{"id":228903,"date":"2026-07-30T10:20:16","date_gmt":"2026-07-30T10:20:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/228903\/"},"modified":"2026-07-30T10:20:16","modified_gmt":"2026-07-30T10:20:16","slug":"kaffee-fuenf-tassen-taeglich-senken-leberkrebs-risiko-um-47","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/228903\/","title":{"rendered":"Kaffee: F\u00fcnf Tassen t\u00e4glich senken Leberkrebs-Risiko um 47%"},"content":{"rendered":"<p>Die American Heart Association (AHA) hat ihre Richtlinien aktualisiert: Bis zu f\u00fcnf Tassen Kaffee pro Tag gelten als sicher. Das entspricht etwa 400 Milligramm Koffein.<\/p>\n<p>Die im Fachjournal Circulation ver\u00f6ffentlichte Stellungnahme vom 20. Juli 2026 zeigt: Diese Menge senkt das Risiko f\u00fcr Typ-2-Diabetes, Herzkrankheiten, Herzinsuffizienz und Schlaganf\u00e4lle. Verantwortlich daf\u00fcr sind nicht nur das Koffein, sondern auch die Polyphenole \u2013 sekund\u00e4re Pflanzenstoffe, die laut einem Harvard-Experten ma\u00dfgeblich zu den positiven Effekten beitragen.<\/p>\n<p>Vorsicht bei Energiegetr\u00e4nken und ungefiltertem Kaffee: Die AHA warnt vor Energy Drinks. Ungefilterter Kaffee kann zudem die LDL-Cholesterinwerte erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Schutzwirkung f\u00fcr Leber und Kopf-Hals-Bereich<\/p>\n<p>Forscher des Cedars-Sinai-Instituts analysierten Daten der UK Biobank von \u00fcber 355.000 Teilnehmern \u00fcber 13 Jahre. Die im Fachmagazin Clinical Gastroenterology and Hepatology ver\u00f6ffentlichte Studie belegt: F\u00fcnf oder mehr Tassen t\u00e4glich senken das Risiko f\u00fcr Leberzirrhose um 32 Prozent und f\u00fcr Leberkrebs um 47 Prozent. Das Risiko eines leberbedingten Todes sinkt um 42 Prozent.<\/p>\n<p>\u00c4hnliche Effekte zeigen sich bei Kopf-Hals-Krebs. Eine Meta-Analyse von 14 Studien mit rund 9.500 Patienten ergab: Mehr als vier Tassen t\u00e4glich reduzieren das Risiko um 17 Prozent. Besonders deutlich fiel der Effekt bei Krebserkrankungen der Mundh\u00f6hle und des Rachens aus \u2013 hier sank das Risiko um 20 bis 30 Prozent.<\/p>\n<p>Kaffee als Stimmungsaufheller \u2013 aber nur in Ma\u00dfen<\/p>\n<p>Eine Langzeitstudie im Journal of Affective Disorders mit 460.000 Personen zeigt: Zwei bis drei Tassen t\u00e4glich senken das Risiko f\u00fcr Stimmungs- und stressbedingte St\u00f6rungen. Die Forscher f\u00fchren das auf die Blockade von Adenosinrezeptoren und die verst\u00e4rkte Dopamin-Aussch\u00fcttung zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Die American Heart Association best\u00e4tigt: Bis zu f\u00fcnf Tassen Kaffee t\u00e4glich sind nicht nur sicher, sondern senken das Risiko f\u00fcr Leberkrebs um 47% \u2013 das zeigt eine aktuelle Cedars-Sinai-Studie. Entscheidend ist jedoch die Zubereitungsart: Filterkaffee kann Ihr biologisches Alter um 1,1 Jahre senken, Instantkaffee hingegen beschleunigt die Alterung. <a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/5-tassen-kaffee-taeglich-senken-leberkrebs-risiko-um-47-16578?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_1061474:Topic_workplace_health_ergonomics:Source_DNV_Dynamic_LP:RssSource_Ad-Hoc-News:Slot_AD1of1&amp;lp=16578\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Kostenlosen Leitfaden zur optimalen Kaffee-Dosis anfordern<\/a><\/p>\n<p>Bei f\u00fcnf oder mehr Tassen nahmen diese positiven Effekte jedoch wieder ab. Entkoffeinierter Kaffee zeigte in dieser Untersuchung keine vergleichbare Wirkung auf die psychische Gesundheit.<\/p>\n<p>Filterkaffee bremst das Altern \u2013 Instantkaffee beschleunigt es<\/p>\n<p>Studien der Chongqing Medical University und Daten der UK Biobank aus dem Jahr 2026 deuten auf einen entscheidenden Unterschied hin: Mehr als drei Tassen Filterkaffee pro Tag wurden mit einem um 1,1 Jahre niedrigeren biologischen Alter assoziiert. Polyphenole, die Entz\u00fcndungsmarker positiv beeinflussen, gelten als m\u00f6gliche Ursache.<\/p>\n<p>Instantkaffee schneidet dagegen schlechter ab. Untersuchungen in der Fachzeitschrift Nutrients zeigten: Jede zus\u00e4tzliche Tasse l\u00f6slicher Kaffee pro Tag geht mit einer Verk\u00fcrzung der Telomere einher \u2013 das entspricht einer biologischen Alterung von etwa 0,38 Jahren. Filterkaffee enth\u00e4lt zudem deutlich weniger Diterpene wie Cafestol und Kahweol als Kaffee aus Br\u00fchautomaten.<\/p>\n<p>Timing ist alles: Wann der letzte Kaffee sein sollte<\/p>\n<p>Die Halbwertszeit von Koffein liegt im Durchschnitt bei etwa f\u00fcnf Stunden \u2013 variiert aber stark. Rauchen beschleunigt den Abbau auf rund 2,9 Stunden. Bei Einnahme hormoneller Verh\u00fctungsmittel verl\u00e4ngert sich die Halbwertszeit auf etwa 7,3 Stunden, w\u00e4hrend einer Schwangerschaft sogar auf bis zu 12,2 Stunden.<\/p>\n<p>Fr\u00fchere Studien zeigten bereits: 400 Milligramm Koffein k\u00f6nnen selbst sechs Stunden vor dem Schlafengehen die Schlafqualit\u00e4t messbar beeintr\u00e4chtigen. F\u00fcr den sp\u00e4ten Nachmittag oder Abend empfehlen Experten daher den Umstieg auf entkoffeinierten Kaffee, der lediglich etwa 5 Milligramm Koffein enth\u00e4lt.<\/p>\n<p style=\"margin-top:20px;margin-bottom:20px;\">&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\tDisclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und M\u00e4rkten ohne Gew\u00e4hr; \u00c4nderungen jederzeit m\u00f6glich. B\u00f6rsengesch\u00e4fte k\u00f6nnen zu hohen Verlusten f\u00fchren. Unsere Beitr\u00e4ge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterst\u00fctzung von AI erstellt und gepr\u00fcft.&#13;\n\t\t\t\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die American Heart Association (AHA) hat ihre Richtlinien aktualisiert: Bis zu f\u00fcnf Tassen Kaffee pro Tag gelten als&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":228904,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[17],"tags":[4914,46,1115,1356,67,66,6711,2633,18711,49676,2888,45,44,33992,38494],"class_list":["post-228903","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-gesundheit","tag-aktuelle","tag-ch","tag-diabetes","tag-forschung","tag-gesundheit","tag-health","tag-herzkrankheiten","tag-kaffee","tag-leberkrebs","tag-leberkrebs-risiko","tag-risiken","tag-schweiz","tag-switzerland","tag-tag","tag-tassen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/117008421168028396","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/228903","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=228903"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/228903\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/228904"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=228903"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=228903"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=228903"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}