{"id":226637,"date":"2026-07-28T18:39:12","date_gmt":"2026-07-28T18:39:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/226637\/"},"modified":"2026-07-28T18:39:12","modified_gmt":"2026-07-28T18:39:12","slug":"elektrische-mercedes-c-klasse-die-ersten-tests-sind-da","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/226637\/","title":{"rendered":"Elektrische Mercedes C-Klasse: Die ersten Tests sind da"},"content":{"rendered":"<p>Die elektrische Mercedes C-Klasse wurde bereits im April vorgestellt; nun sind die ersten Testberichte erschienen. Wir haben uns die Artikel der britischen\u00a0Autocar, der niederl\u00e4ndischen Autoweek\u00a0und von\u00a0<a href=\"https:\/\/motor1.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Motor1<\/a> Italien angesehen. Die Berichte sind \u00fcberwiegend positiv, loben Komfort und Ger\u00e4uschniveau, finden aber auch Kritikpunkte.<\/p>\n<p>Die elektrische C-Klasse sehe zwar \u00e4hnlich aus wie eine normale C-Klasse, doch der Radstand ist fast zehn Zentimeter l\u00e4nger, schreibt James Attwood von Autocar. Der Achsabstand ist sogar minimal gr\u00f6\u00dfer als bei der E-Klasse, wie wir angesichts der Daten hinzuf\u00fcgen w\u00fcrden:<\/p>\n<p>\u00a0<br \/>\nL\u00e4nge<br \/>\nBreite<br \/>\nH\u00f6he<br \/>\nRadstand<br \/>\nKofferraum<\/p>\n<p>Elektrische C-Klasse<br \/>\n4.883 mm<br \/>\n1.892 mm<br \/>\n1.503 mm<br \/>\n2.962 mm<br \/>\n470 Liter<br \/>101 Liter Frunk<\/p>\n<p>C-Klasse<br \/>\n4.751\u00a0mm<br \/>\n1.820\u00a0mm<br \/>\n1.438\u00a0mm<br \/>\n2.865\u00a0mm<br \/>\n455 Liter<\/p>\n<p>E-Klasse<br \/>\n4.949 mm<br \/>\n1.904\u00a0mm<br \/>\n1.468\u00a0mm<br \/>\n2.961\u00a0mm<br \/>\n540 Liter<\/p>\n<p>Der K\u00fchlergrill erinnert James ein wenig &#171;an eine K\u00e4sereibe, aber die \u00fcber 1.000 LEDs darin funkeln sch\u00f6n&#187;, so der Tester. Im Vergleich zu den oft kritisierten Modellen EQE und EQS habe diese Limousine wirklich Charakter.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785263952_554_16x9-tr.png\" alt=\"Der Grill der Mercedes-C-Klasse\" width=\"16\" height=\"9\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Der Grill der Mercedes-C-Klasse<\/p>\n<p>Bild von: Mercedes-Benz<\/p>\n<p>Technisch hat die <a href=\"https:\/\/insideevs.de\/news\/793307\/mercedes-cklasse-elektrisch-daten-preise\/\" data-inline-widget=\"internal-links\" data-type-id=\"0\" data-params=\"%7B%22article_edition_id%22%3A%22793307%22%2C%22section%22%3A%221%22%2C%22alias%22%3A%22mercedes-cklasse-elektrisch-daten-preise%22%7D\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">elektrische C-Klasse<\/a> nicht viel mit dem Verbrennermodell gemein, denn sie basiert (wie der elektrische GLC) auf der Plattform\u00a0MB.EA. Wie beim GLC startet auch die C-Klasse als 400 4Matic mit einem 360 kW starken Allradantrieb und einer 94-kWh-Batterie. Wegen der aerodynamisch g\u00fcnstigeren Form und des geringeren Gewichts liegt die WLTP-Reichweite der Limousine aber 80 km h\u00f6her:<\/p>\n<p>\u00a0<br \/>\nH\u00f6he<br \/>\ncW-Wert<br \/>\nLeergewicht<br \/>\nWLTP-Verbrauch<br \/>\nWLTP-Reichweite<\/p>\n<p>Elektrischer C 400 4Matic<br \/>\n1.503\u00a0mm<br \/>\n0,22<br \/>\n2.460\u00a0kg<br \/>\n14,3\u00a0kWh<br \/>\n753 km<\/p>\n<p>Elektrischer GLC 400 4Matic<br \/>\n1.644\u00a0mm<br \/>\n0,26<br \/>\n2.535\u00a0kg<br \/>\n15,8\u00a0kWh<br \/>\n673 km<\/p>\n<p>Diese Daten beziehen sich auf die serienm\u00e4\u00dfigen 18-Z\u00f6ller; w\u00e4hlt man im Konfigurator die teuersten 20-Z\u00f6ller, dann sinkt die Reichweite der C-Klasse auf 723 km.\u00a0Beim Stromsparen hilft das Zweiganggetriebe an der Hinterachse. Wenn nicht die volle Leistung gebraucht wird, kann zudem der vordere Permanentmagnet-Motor abgeschaltet werden (per Disconnect Unit).\u00a0<\/p>\n<p>Die Batterie wird dank 800-Volt-System mit bis zu 330 kW aufgeladen. An 400-Volt-S\u00e4ulen kann die C-Klasse dagegen nur geladen werden, wenn man den optionalen DC-DC-Wandler dazubestellt, und auch dann sind nur 100 kW m\u00f6glich.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785263952_554_16x9-tr.png\" alt=\"2027 Mercedes-Benz C-Klasse EV\" width=\"16\" height=\"9\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Noble Materialien, riesiger Hyperscreen: Das Interieur der elektrischen C-Klasse<\/p>\n<p>Bild von: Mercedes-Benz<\/p>\n<p>Das Interieur wirkt dank hochwertiger Materialien und den bequemen Sitzen luxuri\u00f6s, so James. Wie bei allen neueren Mercedes-Modellen gibt es riesige Displays. Das getestete Modell hatte den (optionalen) 39,1-Zoll-Hyperscreen \u2013 das ist eine Diagonale von fast einem Meter. Die riesigen Bildschirme arbeiten schnell, d\u00fcrften aber nicht jedermanns Geschmack treffen, glaubt der Tester. Die Sprachbedienung funktioniere sehr gut und auch das Platzangebot vorn und hinten wird gelobt. Der Kofferraum von 470 Litern hinten und 101 Litern\u00a0vorn sei ausreichend, so der Bericht.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785263952_554_16x9-tr.png\" alt=\"Elektrische Mercedes C-Klasse (2026)\" width=\"16\" height=\"9\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Der Kofferraum der elektrischen C-Klasse<\/p>\n<p>Bild von: Mercedes-Benz<\/p>\n<p>Laut Mercedes ist der elektrische C 400 4Matic die &#171;sportlichste C-Klasse aller Zeiten&#187;. Wie bei 360 kW und 800 Nm Drehmoment sowie einem 100-km\/h-Sprint in 4,0 Sekunden nicht anders zu erwarten, wirkt der Wagen sehr schnell. Wenn man beim Losfahren voll aufs Gaspedal tritt, kann einem schwindelig werden, doch wenn man ein wenig vorsichtiger zu Werke geht, l\u00e4sst sich die Leistung gut kontrollieren.<\/p>\n<p>Die sehr gut schallisolierte Kabine und die optionale Luftfederung sorgen f\u00fcr ein fast lautloses Dahingleiten. Die zusammen mit der Luftfederung im Paket angebotene Hinterradlenkung verkleinert den Wendekreis von 12,2 auf 11,2 Meter, was das Man\u00f6vrieren erleichtert.\u00a0Allerdings sorgt die Airmatic bei Autobahn-Tempo gelegentlich f\u00fcr ein ungutes Nachwippen.\u00a0Das serienm\u00e4\u00dfige Stahlfahrwerk wirkte auf schlechten Stra\u00dfen etwas unruhiger, biete auf der Autobahn aber ein &#171;direkteres&#187; Fahrgef\u00fchl, so der Bericht.<\/p>\n<p> <a class=\"lightzoom\" href=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/verbrauch-des-c400-4matic.png\"> <img decoding=\"async\" class=\"custom-image\" draggable=\"false\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/verbrauch-des-c400-4matic.png\" alt=\"verbrauch-des-c400-4matic\" width=\"1109\" height=\"458\" loading=\"lazy\"\/> <\/a> <\/p>\n<p>Mercedes-Angaben zum Verbrauch<\/p>\n<p>Bild von: Mercedes-Benz<\/p>\n<p>Der Testverbrauch wird mit vier Meilen pro Kilowattstunde angegeben; das entspricht 15,5 kWh\/100 km. Zum Vergleich: Der Normverbrauch der Basisversion liegt bei 14,3 kWh\/100 km, der Autobahnverbrauch liegt laut Mercedes bei 17,6\u00a0kWh.\u00a0<\/p>\n<p>In seinem Fazit schreibt der Tester,\u00a0die elektrische C-Klasse und der elektrische GLC l\u00e4gen gegen\u00fcber dem BMW i3 und dem iX3 der Neuen Klasse bei den meisten Daten zur\u00fcck. In der Tat bieten die BMW-Modelle mehr Reichweite und Ladeleistung.\u00a0<\/p>\n<p> <a class=\"lightzoom\" href=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/verbrauch-bmw-i3.png\"> <img decoding=\"async\" class=\"custom-image\" draggable=\"false\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/verbrauch-bmw-i3.png\" alt=\"verbrauch-bmw-i3\" width=\"742\" height=\"57\" loading=\"lazy\"\/> <\/a> <\/p>\n<p>Verbrauchsangabe zum i3 auf der BMW-Website<\/p>\n<p>Bild von: BMW<\/p>\n<p>Doch die elektrische C-Klasse sei sehr effizient. Anhand der offiziellen Daten l\u00e4sst sich ein Vorsprung gegen\u00fcber BMW aber nicht eindeutig erkennen: F\u00fcr den\u00a0i3 50 xDrive First Edition werden 13,5\u201316,1 kWh angegeben, der C 400 4Matic liegt laut <a href=\"https:\/\/media.mercedes-benz.com\/content\/produkte-marken\/mercedes-benz-cars\/c-klasse\/(lightbox:technical_data\/475b056c-e3d4-451e-9b3a-9b43c7be2604)?entity=technical_data&amp;sort=display_date,desc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">technischem Datenblatt (PDF)<\/a> bei 14,1\u201318,5 kWh. Vergleicht man nur den Minimalwert, dann liegt der i3 vorn \u2013 wobei die Daten des i3 wohl noch nicht ganz sicher sind.\u00a0F\u00fcr den iX3 50 xDrive nennt BMW 15,1\u201318,1 kWh, beim GLC sind es 14,9\u201318,9 kWh. Hier hat der GLC tats\u00e4chlich den niedrigeren Minimalwert.<\/p>\n<p>Letztlich br\u00e4uchte es aber einen Vergleichstest, um eine Wahl zu treffen, schreibt James. Bis dieser m\u00f6glich sei, beurteile er die C-Klasse separat. Das Auto sei &#171;nicht das letzte Wort in Sachen Fahrer-Engagement&#187;. Das bedeutet wohl, dass der Mercedes sich nicht wirklich sportlich f\u00e4hrt.\u00a0Aber die elektrische C-Klasse sei sehr effizient und komfortabel, sorge f\u00fcr ein entspanntes Fahrgef\u00fchl, sei f\u00fcr lange Strecken bestens geeignet und vermittele die von einem Mercedes erwartete Raffinesse.<\/p>\n<p>                            <a href=\"http:\/\/insideevs.de\/photos\/929938\/elektrische-mercedes-c-klasse-2026\/#8557608_elektrische-mercedes-c-klasse-2026\" class=\"msnt-photo-thumb-gallery-main-photo-box\" itemprop=\"image\" itemscope=\"\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/ImageObject\" data-url=\"\/photos\/929938\/elektrische-mercedes-c-klasse-2026\/#8557608_elektrische-mercedes-c-klasse-2026\" data-thumb=\"\" data-caption=\"\" data-src=\"\" data-sub-html=\"Elektrische Mercedes C-Klasse (2026)\" data-entity-id=\"8557608\" data-download-url=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785263952_554_16x9-tr.png\" loading=\"lazy\" alt=\"Elektrische Mercedes C-Klasse (2026)\" width=\"16\" height=\"9\"\/><\/p>\n<p>                            <\/a><\/p>\n<p>                                    24                                <\/p>\n<p>\n                            Quelle: Mercedes-Benz                        <\/p>\n<p>St\u00e9phan Vermeulen von der niederl\u00e4ndischen Autoweek betont, der Grill der elektrischen C-Klasse errege viel Aufmerksamkeit. Er erg\u00e4nzt ein Detail zum Zweiganggetriebe: Im Sport-Modus drehe der Motor im ersten Gang weiter hoch, im Eco-Modus wird fr\u00fcher hochgeschaltet. Der Schaltvorgang sei jedenfalls kaum sp\u00fcrbar. Im Sportmodus sei der Frontmotor stets aktiv, sonst schalte er sich erst bei Bedarf zu. St\u00e9phan findet das Auto auch im Sport-Modus noch komfortabel.\u00a0Im st\u00e4rksten Rekuperationsmodus sei One-Pedal-Driving m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Die Luftfederung und die Hinterradlenkung kaschierten das enorme Gewicht des Wagens gut. Die Airmatic passe die D\u00e4mpfereinstellungen sogar anhand von Daten aus der Cloud an: F\u00e4hrt vor einem ein anderer Mercedes \u00fcber eine Schwelle, dann werden die D\u00e4mpfer vorn etwas weicher, hinten etwas straffer eingestellt. Die Sitzposition in der elektrischen C-Klasse sei recht hoch, aber das Ger\u00e4uschniveau gut.\u00a0Im Fond sei sogar ausreichend Platz f\u00fcr Personen \u00fcber 1,80 Meter. Allerdings kritisiert der Kollege den kleinen Kofferraum.<\/p>\n<p>Alberto Carmone von Motor1 Italien stimmt James Attwood in vielen Punkten bei. Er kam auf einen sehr \u00e4hnlichen Testverbrauch von 15,6 kWh\/100 km und lobt ebenfalls Effizienz, Ger\u00e4uschniveau und den Schub des Allradantriebs. Letzterer sei besonders im\u00a0Sportmodus\u00a0kraftvoll, im Normal- und Eco-Modus reagiere das Fahrzeug sanfter. Alberto kritisiert, dass die \u00fcberbordende Technik in der elektrischen C-Klasse verwirren k\u00f6nne. Au\u00dferdem sei das Heckfenster arg klein.<\/p>\n<p>Unter dem Strich<\/p>\n<p>Was w\u00fcrden Sie von einer Elektrolimousine von Mercedes erwarten? Ein komfortables Fahrwerk, ein edles Interieur, eine angemessene Motorisierung und genug Reichweite vermutlich. All das scheint die elektrische C-Klasse zu bieten. Insofern bieten die drei Testberichte wenig \u00dcberraschendes. Dass die gro\u00dfen Displays von Mercedes nicht allen gefallen, haben wir auch schon in fr\u00fcheren Testberichten gelesen.\u00a0Der riesige Grill ist wohl ebenfalls polarisierend. All das ist Geschmackssache. Ob man den Kofferraum nun klein oder ausreichend findet, liegt wohl ebenfalls an den eigenen Bed\u00fcrfnissen.<\/p>\n<p>Die Daten aber sprechen unserer Ansicht nach immer noch eher f\u00fcr die Konkurrenz von BMW. Reichweite und Ladegeschwindigkeit sind f\u00fcr ein Elektroauto nun mal entscheidend. Und der Preis? Den Mercedes C 400 4Matic gibt es mit Herstellerrabatt ab\u00a064.325 Euro. Der BMW i3 50 xDrive ist derzeit nur als teure First Edition zu haben, doch die im Herbst verf\u00fcgbare Serienversion wird laut BMW 65.900 Euro kosten. Der Preisunterschied ist also eher gering.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die elektrische Mercedes C-Klasse wurde bereits im April vorgestellt; nun sind die ersten Testberichte erschienen. 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