{"id":215935,"date":"2026-07-20T11:49:12","date_gmt":"2026-07-20T11:49:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/215935\/"},"modified":"2026-07-20T11:49:12","modified_gmt":"2026-07-20T11:49:12","slug":"typ-des-finalen-asteroiden-identifiziert-dinosaurier-mit-besonders-viel-pech","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/215935\/","title":{"rendered":"Typ des finalen Asteroiden identifiziert: Dinosaurier mit besonders \u201eviel Pech\u201c"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Asteroid-impact-Dinosaurs-wiped-out-by-extremely-rare-meteorite-type-11370791.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Bei dem Himmelsk\u00f6rper, der vor ungef\u00e4hr 66 Millionen Jahren die Dinosaurier ausgel\u00f6scht hat, handelte es sich wohl um eine besonders seltene Unterform der Steinmeteoriten. Das hat ein europ\u00e4isch-kanadisches Forschungsteam ermittelt und erkl\u00e4rt, dass ihre Analyse darauf hindeutet, dass es sich um einen sogenannten CO-Chondriten gehandelt hat, eine Unterklasse der seltenen kohligen Chondriten. Unser Verst\u00e4ndnis der Ursache des Aussterbens der Dinosaurier \u00e4ndere das nicht, erkl\u00e4rt das Team \u2013 wohl aber am Ablauf: Weil die Himmelsk\u00f6rper vergleichsweise wenig Schwefel enthalten, war das Element wohl doch nicht der entscheidende Faktor. Stattdessen d\u00fcrften in die Atmosph\u00e4re geschleuderte feine Tr\u00fcmmer das Massensterben verursacht haben.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Extrem seltene Zusammensetzung<\/p>\n<p>Wie <a href=\"https:\/\/science.ubc.ca\/news\/2026-07\/researchers-identify-class-oddball-meteorite-killed-dinosaurs\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">das Forschungsteam jetzt ausf\u00fchrt<\/a>, wurden f\u00fcr die Analyse hochpr\u00e4zise Messungen von Nickel-Isotopen an Proben durchgef\u00fchrt, die \u00fcber Jahre aus einer d\u00fcnnen Tonschicht entnommen wurden, die nach dem Einschlag \u00fcberall auf der Welt entstanden war. Die Arbeit sei eine Herausforderung gewesen, weil in dieser Schicht nur ein Bruchteil des Himmelsk\u00f6rpers enthalten sei, fast der gesamte Meteorit sei nach dem Einschlag verdampft. Die jetzt vorgestellte Erkenntnis sei nur ein weiterer Schritt, noch blieben viele Fragen zu dem Himmelsk\u00f6rper. Unklar sei beispielsweise, woher aus dem Sonnensystem er damals stammte. Deutlich sei aber schon, wie viel \u201ePech die Dinosaurier hatten\u201c, dass die Erde von so einem seltenen, von weither stammenden Projektil getroffen wurde.<\/p>\n<p>Als CO-Chondriten wird eine Untergruppe der kohligen Chondriten bezeichnet, nach dem Fundort des bekanntesten Vertreters hei\u00dft die auch Ornans-Gruppe. Sie enthalten vor allem viel weniger fl\u00fcchtige Elemente wie Kohlenstoff, Zink, Wasser und insbesondere Schwefel, erkl\u00e4rt die Forschungsgruppe. Unter den auf der Erde gefundenen kohligen Chondriten machen sie nur einen kleinen Teil aus, gleichzeitig macht diese Gruppe der Steinmeteoriten nur wenige Prozent der nachgewiesenen Fundst\u00fccke auf der Erde aus. Deshalb geht der wohl bekannteste Einschlag der Erdgeschichte auf einen Himmelsk\u00f6rper mit extrem seltener Zusammensetzung zur\u00fcck. Die Analyse wurde jetzt <a href=\"https:\/\/www.science.org\/doi\/10.1126\/sciadv.aef4858\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">im Wissenschaftsmagazin Science Advances ver\u00f6ffentlicht<\/a>.<\/p>\n<p>Nachdem inzwischen als bewiesen gilt, dass <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Chicxulub-Impaktor-war-wohl-ein-Asteroid-kein-Komet-9837254.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">der gewaltige Asteroideneinschlag<\/a> vor 66 Millionen Jahren das pl\u00f6tzliche Ende der Dinosaurier verantwortet und das Zeitalter der S\u00e4ugetiere erm\u00f6glicht hat, wurde unser Wissen \u00fcber das Ereignis zuletzt deutlich erweitert. So hat eine Forschungsgruppe herausgefunden, dass sich der <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Asteroideneinschlag-Die-Dinosaurier-wurden-wohl-im-Fruehsommer-ausgeloescht-6291182.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Einschlag wohl w\u00e4hrend des Fr\u00fchsommers<\/a> auf der Nordhalbkugel ereignet hat. Die <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Schnelle-Evolution-Neue-Spezies-erscheinen-2000-Jahre-nach-Chicxulub-Einschlag-11150979.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Evolution hat danach in atemberaubendem Tempo<\/a> stattgefunden, wie eine andere Studie ergeben hat. Der Asteroid hatte einen Durchmesser von 10 bis 15 Kilometern. Er schlug auf der heutigen Halbinsel Yucatan in Mexiko ein und hinterlie\u00df einen der gr\u00f6\u00dften Einschlagkrater auf der Erde, mit einem Durchmesser von 180 Kilometern und einer Tiefe von 20 Kilometern.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mho@heise.de\" title=\"Martin Holland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mho<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. 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