich das Best\u00fcrzende an diesem Ukraine-Krieg, dass ich glaube, dass hier nun eine sehr gef\u00e4hrliche Dynamik eingesetzt hat, ich mache mir da grosse Sorgen, das ist bekannt, eine Dynamik der sich wechselseitig aufschaukelnden Missverst\u00e4ndnisse. Und so drastisch und beklemmend das ist, ich habe mich jetzt hier auch etwas wieder beruhigen k\u00f6nnen, einfach deshalb, weil ich \u00fcberzeugt bleibe, dass wenn Missverst\u00e4ndnisse am Ursprung sind, dann kann man diese Missverst\u00e4ndnisse durch&#8230; Verst\u00e4ndigung auch wieder aus der Welt schaffen. Dazu muss man aber miteinander reden. Und das eben wie beim n\u00e4chsten Problem, jetzt vor allem bei diesem Ukraine-Krieg, dass man nicht miteinander redet. Vor allem die Europ\u00e4er reden nicht mit den Russen. Und einfach quergeschnitten, die Amerikaner, die jetzt da kritisiert werden, viele Europ\u00e4er machen sich lustig \u00fcber den amerikanischen Pr\u00e4sidenten, der da im Iran eine f\u00fcrchterliche Schlappe&#8230; eingefahren habe, verloren habe und so weiter und so weiter. Man kann das ja vielleicht so sehen. Aber Donald Trump hat auch in dieser kriegerischen Auseinandersetzung immer auch das Gespr\u00e4ch gesucht. Und das ist das Bedrohliche, das Unheimliche jetzt an der Situation Europa-Russland. Da haben n\u00e4mlich die EU-Staaten die Aussenpolitik faktisch an die Ukraine delegiert. Und in diesem Gutmenschentum. Und in dieser moralischen Emp\u00f6rung, dieser gleissenden Emp\u00f6rung, in der man sich sozusagen jetzt eingebunkert hat, man meint vielleicht etwas Gutes zu tun, sagen die Europ\u00e4er, ja nein, diese angegriffenen Opfer der Ukraine, wir k\u00f6nnen doch denen nicht in den R\u00fccken fallen, indem wir jetzt mit Putin diskutieren, das m\u00fcssen doch die Ukrainer definieren. Und Pr\u00e4sident Zelenskyj&#8230; Der will nicht Diplomatie. Ich meine, der tut zwar so, als wolle er Diplomatie. Er schickt Briefe an Putin, in denen er Putin beleidigt und am Schluss wird am Proforma noch hinzugef\u00fcgt. Aber jetzt k\u00f6nnen wir diplomatische Gespr\u00e4che f\u00fchren, nachdem er ihm vorher einfach Unfreiheit ausgeteilt hat. So geht es eben nicht. Aber die Europ\u00e4er sind so schwach, dass sie sich gar nicht getrauen den Ukrainern. deren Krieg sie ja jetzt finanzieren, ohne die Europ\u00e4er ging ja dieser Krieg gar nicht weiter, denen zu sagen, du Freunde, ihr m\u00fcsst jetzt aus dieser Eskalationsspirale raus. Also dieses Gutmenschentum, dass man glaubt, das moralisch nicht verantworten zu k\u00f6nnen, den Ukrainen Grenzen aufzuzeigen, das f\u00fchrt einfach dazu, dass wir in einer Eskalationskette sind. Und ich glaube, auf der westlichen Seite hat man das Gef\u00fchl, dass die relative Zur\u00fcckhaltung Russlands Schw\u00e4che ist. Vielleicht ist es auch Schw\u00e4che, aber das Potenzial Russlands ist einfach sehr, sehr gross, auch milit\u00e4risch. Und f\u00fcr die Russen ist es existenziell, das habe ich hier schon \u00f6fters dargelegt, aber vielleicht in Zukunft nochmal vertiefen. Und die Europ\u00e4er, f\u00fcr die ist es eigentlich nicht existenziell, aber sie haben sich eingeredet, es sei existenziell. Und jetzt steuert man auf einen Krieg zu, dem man nicht gewachsen ist. Das ist die Situation. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht aber ist, dass dieser Krieg auf Missverst\u00e4ndnissen beruht. Meines Erachtens k\u00f6nnen Missverst\u00e4ndnisse aus dem Weg ger\u00e4umt werden. Und das ist der Grund, warum ich vornehmlich mit Russen rede. Denn mit den Ukrainern, da reden alle. Die ukrainische Seite, die ukrainische Sicht, die haben wir t\u00e4glich in den Medien, in den Nachrichten. An dem herrscht kein Mangel. Aber wie die Russen das Ganze sehen. Also wir m\u00fcssen hier einen gespr\u00e4chstherapeutischen Kraftakt vollbringen, meine Damen und Herren bei Weltwoche Daily, damit eben diese Sicht auch wieder zur Kenntnis genommen wird. Und ich kann Ihnen sagen, es werden da wieder eine ganze Reihe von spannenden Interviews auf Sie zukommen bei der Weltwoche, mit russischen, sehr prominenten russischen Stimmen, mit der Absicht von mir hier wieder einen Dialog in Gang zu bringen. Ich will das nicht \u00fcbersch\u00e4tzen und ich will mich da nicht zu hoch h\u00e4ngen. Aber ich glaube, es ist einfach wichtig und es ist auch journalistisch selbstverst\u00e4ndlich zwingend. Es hat auch Nachrichtenwert, dass man eben nicht einfach nur das nachbl\u00f6kt und nachbetet, was die anderen bringen. Und wenn wir hier st\u00e4rker auch Gegensteuer geben, die russische Sicht einbringen, heisst das nicht, dass man sich alles dazu eigen macht. Ich kann vieles nachvollziehen von dem, was die Russen sagen, gewisses auch nicht. Auch die Russen sind nat\u00fcrlich dabei, sich in ihren Feindbildern jetzt etwas einzubunkern. Aber es scheint mir doch insgesamt, wenn ich versuche, das fair zu beurteilen, auf der russischen Seite eine gr\u00f6ssere Professionalit\u00e4t, eine gr\u00f6ssere N\u00fcchternheit und auch eine gr\u00f6ssere Bereitschaft zum Dialog vorhanden zu sein. \u00dcbrigens auch eine gr\u00f6ssere Disziplin in der Kommunikation. Und Sie kennen meine Analyse des Ukraine-Kriegs. F\u00fcr mich ist ganz klar, dass dieser Krieg haupts\u00e4chlich der Fehler des Westens ist. Der Westen hat diesen Fehler. Ukraine-Krieg heraufbeschworen, die Gewinner des Kalten Krieges haben den gr\u00f6ssten Fehler gemacht, den man als Gewinner machen kann. Sie haben n\u00e4mlich den Verlierer des Kalten Kriegs, der immer noch \u00fcber ein grosses milit\u00e4risches Potenzial verf\u00fcgte, sie haben den einfach gedem\u00fctigt, man hat es nicht ernst genommen, man hat die Sicherheitsbedenken der Russen einfach in den Wind geschlagen. Und wenn du einen Verlierer, der aber immer noch stark ist, dem\u00fctigst, in den Augen des Verlierers, dann kommt das irgendwann zur\u00fcck und das erleben wir jetzt. Das ist eine Rette. Retourkutsche. Also der Ukraine-Krieg ist eine Retourkutsche der Russen auf das, was der Westen nach dem Kalten Krieg gemacht hat. Und ich weiss, in der EU will man das nicht h\u00f6ren, in der Schweiz will man das auch nicht h\u00f6ren, aber man muss es h\u00f6ren, weil es eben der Realit\u00e4t entspricht. Und wenn man das nicht h\u00f6ren will, wenn man das ausblendet, dann ist man auch nicht friedensf\u00e4hig, weil man ein v\u00f6llig falsches Bild von diesem Konflikt hat. Also deshalb muss das immer wieder mantra-m\u00e4ssig hier wiederholt werden. \u00abMissverst\u00e4ndnisse, die Geschichte, die Weltgeschichte ist eine Chronik der Missverst\u00e4ndnisse. Und die Realit\u00e4t \u00fcbertrifft tats\u00e4chlich jede Persiflage in Bern. \u00dcbrigens, das muss ich noch nachtragen, die Botschaft der Berner Stadtregierung an die Frauen, die sich da gest\u00f6rt f\u00fchlen von M\u00e4nnern, die sich in die Frauenbuddies jetzt hineinbewegen, die Botschaft lautet einfach folgendermassen. Ihr m\u00fcsst euch daran gew\u00f6hnen, dass k\u00fcnftig halt mehr Frauen mit Penissen im Frauenbad herumlaufen. Faszinierend auch die Geschichte&#8230; Und abgr\u00fcndig des IS-Attent\u00e4ters von Z\u00fcrich, da hat jetzt ein Gerichtsverfahren stattgefunden, vor einigen Jahren, glaube zwei, hat ein junger Schweizer Tunesier einen 50-j\u00e4hrigen j\u00fcdischen Familienvater mit 17 Stichen schwerst verletzt. Bis heute offensichtlich leidet das Opfer unter den Folgen, was kein Wunder ist. Mit einem Steakmesser hat dieser junge Islamist, der sich zum islamischen Staat bekannte, Er wurde angegriffen, radikalisiert offenbar vom Gaza-Konflikt und auch radikalisiert im Internet. Er verweigert jetzt jede Aussage. Das ist schon f\u00fcrchterlich. Das ist ein Abgrund, der sich da auftut. Auch nat\u00fcrlich im Gefolge einer Migrationspolitik, die aus unterschiedlichsten Gebieten, die eben zum Teil auch um Kulturen, die nicht kompatibel sind, Leute in die Schweiz geholt hat. Und so nat\u00fcrlich auch die Kriege und Konflikte dieser Regionen auf unseren Strassen. Ein Fall, der extrem aufw\u00fchlt. Dann diskutieren sie in der Stadt Z\u00fcrich dar\u00fcber, wie man der Hitze begegnen kann oder begegnen soll. Das ist zu erwarten gewesen. Und die Neue Z\u00fcrcher Zeitung hat hier noch einen sehr interessanten Artikel von Michael von Lebedur. Er schreibt, \u00fcber die Z\u00fcrcher Hochschule f\u00fcr angewandte Wissenschaften, ZHAW, die weible jetzt f\u00fcr politisch umstrittene Einschr\u00e4nkungen in der Stadt Z\u00fcrich, n\u00e4mlich f\u00fcr ein Werbeverbot, und macht gleichzeitig politischen Aktivismus im Sinne von Klimapolitik, Gr\u00fcnderpolitik. Und das ist auch ein weiteres Beispiel daf\u00fcr, wie eben die die Bildungsinstitutionen, das Bildungswesen Schieflage hat und eben auch diese Hochschulen da, diese p\u00e4dagogischen und sonstigen Hochschulen, die wie Pilze aus dem Boden geschossen sind, die sind letztlich entbehrlich. Also wir brauchen nicht noch mehr Schulen, die da auf politischen Aktivismus machen. Meine Damen und Herren, ich m\u00f6chte es mal an dieser Stelle bewenden lassen, hier etwas kompakter. Ich versuche dann das eine oder andere, was ich jetzt&#8230; nicht aufgegriffen habe, in der internationalen Sendung nachzutragen. Ich danke Ihnen herzlich f\u00fcr die Aufmerksamkeit. Das war es von Weltwoche Daily Schweiz. Ihnen allen einen sch\u00f6nen Tag und vielleicht sind jetzt ja schon die Resultate des WM-16-Finals bekannt. Aber eben, falls die Schweizer nicht gewonnen haben sollten, sind Favorit, aber das will nicht viel heissen, es gibt noch viele. ganz hervorragende Mannschaften, f\u00fcr die man sich dann auch freuen kann an dieser WM. Und vor allem freuen wir uns dar\u00fcber, dass ein Schweizer FIFA-Pr\u00e4sident mit dieser FIFA des Friedens und mit dieser FIFA der Fussballober \u00fcber Dosis ein ganz wichtiges Gegengewicht geschaffen hat f\u00fcr eine Zeit, die etwas aus den Fugen geraten ist. Merci vielmals Ihnen allen einen sch\u00f6nen Tag und ein auch entspanntes Wochenende. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabh\u00e4ngig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgr\u00fcnden immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen, wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst Niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserkl\u00e4rung an die Meinungsvielfalt. Denn unabh\u00e4ngiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabh\u00e4ngig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen k\u00f6nnen, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de sowohl f\u00fcr Print als auch digital und massgeschneidert auch f\u00fcr Deutschland. 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