{"id":19738,"date":"2026-02-25T11:06:09","date_gmt":"2026-02-25T11:06:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/19738\/"},"modified":"2026-02-25T11:06:09","modified_gmt":"2026-02-25T11:06:09","slug":"rekordzahl-von-neugruendungen-an-der-eth-zuerich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/19738\/","title":{"rendered":"Rekordzahl von Neugr\u00fcndungen an der ETH Z\u00fcrich"},"content":{"rendered":"<p>\n\t\t\t\t\t25. Februar 2026, 11:04 Uhr                <\/p>\n<p>Z\u00fcrich \u2013 An der ETH Z\u00fcrich wurden im Jahr 2025 mehr Neugr\u00fcndungen registriert als je zuvor. Neu wird zwischen ETH-Spin-off- und ETH-Startup-Unternehmen unterschieden. F\u00fcr letztere gibt es ein neues Startup-F\u00f6rderprogramm.<\/p>\n<p>Die ETH Z\u00fcrich hat 2025 insgesamt 46 neu gegr\u00fcndete Unternehmen anerkannt, im Vergleich zu 37 ETH Spin-offs im Jahr davor. Zudem wurden neue Regelungen f\u00fcr die Ausgr\u00fcndung von Unternehmen in Kraft gesetzt. Neben dem bekannten \u00abETH-Spin-off\u00bb-Label f\u00fcr Unternehmen, deren Gesch\u00e4ftsidee auf Forschungsergebnissen der ETH Z\u00fcrich basiert, wird seit 2025 auch das \u00abETH Startup\u00bb-Label vergeben. Es ist f\u00fcr Unternehmen gedacht, die von ETH-Angeh\u00f6rigen mithilfe von an der Hochschule angeeignetem Wissen gegr\u00fcndet werden, jedoch keine Forschungsergebnisse der ETH nutzen. \u00abETH Start-ups werden besonders oft von Studierenden sowie Absolventinnen und Absolventen gegr\u00fcndet und werden von der ETH Z\u00fcrich mit diversen F\u00f6rderprogrammen unterst\u00fctzt\u00bb, erkl\u00e4rt Effy Vayena, seit Anfang 2026 Vizepr\u00e4sidentin f\u00fcr Wissenstransfer und Wirtschaftsbeziehungen an der ETH Z\u00fcrich. 9 der 46 Unternehmen entstanden denn auch aus Projekten, die im Student Project House der ETH ihren Ursprung haben.<\/p>\n<p>Neues F\u00f6rderprogramm f\u00fcr ETH Startups<br \/>Ein speziell f\u00fcr ETH Startups entwickeltes F\u00f6rderprogramm ist \u00abUPortunity\u00bb, das von der UBS erm\u00f6glicht wird. UPortunity Fellows erhalten ein monatliches Gehalt, ein Projektbudget, B\u00fcro- und Laborfl\u00e4chen und werden von erfahrenen Gr\u00fcnder:innen und Expert:innen begleitet. Zu den ersten Startups, die von diesem Programm profitierten, geh\u00f6rt das von einer ETH-Absolventin gegr\u00fcndete Startup Kalligo Medical AG (Softletics). Das Unternehmen entwickelt einen Prothesenschaft, der sich automatisch an Ver\u00e4nderungen des Gliedmassenvolumens der Prothesentr\u00e4ger:innen im Laufe des Tages anpasst und so Schmerzen und Instabilit\u00e4t vermeidet.<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr wurden 24 ETH-Spin-offs und 22 ETH-Startups anerkannt. Aufgrund der neuen Regeln f\u00fcr ETH-Ausgr\u00fcndungen sind die Zahlen nicht exakt mit den Vorjahren vergleichbar, da einige Unternehmen, die in der Vergangenheit ein Spin-off-Label erhalten h\u00e4tten, heute in die Start-up-Kategorie fallen. Mynerva AG ist eines der neuen ETH-Spin-offs. Das Unternehmen hat eine Socke mit k\u00fcnstlicher Intelligenz f\u00fcr Menschen mit diabetischer Neuropathie entwickelt. Betroffene k\u00f6nnen damit nicht nur sicherer gehen, sie haben dank der elektrischen Nervenstimulation auch weniger Schmerzen und ben\u00f6tigen m\u00f6glicherweise seltener Medikamente. Das ETH Spin-off Soverli AG wiederum bringt eine neue Smartphone-Architektur auf den Markt, die abgeschottete Bereiche auf einem Ger\u00e4t erm\u00f6glicht \u2013 etwa f\u00fcr sichere Chats, Krisenkommunikation oder sensible Daten von Unternehmen und Beh\u00f6rden.<\/p>\n<p>Wachstum bei den Investitionen geht weiter<br \/>Technologie und Software, insbesondere K\u00fcnstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen (KI und ML), sind mit einem Anteil von 26 Prozent an den neuen ETH Ventures weiterhin der dominierende Industriesektor, gefolgt von Biotechnologie und Pharmazeutika mit einem Anteil von 15 Prozent. Dieser Zuwachs bei den KI-Unternehmen zeigt sich auch in den Risikokapitalinvestitionen in Unternehmen, die an der ETH Z\u00fcrich gegr\u00fcndet wurden. In 41 im Jahr 2025 offengelegten Finanzierungsrunden, sicherten sich an der ETH gegr\u00fcndete Unternehmen 540 Millionen Schweizer Franken \u2013 ein Anstieg von 27 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr. In 12 der 41 Finanzierungsrunden \u00fcberstieg das aufgebrachte Kapital 10 Millionen Schweizer Franken, wobei Firmen aus den Bereichen KI und Robotik besonders gut abschnitten. Auterion AG, die Software f\u00fcr Drohnen entwickelt, war mit 103 Millionen Schweizer Franken am erfolgreichsten, gefolgt von Beekeeper AG und DeepJudge AG, die sich rund 34 Millionen bzw. 33 Millionen Schweizer Franken sichern konnten. Beekeeper AG fusionierte sp\u00e4ter im Juli 2025 mit LumApps SAS, wodurch sich der Gesamtwert des Unternehmens auf 860 Millionen Schweizer Franken belief.<\/p>\n<p>Anteil Gr\u00fcnderinnen bei 17 Prozent<br \/>Der Anteil der Gr\u00fcnderinnen hat sich in den letzten 10 Jahren fast verdoppelt und liegt dieses Jahr bei 17 Prozent. W\u00e4hrend in vergangenen Jahren rein m\u00e4nnliche Teams rund zwei Drittel der Unternehmen gr\u00fcndeten, kamen die gemischten Teams und die rein weiblichen Teams zusammen auf einen Anteil von rund einem Drittel. (ETH\/mc\/pg)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"25. 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