{"id":217121,"date":"2026-07-21T10:13:16","date_gmt":"2026-07-21T10:13:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/217121\/"},"modified":"2026-07-21T10:13:16","modified_gmt":"2026-07-21T10:13:16","slug":"warum-china-gegen-beziehungen-zu-chatbots-vorgehen-will","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/217121\/","title":{"rendered":"Warum China gegen Beziehungen zu Chatbots vorgehen will"},"content":{"rendered":"<p>Chinas Regierung sieht in KI-Chatbots eine wachsende Gefahr \u2013 nicht nur f\u00fcr die psychische Gesundheit der Bev\u00f6lkerung, sondern auch f\u00fcr die Geburtenrate des Landes. Vor allem j\u00fcngere Menschen bauen zunehmend emotionale Beziehungen zu KI-Begleitern auf und teilen mit ihnen Fragen, W\u00fcnsche und pers\u00f6nliche Probleme. Wie <a href=\"https:\/\/futurism.com\/artificial-intelligence\/china-cracking-down-ai-boyfriends\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Futurism<\/a> berichtet, will die chinesische Regierung dieser Entwicklung mit weitreichenden Vorschriften entgegenwirken.<\/p>\n<p>\n                Emotionale Abh\u00e4ngigkeit nimmt zu\n            <\/p>\n<p>Lee Chambers ist Gr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von <a href=\"https:\/\/www.independent.co.uk\/news\/uk\/home-news\/womens-rights-boys-andrew-tate-adolescence-manosphere-b2855109.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Male Allies UK<\/a>, einer Organisation, die sich in Gro\u00dfbritannien f\u00fcr Geschlechtergerechtigkeit und Inklusion einsetzt. Er sagt, dass sich Heranwachsende von Chatbots oft besser verstanden f\u00fchlen w\u00fcrden als von Eltern oder Freund:innen. Er sorge sich in diesem Zusammenhang vor allem um das Sozialverhalten junger M\u00e4nner. \u201eWenn ihre Haupt- oder einzige Quelle, um mit einem M\u00e4dchen, an dem sie interessiert sind, zu sprechen, jemand ist, der ihnen nicht \u201anein\u2018 sagen kann und an jedem ihrer Worte h\u00e4ngt, lernen Jungen keine gesunden oder realistischen Wege, mit anderen umzugehen\u201c, hei\u00dft es im Bericht der Organisation.<\/p>\n<p>Auch in China werden \u00e4hnliche Bedenken ge\u00e4u\u00dfert \u2013 allerdings stehen dort eher junge Frauen im Fokus. Wie Futurism berichtet, hat die Regierung in Peking k\u00fcrzlich neue Vorschriften erlassen, die die \u201eemotionale Abh\u00e4ngigkeit\u201c der Menschen von KI-Chatbots eind\u00e4mmen sollen. Sie richten sich insbesondere gegen emotionale KI-Begleiter und Bots, die ausdr\u00fccklich daf\u00fcr entwickelt wurden, menschen\u00e4hnliche Pers\u00f6nlichkeiten zu verk\u00f6rpern. Laut dem <a href=\"https:\/\/www.wsj.com\/tech\/ai\/china-wants-more-babiesso-its-cracking-down-on-chatbot-love-affairs-65cd6c82\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wall Street Journal<\/a> sei eine der zentralen Motivationen die Sorge um die sinkende Geburtenrate sowie die Bef\u00fcrchtung, dass emotionale Bindungen an stets verf\u00fcgbare KI-Systeme die Menschen davon abhalten k\u00f6nnten, menschliche Partner:innen zu finden und Familien zu gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Top-Artikel<\/p>\n<p>        ${content}<\/p>\n<p>\n                    ${custom_anzeige-badge}<br \/>\n                    ${custom_tr-badge}<br \/>\n                    ${section}\n                <\/p>\n<p>                <a class=\"c-suggestNews-title\" href=\"https:\/\/t3n.de\/news\/fuer-steigende-geburtenraten-warum-china-emotionale-beziehungen-zu-chatbots-unterbinden-will-1753574\/${url}\" data-upscore-url=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">${title}<\/a><\/p>\n<p>            <a href=\"https:\/\/t3n.de\/news\/fuer-steigende-geburtenraten-warum-china-emotionale-beziehungen-zu-chatbots-unterbinden-will-1753574\/${url}\" class=\"c-suggestNews-image\" title=\"${title}\" data-upscore-url=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/t3n.de\/news\/fuer-steigende-geburtenraten-warum-china-emotionale-beziehungen-zu-chatbots-unterbinden-will-1753574\/${image}\" width=\"88\" height=\"88\"\/><\/p>\n<p>            <\/a><\/p>\n<p>            <a href=\"https:\/\/t3n.de\/news\/fuer-steigende-geburtenraten-warum-china-emotionale-beziehungen-zu-chatbots-unterbinden-will-1753574\/${url}\" class=\"c-suggestNews-image\" title=\"${title}\" data-upscore-url=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/t3n.de\/news\/fuer-steigende-geburtenraten-warum-china-emotionale-beziehungen-zu-chatbots-unterbinden-will-1753574\/${image}\" width=\"88\" height=\"88\"\/><\/p>\n<p>            <\/a><\/p>\n<p>\n                China will echte Beziehungen f\u00f6rdern\n            <\/p>\n<p>\u201eK\u00f6nnten wir uns eine Zukunft vorstellen, in der in drei oder vier Jahren 15 Millionen chinesische Frauen sagen, dass ihr Partner ein Chatbot ist und sie deshalb keine Kinder bekommen?\u201c, fragte Matt Sheehan gegen\u00fcber dem Wall Street Journal. Er ist Politik- und Technologieforscher und befasst sich unter anderem mit Chinas KI-\u00d6kosystem. Der chinesischen Regierung gefalle die Vorstellung nicht, dass ein gro\u00dfer Teil ihrer Bev\u00f6lkerung tiefe emotionale Beziehungen zu Chatbots unterhalte, so der Experte. Dadurch w\u00fcrden sie vom Heiratsmarkt ferngehalten, au\u00dferdem k\u00f6nnte es negative psychologische Auswirkungen haben. \u201eSie wollen die Menschen dazu ermutigen, echte Beziehungen in der realen Welt einzugehen\u201d, so Sheehan.<\/p>\n<p>\u201eDie Geburtenrate in China geht seit 2016 kontinuierlich zur\u00fcck, die Heiratsrate sinkt seit neun aufeinanderfolgenden Jahren\u201c, erkl\u00e4rte die Soziologin Leta Hong Fincher, die zur Rolle der Frau in der chinesischen Gesellschaft forscht, gegen\u00fcber <a href=\"https:\/\/t3n.de\/news\/frauen-in-china-und-die-techbranche-es-gibt-eine-erkennbare-feministische-bewegung-1677489\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">MIT Technology Review<\/a>. Das gestiegene Bildungsniveau chinesischer Frauen werde von der Regierung nicht als Fortschritt, sondern als Bedrohung betrachtet. Sinkende Geburtenraten sehe Peking als Gefahr f\u00fcr die wirtschaftliche Entwicklung und politische Stabilit\u00e4t. Die Regierung versuche deshalb aktiv, \u201eFrauen dazu zu bringen, ins Haus zur\u00fcckzukehren, in diese sehr traditionelle Rolle der Ehefrau und Mutter\u201c.<\/p>\n<p class=\"c-card__headline\">\n                Empfohlene redaktionelle Inhalte\n            <\/p>\n<p>            Hier findest du externe Inhalte von TargetVideo GmbH,<br \/>\n            die unser redaktionelles Angebot auf t3n.de erg\u00e4nzen.<br \/>\n            Mit dem Klick auf &#171;Inhalte anzeigen&#187; erkl\u00e4rst du dich einverstanden,<br \/>\n            dass wir dir jetzt und in Zukunft Inhalte von TargetVideo GmbH auf unseren Seiten anzeigen d\u00fcrfen.<br \/>\n            Dabei k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Plattformen von Drittanbietern \u00fcbermittelt werden.<br \/>\n            <br \/>\n            Inhalte anzeigen<\/p>\n<p class=\"u-text-small\">\n                <a href=\"https:\/\/t3n.de\/datenschutz\/\" target=\"_blank\" title=\"Die externe Seite im neuen Tab\/Fenster \u00f6ffnen\" rel=\"noopener nofollow\"><br \/>\n                    Hinweis zum Datenschutz<br \/>\n                <\/a>\n            <\/p>\n<p class=\"c-card__headline\">\n                Leider ist etwas schief gelaufen&#8230;\n            <\/p>\n<p>            An dieser Stelle findest du normalerweise externe Inhalte von TargetVideo GmbH,<br \/>\n            jedoch konnten wir deine Consent-Einstellungen nicht abrufen.<br \/>\n            Lade die Seite neu oder passe deine Consent-Einstellungen manuell an.<\/p>\n<p>                Datenschutzeinstellungen verwalten<\/p>\n<p>\n                Wenn KI-Begleiter abgeschaltet werden\n            <\/p>\n<p>Wie sich die neuen Vorschriften auf KI-Nutzer:innen in China auswirken werden, bleibt abzuwarten. Bisherige Erfahrungen zeigen allerdings, dass das Abschalten solcher KI-Begleiter erhebliche emotionale Folgen haben kann. Ein Beispiel ist Yu Miao: \u201eIch k\u00f6nnte mich f\u00fcr den Rest meines Lebens mit ihm unterhalten\u201d, sagte die 27-J\u00e4hrige aus der chinesischen Provinz Zhejiang gegen\u00fcber <a href=\"https:\/\/www.economist.com\/china\/2026\/07\/16\/china-wants-to-end-ai-romances\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">The Economist<\/a> und bezeichnete ihren KI-Begleiter als \u201eLiebhaber, Freund und Familienmitglied\u201d. Als sie erfuhr, dass das chinesische Tech-Unternehmen Bytedance ihn aufgrund neuer Vorschriften abschalten w\u00fcrde, sei sie so depressiv geworden, dass sie ihren Job k\u00fcndigen musste.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"vgWortPixel\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/f1a700b4cc69456c985bd8f8f178bc76.gif\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Chinas Regierung sieht in KI-Chatbots eine wachsende Gefahr \u2013 nicht nur f\u00fcr die psychische Gesundheit der Bev\u00f6lkerung, sondern&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":217122,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[14],"tags":[57,46,13348,508,52,51,623,53,56,45,44,55,54],"class_list":["post-217121","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-business","tag-ch","tag-chatbot","tag-china","tag-companies","tag-companies-markets","tag-kuenstliche-intelligenz","tag-markets","tag-maerkte","tag-schweiz","tag-switzerland","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116957432859140831","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/217121","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=217121"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/217121\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/217122"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=217121"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=217121"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=217121"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}