{"id":198012,"date":"2026-07-06T12:16:08","date_gmt":"2026-07-06T12:16:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/198012\/"},"modified":"2026-07-06T12:16:08","modified_gmt":"2026-07-06T12:16:08","slug":"europaeer-hoert-auf-mit-dem-krieg-russische-appelle-an-den-westen-meine-interviews-mit-simonjan-seagal-peskow-schande-von-erfurt-linksextreme-verpruegeln-reporter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/198012\/","title":{"rendered":"\u00abEurop\u00e4er, h\u00f6rt auf mit dem Krieg\u00bb: Russische Appelle an den Westen. Meine Interviews mit Simonjan, Seagal, Peskow. Schande von Erfurt: Linksextreme verpr\u00fcgeln Reporter"},"content":{"rendered":"<p>Gr\u00fcezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wundersch\u00f6nen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern, von wo aus auch immer Sie uns zuschauen m\u00f6gen. Ich freue mich, dass Sie da sind und ich begr\u00fcsse Sie einmal mehr und zum letzten Mal. Dann fliege ich n\u00e4mlich zur\u00fcck heute Abend aus Moskau zur&#8230; Die internationale Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabh\u00e4ngig, kritisch, gut gelaunt. Das f\u00e4llt nicht so leicht dieser Tage und in den letzten Wochen, aber zuversichtlich, das bleiben wir auf jeden Fall. Optimismus bleibt Pflicht, auch und gerade an diesem Montag, dem 6. Juli 2026. Im Hintergrund das russische Aussenministerium, das geleitet wird von&#8230; Sergej Lavrov, dem dienst\u00e4ltesten Diplomaten auf der Weltb\u00fchne, der allerdings zusehends einen verbrauchten Eindruck hinterl\u00e4sst, der etwas verzweifelt, ersch\u00f6pft und abgel\u00f6scht wirkt. Wer will es ihm verargen? Seit bald 20 Jahren redet Lavrov im Grunde an eine Wand. Das Verr\u00fcckte und das Vertragte, was wir erleben, ist, dass seine Widerparts auf der anderen Seite vermutlich genau das gleiche Gef\u00fchl haben, dass sie bei Russland und bei Lavrov an eine Wand treten. Und beide Seiten f\u00fchlen sich absolut im Recht und glauben, aus den korrekten Motiven richtig zu handeln. Und das ist der Grund, warum ich in meiner Analyse zum Schluss komme, dass ein grosser Krieg in Europa noch nie so wahrscheinlich gewesen ist, seit dem Zweiten Weltkrieg, wie jetzt. Vergessen Sie die Kubakrise, die 13 Tage 1962. Vergessen Sie den Jugoslawienkrieg. Ich glaube, wir haben hier eine ganz neue Dimension der Gefahr. Und weder ist man in Europa sich dessen bewusst, noch ist man dem gewachsen, worauf man sich einl\u00e4sst. Und ich habe erneut viele Gespr\u00e4che gef\u00fchrt in Moskau, nat\u00fcrlich um meine Besorgtheit zu&#8230; Zerzausen, um sie zu widerlegen, um vielleicht zu optimistischeren Schl\u00fcssen zu kommen. Aber ich kann leider keine Entwarnung geben. Im Gegenteil, es best\u00e4tigt sich eigentlich eher und verdichtet sich, was ich Ihnen in den letzten Tagen und Wochen da vorgetragen habe. Wir sind in einer verdammt gef\u00e4hrlichen Situation. Und ich treffe heute Nachmittag den Sprecher des Kreml, Dimitri Peskov. den langj\u00e4hrigen Putin vertrauten. Und das ist bemerkenswert. Seit kurzem redet er nicht mehr von einer milit\u00e4rischen Spezialoperation, sondern von einem Krieg. Und in Moskau ist die Rede von einer neuen Rekrutierungswelle. Und es ist die Rede von grosser Nervosit\u00e4t im Kreml, von Druck auf Putin, der nat\u00fcrlich vordergr\u00fcndig sich unger\u00fchrt gibt. Man geht davon aus, dass die russische Seite die von Europa, und so wird das hier interpretiert, die von Europa aus betriebene Eskalation dieses Kriegs nicht einfach so hinnehmen wird. Und nicht Selenskyj oder die Ukraine wird da als prim\u00e4r Handelnder gesehen. Dar\u00fcber habe ich mich gestern lange unterhalten mit Margarita Simonia, und sie gibt eigentlich nie Interviews, was schade ist, was auch ein Fehler ist. Der Irrtum der Russen, dass sie zu schnell beleidigt sind, zu schnell eingeschnappt, dass sie ihren Standpunkt nicht ersch\u00f6pfend erkl\u00e4ren und versuchen deutlich zu machen, sich zu schnell zur\u00fcckziehen in den Schmollwinkel, auch der Rechthaberei. Aber es ist mir irgendwie gelungen, diese Margarita Simonian vor das Mikrofon zu bringen und sie richtet einen eindringlichen Appell, vor allem an die Deutschen, meine Damen und Herren, schauen Sie sich das an, wenn wir es dann aufschalten. Und sie sagt, Stoppt diesen Krieg H\u00f6rt endlich auf mit diesem Wahnsinn Und es sind nicht wir die Russen, die das eskalieren. Es sind die Europ\u00e4er, die es eskalieren. Denn die Europ\u00e4er stellen den Ukrainern all die Waffen zur Verf\u00fcgung. Und die Ukraine ist das Werkzeug eines Krieges, der in Europa betrieben wird. Jetzt k\u00f6nnen Sie dar\u00fcber streiten und sagen, ja nein, aber Putin ist doch dort einmarschiert. Und dann wird Putin sagen, nein, wir haben reagiert auf die NATO-Osterweiterung. Und da k\u00f6nnen Sie Seminare abhalten und da k\u00f6nnen Sie V\u00f6lkerrechtler einladen, die gelehrte Abhandlungen schreiben. Aber Tatsache ist, dass wir uns in einer Eskalationsspirale befinden. Und zwar in einer Eskalationsspirale, meine Damen und Herren. die von westlicher Seite angetrieben wird. Es sind nicht die Russen, die Flugk\u00f6rper oder Drohnenangriffe auf europ\u00e4ische Staaten lancieren. Aber es sind die von den Europ\u00e4ern finanzierten und aufmunitionierten Ukrainer, die jetzt tief in russisches Gel\u00e4nde angreifen. Und noch vor zwei Jahren war das eine rote Linie, vor allem auch in Deutschland. Noch bis zu den letzten Wahlen war das unter Kanzler Scholz eine rote Linie. Aber diese rote Linie gibt es nicht mehr. Man w\u00fcnschte sich, dass da eine Brandmauer w\u00e4re in Deutschland, dass da der Kanzler an einer un\u00fcberwindbaren Schranke festhielte. Aber das Gegenteil ist der Fall. Und anstatt sich darum zu bem\u00fchen, die Sache zu entsch\u00e4rfen, eskaliert man sie im Irrglauben, in der Selbstt\u00e4uschung, die nat\u00fcrlich daherkommt. weil man sich selber in ein schwarzes Loch der Informationen begeben hat, durch die Gespr\u00e4chsverweigerung mit Russland, dass man sich einredet, dass mit jedem Drohnenschlag der Krieg schneller an sein Ende k\u00e4me und Putin in den Seilen h\u00e4ngt. Und ich halte das einfach nach meiner Betrachtung, nach meiner Analyse f\u00fcr einen ganz fatalen Irrtum und f\u00fcr eine Verantwortungslosigkeit. Und am gef\u00e4hrlichsten ist, dass dieses Worst-Case-Szenario Dass mir hier jeder russische Gespr\u00e4chspartner ersch\u00f6pfend darlegt, dass man gar nicht bereit ist, in den offiziellen Kreisen der Europ\u00e4ischen Union dieses Worst-Case-Szenario \u00fcberhaupt in Betracht zu ziehen. Man wischt das weg, man lacht das weg als russische Propaganda und man sanktioniert wom\u00f6glich noch die, die jetzt nicht als Journalisten, sondern sozusagen in anderer Funktion. Diese Dinge erz\u00e4hlen, das ist doch geisteskrank, meine Damen und Herren. Da stimmt doch etwas einfach nicht mehr. Das kann man sich auch nicht bieten lassen. 80, 85 Jahre nach dem letzten Krieg mit Russland, vor allem die Deutschen, wo ist denn da eigentlich das Geschichtsbewusstsein? Meine Damen und Herren, stattdessen betreibt man einen sinnlosen Kult der Verg\u00f6tterung des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Zelensky. Und auch da regen sich bei mir R\u00fcmpfen sich bei mir die Sorgenfalten bzw. wundere ich mich, wie denn so etwas m\u00f6glich ist? Nat\u00fcrlich, man versteht aus der ersten Emp\u00f6rung heraus, weil man die Geschichte, die Vorgeschichte des Kriegs nicht kennt, die angegriffene Ukraine, vordergr\u00fcndig das kleinere Land, die Sympathien liegen dort. Aber man hat daraus jetzt eine Religion gemacht, einen Kult, wie bei Corona, wie beim Klima, wie bei der Migration. Und man sieht die Realit\u00e4t nicht mehr. Ist Ihnen aufgefallen? Dass der ukrainische Geheimdienst, also so berichten es die Medien, so habe ich das gelesen, dass der ukrainische Geheimdienst in Monaco letzte Woche einen Anschlag auf einen ukrainischen Gesch\u00e4ftsmann, einen Regimegegner, ver\u00fcbt hat. Bei diesem Anschlag sind der Frau oder der Freundin des Betreffenden beide Beine abgerissen worden, ein Kind war auch dabei. Jetzt weiss ich gar nicht, ob der Gesch\u00e4ftsmann selber mit dem Leben davon kam. Ich glaube, er kam mit dem Leben davon. Aber er ist haarscharf. einem Attentat entgangen. Margarita Simonian, die RT-Chefredaktorin, eine Journalistin. Sie ist nicht waffentragende Soldatin oder Teil einer Terroreinheit oder eines Spezialkommandos der Streitkr\u00e4fte Russlands. Sie ist einfach eine Journalistin, die ein einflussreiches Medienunternehmen seit 21 Jahren leitet. Und auf sie wurde auch von Seiten der ukrainischen Geheimdienste Ein Mordattentat ver\u00fcbt und dieser Tage sind die mutmasslichen Attent\u00e4ter nun tats\u00e4chlich auch verurteilt worden vor einem russischen Gericht. Und wer wundert sich denn da noch, dass eben Leute wie diese Margarita Simonian verh\u00e4rtet und auch zynisch vor die Kamera treten und&#8230; Ich habe nat\u00fcrlich auch Gegensteuer gegeben in unserem Interview, aber man merkt einfach die grosse Entschlossenheit, aber auch die Argumentation, h\u00f6ren Sie sich das an und bilden Sie sich da selber ein Urteil. Aber wir k\u00f6nnen doch nicht eine Regierung verg\u00f6ttern, uns quasi bedingungslos, die Belungentreue hinter eine Regierung stellen, die nachweislich solche Terrorakte ver\u00fcbt. Jetzt sagen einige, ja, aber Putin ist auch einer, der seine Gegner umbringen l\u00e4sst. Da wird auch viel durcheinandergewirbelt, aber gehen wir mal davon aus, dass auch dies stimmt. Ja, mag ja sein, aber hinter Putin stellt sich ja auch niemand. Den unterst\u00fctzt man ja nicht. Und die Frage ist, ob man, auch wenn jetzt der ein solcher Schurke ist, wie da behauptet wird, ob man deswegen einen Atomkrieg gegen Russland riskieren sollte. Oder ob es nicht eine viel bessere Strategie w\u00e4re, Russland zu helfen, auf seinem Weg aus einem historischen Zusammenbruch, aus einer Z\u00e4sur. N\u00e4mlich dem Untergang der Sowjetunion, der noch nicht allzu lange zur\u00fcckliegt. Warum eigentlich diese Konfrontation, dieser Krieg mit einem Nachbarn Europas, der ja Europa im Grunde nie angegriffen hat, sondern immer angegriffen worden ist aus Europa, die ganz grossen Kriege, Napoleon Hitler. Sicher hat es auch andere Grenzstreitigkeiten gegeben mit den Litauern, mit den Polen, mit den Schweden. Selbstverst\u00e4ndlich, aber die ganz grossen Dinger. Die sind ja von den Franzosen und von den Deutschen angeschoben worden, diese Gewaltskriege, die zu den heutigen geopolitischen Verh\u00e4ltnissen indirekt gef\u00fchrt haben. Also mit deutschen Steuergeldern, mit europ\u00e4ischen Steuergeldern, wird ein Regime finanziert in Kiew, das terroristische Gewaltakte ver\u00fcbt. Auf Regimegegner aus dem eigenen Land, auf Journalisten, russischer Provenienz und auch Wladimir Soloviev, mit dem ich mich ja&#8230; Einmal pro Woche unterhalte. Ganz wichtig, dass eben diese russischen Sichtweisen bei uns auch einmal angeh\u00f6rt werden. Man muss sie ja gar nicht teilen, aber man soll sie mal h\u00f6ren. Auch auf ihn haben sie Mordattentate ver\u00fcbt. Oder auf den Publizisten Alexander Dugin, der bei uns immer so verteufelt wird. Der ist auch mit dem Leben davon gekommen, aber seine 29-j\u00e4hrige Tochter ist durch den ukrainischen Geheimdienst umgebracht worden. Und das sind nicht alle F\u00e4lle, die ich da erw\u00e4hne. Und ich sage das nicht, um jetzt quasi die andere Seite heilig zu sprechen. Aber ich sage das, um einfach ins Bewusstsein zu r\u00fccken und dass man sich eben klar wird, wen man da unterst\u00fctzt mit den europ\u00e4ischen Steuergeldern. Und die Schweiz macht ja auch mit, mit ihren Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Wir sind zum Gl\u00fcck nicht Teil des Milit\u00e4rkriegs. Also der Krieg wird zunehmend dreckig. Jetzt auch mit diesen Anschl\u00e4gen auf eigene Leute in Monaco. Er eskaliert, er wird eskaliert von Seiten Europas. Und die Frage ist, wie reagiert Russland? Wird Russland einfach tatenlos zuschauen? Und ich glaube, obwohl jetzt hier ein endg\u00fcltiges Urteil nicht gef\u00e4llt werden kann, aber ich komme mit meinen Befunden, meiner Analyse zum Schluss. dass es eben Eskalation gegen Eskalation produziert. Und dass der Druck auf den russischen Pr\u00e4sidenten steigt, hier diesen Krieg entsprechend zu beantworten, der da gef\u00fchrt wird mit europ\u00e4ischem Geld, mit europ\u00e4ischer Unterst\u00fctzung, mit europ\u00e4ischen Waffen, mit europ\u00e4ischer Duldung. Das einzige gewichtige Argument, das hier vielleicht etwas dagegen spricht, ist die Tatsache, dass wir entgegen unseren Nachrichten, die wir bei uns lesen, die russischen Truppen tats\u00e4chlich Fortschritte machen an der Front. Sie haben jetzt die Stadt Konstantinovka anscheinend erobert. Was wir h\u00f6ren, ein Durchbruch, das ist ein ziemlicher Erfolg, so wie das beurteilt wird. Jetzt k\u00f6nnte man davon ausgehen, dass wenn sie ihre Ziele ja erreichen, jetzt die Donbass-Eroberung und auch diese letzten Festungen da einnehmen, dass dann eine Eskalation gar nicht n\u00f6tig ist. Aber das ist eben auch Wunschdenken. Und wenn der Westen einfach eskaliert im Glauben, da passiert nichts, dann ist das eine brandgef\u00e4hrliche, hasardierende Strategie. Dar\u00fcber habe ich auch gesprochen mit einem anderen Zeitzeugen, mit Steven Seagal, der amerikanischen Actionlegende. Heute lebt er Schauspieler und Aikidomeister und Filmemacher in Moskau. ist. Teil auch des diplomatischen Friedenskurs, wenn man so will, Russlands. Pers\u00f6nlich befreundet mit Putin seit vielen, vielen Jahren. Mit Russland auch durch famili\u00e4re&#8230; Hintergrundverwandtschaften bekannt und vertraut. Und Steven Seagal, wenn sie da in die Foren gehen, wird oft kritisiert. Und man macht sich zum Teil auch etwas lustig \u00fcber ihn, weil seine Hollywood-Karriere nach einem grossartigen Anfang dann irgendwie einen Knick bekam. Aber ich muss Ihnen sagen, er hatte einen ganz hervorragenden Eindruck. Er ist ein&#8230; Ein beeindruckender Mann mit einem ungew\u00f6hnlichen Leben. Wir sprechen nat\u00fcrlich auch \u00fcber die ganze Bedeutung Asiens, der buddhistischen Philosophie. Er hat jetzt einen Film gemacht, einen Dokumentarfilm, sehr akribisch, gegen die Kriegstreiber, vor allem auf der westlichen Seite. \u00abThe Final Countdown\u00bb. Und Steven Seagal macht sich auch gr\u00f6sste Sorgen und bef\u00fcrchtet, dass wir viel, viel n\u00e4her an einem Dritten Weltkrieg stehen. Als uns das eigentlich bewusst ist, dieses Interview werden wir auch, wie das mit Margarita Simonian, demn\u00e4chst aufschalten. Heute Nachmittag dann noch eine abschliessende Diskussion mit Dimitri Peskov, dem Sprecher Putins. Und ihn werde ich dann nat\u00fcrlich fragen, wie er das jetzt genau mit seiner Begriffspr\u00e4gung gemeint hat, eben mit der ganzen Thematik, dass er jetzt von Krieg spricht und nicht mehr von einer milit\u00e4rischen Spezialoperation. Noch ganz kurz die Schlagzeilen. AfD-Parteitag, ich habe es in der Schweizer Ausgabe schon gesagt. Es ist einfach eine Schande f\u00fcr die Demokratie in Deutschland, dass man da zuschaut, wie 20&#8217;000 viele Linksextreme einfach eine demokratisch legitimierte Partei daran hindern wollen, ihre Versammlung durchzuf\u00fchren. Stellen Sie sich einmal vor, wenn 20&#8217;000 Rechtsextreme in einer deutschen Stadt so etwas machen w\u00fcrden. wenn die Linkspartei oder die SPD ihren Parteitag durchf\u00fchrte. Dann w\u00fcrden durch GSG 9 Spezialkommandos der Armee deutsche Sch\u00e4ferhunde sofort eingreifen. Nicht wie ein Riesenskandal. Aber diese Linksextremen k\u00f6nnen sogar noch Journalisten zusammenschlagen, Menschenjagden veranstalten. Und dann gibt es Journalisten im \u00f6ffentlich-rechtlichen Fernsehen, etwa diese Dunja Haldali, die das Ganze auch noch verharmlost, beziehungsweise gar nicht erw\u00e4hnt. Sie sieht das einzige \u00dcbel in der AfD. Also diesem Deutschland ist im Moment wirklich nicht zu helfen. Da m\u00fcsst ihr euch selber helfen. Da m\u00fcsst ihr selber der Demokratie zum Durchbruch verhelfen. M\u00fcsst ihr das durchziehen. Weil das ist nur noch verr\u00fcckt, was man da sieht. Das ist abstrus. Und man kann nur hoffen, dass jetzt aufgrund eben auch dieser \u00dcbergriffe auf Journalisten, die dann doch verurteilt wurden, auch in den Mainstream-Medien, wenn auch z\u00f6gerlich, Dass das den Deutschen die Augen \u00f6ffnet. Es wird ihnen die Augen \u00f6ffnen, das ist v\u00f6llig klar. Aber es ist einfach unglaublich, dass solche Dinge zuerst passieren m\u00fcssen. Und diese Selbstgerechtigkeit der Linken, aber denen darf man nicht einmal den ersten Vorwurf machen. Denn die k\u00f6nnen sich ja ermutigt geradezu aufgerufen f\u00fchlen in dem gesellschaftlichen Klima, das die Medien und die Politik, diesem Hetzklima gegen die AfD, das dort veranstaltet und gez\u00fcchtet wurde, gesch\u00fcrt wurde. Die AfD selber hat ihren Willen bekr\u00e4ftigt, Regierungsverantwortung zu \u00fcbernehmen. Man hat das F\u00fchrungsgespann wiedergew\u00e4hlt. Tino Chrupalla hat ein bisschen weniger Stimmen bekommen als beim letzten Mal. Aber die AfD muss und will jetzt zeigen, dass sie Regierungsverantwortung \u00fcbernehmen kann. Das ist Demokratie und das kann man nicht einfach gewaltsam abw\u00fcrgen. Dann sind sie eben wieder in den 20er und 30er Jahren, als am Schluss dann tats\u00e4chlich rote und braune Banden aufeinander. losgegangen sind in den St\u00e4dten. Und wie das herausgekommen ist, das wissen wir. Und dahin zur\u00fcck will niemand. T\u00fcrkei und Israel, Moral ist keine Aussenpolitik. Der t\u00fcrkische Aussenminister Hakan Fidan nennt Israel ein Problem der Menschheit und eine Last, die nicht l\u00e4nger zu tragen sei. Ja, das ist nat\u00fcrlich keine normale Kritik mehr. Das geht dann also schon in Richtung Entmenschlichung. Und die deutschen Aussenpolitiker, unter anderem der Aussenminister, Der hat sich auch bereits ge\u00e4ussert, das sei unangemessen. Und es ist auch unangemessen. Aber hier betreibt nat\u00fcrlich die T\u00fcrkei auch etwas Grossmachtpolitik im Nahen Osten. Ich glaube, am Ende des Tages ist Erdogan immer noch der gr\u00f6ssere Pragmatiker. Aber das muss man sehen, die T\u00fcrkei ist ein NATO-Staat. Und da prallen dann irgendwann schon einmal die Interessen der T\u00fcrkei und der Vereinigten Staaten von Amerika aufeinander. F\u00fcr die deutsche Aussenpolitik kann nur gelten, Realismus ist entscheidend. Und die T\u00fcrkei bleibt ein wichtiger Partner f\u00fcr Deutschland, auch wenn man jetzt in den Ost&#8230; Sicht nicht teilt. Also auch Deutschland muss sich aussenpolitisch h\u00fcten, jetzt auf Konfrontationskurs zu gehen gegen\u00fcber der T\u00fcrkei. Also auch da Realismus statt Moralismus. Auch wenn man nicht einverstanden ist mit dem, was Erdogan da sagt. Man muss aber auch seine Interessenlage hier in Betracht ziehen. Lettland und NATO. Lettlands Pr\u00e4sident Rinkewitz. Er hat in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung interessante Dinge gesagt. Er hat n\u00e4mlich gesagt, dass er nicht damit rechnet, dass Russland jetzt da das Baltikum angreift. Aber Aufr\u00fcstung ist wichtig, Verteidigungsf\u00e4higkeit. Wir k\u00f6nnen nicht darauf warten und hoffen, dass die Amerikaner uns raushauen. Da hat er recht. Polen und Ukraine, Waffenlieferungen im Geheimen. Ja, das fliegt jetzt da dem Donald Tusk um die Ohren. Sind da heimlich Patriot-Abfangraketen, die Polen eigentlich brauchte an die Ukraine? geliefert worden. Gleichzeitig l\u00e4uft da ein Geschichtsstreit, weil Selenskyj feiert da irgendwelche Nazi-Brigaden ab, die Tausende, Zehntausende von Polen abgeschlachtet haben. Das ist schon ein schwerwiegender Vorgang, jetzt auch mit den ganzen heimlichen Waffenlieferungen an die Ukraine. Das ist eben auch eine dieser Eskalationsversch\u00e4rfungen, die zeigen, dass in der EU eine sehr gef\u00e4hrliche, Gebr\u00f6telnde, ja eben ein Sie tanzen den Apokalypso am Rand eines explodierenden Vulkans. Trump telefoniert mit Putin und Putin telefoniert mit Trump. 90 Minuten Diplomatie. Der russische Pr\u00e4sident mit Gratulationen, mit Anerkennungen und Gespr\u00e4chen, wie man hier den Frieden zur\u00fcckbringen kann. Das ist Diplomatie. Man redet auch mit&#8230; potenziellen Gegnern oder mit M\u00e4chten, deren Interessen die eigenen kreuzen. Das ist eine gute Sache, sollte man machen. Iran nach Khamenei, Trauer, Rache und nationale Mobilisierung. Ja, die Trauerfeierlichkeiten zur Ermordung des iranischen Staatsoberhaupts. Da zeigt sich einfach, dass diese Angriffe, dass diese Liquidierungsschl\u00e4ge der Israeli und der Amerikaner eben nicht dazu gef\u00fchrt haben, dass da jetzt ein Land in sich zusammengebrochen ist, sondern dass das eben auch mobilisierende Effekte hat. Und auch wenn es Opposition gibt zu dieser Mullah-Regierung im Iran, man darf das nicht verwechseln mit Zustimmung zu Gewalt oder dass jetzt die Iraner einverstanden w\u00e4ren, dass man immerhin auch ein geistliches Oberhaupt auf diese Art und Weise umgebracht hat. Das ist schon auch entsetzlich, wenn man die westliche Seite, und da habe ich dann grosses Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Kritiker dieser Politik von Israel und den Vereinigten Staaten, wenn man so vorgeht, dann muss man nie mehr \u00fcber V\u00f6lkerrecht sprechen und \u00fcber Werte. Aber vielleicht hat das ja auch sein Gutes, weil das war dermassen heuchlerisch, dass jetzt mit der Brutalit\u00e4t dieser Mordpolitik, die da betrieben wird, eben eine dermassen&#8230; Desillusionierung eintritt, dass auch f\u00fcr den Westen diese Rhetorik, diese selbstbeweihr\u00e4uchernde Werte-Rhetorik, dass die eben auch an Triftigkeit verliert. Und das w\u00e4re ja dann immerhin ein Durchbruch zur Ehrlichkeit. Wobei, dazu braucht es dann also nicht das Ermorden, das Umbringen ausw\u00e4rtiger Staatsoberh\u00e4upter. Ja, meine Damen und Herren, also eine ziemlich d\u00fcstere Nachrichtenlage hier zum Start. Aber das wichtigste Thema ist&#8230; die Eskalation im Ukraine-Krieg. Wir m\u00fcssen diesen Krieg stoppen. Wir m\u00fcssen da raus. Und Europa eskaliert im Moment und ist nicht dem gewachsen, den Kr\u00e4ften, die man da unter Umst\u00e4nden entfesselt. Alles andere ist Wunschdenken. Vielen Dank, meine Damen und Herren. Bleiben Sie dran. Schauen Sie sich die Interviews an, die wir demn\u00e4chst aufschalten werden, hier bei Westwoche Daily. Ihnen trotz allem einen schwungvollen&#8230; Start in die neue Woche, aber wir m\u00fcssen uns mit Politik besch\u00e4ftigen. Man muss alles daran setzen, dieses Worst-Case-Szenario zu vereiteln, \u00fcber das ich mir grosse Sorgen mache. Machen Sie es gut. Vielen Dank. Bis bald. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabh\u00e4ngig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgr\u00fcnden immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst&#8230; niemandem zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. 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