{"id":209870,"date":"2026-07-15T13:21:13","date_gmt":"2026-07-15T13:21:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/209870\/"},"modified":"2026-07-15T13:21:13","modified_gmt":"2026-07-15T13:21:13","slug":"nur-25-lichtjahre-entfernt-supererde-in-der-milchstrasse-koennte-bewohnbar-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/209870\/","title":{"rendered":"Nur 25 Lichtjahre entfernt: Supererde in der Milchstra\u00dfe k\u00f6nnte bewohnbar sein"},"content":{"rendered":"<p>Nur 25 Lichtjahre entferntSupererde in der Milchstra\u00dfe k\u00f6nnte bewohnbar sein<\/p>\n<p>15.07.2026, 13:02 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(04:24 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Starstruck-A-stunning-snapshot-in-time-The-Artemis-II-crew-captured-this-breathtaking-photo-of-our-g.webp\" alt=\"Starstruck-A-stunning-snapshot-in-time-The-Artemis-II-crew-captured-this-breathtaking-photo-of-our-galaxy-the-Milky-Way-EDITORIAL-USE-ONLY-MATERIALS-ONLY-TO-BE-USED-IN-CONJUNCTION-WITH-EDITORIAL-STORY-THE-USE-OF-THESE-MATERIALS-FOR-ADVERTISING-MARKETING-OR-ANY-OTHER-COMMERCIAL-PURPOSE-IS-STRICTLY-PROHIBITED-MATERIAL-COPYRIGHT-REMAINS-WITH-STATED-SUPPLIER\"\/>Verglichen mit der rund 100.000 Lichtjahre gro\u00dfen Milchstra\u00dfe liege GJ 3378b praktisch in der kosmischen Nachbarschaft, sagt Studienautor Paul Robertson von der University of California. (Foto: picture alliance \/ SIPA)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=n-tv.de\" title=\"ntv als bevorzugte Quelle auf Google hinzuf\u00fcgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Forschende haben Masse und Umlaufbahn des Exoplaneten GJ 3378b neu bestimmt &#8211; und festgestellt: Die ferne Welt k\u00f6nnte felsig statt gasf\u00f6rmig sein und \u00e4hnlich viel Strahlung erhalten wie die Erde.\u00a0Damit wird der Planet zu einem interessanten Ziel f\u00fcr die Suche nach Wasser, Atmosph\u00e4re und m\u00f6glichen Lebensspuren.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Nur 25 Lichtjahre von der Erde entfernt kreist ein Planet, der f\u00fcr die Suche nach au\u00dferirdischem Leben besonders interessant sein k\u00f6nnte. GJ 3378b galt zun\u00e4chst als Mini-Neptun &#8211; also als \u00fcberwiegend gasf\u00f6rmige Welt. Neue Messungen deuten nun jedoch darauf hin, dass er deutlich leichter und wahrscheinlich felsig ist. Damit w\u00e4re er eine sogenannte Supererde in der bewohnbaren Zone ihres Sterns.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">GJ 3378b umkreist den roten Zwergstern GJ 3378 im Sternbild Giraffe. Entdeckt wurde der Exoplanet bereits 2024. Als Exoplaneten bezeichnen Forschende alle Planeten, die nicht unsere Sonne, sondern einen anderen Stern umkreisen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Ein Team um Paul Robertson von der University of California in Irvine untersuchte den Planeten nun erneut. F\u00fcr ihre Studie, die im <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/iopscience.iop.org\/article\/10.3847\/1538-4357\/ae732b\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Fachjournal &#171;The Astrophysical Journal&#187; <\/a>erschienen ist, kombinierten die Forschenden Messungen mehrerer Teleskope. Dabei beobachteten sie, wie der Planet mit seiner Schwerkraft leicht an seinem Mutterstern zieht und ihn dadurch minimal ins Wanken bringt. Aus dieser Bewegung konnte das Forschungsteam seine Umlaufzeit und seine Mindestmasse berechnen.<\/p>\n<p>&#171;Dieser Planet ist aufregend&#187;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das Ergebnis: GJ 3378b besitzt mindestens etwa 2,3 Erdmassen und ben\u00f6tigt f\u00fcr einen Umlauf um seinen Stern nur rund 21,5 Tage. Sein Radius wird anhand von Modellen auf ungef\u00e4hr 1,3 Erdradien gesch\u00e4tzt. Die geringere Masse spricht daf\u00fcr, dass es sich eher um einen Gesteinsplaneten als um einen Mini-Neptun mit m\u00e4chtiger Gash\u00fclle handelt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#171;Dieser Planet ist aufregend&#187;, sagt Robertson laut einer <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/ps.uci.edu\/news\/uc-irvine-astronomers-discover-new-earth-like-exoplanet\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Mitteilung der Universit\u00e4t<\/a>. &#171;Er ist einer unserer n\u00e4chsten kosmischen Nachbarn.&#187; Zwar wirkten 25 Lichtjahre aus menschlicher Sicht gewaltig. Verglichen mit der rund 100.000 Lichtjahre gro\u00dfen Milchstra\u00dfe liege GJ 3378b jedoch praktisch in der kosmischen Nachbarschaft.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Besonders spannend ist den Forschenden zufolge seine Umlaufbahn. Der Planet erh\u00e4lt etwa 90 Prozent der Strahlungsenergie, die auf die Erde trifft. Damit liegt er in der sogenannten habitablen, also bewohnbaren Zone &#8211; jenem Bereich um einen Stern, in dem die Temperaturen grunds\u00e4tzlich fl\u00fcssiges Wasser erm\u00f6glichen k\u00f6nnten. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass es dort Ozeane oder Leben gibt.<\/p>\n<p>Wie die d\u00fcnne Schale eines Apfels<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Entscheidend ist vor allem, ob GJ 3378b \u00fcberhaupt eine Atmosph\u00e4re besitzt, hei\u00dft es in der Studie. Eine Gash\u00fclle kann W\u00e4rme speichern, den n\u00f6tigen Luftdruck f\u00fcr fl\u00fcssiges Wasser schaffen und die Oberfl\u00e4che teilweise vor gef\u00e4hrlicher Strahlung sch\u00fctzen. Robertson vergleicht die Erdatmosph\u00e4re mit der d\u00fcnnen Schale eines Apfels: Sie sei im Verh\u00e4ltnis zum Planeten \u00e4u\u00dferst d\u00fcnn, aber f\u00fcr das Leben unverzichtbar.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">GJ 3378b liegt vermutlich nahe der sogenannten kosmischen K\u00fcstenlinie. Sie beschreibt vereinfacht die Grenze zwischen Planeten, die ihre Atmosph\u00e4re halten k\u00f6nnen, und solchen, denen die Strahlung ihres Sterns die Gash\u00fclle entrei\u00dft. Bei roten Zwergsternen ist diese Frage besonders wichtig, weil sie vor allem in jungen Jahren starke Ausbr\u00fcche und intensive energiereiche Strahlung erzeugen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Mit heutigen Instrumenten l\u00e4sst sich die Atmosph\u00e4re des Planeten kaum untersuchen. Aufschluss k\u00f6nnte erst das f\u00fcr die 2040er-Jahre geplante Habitable Worlds Observatory der NASA bringen. Sollte es dort eine Atmosph\u00e4re nachweisen, k\u00f6nnten Forschende anschlie\u00dfend nach Wasserdampf und m\u00f6glichen Biosignaturen suchen &#8211; also nach Stoffen, die auf biologische Prozesse hindeuten k\u00f6nnten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, hny<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nur 25 Lichtjahre entferntSupererde in der Milchstra\u00dfe k\u00f6nnte bewohnbar sein 15.07.2026, 13:02 Uhr Artikel anh\u00f6ren(04:24 min) Verglichen mit&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":209871,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[15],"tags":[293,1620,454,46,1358,7372,7917,7555,45,60,59,44,64,61,63,62],"class_list":["post-209870","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wissenschaft-technik","tag-astronomie","tag-ausserirdisches-leben","tag-bildung","tag-ch","tag-erde","tag-exoplaneten","tag-milchstrasse","tag-planeten","tag-schweiz","tag-science","tag-science-technology","tag-switzerland","tag-technik","tag-technology","tag-wissenschaft","tag-wissenschaft-technik"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116924198032058571","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/209870","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=209870"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/209870\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/209871"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=209870"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=209870"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=209870"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}