{"id":228045,"date":"2026-07-29T17:42:20","date_gmt":"2026-07-29T17:42:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/228045\/"},"modified":"2026-07-29T17:42:20","modified_gmt":"2026-07-29T17:42:20","slug":"eine-initiative-will-dass-flugreisende-mit-einer-gebuehr-die-bahn-mitfinanzieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/228045\/","title":{"rendered":"Eine Initiative will, dass Flugreisende mit einer Geb\u00fchr die Bahn mitfinanzieren"},"content":{"rendered":"<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/planes_trains.jpg\" width=\"1500\" height=\"1000\" alt=\"Eine Schweizer Initiative will jeden Flug, der die Schweiz verl\u00e4sst, besteuern und das Geld dann dazu verwenden, den Einwohnern Gutscheine f\u00fcr Z\u00fcge, Busse und Trams auszugeben\" loading=\"eager\" decoding=\"sync\" fetchpriority=\"high\"\/><\/p>\n<p>                Eine Initiative will Fl\u00fcge ab der Schweiz besteuern und die Einnahmen f\u00fcr \u00d6V-Gutscheine verwenden.            <\/p>\n<p>            Illustration: Kai Reusser, Swissinfo        <\/p>\n<p>        Eine Initiative einer Umwelt-NGO will alle Fl\u00fcge aus der Schweiz besteuern und den Grossteil der Einnahmen in Form von Gutscheinen f\u00fcr Bahnreisen zur\u00fcckzuerstatten. Was Umweltfachleute und Reisende davon halten.\n<\/p>\n<p>        Dieser Inhalt wurde am ver\u00f6ffentlicht    <\/p>\n<p>        28. Juli 2026 &#8211; 09:00\n<\/p>\n<p>T\u00e4glich nutzen rund 90\u2019000 Menschen den Flughafen Z\u00fcrich \u2013 mehr, als in Luzern wohnen. Der Flugverkehr in der Schweiz ist f\u00fcr mehr als ein Zehntel der gesamten Emissionen des Landes verantwortlich. Dies ist ist einer der h\u00f6chsten Anteile in allen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Eine neue Initiative einer Nichtregierungsorganisation will die hohe Zahl an Fl\u00fcgen zur F\u00f6rderung umweltfreundlicherer Transportm\u00f6glichkeiten am Boden nutzen. Die im April von der Schweizer Umweltorganisation Umverkehr ins Leben gerufene <a href=\"https:\/\/www.mobilitaetsbon.ch\/de\/initiative\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Mobilit\u00e4tsgutschein-Initiative Externer Link<\/a>ist eine formelle Petition, die bei Erreichen von 100\u2019000 g\u00fcltigen Unterschriften innerhalb von 18 Monaten eine landesweite Abstimmung erzwingt.<\/p>\n<p>Sie sieht vor, auf jeden Flug, der die Schweiz verl\u00e4sst, eine Geb\u00fchr von mindestens 30 Schweizer Franken zu erheben. Mit dem Erl\u00f6s sollen Gutscheine f\u00fcr Z\u00fcge, Busse und Trams an die Einwohner:innen ausgegeben werden. Ziel ist es, die Menschen dazu zu bewegen, weniger zu fliegen und zugleich die Alternativen g\u00fcnstiger und attraktiver zu gestalten.<\/p>\n<p>Doch w\u00e4hrend der Plan Hunderte von Millionen Franken an Einnahmen einbringen k\u00f6nnte, fragen sich Expert:innen, ob der Fokus nicht stattdessen auf der Reduzierung der CO2-Emissionen der Fluggesellschaften liegen sollte.<\/p>\n<p>Mehr Fl\u00fcge, h\u00f6here Emissionen<\/p>\n<p>Im Jahr 2025 verzeichnete der Flughafen Z\u00fcrich mit 32,6 Millionen Passagier:innen einen neuen Rekord und \u00fcbertraf damit den H\u00f6chststand aus Zeiten vor der Pandemie.<\/p>\n<p>Damit einher ging ein Anstieg der CO2-Emissionen aus dem Luftverkehr. Internationale Fl\u00fcge aus der Schweiz verursachten laut Bundesamt f\u00fcr Umwelt im Jahr 2024 \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.bafu.admin.ch\/de\/treibhausgasinventar-2024\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">5,5 Millionen Tonnen CO2Externer Link<\/a>, fast 10% mehr als im Vorjahr. Seit 1990 haben die Flugemissionen in der Schweiz um fast 80% zugenommen. Gleichzeitig sanken die inl\u00e4ndischen Emissionen des Landes stetig; die Schadstoffemissionen von Geb\u00e4uden, Industrie und Strassenverkehr liegen deutlich unter dem Niveau von 1990.<\/p>\n<p>Die H\u00f6he, in der Flugemissionen ausgestossen werden, macht sie besonders sch\u00e4dlich. Weiter oben in der Atmosph\u00e4re halten die Emissionen zus\u00e4tzliche W\u00e4rme zur\u00fcck \u2013 das verst\u00e4rkt den Erw\u00e4rmungseffekt auf etwa das Dreifache.<\/p>\n<p>So w\u00fcrde die Steuer funktionieren<\/p>\n<p>Die Abgabe w\u00fcrde bei 30 Franken f\u00fcr Economy-Tickets auf Kurzstrecken beginnen und je nach Entfernung und Reiseklasse steigen. F\u00fcr Abfl\u00fcge mit Privatjets w\u00fcrden mindestens 500 Franken pro Flug f\u00e4llig. Die genauen S\u00e4tze w\u00fcrden vom Parlament festgelegt.<\/p>\n<p>Die Bef\u00fcrworter:innen der Initiative haben bis Oktober 2027 Zeit, die erforderlichen 100\u2019000 Unterschriften f\u00fcr ein nationales Referendum zu sammeln. Sollte die Petition erfolgreich sein, wird das Parlament den Text beraten und gegebenenfalls einen Gegenvorschlag einbringen.<\/p>\n<p>Eine Volksabstimmung w\u00e4re fr\u00fchestens 2028 m\u00f6glich. Die Initiative sch\u00e4tzt, dass die Steuer j\u00e4hrlich rund 1,5 Milliarden Franken einbringen w\u00fcrde. Mindestens zwei Drittel davon w\u00fcrden der Bev\u00f6lkerung zugutekommen. Jede:r Schweizer Einwohner:in, ob Vielflieger:in oder nicht, w\u00fcrde einen j\u00e4hrlichen Reisegutschein im Wert von \u00fcber 100 CHF erhalten.<\/p>\n<p>Die Gutscheine k\u00f6nnten f\u00fcr internationale Bahntickets oder f\u00fcr Fahrkarten f\u00fcr Trams, Z\u00fcge und Busse im Inland verwendet werden. Die Schweiz verlassende Besucher:innen w\u00fcrden die Abgabe auf Fl\u00fcge ins Ausland zahlen, erhielten aber keine Gutscheine, wodurch der Gesamtbetrag steigt.<\/p>\n<p>Laut der Kampagne w\u00fcrden etwa 90% der Einwohner:innen durch die Gutscheine mehr erhalten, als sie an Geb\u00fchren zahlen. Lediglich Vielflieger:innen und Premium-Reisende verl\u00f6ren Geld.<\/p>\n<p>Mit jenem Geld, das nicht in Gutscheine fliesst, sollen Nachtz\u00fcge und grenz\u00fcberschreitende Bahnverbindungen finanziert werden, die im Laufe von zwei Jahrzehnten ausged\u00fcnnt wurden.<\/p>\n<p>\u00abEs geht nicht einfach darum, die Leute zu besteuern und ihnen dann keine andere L\u00f6sung anzubieten\u00bb, sagt Thibault Schneeberger, Kampagnenleiter bei Umverkehr, der die Initiative in der franz\u00f6sischsprachigen Schweiz koordiniert. \u00abWir investieren in die Infrastruktur und machen die Bahn mit dem Gutschein f\u00fcr alle g\u00fcnstiger.\u00bb<\/p>\n<p>\n    Mehr<\/p>\n<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/689689997_highres.jpg\" width=\"1300\" height=\"867\" alt=\"Nach allem zu urteilen, unterst\u00fctzt die Gesellschaft die Idee, Nachtz\u00fcge wieder einzuf\u00fchren.\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\"\/><\/p>\n<p>        Mehr    <\/p>\n<p>        Emissionsreduktion\n        <\/p>\n<p>        Das\u00a0holprige\u00a0Revival der\u00a0Nachtz\u00fcge\u00a0in Europa\u00a0\u00a0    <\/p>\n<p class=\"teaser-wide-card__excerpt\">\n<p>                        Dieser Inhalt wurde am ver\u00f6ffentlicht                    <\/p>\n<p>                        13. M\u00e4rz 2026                    <\/p>\n<p>                Das\u00a0Revival\u00a0der Nachtz\u00fcge\u00a0wird durch veraltetes Rollmaterial,\u00a0Finanzierungsprobleme\u00a0und\u00a0unzureichende\u00a0Infrastruktur\u00a0gebremst.\u00a0            <\/p>\n<p>    <a class=\"teaser-wide-card__link\" href=\"https:\/\/www.swissinfo.ch\/ger\/emissionsreduktion\/das-holprige-revival-der-nachtz%c3%bcge-in-europa\/91085469\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\"><\/p>\n<p>            Mehr Das\u00a0holprige\u00a0Revival der\u00a0Nachtz\u00fcge\u00a0in Europa\u00a0\u00a0<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p>Die Preisdifferenz zwischen Flugzeug und Bahn ist ein zentrales Argument der Kampagne. Der \u00f6ffentliche Nahverkehr in der Schweiz wird bereits teilweise aus \u00f6ffentlichen Mitteln finanziert \u2013 die Infrastruktur wird \u00fcber einen Bundesfonds f\u00fcr die Bahn finanziert, und die Fahrpreise decken nur einen Teil der Kosten regionaler Verbindungen.<\/p>\n<p>Dennoch haben sich die Ticketpreise in den letzten drei Jahrzehnten fast verdoppelt, wie Schneeberger anmerkt, w\u00e4hrend Fliegen \u2013 das von der Mehrwertsteuer befreit ist \u2013 oft g\u00fcnstiger ist als die Bahn auf derselben Strecke.<\/p>\n<p>Die Kampagne erwog eine h\u00f6here Steuer f\u00fcr Vielflieger:innen, lehnte diese aber letztendlich ab. Die Fl\u00fcge jeder einzelnen Person zu erfassen w\u00fcrde eine zentrale Datenbank erfordern, was viele Schweizer:innen als \u00dcberwachung empfinden und ablehnen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Zweifel von allen Seiten<\/p>\n<p>Der Luftfahrtsektor steht unter Druck, die Emissionen zu senken. Laut der Branche ist die nationale Abgabe jedoch der falsche Weg, dies zu erreichen.<\/p>\n<p>\u00abEinseitige bergen nationale Massnahmen die Gefahr, die Fluganbindungen zu schw\u00e4chen und Wettbewerbsnachteile zu schaffen\u00bb, sagt Andreas Sch\u00fcrer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Aviationsuisse, einem Lobbyverband, der Unternehmen und Organisationen vertritt, die auf Flugverbindungen angewiesen sind.<\/p>\n<p>Er warnt davor, dass Flugg\u00e4ste eine Schweizer Steuer umgehen k\u00f6nnten, indem sie von nahegelegenen ausl\u00e4ndischen Drehkreuzen wie M\u00fcnchen oder Mailand abfliegen.<\/p>\n<p>Die Einnahmen aus Steuern jeglicher Art, so Sch\u00fcrer, sollten die Dekarbonisierungsbem\u00fchungen innerhalb der Branche finanzieren, beispielsweise die Forschung an alternativen Kraftstoffen.<\/p>\n<p>\u00abDie Luftfahrt ist kein Luxus, sondern Teil der grundlegenden Infrastruktur eines modernen Landes\u00bb, sagt Sch\u00fcrer.<\/p>\n<p>Er f\u00fcgt hinzu, er unterst\u00fctze internationale Dekarbonisierungsprogramme wie das CORSIA-Programm der Vereinten Nationen, das Fluggesellschaften dazu verpflichtet, CO2-Zertifikate zu kaufen, um jeglichen Anstieg ihrer Emissionen \u00fcber einem festgelegten Basiswert hinaus abzudecken.<\/p>\n<p>Anthony Patt, Professor f\u00fcr Klimapolitik an der ETH Z\u00fcrich, lehnt die Steuer ebenfalls ab, allerdings aus einem anderen Grund. Er h\u00e4lt sie f\u00fcr zu gering. Seinen Sch\u00e4tzungen zufolge w\u00fcrde die Steuer zu einem R\u00fcckgang der Gesch\u00e4ftsreisen um 4\u20137% und der Urlaubsreisen um 15\u201330% f\u00fchren.<\/p>\n<p>Das sei zwar eine Reduzierung, reiche aber bei Weitem nicht aus, um die Emissionen des Flugverkehrs einzud\u00e4mmen. Eine wirksamere Initiative zur Emissionsreduzierung, so Patt, sei bereits im Schweizer Recht verankert. Seit Januar muss Kerosin in Z\u00fcrich und Genf mindestens 2% nachhaltigen Flugkraftstoff enthalten, ein Anteil, der bis 2050 auf 70% steigen soll.<\/p>\n<p>\u00abWir haben 24 Jahre Zeit, um Klimaneutralit\u00e4t zu erreichen, und Flugreisen teurer zu machen, wird weit weniger effektiv sein als Massnahmen zur Dekarbonisierung\u00bb, sagt Patt.<\/p>\n<p>Eine Wiederholung f\u00fcr die Schweiz<\/p>\n<p>Im Juni 2021 lehnten die Stimmb\u00fcrger:innen eine Flugsteuer, die nahezu identisch mit dem aktuellen Vorschlag war, knapp ab (51,6% zu 48,4%). Die Abgabe war jedoch nur ein Teil eines wesentlich umfassenderen CO2-Gesetzes, das auch die Preise f\u00fcr Benzin und Heiz\u00f6l erh\u00f6ht h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Analyst:innen f\u00fchrten die Ablehnung vor allem auf diese weiteren Bestimmungen zur\u00fcck, die sich in l\u00e4ndlichen, vom Auto abh\u00e4ngigen Regionen am st\u00e4rksten bemerkbar gemacht h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Die Nachbarl\u00e4nder der Schweiz haben bereits eine \u00e4hnliche Steuer eingef\u00fchrt. Frankreich, Deutschland, Italien und \u00d6sterreich erheben ebenso wie Grossbritannien, Norwegen, die Niederlande und D\u00e4nemark eine Luftverkehrsteuer.<\/p>\n<p>Laut dem Luftfahrtverband IATA fliessen die Einnahmen in den meisten L\u00e4ndern in den allgemeinen Staatshaushalt und werden nicht f\u00fcr Verkehrs- oder Klimaschutzmassnahmen verwendet.<\/p>\n<p>Die Entwicklung verl\u00e4uft jedoch nicht einheitlich: Schweden schaffte seine Ticketsteuer Mitte 2025 wieder ab, und die deutsche Regierung plant, die Abgabe ab Mitte 2026 zu senken, um die Branche zu entlasten.<\/p>\n<p>Die Schweiz setzt stattdessen auf das EU-Emissionshandelssystem, das Fluggesellschaften verpflichtet, f\u00fcr jede emittierte Tonne Kohlendioxid ein Zertifikat zu erwerben.<\/p>\n<p>Dies gilt jedoch nur f\u00fcr Fl\u00fcge innerhalb Europas; Langstreckenfl\u00fcge, die den Grossteil der Emissionen des Luftverkehrs ausmachen, fallen nicht darunter. Kritiker:innen bem\u00e4ngeln daher, dass rund 70% der europ\u00e4ischen CO2-Emissionen des Luftverkehrs nicht bepreist werden.<\/p>\n<p>Ob eine Geb\u00fchr von 30 Franken das Flugverhalten der Schweizer Bev\u00f6lkerung ver\u00e4ndern w\u00fcrde, ist eine andere Frage. In einer von Aviationsuisse in Auftrag gegebenen und vom Meinungsforschungsinstitut Sotomo durchgef\u00fchrten Umfrage gaben 76% der Befragten die Reisedauer als Hauptgrund daf\u00fcr an, zu fliegen anstatt den Zug zu w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Nur etwa ein Viertel nannte den niedrigeren Preis als Faktor, was darauf hindeutet, dass eine Geb\u00fchr von 30 Franken nicht ausreichen w\u00fcrde, um sie vom Fliegen abzuhalten.<\/p>\n<p>Die Umfrage ergab ausserdem, dass 74% der Befragten die Verwendung von Flugsteuern zur Finanzierung umweltfreundlicherer Flugkraftstoffe bef\u00fcrworten. Doch etwa 70% sagten, dass sie den Fluggesellschaften nicht zutrauen, ihre Klimaversprechen einzuhalten.<\/p>\n<p>Die Umfragen der Kampagne selbst deuten in die entgegengesetzte Richtung. Eine von Umverkehr in Auftrag gegebene und vom Forschungsinstitut gfs Ende 2025 durchgef\u00fchrte Umfrage kam zu dem Ergebnis, dass rund zwei Drittel der Schweizer:innen eine CO2-Abgabe auf Fl\u00fcge bef\u00fcrworten w\u00fcrden. Die Antwort auf die Frage \u00abFlugsteuer oder nicht\u00bb scheint also stark davon abzuh\u00e4ngen, wer sie wem stellt.<\/p>\n<p>Diskutieren Sie mit: <\/p>\n<p>Editiert von Gabe Bullard und Virginia Mangin\/amva, \u00dcbertragung aus dem Englischen: Petra Krimphove\/jg<\/p>\n<p>        Artikel in dieser Story    <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine Initiative will Fl\u00fcge ab der Schweiz besteuern und die Einnahmen f\u00fcr \u00d6V-Gutscheine verwenden. 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