{"id":212099,"date":"2026-07-17T06:52:21","date_gmt":"2026-07-17T06:52:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/212099\/"},"modified":"2026-07-17T06:52:21","modified_gmt":"2026-07-17T06:52:21","slug":"eth-zuerich-buendelt-klima-und-erdbeobachtungsdaten-fuer-die-forschung-von-morgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/212099\/","title":{"rendered":"ETH Z\u00fcrich b\u00fcndelt Klima- und Erdbeobachtungsdaten f\u00fcr die Forschung von morgen"},"content":{"rendered":"<p>Von der Landwirtschaft \u00fcber die Wasserkraft bis hin zum Schutz vor Naturgefahren wie \u00dcberschwemmungen, St\u00fcrme oder Massenbewegungen \u2013 pr\u00e4zise Wetterprognosen sind f\u00fcr Wirtschaft und Gesellschaft heute unverzichtbar. Hinter diesen Vorhersagen stehen heute meist hochaufgel\u00f6ste Wetter- und Klimamodelle, die mittels mathematischer Gleichungen die komplexen Prozesse in Ozean und Atmosph\u00e4re beschreiben. Diese traditionellen Modelle ben\u00f6tigen sehr viel Rechenleistung und sind damit enorm energie- und zeitaufw\u00e4ndig. So auch in der Schweiz, wo Meteo Schweiz f\u00fcr seine Wetterprognosen den Supercomputer \u00abAlps\u00bb am Swiss National Supercomputing Centre (CSCS) in Lugano nutzt.\u00a0<\/p>\n<p>Mit den Daten, die f\u00fcr diese traditionellen Wetter- und Klimamodelle aufbereitet wurden, sind in den letzten Jahren KI-Modelle entstanden, die das Wetter rasch und zuverl\u00e4ssig vorhersagen, ohne dabei zu viel Energie und Rechenleistung zu brauchen. \u00abDer Einsatz von KI-basierten Methoden bei der Wettervorhersage wird weiter zunehmen. In Zukunft k\u00f6nnten diese KI-Modelle die traditionellen Modelle erg\u00e4nzen und in Regionen zum Einsatz kommen, wo keine Supercomputer zur Verf\u00fcgung stehen\u00bb, erkl\u00e4rt Reto Knutti, Professor f\u00fcr Klimaphysik und Leiter des Center for Climate Systems Modeling (C2SM) an der ETH Z\u00fcrich.\u00a0<\/p>\n<p>Daten als Grundlage der Klimaforschung\u00a0 <\/p>\n<p>Um KI-gest\u00fctzte Wettermodelle zuverl\u00e4ssig zu trainieren, braucht es riesige Mengen hochwertiger Klima- und Erdbeobachtungsdaten. Genau hier setzt die ETH Z\u00fcrich an: In den vergangenen Monaten haben Spezialistinnen und Spezialisten der ETH Z\u00fcrich und des CSCS \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Daten der NASA im Umfang von rund 100 Petabyte kopiert und an das CSCS transferiert \u2013 eine Datenmenge, die etwa 20 Millionen Kinofilmen entspricht. Diese Daten umfassen zentrale Informationen \u00fcber das Erdsystem, etwa zu Treibhausgasen, Wolken, Niederschl\u00e4gen oder Eisschilden.\u00a0Zudem sollen in Zukunft auch Daten der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) am CSCS gespeichert werden.<\/p>\n<p>\u00abVon Beginn an war es wichtig, ein Inventar aller Daten zu erstellen, das den sechseinhalb Milliarden Files eine Bedeutung gibt. Darin enthalten sind etwa Informationen zur Mission, zum Zeitpunkt und Ort der Messung, zur Filegr\u00f6sse oder zum Format\u00bb, erkl\u00e4rt Rui Brandao, Leiter der Informatikdienste der ETH Z\u00fcrich, der mit seinem Team die operative Leitung des Transfers innehatte. Die kopierten und an ans CSCS transferierten Daten stellen zudem nicht nur eine Momentaufnahme dar, sondern werden regelm\u00e4ssig und automatisch aktualisiert, sobald die NASA neue Daten ins Netz stellt.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von der Landwirtschaft \u00fcber die Wasserkraft bis hin zum Schutz vor Naturgefahren wie \u00dcberschwemmungen, St\u00fcrme oder Massenbewegungen \u2013&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":212100,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[25],"tags":[27365,7000,43,45,46417,16449,104],"class_list":["post-212099","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-zuerich","tag-datenwissenschaft","tag-klimawissenschaften","tag-news","tag-schweiz","tag-supercomputing","tag-weltraumforschung","tag-zuerich"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116933993623841223","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/212099","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=212099"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/212099\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/212100"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=212099"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=212099"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=212099"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}