{"id":226685,"date":"2026-07-28T19:15:10","date_gmt":"2026-07-28T19:15:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/226685\/"},"modified":"2026-07-28T19:15:10","modified_gmt":"2026-07-28T19:15:10","slug":"neobank-revolut-angeblich-75-millionen-datensaetze-im-untergrund-angeboten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/226685\/","title":{"rendered":"Neobank Revolut: Angeblich 75 Millionen Datens\u00e4tze im Untergrund angeboten"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Neobank-Revolut-Allegedly-75-million-data-records-offered-on-the-dark-web-11379799.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Die Menge klingt zun\u00e4chst gewaltig: 75 Millionen Eintr\u00e4ge soll eine Datenbank umfassen, die ein Cyberkrimineller im digitalen Untergrund derzeit anbietet. Angeblich stammen die Daten von der Neobank Revolut. Allerdings gibt es Hinweise, dass es sich um kein akutes neues <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/thema\/Datenleck\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Datenleck<\/a> handelt.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Auf <a href=\"https:\/\/x.com\/IBreaches\/status\/2081041628421345387\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">X hat \u201eIntel and Breaches\u201c<\/a> von dem Darknet-Angebot berichtet. Angeblich sollen die Daten mehr als 75 Millionen Nutzer betreffen. Die Eintr\u00e4ge umfassen demnach Zahlungskarteninformationen wie Kartenschema, Status, Erstellung und weitere Metadaten. Dazu geh\u00f6ren zudem mehrere CSV-Datens\u00e4tze mit nutzerbezogenen Informationen wie E-Mail-Adressen, Namen und Telefonnummern. Der Datensatz steht f\u00fcr 500 US-Dollar zum Verkauf, was ein niedriger Preis f\u00fcr solch einen aktuellen Datensatz w\u00e4re. Der T\u00e4ter stellt einen Auszug von 100 Eintr\u00e4gen als Sample bereit. Der Account <a href=\"https:\/\/x.com\/DailyDarkWeb\/status\/2081058049263870058\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">\u201eDark Web Intelligence\u201c weist auf X<\/a> zudem darauf hin, dass in dem \u00f6ffentlichen Post keine konkrete Datensatzanzahl, keine technischen Details oder Angriffsvektoren stehen.<\/p>\n<p>Auf Anfrage von heise online antwortete ein Sprecher von Revolut Deutschland: \u201eWir haben die in den Beispieldaten des urspr\u00fcnglichen Beitrags enthaltenen Nutzer- und Kartenidentifikatoren mit unseren Systemen abgeglichen. Keiner davon entspricht einem g\u00fcltigen oder echten Revolut-Identifikator.\u201c Die \u00dcberpr\u00fcfung der weitergehenden Behauptungen sei noch im Gange, bislang habe die Neobank jedoch keine Hinweise auf eine Sicherheitsverletzung gefunden. Der Sprecher weist zudem auf externe Analysen hin, denen zufolge es sich \u201ebei dem Datensatz wahrscheinlich eher um eine Zusammenf\u00fchrung von Daten aus verschiedenen Quellen handelt\u201c und nicht etwa um einen neuen Datenschutzvorfall. Auch dort habe die angegebene Zahl an Datens\u00e4tzen nicht verifiziert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Revolut-Kunden sollten aufmerksam bleiben<\/p>\n<p>Auch wenn es sich um eine Zusammenstellung von Daten aus anderen Quellen und \u00e4lteren Datenlecks handelt, sollten Revolut-Nutzerinnen und -Nutzer wachsam bleiben. Die Informationen lassen sich wahrscheinlich mit weiteren Daten verkn\u00fcpfen und dann etwa f\u00fcr gezieltes und gut getarntes Phishing missbrauchen.<\/p>\n<p>Am Montag wurde bekannt, dass eine noch unbekannte <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Junge-Cyberbande-behauptet-Datenklau-bei-Microsoft-11378430.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Cybergang mit dem Namen \u201eExfilSquad\u201c behauptet, bei Microsoft<\/a> sensible Daten entwendet zu haben. Auch hier gibt es Zweifel an der Echtheit.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:dmk@heise.de\" title=\"Dirk Knop\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">dmk<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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