{"id":226923,"date":"2026-07-28T23:48:24","date_gmt":"2026-07-28T23:48:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/226923\/"},"modified":"2026-07-28T23:48:24","modified_gmt":"2026-07-28T23:48:24","slug":"angriffe-auf-fortios-und-arista-velocloud-beobachtet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/226923\/","title":{"rendered":"Angriffe auf FortiOS und Arista VeloCloud beobachtet"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Attacks-on-FortiOS-and-Arista-VeloCloud-observed-11379701.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>In Fortinets FortiOS und Aristas VeloCloud Orchestrator On-Prem klaffen teils h\u00f6chst kritische Sicherheitsl\u00fccken, die b\u00f6sartige Akteure derzeit angreifen. Die FortiOS-L\u00fccke hat bereits einige Monate auf dem Buckel, Arista-Admins k\u00f6nnen seit dem Montag dieser Woche mit einem Update die L\u00fccke schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Die US-amerikanische Cybersicherheitsbeh\u00f6rde <a href=\"https:\/\/www.cisa.gov\/news-events\/alerts\/2026\/07\/27\/cisa-adds-two-known-exploited-vulnerabilities-catalog\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">CISA warnt vor den Attacken<\/a> und nennt lediglich die Schwachstellennummern, die im Visier der Angreifer stehen. Die Sicherheitsl\u00fccke in FortiOS findet sich im SSL-VPN und erm\u00f6glicht das unbefugte Auslesen vertraulicher Informationen mit manipulierten HTTP-Anfragen \u2013 ohne vorherige Authentifizierung (<a href=\"https:\/\/fortiguard.fortinet.com\/psirt\/FG-IR-25-934\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">CVE-2025-68686<\/a>, CVSS 5.3, Risiko \u201emittel\u201c). Betroffen sind die FortiOS-Zweige 6.4, 7.0, 7.2, 7.4 und 7.6. Fortinet korrigiert das lediglich mit den Versionen 7.6.2 sowie 7.4.7 und neueren. Wer \u00e4ltere Versionszweige einsetzt, muss auf diese migrieren. Laut Fortinet l\u00e4sst sich die Schwachstelle allerdings nur dann missbrauchen, wenn ein Angreifer das Ger\u00e4t zuvor \u00fcber eine andere L\u00fccke auf Dateisystemebene kompromittiert hat. Die Sicherheitsmeldung von Fortinet hat noch keinen Hinweis auf die aktuell beobachteten Exploits (Known Exploited gibt das Unternehmen mit \u201eNo\u201c an).<\/p>\n<p>Kritische Arista-L\u00fccke<\/p>\n<p>In einer <a href=\"https:\/\/www.arista.com\/en\/support\/advisories-notices\/security-advisory\/24364-security-advisory-0144\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Sicherheitsmitteilung vom Montag warnt Arista<\/a> vor einer gravierenden Schwachstelle in VeloCloud Orchestrator (VCO) On-Prem. Angreifer aus dem Netz k\u00f6nnen auf interne Funktionen zugreifen und Einfluss auf den VCO-Host nehmen, f\u00fcr die h\u00f6here Rechte n\u00f6tig sind (<a href=\"https:\/\/nvd.nist.gov\/vuln\/detail\/CVE-2026-16812\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">CVE-2026-16812<\/a>, CVSS 10.0, Risiko \u201ekritisch\u201c). Diese Funktionen sollten eigentlich nicht extern zugreifbar sein, erkl\u00e4rt Arista. Gehostete und verwaltete Versionen hat der Hersteller bereits mit Patch versehen, IT-Verantwortliche mit On-Premises-Installationen m\u00fcssen jedoch rasch selbst aktiv werden. Die fehlerbereinigten VeloCloud-Orchestrator-Versionen lauten 5.2.3.14, 6.1.3.4, 6.4.2.4 und 7.0.0.1.<\/p>\n<p>Die Autoren der Arista-Meldung weisen darauf hin, dass VCO standardm\u00e4\u00dfig im Netz erreichbar ist. Es gibt keine Konfiguration, die das unterbinden k\u00f6nnte. Angreifer ben\u00f6tigen jedoch Zugriff auf das VCO-Webinterface, weitere Zugangsdaten sind nicht n\u00f6tig. Einige Hinweise f\u00fcr erfolgreiche Angriffe listet die Warnung auch auf und r\u00e4umt ein, dass die Sicherheitsmitteilung auf aktiven Missbrauch der Schwachstelle und der darauffolgenden externen Erkennung erfolgte.<\/p>\n<p>Fortinet-Admins konnten die L\u00fccke bereits seit Februar abdichten. Das sollten sie gegebenenfalls sp\u00e4testens jetzt nachholen. Au\u00dferdem sollten IT-Verantwortliche davon ausgehen, dass ihre Ger\u00e4te kompromittiert wurden und entsprechende Untersuchungen einleiten, wenn sie die Updates erst jetzt einspielen k\u00f6nnen. Das ist insbesondere f\u00fcr die Arista-Schwachstelle empfehlenswert, da die Patches erst nach dem entdeckten Missbrauch erschienen sind.<\/p>\n<p>Mitte Juni wurde bekannt, dass <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Massiver-Angriff-auf-Fortinet-Firewalls-74-000-Geraete-von-FortiBleed-betroffen-11336220.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">74.000 Fortinet-Appliances auf mehreren Wegen<\/a> geknackt wurden. Das Ph\u00e4nomen hat den Codenamen \u201eFortiBleed\u201c erhalten.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:dmk@heise.de\" title=\"Dirk Knop\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">dmk<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. 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