{"id":209482,"date":"2026-07-15T08:06:12","date_gmt":"2026-07-15T08:06:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/209482\/"},"modified":"2026-07-15T08:06:12","modified_gmt":"2026-07-15T08:06:12","slug":"parodontitis-zahnbakterium-erhoeht-herzinfarkt-risiko-um-faktor-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/209482\/","title":{"rendered":"Parodontitis: Zahnbakterium erh\u00f6ht Herzinfarkt-Risiko um Faktor 5"},"content":{"rendered":"<p>Das belegen aktuelle Studien aus dem Juli 2026. Im Fokus steht ein Bakterium, das Parodontitis ausl\u00f6st.<\/p>\n<p>Bakterium wandert ins Herzgewebe ein<\/p>\n<p>Das Bakterium Porphyromonas gingivalis \u2013 bekannt als Erreger der Parodontitis \u2013 steht im Zentrum der Forschung. Eine Studie des Fuwai-Hospitals der Chinesischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften zeigt: Bei Patienten mit kalzifizierter Aortenklappenstenose (CAVS) kommt der Keim deutlich h\u00e4ufiger vor als bei gesunden Menschen.<\/p>\n<p>Erg\u00e4nzende Tierversuche untermauern die Ergebnisse. Forscher pr\u00e4sentierten sie Mitte Juli auf den wissenschaftlichen Sitzungen der American Heart Association in Boston. In Mausmodellen f\u00fchrte die gezielte Infektion mit lebenden P. gingivalis-Bakterien zu verst\u00e4rkter Kalziumeinlagerung und Entz\u00fcndungen in den Aortenklappen. Die Bakterien wanderten direkt ins Herzgewebe ein und besiedelten es.<\/p>\n<p>Die gute Nachricht: Mit Antibiotika oder durch Deaktivierung des Entz\u00fcndungsmediators Interleukin-1? lie\u00dfen sich die Verkalkungseffekte in den Experimenten deutlich reduzieren.<\/p>\n<p>Vom Zahnfleisch in die Blutbahn<\/p>\n<p>Wie gelangen die Bakterien ins Herz? \u00dcber entz\u00fcndetes Zahnfleischgewebe. Durch Wunden im Mundraum treten die Erreger in die Blutbahn ein und l\u00f6sen systemische Entz\u00fcndungen sowie Gef\u00e4\u00dfblockaden aus. Sch\u00e4tzungen zufolge erh\u00f6hen Entz\u00fcndungen des Zahnhalteapparates das Risiko f\u00fcr Herzerkrankungen um den Faktor 1,5 bis 5.<\/p>\n<p>Ein Fallbeispiel aus Shenzhen zeigt die akute Gefahr: Ein 51-j\u00e4hriger Patient entwickelte infolge einer Parodontitis eine massive Vegetation an der Mitralklappe. Diese f\u00fchrte zu septischen Embolien in Gehirn und Nieren. Erst eine Notoperation mit Klappenreinigung und mechanischem Klappenersatz stabilisierte den Zustand.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Das Zahnbakterium P. gingivalis erh\u00f6ht Ihr Herzinfarkt-Risiko um das bis zu 5-Fache \u2013 und wandert direkt ins Herzgewebe ein. Erfahren Sie in unserem kostenlosen Ratgeber, wie Sie mit einfachen Schritten Ihr Risiko senken. <a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/zahnbakterium-erhoeht-herzinfarkt-risiko-um-faktor-5-14539?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_1031425:Topic_chronic_pain_inflammation:Source_DNV_Dynamic_LP:RssSource_Ad-Hoc-News:Slot_AD1of2&amp;lp=14539\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Jetzt Ratgeber anfordern<\/a><\/p>\n<p>Neben bakteriellen Ursachen r\u00fccken auch systemische Entz\u00fcndungsmarker in den Fokus. Eine 2026 im Fachjournal Cardiovascular Research ver\u00f6ffentlichte Studie des Deutschen Zentrums f\u00fcr Herz-Kreislauf-Forschung identifizierte Oxalat als weiteren Risikofaktor. Es aktiviert den Entz\u00fcndungsstoff IL-17A, was Nieren- und Herzsch\u00e4den beg\u00fcnstigt. Die Blockade dieses Signalwegs linderte in Versuchsmodellen die Organsch\u00e4den.<\/p>\n<p>Pr\u00e4vention gewinnt an Bedeutung<\/p>\n<p>F\u00fcr die kalzifizierte Aortenklappenstenose gibt es bisher keine rein medikament\u00f6sen Therapien \u2013 oft bleibt nur der operative Eingriff. Umso wichtiger wird die Pr\u00e4vention. Fachleute betonen: Konsequente Nutzung von Zahnseide senkt das Risiko f\u00fcr Herzinfarkte und Schlaganf\u00e4lle, indem sie die bakterielle Last und chronische Entz\u00fcndungen reduziert.<\/p>\n<p>In der Pharmaindustrie laufen neue Entwicklungen. Das Unternehmen BioAge Labs gab im Juli 2026 bekannt, die erste Dosis in einer Phase-2-Studie f\u00fcr einen oralen NLRP3-Inhibitor verabreicht zu haben. Der Wirkstoff soll Entz\u00fcndungsprozesse d\u00e4mpfen, die f\u00fcr kardiovaskul\u00e4re Risiken mitverantwortlich sind. Erste Daten werden f\u00fcr die zweite Jahresh\u00e4lfte 2026 erwartet.<\/p>\n<p>Mikron\u00e4hrstoffe und klinische Studien<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Bereits eine konsequente Zahnseide-Routine kann Ihr Herzinfarkt-Risiko deutlich senken \u2013 das belegen aktuelle Studien. Unser Ratgeber zeigt Ihnen die 5 wichtigsten Schritte zur Mundgesundheit und welche Mikron\u00e4hrstoffe gegen Verkalkung helfen. <a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/zahnbakterium-erhoeht-herzinfarkt-risiko-um-faktor-5-14539?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_1031425:Topic_chronic_pain_inflammation:Source_DNV_Dynamic_LP:RssSource_Ad-Hoc-News:Slot_AD2of2&amp;lp=14539\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Kostenlosen Ratgeber sichern<\/a><\/p>\n<p>Parallel dazu untersuchen Forscher den Einfluss von Mikron\u00e4hrstoffen auf die Gef\u00e4\u00dfgesundheit. Studien zu Vitamin K2 deuten darauf hin, dass eine ausreichende Versorgung die arterielle Verkalkung verlangsamen k\u00f6nnte. Historische Kohortendaten unterstreichen zudem die Bedeutung einer stabilen N\u00e4hrstoffversorgung f\u00fcr die Vermeidung von Blutungskomplikationen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Grundlagenforschung den Zusammenhang zwischen Mundbakterien und Herzsch\u00e4den bereits detailliert aufzeigt, starteten im Juli 2026 weitere klinische Studien am Menschen. Sie sollen die kausalen Verkn\u00fcpfungen bei der Aortenklappenstenose abschlie\u00dfend kl\u00e4ren \u2013 und m\u00f6glicherweise neue Behandlungsrichtlinien etablieren.<\/p>\n<p style=\"margin-top:20px;margin-bottom:20px;\">&#13;<br \/>\n\t\t\tDisclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf  oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und M\u00e4rkten ohne Gew\u00e4hr; \u00c4nderungen jederzeit m\u00f6glich. B\u00f6rsengesch\u00e4fte k\u00f6nnen zu hohen Verlusten f\u00fchren. Unsere Beitr\u00e4ge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterst\u00fctzung von AI erstellt und gepr\u00fcft.&#13;\n\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das belegen aktuelle Studien aus dem Juli 2026. Im Fokus steht ein Bakterium, das Parodontitis ausl\u00f6st. 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