{"id":21638,"date":"2026-02-26T15:39:07","date_gmt":"2026-02-26T15:39:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/21638\/"},"modified":"2026-02-26T15:39:07","modified_gmt":"2026-02-26T15:39:07","slug":"usa-und-iran-verhandeln-in-genf-us-flugzeugtraeger-verlaesst-kreta-richtung-nahost","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/21638\/","title":{"rendered":"USA und Iran verhandeln in Genf \u2013 US-Flugzeugtr\u00e4ger verl\u00e4sst Kreta Richtung Nahost"},"content":{"rendered":"<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat dem iranischen Regime ein Ultimatum gestellt. In Genf kommen nun Regierungsvertreter beider Staaten zusammen. Parallel erh\u00f6hen die USA den milit\u00e4rischen Druck.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die Atomverhandlungen zwischen den USA und dem <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus6990907bf4d0b8d94ca1c7b0\/teheran-unter-druck-unser-haus-brennt-die-heikle-entscheidung-ueber-krieg-oder-deal-mit-dem-iran.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus6990907bf4d0b8d94ca1c7b0\/teheran-unter-druck-unser-haus-brennt-die-heikle-entscheidung-ueber-krieg-oder-deal-mit-dem-iran.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Iran<\/a> gehen in eine entscheidende Phase. Vertreter beider Staaten kamen am Donnerstag in Genf f\u00fcr eine dritte und wohl entscheidende Verhandlungsrunde zusammen. Die Gespr\u00e4che unter Vermittlung des Golfstaats Oman wurden am fr\u00fchen Nachmittag f\u00fcr eigene Beratungen der jeweiligen Delegationen unterbrochen. Sie sollten am Abend fortgesetzt werden.<\/p>\n<p>Bei den Verhandlungen geht es vor allem um das iranische Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass die F\u00fchrung in Teheran Atomwaffen entwickelt. Irans Regierung bestreitet entsprechende Absichten, zeigt sich jedoch bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen. Im Gegenzug fordert Teheran die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen. Am Mittwoch \u00fcbermittelte der Iran einen ersten Entwurf f\u00fcr ein neues Abkommen \u2013 Details des Entwurfs wurden nicht bekannt.<\/p>\n<p>Vor rund einer Woche setzte US-Pr\u00e4sident Donald Trump der F\u00fchrung in Teheran ein Ultimatum bis Anfang M\u00e4rz. \u201eEntweder wir erzielen eine Einigung oder es wird f\u00fcr sie bedauerlich\u201c, sagte er. Im Raum steht, dass Trump zu einem milit\u00e4rischen Angriff auf die F\u00fchrung in Teheran und ihren Machtapparat ausholt. <\/p>\n<p>Oman vermittelt<\/p>\n<p>Auch der Chef der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA), Rafael Grossi, ist in die Gespr\u00e4che involviert. Bilder iranischer Medien zeigten ihn am Donnerstagmorgen bei einem Treffen mit Omans Au\u00dfenminister Badr al-Bussaidi.<\/p>\n<p>Al-Bussaidi traf sich vor den Gespr\u00e4chen mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff sowie Jared Kushner, dem Schwiegersohn von US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Sie h\u00e4tten \u201ePerspektiven und Vorschl\u00e4ge der iranischen Seite\u201c und Antworten der US-Seite dazu besprochen, teilte das omanische Au\u00dfenministerium mit. Al-Bussaidi sagte demnach, die Gespr\u00e4chspartner seien \u201eentschlossen\u201c und die Stimmung sei \u201ekonstruktiv\u201c. Der Oman sei dabei \u201eauf beispiellose Weise offen f\u00fcr neue und kreative Ideen und L\u00f6sungen\u201c.<\/p>\n<p>\u00dcber andere von den USA eingebrachte Themen will die Islamische Republik Iran nicht sprechen \u2013 darunter eine Begrenzung ihres Raketenarsenals oder ein Ende der Unterst\u00fctzung militanter Gruppen wie der Hisbollah im Libanon.<\/p>\n<p>US-Flugzeugtr\u00e4ger verl\u00e4sst Kreta \u2013 Weiterfahrt Richtung Nahost<\/p>\n<p>Unterdessen ist der gr\u00f6\u00dfte Flugzeugtr\u00e4ger der US-Marine, die USS Gerald R. Ford, am Donnerstag aus der Souda-Bucht auf Kreta ausgelaufen. Nach Angaben aus Milit\u00e4rkreisen diente der Aufenthalt auf dem dortigen Marine- und Luftwaffenst\u00fctzpunkt der Versorgung und logistischen Unterst\u00fctzung des Schiffs.<\/p>\n<p>Nach bisherigen Informationen griechischer Medien k\u00f6nnten der Flugzeugtr\u00e4ger und seine Begleitschiffe ihr m\u00f6gliches Einsatzgebiet im Nahen Osten innerhalb von 24 Stunden erreichen. Noch ist unklar, ob der Verband im \u00f6stlichen Mittelmeer verbleibt oder den Suezkanal passiert, um \u00fcber das Rote Meer weiter in Richtung Golfregion zu fahren. Ebenso sei es m\u00f6glich, dass die Einheiten in der Region Zypern und Israel bleiben, sch\u00e4tzten Milit\u00e4rexperten in Griechenland.<\/p>\n<p>Die Stationierung hatte angesichts wachsender Spannungen im Streit zwischen den USA und dem Iran \u00fcber dessen Atom- und Raketenprogramm internationale Aufmerksamkeit erregt. Washington hatte seine milit\u00e4rische Pr\u00e4senz in der Region zuletzt deutlich verst\u00e4rkt, unter anderem mit dem Flugzeugtr\u00e4ger USS Abraham Lincoln. Zudem befinden sich weitere Kriegsschiffe, Luftabwehrsysteme und Kampfflugzeuge im erweiterten Einsatzgebiet.<\/p>\n<p>dpa\/nw<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat dem iranischen Regime ein Ultimatum gestellt. 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