{"id":221143,"date":"2026-07-24T11:44:14","date_gmt":"2026-07-24T11:44:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/221143\/"},"modified":"2026-07-24T11:44:14","modified_gmt":"2026-07-24T11:44:14","slug":"von-dix-bis-erich-heckel-kunstmuseum-singen-setzt-mit-sommerausstellung-auf-praesentation-der-hoeri-kuenstler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/221143\/","title":{"rendered":"Von Dix bis Erich Heckel: Kunstmuseum Singen setzt mit Sommerausstellung auf Pr\u00e4sentation der H\u00f6ri-K\u00fcnstler"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    In den Sommermonaten setzt das Kunstmuseum <a href=\"https:\/\/www.suedkurier.de\/kreis-konstanz\/ort\/singen\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Singen<\/a> auf einen Schatz im Sammlungsbestand. Von 26. Juli bis 20. September l\u00e4uft die Ausstellung &#171;Zusammenspiel. Die H\u00f6ri-K\u00fcnstler&#187;. \u201eIm Mittelpunkt stehen K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler, die vom fr\u00fchen 20. Jahrhundert bis weit in die Nachkriegszeit auf der Bodenseehalbinsel H\u00f6ri lebten und arbeiteten\u201c, erkl\u00e4rt Beatrice Dumitrescu in der Presseank\u00fcndigung des Kunstmuseums.\n  <\/p>\n<p>            Ein offenes und Netzwerk in der Kunst- und Kulturlandschaft<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Pers\u00f6nliche Beziehungen, verbindende Interessen und unterschiedliche k\u00fcnstlerische Positionen sollen herausgearbeitet werden. \u201eDie H\u00f6ri-K\u00fcnstler formten ein offenes Netzwerk, das die Kunst- und Kulturlandschaft der Region nachhaltig pr\u00e4gte\u201c, erkl\u00e4rt Dumitrescu. Werke von Max Ackermann, Otto Dix, Erich Heckel, Helmuth Macke, Rose Marie Schnorrenberg, Rudolf Stuckert und vielen weiteren K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern werden gezeigt. Geplant sind auch spielerische Stationen f\u00fcr Kinder und Familien sowie ein Dokumentarfilm zum Wirken des ehemaligen Singener Stadtbaumeisters Hannes Ott.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.mgpd.de\/img\/111708100\/crop\/c16_9-w100\/1127184639\/176543899\/foto-suedkurier-13659934.jpg\" alt=\"Werke des Malers und Grafikers Otto Dix sind ein Schwerpunkt im Bestand der Singener Kunstsammlung.\" title=\"Werke des Malers und Grafikers Otto Dix sind ein Schwerpunkt im Bestand der Singener Kunstsammlung.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Werke des Malers und Grafikers Otto Dix sind ein Schwerpunkt im Bestand der Singener Kunstsammlung.<br \/>\n    Foto: Bernd Weissbrod<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Werke des Malers und Grafikers Otto Dix sind ein Schwerpunkt im Bestand der Singener Kunstsammlung.<br \/>\n    Foto: Bernd Weissbrod<\/p>\n<p>            Diese Schaffenden haben sich auf dier H\u00f6ri niedergelassen<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Bodenseehalbinsel H\u00f6ri wurde im fr\u00fchen 20. Jahrhundert ein Ort des k\u00fcnstlerischen Zusammenspiels. Hermann Hesse und  Walter Waentig waren schon fr\u00fch da, sp\u00e4ter folgten Max Ackermann, Curth Georg Becker, Otto Dix, Erich Heckel, Walter Herzger, Gertraud Herzger von Harlessem, Helmuth Macke, Ferdinand Macketanz, Ilse Schmitz, Jean Paul Schmitz, Rose Marie Schnorrenberg und Rudolf Stuckert.\n  <\/p>\n<p>            Warum es die K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler an den See verschlug<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    \u201eSie kamen auf der Suche nach einem nahen Paradies an den Bodensee, ersehnten Naturverbundenheit oder mussten ab 1933 nach der Machtergreifung des nationalsozialistischen Regimes Schutz an der Schweizer Grenze suchen\u201c, erinnert Dumitrescu. Dabei entstanden vielschichtige Netzwerke pers\u00f6nlicher Beziehungen, verbindender Interessen und mitunter auch gemeinsamer Schicksale. Als K\u00fcnstlerkolonie im klassischen Sinne d\u00fcrfe man die Gemeinschaft aber nicht verstehen. Gerade aufgrund unterschiedlicher k\u00fcnstlerischer Positionen sei eher von einem offenen Netzwerk der Kunst auszugehen.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.mgpd.de\/img\/111017719\/crop\/c16_9-w100\/727025050\/1501339791\/foto-suedkurier-13342585.jpg\" alt=\"Der Maler Max Ackermann beim Arbeiten am Seeufer um 1935.\" title=\"Der Maler Max Ackermann beim Arbeiten am Seeufer um 1935.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Der Maler Max Ackermann beim Arbeiten am Seeufer um 1935.<br \/>\n    Foto: Max-Ackermann-Archiv Bietigheim-Bissingen<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Der Maler Max Ackermann beim Arbeiten am Seeufer um 1935.<br \/>\n    Foto: Max-Ackermann-Archiv Bietigheim-Bissingen<\/p>\n<p>            Kunst sehen, spielen und entdecken<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Im Erdgeschoss werde die Ausstellung ganz bewusst auf ein j\u00fcngeres Publikum zugespitzt. \u201eSpielerische Stationen laden dazu ein, Kunst nicht nur zu betrachten, sondern selbst aktiv zu erfahren oder gar mitzumachen\u201c, sagt Dumitrescu. Begleitend erscheint das erste Kinderbuch des Kunstmuseums, das mit Geschichten, R\u00e4tseln und Mitmachideen dazu ermuntern soll, die H\u00f6ri-K\u00fcnstler und ihre Geschichten sowohl in der Ausstellung als auch \u00fcber den Museumsbesuch hinaus zu entdecken.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Im Obergeschoss entfalte sich die Vielseitigkeit der H\u00f6ri-K\u00fcnstler anhand ausgew\u00e4hlter Arbeiten auf Papier. Die Vielfalt k\u00fcnstlerischer Techniken und individuelle Stilmerkmale fordern den aufmerksamen Blick der Besucherinnen und Besucher heraus: ein Zusammenspiel von Zeichnungen, Druckgrafiken und Aquarellen.\n  <\/p>\n<p>    Die Visionen des Hannes Ott<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Nicht nur die H\u00f6ri-K\u00fcnstler, auch der Singener Stadtbaumeister Hannes Ott, von 1953 bis 1981 im Amt, und der ehemalige Oberb\u00fcrgermeister Theopont Dietz, von 1946 bis 1969 im Amt, zeigen, welche Kraft im Zusammenspiel liegen kann. Gemeinsam pr\u00e4gten sie den st\u00e4dtebaulichen Umbau Singens und verliehen der Stadt in den Nachkriegsjahrzehnten ein neues, modernes Gesicht. Dies ging Hand in Hand mit ihrem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Engagement f\u00fcr die Kunst. Der Dokumentarfilm \u201eSingen und die Visionen des Hannes Ott\u201c von G\u00fcnter Vlieckx im Kubus des Museums erz\u00e4hlt von Otts Wirken und schl\u00e4gt zugleich die Br\u00fccke zu Otto Dix\u2019 einzig erhaltenem Wandbild \u201eKrieg und Frieden\u201c aus dem Jahr 1960 im Singener Rathaus. Das Wandbild kann w\u00e4hrend der Sommermonate an den Wochenenden besichtigt werden.\n  <\/p>\n<p>            Vertiefung mit einem begleitenden Programm<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Mit der Ausstellung \u201eZusammenspiel. Die H\u00f6ri-K\u00fcnstler&#187; sollen Vergangenheit und Gegenwart, Kunst und Stadtraum sowie Sehen, Spielen und Entdecken verbunden werden. Ein vielseitiges Programm mit F\u00fchrungen, Kunstgespr\u00e4chen, speziellen Angeboten f\u00fcr Familien und Kinder, Workshops und Kreativkursen f\u00fcr alle Altersgruppen er\u00f6ffnet weitere M\u00f6glichkeiten, die Ausstellungsinhalte auf unterschiedliche Weise zu vertiefen.\n  <\/p>\n<p>            Harald F. M\u00fcller aus Singen startet Kunstprojekt<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Parallel zur Vernissage der Sommerausstellung am Sonntag, 26. Juli, um 11.30 Uhr im Kunstmuseum beginnt auch das Projekt \u201eBonds\u201c des Singener K\u00fcnstlers Harald F. M\u00fcller im Museumsfoyer. \u201eDie Pr\u00e4sentation bildet den Auftakt zu M\u00fcllers gro\u00dfer Ausstellung &#8218;Cantina Comunale&#8216;, die am 11. Oktober im Kunstmuseum Singen er\u00f6ffnet wird\u201c, k\u00fcndigt Beatrice Dumitrescu an. Im Zentrum werden verschiedene Ebenen gemeinsamen Handelns stehen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Diesen Gedanken greift der in Singen lebende und arbeitende K\u00fcnstler bereits im Vorfeld auf und spielt der \u00d6ffentlichkeit den Ball schon heute zu: \u201eMit dem Erwerb eines jeden &#8218;Bonds&#8216;, einer Anleihe, wird in die &#8218;Cantina Comunale&#8216; investiert und ein Event im Veranstaltungsprogramm co-finanziert\u201c, erkl\u00e4rt der K\u00fcnstler. Sein Ziel ist,  eine aus der Finanzwirtschaft bekannte Form der Teilhabe in den Kunst- und Museumskontext zu \u00fcbertragen und sie zu einem konkreten Bestandteil seines Ausstellungskonzepts zu machen.\n  <\/p>\n<p>            Es geht um das Einstehen f\u00fcr die Stadt<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    \u201eAnders als bei global gestreuten oder anderweitig optimierten Investitionspaketen geht es hier jedoch um das Einstehen f\u00fcr die Stadt Singen und ihre weitere Entwicklung\u201c, so M\u00fcller. Das Projekt stelle die Frage, worin investiert wird. \u201eOder anders formuliert: woran wir glauben\u201c, so M\u00fcller. Wie stets in seinem Werk werden Raumfragen mit neuen Ideen verkn\u00fcpft und konsequent auf die Zukunft ausgerichtet.\n  <\/p>\n<p>            Wann die Ausstellung zu sehen ist<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Er\u00f6ffnung der Ausstellung am Sonntag, 26. Juli, um 11.30 Uhr im Kunstmuseum. \u00d6ffnungszeiten dienstags bis freitags, 14 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Eintritt: 6 Euro, 4 Euro erm\u00e4\u00dfigt, Kinder und Jugendliche bis einschlie\u00dflich 17 Jahre frei. Immer donnerstags freier Eintritt f\u00fcr alle. Weitere Information: www.kunstmuseum-singen.de (pm\/phz)\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In den Sommermonaten setzt das Kunstmuseum Singen auf einen Schatz im Sammlungsbestand. Von 26. Juli bis 20. 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