{"id":219524,"date":"2026-07-23T02:26:14","date_gmt":"2026-07-23T02:26:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/219524\/"},"modified":"2026-07-23T02:26:14","modified_gmt":"2026-07-23T02:26:14","slug":"ubuntu-enterprise-store-verteilt-snaps-ohne-direkten-internetzugang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/219524\/","title":{"rendered":"Ubuntu: Enterprise Store verteilt Snaps ohne direkten Internetzugang"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Ubuntu-Enterprise-Store-distributes-Snaps-without-direct-internet-access-11374191.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Canonical hat den Enterprise Store angek\u00fcndigt, einen lokal betriebenen Proxy f\u00fcr die Verteilung von Snap-Paketen in Netzen, in denen ausgehende Internetverbindungen nur eingeschr\u00e4nkt erlaubt sind. In vollst\u00e4ndig abgeschotteten Umgebungen kann er zudem Charms und Charm-Bundles als lokale Charmhub-Instanz bereitstellen. Der Dienst richtet sich an regulierte Branchen, Unternehmensnetze mit strikten Vorgaben f\u00fcr Internetzugriffe und Air-Gap-Umgebungen. Er ist Bestandteil von <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Sicherheit-im-Abo-Ubuntu-Pro-jetzt-fuer-Allgemeinheit-verfuegbar-7472793.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ubuntu Pro<\/a>.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Der Enterprise Store \u2013 als Weiterentwicklung des Snap Store Proxy \u2013 soll <a href=\"https:\/\/ubuntu.com\/\/blog\/canonical-announces-the-enterprise-store\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">laut Ank\u00fcndigung<\/a> verhindern, dass jedes System eines Unternehmens direkt auf den Snap Store zugreifen muss. Stattdessen l\u00e4uft die Kommunikation registrierter Clients \u00fcber eine Instanz im eigenen Netz. Diese ruft Snap-Pakete im verbundenen Betrieb ab, speichert sie zwischen und liefert sie an interne Clients aus.<\/p>\n<p>Cache und Offline-Updates f\u00fcr restriktive Netze<\/p>\n<p>Ein lokaler Cache beschleunigt wiederholte Downloads und senkt den Bandbreitenbedarf. In vollst\u00e4ndig abgeschotteten Netzen arbeitet der Enterprise Store im Offline-Modus als lokaler Snap Store. Administratoren exportieren die ben\u00f6tigten Snaps und Metadaten zun\u00e4chst auf einem System mit Internetzugang und importieren sie anschlie\u00dfend in die isolierte Umgebung.<\/p>\n<p>Zudem k\u00f6nnen Administratoren festlegen, welche konkrete Revision eines Snap-Pakets die Clients erhalten. Dieses Pinning soll verhindern, dass Systeme w\u00e4hrend des laufenden Betriebs unerwartet auf eine neuere Version wechseln.<\/p>\n<p>Snaps sind weitgehend eigenst\u00e4ndige Linux-Pakete, die Anwendungen samt ben\u00f6tigten Bibliotheken und Metadaten b\u00fcndeln. Snapd installiert und aktualisiert sie auf den Zielsystemen. Charms stammen dagegen aus dem Juju-\u00d6kosystem von Canonical. Sie sind Operatoren, die das Wissen f\u00fcr Installation, Konfiguration, Skalierung, Integration und laufenden Betrieb einer Anwendung enthalten.<\/p>\n<p>Die Charm-Unterst\u00fctzung steht laut Canonical derzeit nur im Offline-Modus zur Verf\u00fcgung. Unternehmen k\u00f6nnen dann Charms und Charm-Bundles \u00fcber eine lokale Charmhub-Instanz bereitstellen. APT-Pakete und weitere Laufzeitabh\u00e4ngigkeiten eines Charms deckt der Enterprise Store jedoch nicht ab; Unternehmen m\u00fcssen sie separat bereitstellen. Kubernetes-Charms ben\u00f6tigen au\u00dferdem eine separate lokale OCI-Registry f\u00fcr Container-Images; eine solche Registry bringt der Enterprise Store nicht mit.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>F\u00fcr die Hochverf\u00fcgbarkeit lassen sich mehrere Enterprise-Store-Instanzen hinter einem Reverse Proxy betreiben. F\u00e4llt eine Instanz aus, kann der Proxy Anfragen an eine andere erreichbare Einheit weiterleiten. Reverse Proxies k\u00f6nnen dabei die Last verteilen und nicht erreichbare Backends per Health Check erkennen.<\/p>\n<p>Integrit\u00e4tspr\u00fcfung von Snaps bleibt erhalten<\/p>\n<p>Canonical zufolge ver\u00e4ndert der Enterprise Store die Integrit\u00e4tsmechanismen von Snaps nicht. Die Paketdateien und ihre kryptografischen Nachweise bleiben erhalten. Snapd kann Integrit\u00e4t und Herkunft der abgerufenen Snaps damit weiterhin pr\u00fcfen. Der Enterprise Store dient dabei als kontrollierter Verteilpunkt, ohne diese Mechanismen auszuhebeln.<\/p>\n<p>Canonical stellt den Enterprise Store im Rahmen von Ubuntu Pro bereit. Ubuntu Pro ist f\u00fcr die private Nutzung auf bis zu f\u00fcnf Maschinen kostenlos verf\u00fcgbar; damit l\u00e4sst sich die L\u00f6sung auch im Labor testen. F\u00fcr Enterprise-Store-Installationen mit mehr als 25 Clients ist laut Canonical eine Lizenz erforderlich. F\u00fcr gr\u00f6\u00dfere oder regulierte Umgebungen bietet das Unternehmen Unterst\u00fctzung bei Planung, Einrichtung und Betrieb an.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:fo@ix.de\" title=\"Moritz F\u00f6rster\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">fo<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. 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