{"id":219135,"date":"2026-07-22T18:01:14","date_gmt":"2026-07-22T18:01:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/219135\/"},"modified":"2026-07-22T18:01:14","modified_gmt":"2026-07-22T18:01:14","slug":"stars-in-town-zieht-zuerich-an-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/219135\/","title":{"rendered":"\u00abStars in Town\u00bb zieht Z\u00fcrich an"},"content":{"rendered":"<p>The Show Must Go On\u00bb \u2013 zumindest beim Stars in Town, das bei den Z\u00fcrchern \u00e4usserst beliebt ist. Denn w\u00e4hrend das Z\u00fcrich Openair 2026 eine Pause einlegt, steht Stars in Town \u00a0vor seiner n\u00e4chsten grossen Ausgabe. Ab dem 29. Juli werden internationale Gr\u00f6ssen wie Sting, Lenny Kravitz und Lewis Capaldi den Herrenacker inmitten der malerischen Altstadt Schaffhausen zum Beben bringen \u2013 begleitet von Schweizer Publikumslieblingen wie Baschi und Lo &amp; Leduc. Doch der Glanz der grossen Namen erz\u00e4hlt nur die halbe Geschichte. Steigende K\u00fcnstlergagen, ein zunehmend umk\u00e4mpfter Festivalmarkt und der Spagat zwischen wirtschaftlichem Erfolg und regionaler Identit\u00e4t stellen auch erfolgreiche Festivals vor neue Herausforderungen. Wie behauptet sich Stars in Town in diesem Umfeld \u2013 und wie sieht die Zukunft der Schweizer Festivallandschaft aus? Zehn Fragen an das Gadget-Team.<\/p>\n<p>Gadget steht heute hinter einigen der bedeutendsten Festivals der Schweiz. Wird die B\u00fcndelung von Know-how und Netzwerken in Zukunft eher zur Regel als zur Ausnahme werden?<\/p>\n<p>Die Anforderungen an Festivals sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen \u2013 sei es beim Booking, bei der Sicherheit, den steigenden Produktionskosten oder der Nachhaltigkeit. Da sind Kooperationen und der Austausch von Know-how sehr wertvoll. Gleichzeitig bleibt jedes Festival eigenst\u00e4ndig und einzigartig. Der Erfolg h\u00e4ngt davon ab, ob es eine klare Identit\u00e4t hat und sein Publikum authentisch anspricht.<\/p>\n<p>Das Z\u00fcrich Openair pausiert 2026, gleichzeitig k\u00e4mpfen viele Festivals mit steigenden K\u00fcnstlergagen und Produktionskosten. Erleben wir derzeit einen eigentlichen Umbruch in der Schweizer Festival-Landschaft?<\/p>\n<p>Die Festivalbranche ist definitiv im Wandel. Die Kosten sind in vielen Bereichen gestiegen, gleichzeitig haben sich auch die Erwartungen des Publikums ver\u00e4ndert. Festivals m\u00fcssen heute wirtschaftlich sehr sorgf\u00e4ltig planen und sich gleichzeitig stetig weiterentwickeln und an den Bed\u00fcrfnissen des Publikums orientieren. Starke und klar positionierte Veranstaltungen k\u00f6nnen sich in der aktuellen Phase behaupten.<\/p>\n<p>Welchen Mehrwert bietet Stars in Town heute auch f\u00fcr das Z\u00fcrcher Publikum? Weshalb sollte jemand aus Z\u00fcrich ans Stars in Town reisen?<\/p>\n<p>Stars in Town bietet ein einmaliges Festivalerlebnis: Die historische Altstadt als Kulisse schafft eine ganz besondere, intime Atmosph\u00e4re. Dazu kommt ein hochwertiges Programm, eine zweite B\u00fchne mit CH-Talenten, kurze Wege und die M\u00f6glichkeit, einen Konzertbesuch mit einem Ausflug oder einer \u00dcbernachtung in der Region zu verbinden. Viele G\u00e4ste sch\u00e4tzen genau diese Kombination.<\/p>\n<p>Internationale K\u00fcnstler sind heute so gefragt wie nie zuvor. Wie stark hat sich das Booking-Gesch\u00e4ft in den vergangenen f\u00fcnf Jahren ver\u00e4ndert?<\/p>\n<p>Das Booking ist deutlich anspruchsvoller geworden. Internationale Tourneen werden langfristiger geplant, die Konkurrenz um die Acts ist gr\u00f6sser, Headliner spielen ihre eigenen Touren und keine Festivals und zudem haben sich die Gagen teilweise stark erh\u00f6ht. Umso wichtiger sind Erfahrung, ein gutes Netzwerk und eine realistische Planung.<\/p>\n<p>Steigende Ticketpreise besch\u00e4ftigen viele Besucherinnen und Besucher. Wo liegt f\u00fcr Sie die Grenze dessen, was ein Festivalticket k\u00fcnftig kosten darf?<\/p>\n<p>Ein Ticket muss f\u00fcr das Publikum nachvollziehbar und fair sein. Gleichzeitig m\u00fcssen Festivals kostendeckend arbeiten k\u00f6nnen. Unser Anspruch ist es, ein qualitativ hochwertiges Gesamterlebnis zu bieten, bei dem die Besucher:innen das Gef\u00fchl haben, dass Preis und Leistung stimmen. Diese Balance ist entscheidend.<\/p>\n<p>Besteht die Gefahr, dass kleinere und unabh\u00e4ngige Festivals im Wettbewerb mit grossen Veranstaltern und internationalen Netzwerken langfristig verschwinden werden?<\/p>\n<p>Die Rahmenbedingungen sind anspruchsvoller geworden, das ist unbestritten. Gleichzeitig lebt die Schweizer Festivallandschaft gerade von ihrer Vielfalt. Viele kleinere Festivals sind stark regional verankert und d\u00fcrfen auf ein treues Publikum z\u00e4hlen. Das kann ein grosser Vorteil sein. Entscheidend ist letztlich, dass jedes Festival seine eigene Positionierung konsequent verfolgt.<\/p>\n<p>Gadget verf\u00fcgt \u00fcber ein schweizweites Festival-Netzwerk. Welche konkreten Synergien profitieren Stars in Town daraus \u2013 und wo legen Sie bewusst Wert auf Eigenst\u00e4ndigkeit?<\/p>\n<p>Wir profitieren vom grossen Know-how innerhalb von Gadget &#8211; etwa von einem grossen Netzwerk im Booking, bei Produktionsprozessen oder im Austausch von Erfahrungen. Gleichzeitig bleibt Stars in Town in seiner Ausrichtung, von der Organisation, seiner Atmosph\u00e4re und seiner regionalen Verankerung eigenst\u00e4ndig. Die Identit\u00e4t des Festivals entsteht in Schaffhausen und genau so soll es auch bleiben.<\/p>\n<p>Wenn Sie heute ein neues Festival gr\u00fcnden m\u00fcssten: W\u00e4re das unter den aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen \u00fcberhaupt noch m\u00f6glich?<\/p>\n<p>Die Festivaldichte in der Schweiz ist nach wie vor sehr hoch, was auch daran liegt, dass nach wie vor sehr viele neue spannende Festivals und Events entstehen. Die Einstiegsh\u00fcrden f\u00fcr gr\u00f6ssere Festivals sind allerdings auf jeden Fall heute h\u00f6her: finanziell und organisatorisch. Wer heute ein neues Festival lanciert, braucht ein \u00fcberzeugendes Konzept, eine klare Positionierung sowie viel Leidenschaft und Durchhaltewillen.<\/p>\n<p>Wo sehen Sie die gr\u00f6ssten Herausforderungen der kommenden zehn Jahre \u2013 beim Publikum, bei den K\u00fcnstlergagen oder bei der Wirtschaftlichkeit der Festivals?<\/p>\n<p>Es ist das Zusammenspiel all dieser Faktoren. Die Gagen bleiben hoch, gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Experience, Infrastruktur, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Das Publikum erwartet ein hochwertiges Erlebnis und entscheidet oft kurzfristiger als fr\u00fcher. Die gr\u00f6sste Herausforderung wird sein, diese Entwicklungen wirtschaftlich miteinander in Einklang zu bringen.<\/p>\n<p>Zum Schluss eine pers\u00f6nliche Frage: Woran erkennen die Gr\u00fcnder, dass es immer noch &#8218;ihr&#8216; Stars in Town ist?<\/p>\n<p>Der Gr\u00fcnder Adrian Brugger ist wie bisher der Festivaldirektor, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Verwaltungsratspr\u00e4sident des Festivals. Mit seinem Organisationsteam, welches tief in Schaffhausen verankert ist realisieren sie seit 15 Jahren Stars in Town. Die wahren Gastgeber:innen sind all unsere freiwilligen Helfer:innen aus der Umgebung, unsere Festivalfamilie. Da sind viele seit Beginn dabei und pr\u00e4gen die pers\u00f6nliche Atmosph\u00e4re des Festivals wesentlich mit. Das Festival lebt von der einzigartigen Atmosph\u00e4re in der Schaffhauser Altstadt, von der N\u00e4he zwischen Publikum und Artists und vom starken Einbezug der Region.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"The Show Must Go On\u00bb \u2013 zumindest beim Stars in Town, das bei den Z\u00fcrchern \u00e4usserst beliebt ist.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":219136,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[25],"tags":[111,1833,1812,1832,569,1822,1809,1837,1814,1817,1821,1810,1811,1844,1805,1818,1819,1829,1843,230,1827,1807,1842,1820,1816,1823,107,110,1836,1834,530,1824,43,1828,228,1839,1808,109,1802,1835,1803,1838,1801,1800,1813,1831,45,1830,65,1804,1461,1815,1826,1806,1841,1840,1825,104],"class_list":["post-219135","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-zuerich","tag-agenda","tag-bargen","tag-basadingen-schlattingen","tag-beggingen","tag-benken","tag-beringen","tag-buch","tag-buchberg","tag-buesingen","tag-buettenhardt","tag-dachsen","tag-diessenhofen","tag-doerflingen","tag-eglisau","tag-eschenz","tag-feuerthalen","tag-flurlingen","tag-gaechlingen","tag-glattfelden","tag-gratis","tag-hallau","tag-hemishofen","tag-huentwangen","tag-laufen-uhwiesen","tag-lohn","tag-loehningen","tag-lokal","tag-lokale-nachrichten","tag-marthalen","tag-merishausen","tag-neuhausen","tag-neunkirch","tag-news","tag-oberhallau","tag-online","tag-rafz","tag-ramsen","tag-region","tag-rhein","tag-rheinau","tag-rheinfall","tag-ruedlingen","tag-schaffhausen","tag-schaffhausen24","tag-schlatt","tag-schleitheim","tag-schweiz","tag-siblingen","tag-sport","tag-stein-am-rhein","tag-stetten","tag-thayngen","tag-trasadingen","tag-wagenhausen","tag-wasterkingen","tag-wil","tag-wilchingen","tag-zuerich"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116964935291824955","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/219135","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=219135"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/219135\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/219136"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=219135"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=219135"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=219135"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}