{"id":219175,"date":"2026-07-22T18:30:11","date_gmt":"2026-07-22T18:30:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/219175\/"},"modified":"2026-07-22T18:30:11","modified_gmt":"2026-07-22T18:30:11","slug":"luftfahrtunternehmen-wollen-gehaeuse-fuer-f-35-kampfjet-triebwerk-3d-drucken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/219175\/","title":{"rendered":"Luftfahrtunternehmen wollen Geh\u00e4use f\u00fcr F-35-Kampfjet-Triebwerk 3D-drucken"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Aerospace-companies-want-to-3D-print-housing-for-F-35-fighter-jet-engine-11373384.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Die Luft- und Raumfahrtunternehmen Pratt &amp; Whitney und GKN Aerospace haben eine Kooperation geschlossen, um das Geh\u00e4use des F135-Triebwerks des US-Kampfjets F-35 Lightning II im 3D-Druckverfahren zu erstellen. Das <a href=\"https:\/\/www.gknaerospace.com\/news-insights\/news\/gkn-aerospace-and-rtx-s-pratt-whitney-expand-additive-manufacturing-collaboration-to-f135-engine\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">teilte GKN Aerospace am Montag mit<\/a>. Geplant ist, auch gr\u00f6\u00dfere strukturelle Komponenten f\u00fcr den milit\u00e4rischen Flugzeugbau im industriellen Ma\u00dfstab additiv herzustellen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Bei dem Triebwerk, dessen Geh\u00e4use die beiden US-Unternehmen mit dem <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/thema\/3D_Drucker\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">3D-Drucker<\/a> fertigen wollen, handelt es sich um das F135-Turbofan-Triebwerk des Kampfjets F-35 Lightning II. Die Ingenieure wollen untersuchen, ob und inwieweit es m\u00f6glich ist, ein derart gro\u00dfes strukturelles Bauteil herzustellen, das konventionell gefertigten Bauteilen in Leistung und Haltbarkeit in nichts nachsteht.<\/p>\n<p>Die Herausforderung besteht darin, dass solch gr\u00f6\u00dfere Bauteile, wie ein Triebwerksgeh\u00e4use, ganz andere Anforderungen an die Haltbarkeit stellen, wie etwa kleinere Bauteile, die im Flugzeugbau bereits mit einem 3D-Drucker erstellt werden. So ist bei Triebwerksgeh\u00e4usen die mechanische Belastung hoch, es m\u00fcssen extreme Temperaturen ausgehalten werden und die Toleranzen bei der Fertigung m\u00fcssen sehr gering sein.<\/p>\n<p>L-DEDw-Druckverfahren<\/p>\n<p>Das F135-Triebwerksgeh\u00e4use soll so bestehen bleiben, wie es ist. Anpassungen, um es einfacher additiv herstellen zu k\u00f6nnen, seien nicht geplant. Verwendet werden soll das 3D-Druckverfahren Laser Directed Energy Deposition with Wire (L-DEDw). Dazu wird ein Roboterarm genutzt, der im dreidimensionalen Raum pr\u00e4zise einen Druckkopf bewegt. Als Druckmaterial kommt Metallraht zum Einsatz, der per Laser eingeschmolzen und schichtweise aufgetragen wird. Im Gegensatz zu substraktiven Fertigungsverfahren, bei denen gro\u00dfe Mengen an Material von einem Block abgetragen werden, verwendet L-DEDw nur so viel Material, wie tats\u00e4chlich ben\u00f6tigt wird. Damit sollen sich hochfeste, auch gr\u00f6\u00dfere strukturelle Teile f\u00fcr den Flugzeugbau fertigen lassen, so der Plan.<\/p>\n<p>Ob sich das so umsetzen l\u00e4sst, m\u00fcssen die Ingenieure aber noch abkl\u00e4ren. Zun\u00e4chst ist die Fertigung eines Demonstrators des Triebwerksgeh\u00e4uses in Originalgr\u00f6\u00dfe geplant. Das soll bereits 2027 abgeschlossen sein. Danach m\u00fcsse gepr\u00fcft werden, ob dieses Geh\u00e4use die gew\u00fcnschten Anforderungen erf\u00fcllen kann. Das erfolge 2028. Im Anschluss ist die Zertifizierung geplant.<\/p>\n<p>Das Ziel ist es, gro\u00dfe Strukturbauteile f\u00fcr milit\u00e4rische Kampfflugzeuge mittels 3D-Druckverfahren im industriellen Ma\u00dfstab herzustellen. Das k\u00f6nnte die Fertigung beschleunigen und die Einsatzbereitschaft der Flugzeuge erh\u00f6hen. Das sei allerdings nur dann m\u00f6glich, wenn bei der Haltbarkeit und Funktion keine Abstriche gemacht werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Die Entwicklungsarbeiten sollen im norwegischen Kongsberg stattfinden, wo der Technologiepark von GKN Aerospace angesiedelt ist. Dort werden unter anderem Bauteile f\u00fcr den F-35 Lightning II und f\u00fcr zivile Flugzeuge von Airbus und Boeing hergestellt.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:olb@heise.de\" title=\"Oliver B\u00fcnte\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">olb<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. 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