{"id":201748,"date":"2026-07-09T09:23:21","date_gmt":"2026-07-09T09:23:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/201748\/"},"modified":"2026-07-09T09:23:21","modified_gmt":"2026-07-09T09:23:21","slug":"diabetes-medikamente-sglt2-inhibitoren-senken-alzheimer-risiko-um-43-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/201748\/","title":{"rendered":"Diabetes-Medikamente: SGLT2-Inhibitoren senken Alzheimer-Risiko um 43%"},"content":{"rendered":"<p>Forscher entdecken zudem \u00fcberraschende Schutzeffekte bei Diabetes-Medikamenten.<\/p>\n<p>Welche Blutdrucksenker sch\u00fctzen das Gehirn?<\/p>\n<p>Eine US-Studie mit 756 \u00e4lteren Probanden untersuchte die Langzeitwirkung verschiedener Blutdruckmittel auf die Gef\u00e4\u00dfgesundheit im Gehirn. Die Ergebnisse, ver\u00f6ffentlicht in JAMA Network Open, zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Wirkstoffklassen.<\/p>\n<p>Angiotensin-II-stimulierende Wirkstoffe wie Sartane und Dihydropyridin-Calciumantagonisten schnitten besser ab als hemmende Substanzen wie ACE-Hemmer und Betablocker. Pro f\u00fcnf Jahre Einnahme der stimulierenden Mittel sank das Risiko f\u00fcr Arteriolosklerose um sechs Prozent. Bei \u00fcber 15 Jahren Einnahme lag der Wert sogar 24 Prozent niedriger.<\/p>\n<p>Die Forscher beobachteten zudem geringere Konzentrationen von phosphoryliertem Tau-Protein im Gehirn \u2013 ein Marker, der mit Alzheimer in Verbindung steht.<\/p>\n<p>Diabetes-Medikamente mit \u00fcberraschendem Nebeneffekt<\/p>\n<p>Noch deutlichere Ergebnisse liefert eine Langzeitstudie mit over 112.000 \u00e4lteren Erwachsenen. SGLT2-Inhibitoren senkten das Alzheimer-Risiko um 43 Prozent, GLP-1-Agonisten immerhin um 33 Prozent.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Der Zusammenhang zwischen Bluthochdruck und geistigem Abbau wird oft untersch\u00e4tzt, doch die richtige Vorsorge kann Herz und Gehirn gleichzeitig sch\u00fctzen. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen, mit welchen Lebensmitteln und Alltagsgewohnheiten Sie beide Risikofaktoren effektiv senken. <a href=\"https:\/\/info.gesundheitswissen-aktuell.de\/zwei-auf-einen-streich\/?af=KOOP_G_TG_DNV_YES_ZWEI-AUF-EINEN-STREICH_X-RSS-Ad-Hoc-News-AD1of2-EAID-1020038\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Zwei Volkskrankheiten, ein Plan: Jetzt Gratis-Report sichern<\/a><\/p>\n<p>Die Deutsche Herzstiftung betont Anfang Juli 2026: Wer Bluthochdruck, Diabetes und erh\u00f6hte LDL-Werte konsequent behandelt, sch\u00fctzt nicht nur das Herz, sondern auch das Gehirn vor Folgesch\u00e4den wie Schlaganf\u00e4llen.<\/p>\n<p>Vorsicht bei Magenmitteln und Antidepressiva<\/p>\n<p>Nicht alle g\u00e4ngigen Medikamente sind unbedenklich. Eine Analyse von rund 66.000 Teilnehmenden in Nature Metabolism warnt vor Protonenpumpenhemmern (PPI). Bei dauerhafter Einnahme steigt das Demenzrisiko um 44 Prozent, nach \u00fcber zehn Jahren sogar auf 47 Prozent.<\/p>\n<p>Auch Anticholinergika \u2013 enthalten in bestimmten Antidepressiva und Antihistaminika \u2013 erh\u00f6hen das Risiko f\u00fcr leichte kognitive Beeintr\u00e4chtigungen um 47 Prozent, so eine Studie der University of California San Diego.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Viele g\u00e4ngige Medikamente k\u00f6nnen im Alter unerwartete Nebenwirkungen wie Verwirrtheit oder St\u00fcrze ausl\u00f6sen. Erfahren Sie in diesem kostenlosen PDF-Ratgeber, welche 180 Wirkstoffe kritisch sind und welche sicheren Alternativen es f\u00fcr Ihre Gesundheit gibt. <a href=\"https:\/\/info.gesundheitswissen-aktuell.de\/die-priscus-liste\/?af=KOOP_G_TG_DNV_YES_PRISCUS-LISTE_X-RSS-Ad-Hoc-News-AD2of2-EAID-1020038\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Kostenlose Priscus-Liste: Gef\u00e4hrliche Medikamente im Alter erkennen<\/a><\/p>\n<p>Lebensstil als st\u00e4rkster Schutzfaktor<\/p>\n<p>Die gute Nachricht: Bis zu 45 Prozent aller Demenzf\u00e4lle lie\u00dfen sich vermeiden. Das zeigt eine Studie der Curtin School of Public Health in The Lancet Healthy Longevity. Die Forscher identifizierten 14 modifizierbare Risikofaktoren \u2013 darunter Bluthochdruck, Adipositas, Rauchen und Bewegungsmangel.<\/p>\n<p>Das entscheidende Zeitfenster liegt zwischen 35 und 65 Jahren. Biologische Abbauprozesse beginnen oft 15 bis 20 Jahre vor den ersten Symptomen.<\/p>\n<p>Wer in der Lebensmitte k\u00f6rperlich aktiv bleibt, senkt sein Demenzrisiko um 40 bis 45 Prozent. Eine Meta-Analyse in PLOS One empfiehlt sieben bis acht Stunden Schlaf, mindestens 150 Minuten Ausdauersport pro Woche und weniger als acht Stunden Sitzen t\u00e4glich.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zeigt eine Studie in Neurology: Wer regelm\u00e4\u00dfig liest oder schreibt, kann den Ausbruch von Alzheimer-Symptomen um bis zu f\u00fcnf Jahre verz\u00f6gern.<\/p>\n<p style=\"margin-top:20px;margin-bottom:20px;\">&#13;<br \/>\n\t\t\tDisclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf  oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und M\u00e4rkten ohne Gew\u00e4hr; \u00c4nderungen jederzeit m\u00f6glich. B\u00f6rsengesch\u00e4fte k\u00f6nnen zu hohen Verlusten f\u00fchren. Unsere Beitr\u00e4ge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterst\u00fctzung von AI erstellt und gepr\u00fcft.&#13;\n\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Forscher entdecken zudem \u00fcberraschende Schutzeffekte bei Diabetes-Medikamenten. Welche Blutdrucksenker sch\u00fctzen das Gehirn? 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