{"id":226745,"date":"2026-07-28T20:10:10","date_gmt":"2026-07-28T20:10:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/226745\/"},"modified":"2026-07-28T20:10:10","modified_gmt":"2026-07-28T20:10:10","slug":"nvidia-verhandelt-ueber-250-milliarden-dollar-buergschaft-fuer-openai","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/226745\/","title":{"rendered":"Nvidia verhandelt \u00fcber 250-Milliarden-Dollar-B\u00fcrgschaft f\u00fcr OpenAI"},"content":{"rendered":"<p>              Nvidia verhandelt \u00fcber 250-Milliarden-Dollar-B\u00fcrgschaft f\u00fcr OpenAI<\/p>\n<p>Der Chipkonzern Nvidia verhandelt offenbar \u00fcber eine der gr\u00f6\u00dften Finanztransaktionen der j\u00fcngeren Tech-Geschichte. Wie das <a href=\"https:\/\/www.wsj.com\/tech\/ai\/nvidia-in-talks-with-openai-to-guarantee-250-billion-financing-for-data-center-3dd6eae3\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Wall Street Journal<\/a> unter Berufung auf mit den Gespr\u00e4chen vertraute Personen berichtet, soll Nvidia eine Finanzgarantie in H\u00f6he von rund 250 Milliarden US-Dollar f\u00fcr OpenAI \u00fcbernehmen. Damit w\u00fcrde der KI-Firma der Zugang zu einem geplanten Mega-Rechenzentrum des japanischen Konzerns Softbank im US-Bundesstaat Ohio erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Softbank plant dort einen Rechenzentrumskomplex. Die Gesamtkosten des Projekts k\u00f6nnten bei \u00fcber 500 Milliarden US-Dollar liegen \u2013 einschlie\u00dflich der darin verbauten KI-Chips. Damit w\u00e4re es das gr\u00f6\u00dfte angek\u00fcndigte Rechenzentrums-Projekt, das es aktuell gibt.<\/p>\n<p>OpenAI gilt als einer der gr\u00f6\u00dften Interessenten f\u00fcr die Nutzung des Standorts und verhandelt wohl seit Wochen \u00fcber eine Anmietung. Aber: Als nicht profitables Startup kann OpenAI keine ausreichenden Finanzgarantien bieten, die es Softbank erm\u00f6glichen w\u00fcrden, g\u00fcnstigere Kreditkonditionen am Kapitalmarkt zu erzielen.<\/p>\n<p>Nvidia als \u201eCredit Wrapper\u201c f\u00fcr den KI-Boom<\/p>\n<p>Hier kommt Nvidia ins Spiel. Der Chipkonzern soll eine Reihe von Finanzierungsvehikeln garantieren, um Kreditgeber davon zu \u00fcberzeugen, dass die Projektfinanzierung insgesamt gesichert ist. Dar\u00fcber hinaus verhandelt Nvidia mit OpenAI offenbar auch \u00fcber ein Finanzierungspaket f\u00fcr KI-Chips im Wert von bis zu 350 Milliarden US-Dollar. Damit w\u00fcrde das Gesamtvolumen der Transaktion auf bis zu 600 Milliarden Dollar anwachsen. <\/p>\n<p>Das Konstrukt f\u00fcgt sich in ein Muster ein, das Nvidia zuletzt verst\u00e4rkt verfolgt. Erst k\u00fcrzlich stellte der Konzern ein <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Nvidia-verkauft-KI-Beschleuniger-jetzt-gegen-Umsatzbeteiligung-11355200.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kreditunterst\u00fctzungsmodell f\u00fcr kleinere Cloud-Betreiber<\/a> vor, bei dem Nvidia ungenutzte Rechenkapazit\u00e4t zur\u00fcckmietet und im Gegenzug am Umsatz beteiligt wird. Finanzchefin Colette Kress sieht darin einen &#171;wiederkehrenden, nutzungsabh\u00e4ngigen Einnahmestrom&#187;.  <\/p>\n<p>Politische Verflechtungen und kritische Stimmen<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Das Ohio-Projekt ist eng mit der US-Politik verwoben. Die Stromversorgung wird von der US-Regierung kontrolliert und von einer Softbank-Tochter betrieben. Japan finanziert im Rahmen eines Handelsabkommens die Stromversorgung mit 33 Milliarden US-Dollar mit \u2013 als Gegenleistung f\u00fcr g\u00fcnstigere US-Z\u00f6lle. <\/p>\n<p>Neben OpenAI sollen auch Anthropic, Microsoft und Google mit der US-Regierung \u00fcber den Zugang zur Ohio-Infrastruktur gesprochen haben. Parallel diskutiert OpenAI laut Medienberichten mit der Trump-Regierung dar\u00fcber, <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/OpenAI-schlaegt-angeblich-5-Prozent-Beteiligung-des-US-Staats-vor-11351321.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">f\u00fcnf Prozent der Unternehmensanteile in einen \u00f6ffentlichen Fonds einzubringen<\/a>, um die Bev\u00f6lkerung am wirtschaftlichen Potenzial von KI zu beteiligen.<\/p>\n<p>B\u00f6rsenreaktion: Anleger f\u00fcrchten Kreislauffinanzierung<\/p>\n<p>Die Anleger reagierten verhalten auf die Nachricht: Die Nvidia-Aktie gab nach Bekanntwerden der Berichte um rund f\u00fcnf Prozent nach. Erstmals seit Sommer 2025 ist Nvidia damit nicht mehr das wertvollste Unternehmen der Welt \u2013 Apple hat den Chipkonzern wieder \u00fcberholt. Investoren bef\u00fcrchten eine Zunahme sogenannter \u201eCircular Deals\u201c im KI-Sektor und eine Blase \u00e4hnlich wie beim Dotcom-Crash.<\/p>\n<p>Die Verhandlungen sind nach Angaben der Insider noch nicht abgeschlossen. Die Bedingungen seien nicht final, und der Deal k\u00f6nne noch scheitern. Weder Nvidia noch OpenAI haben sich bislang zu den Berichten ge\u00e4u\u00dfert.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:c.riethmueller@heise.de\" title=\"Carolin Riethm\u00fcller\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">rie<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nvidia verhandelt \u00fcber 250-Milliarden-Dollar-B\u00fcrgschaft f\u00fcr OpenAI Der Chipkonzern Nvidia verhandelt offenbar \u00fcber eine der gr\u00f6\u00dften Finanztransaktionen der j\u00fcngeren&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":226746,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[14],"tags":[6116,57,46,16634,52,51,623,53,56,11072,624,13438,45,44,55,54,176],"class_list":["post-226745","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-anthropic","tag-business","tag-ch","tag-cloud-computing","tag-companies","tag-companies-markets","tag-kuenstliche-intelligenz","tag-markets","tag-maerkte","tag-nvidia","tag-openai","tag-rechenzentrum","tag-schweiz","tag-switzerland","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte","tag-wirtschaft"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116999416155571106","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/226745","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=226745"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/226745\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/226746"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=226745"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=226745"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=226745"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}