{"id":231480,"date":"2026-08-01T04:05:12","date_gmt":"2026-08-01T04:05:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/231480\/"},"modified":"2026-08-01T04:05:12","modified_gmt":"2026-08-01T04:05:12","slug":"super-ager-doppelt-so-viele-neuronen-schuetzen-vor-demenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/231480\/","title":{"rendered":"Super-Ager: Doppelt so viele Neuronen sch\u00fctzen vor Demenz"},"content":{"rendered":"<p>Die Erforschung des Ph\u00e4nomens der sogenannten \u201eSuper-Ager\u201c \u2013 Personen \u00fcber 80 Jahre mit der kognitiven Leistungsf\u00e4higkeit deutlich J\u00fcngerer \u2013 liefert neue Erkenntnisse zur Hirngesundheit im hohen Alter. Eine im Juli 2026 in der Fachzeitschrift \u201eAlzheimer&#8217;s Research &amp; Therapy\u201c ver\u00f6ffentlichte Untersuchung der Universit\u00e4t Chicago und des TGen zeigt, dass genetische Risikofaktoren allein nicht ausreichen, um den au\u00dfergew\u00f6hnlichen Erhalt der geistigen Fitness zu erkl\u00e4ren. Demnach unterscheide sich das genetische Profil dieser Gruppe kaum von dem ihrer Altersgenossen.<\/p>\n<p>Genetische Risikoprofile und soziale Einbindung<\/p>\n<p>In der Studie wurden 142 Super-Ager mit einer Kontrollgruppe von 89 Personen verglichen. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass das bekannte Risiko-Gen APOE ?4 bei 16 Prozent der Super-Ager vorhanden war, w\u00e4hrend es in der Kontrollgruppe bei 19 Prozent der Teilnehmenden festgestellt wurde. Die sch\u00fctzende Variante APOE ?2 war in beiden Gruppen mit jeweils 13 Prozent identisch verteilt. Auch die polygenen Risiko-Scores wiesen keine signifikanten Unterschiede auf.<\/p>\n<p>Daraus schlie\u00dfen die beteiligten Wissenschaftler, dass Super-Aging nicht lediglich das Ausbleiben genetischer Risiken f\u00fcr Alzheimer darstellt. Vielmehr scheinen biologische, soziale und verhaltensbezogene Faktoren eine entscheidende Rolle zu spielen. Die untersuchten Super-Ager verf\u00fcgten \u00fcber aktive soziale Netzwerke und gaben eine hohe Zufriedenheit in ihren zwischenmenschlichen Beziehungen an. Trotz eines durchschnittlichen genetischen Risikos gelang es ihnen, ihre kognitive Gesundheit stabil zu halten.<\/p>\n<p>Neurologische Besonderheiten und verst\u00e4rkte Neuronenbildung<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Die neueste Forschung zeigt: Super-Ager produzieren doppelt so viele neue Neuronen wie Gleichaltrige \u2013 und das liegt nicht an den Genen. Erfahren Sie in unserem kostenlosen Leitfaden, wie Sie mit aktiven sozialen Netzwerken, gezielten \u00dcbungen und der richtigen Ern\u00e4hrung Ihre Hirngesundheit st\u00e4rken k\u00f6nnen. <a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/super-ager-doppelte-neuronen-demenzschutz-16838?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_1065459:Topic_senior_health_aging:Source_DNV_Dynamic_LP:RssSource_Ad-Hoc-News:Slot_AD1of2&amp;lp=16838\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Jetzt kostenlosen Leitfaden anfordern<\/a><\/p>\n<p>Erg\u00e4nzende neurobiologische Erkenntnisse, die im Verlauf des Jahres unter anderem in der Fachzeitschrift \u201eNature\u201c sowie durch Forscher wie Dr. Tamar Gefen, Dr. Orly Lazarov, Dr. Richard Isaacson und Prof. Emily Rogalski pr\u00e4sentiert wurden, st\u00fctzen das Bild einer besonderen Hirnstruktur. Super-Ager weisen demnach einen dickeren cingul\u00e4ren Kortex sowie gr\u00f6\u00dfere Neuronen in der entorhinalen Region auf. Ein wesentliches Merkmal sei zudem die geringere Ablagerung von Tau-Proteinen.<\/p>\n<p>Ein signifikanter Unterschied wurde bei der Bildung neuer Nervenzellen beobachtet: Super-Ager produzieren Sch\u00e4tzungen zufolge doppelt so viele neue Neuronen wie gesunde Gleichaltrige und rund 2,5-mal mehr als Patienten mit einer Alzheimer-Erkrankung. Mittels multiomischer Einzelzell-Sequenzierung wurden Astrozyten und CA1-Neuronen als wesentliche Faktoren f\u00fcr diese Entwicklung identifiziert. Zuk\u00fcnftige Forschungsvorhaben der Universit\u00e4t Chicago sollen verst\u00e4rkt Biomarker und bildgebende Verfahren integrieren, um diese Prozesse weiter zu entschl\u00fcsseln.<\/p>\n<p>Physische Mobilit\u00e4t und pr\u00e4ventive Ma\u00dfnahmen<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Angst vor Demenz? Sie k\u00f6nnen aktiv etwas tun: Rund 45 Prozent der Demenzf\u00e4lle gelten als vermeidbar. Unser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie mit einfachen Alltagsgewohnheiten \u2013 von Bewegung bis sozialer Einbindung \u2013 Ihr pers\u00f6nliches Risiko senken. <a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/super-ager-doppelte-neuronen-demenzschutz-16838?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_1065459:Topic_senior_health_aging:Source_DNV_Dynamic_LP:RssSource_Ad-Hoc-News:Slot_AD2of2&amp;lp=16838\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Demenz-Pr\u00e4ventions-Leitfaden jetzt sichern<\/a><\/p>\n<p>Neben den kognitiven und neurologischen Aspekten spielt die physische Verfassung eine messbare Rolle f\u00fcr die Hirngesundheit. Eine im Juli 2026 in \u201eNeurology\u201c ver\u00f6ffentlichte Studie der Stony Brook University und des Albert Einstein College of Medicine untersuchte rund 4.000 Erwachsene aus den USA, Europa und Asien. Dabei zeigte sich, dass Personen \u00fcber 80 Jahre, die eine Gehgeschwindigkeit von etwa 1,3 m\/s (2,9 mph) erreichten, ein um etwa 50 Prozent geringeres Risiko f\u00fcr kognitive Beeintr\u00e4chtigungen \u00fcber einen Zeitraum von 3,5 bis 5,5 Jahren aufwiesen.<\/p>\n<p>Diese sogenannten \u201eSuper Movers\u201c verf\u00fcgten \u00fcber ein gr\u00f6\u00dferes Hippocampus-Volumen und einen langsameren Abbau der Ged\u00e4chtnisleistung. Die Forscher betonten jedoch, dass es sich hierbei um eine Korrelation und nicht zwingend um eine Kausalit\u00e4t handle. Als wesentliche Lifestyle-Faktoren f\u00fcr gesundes Altern wurden eine ausgewogene Ern\u00e4hrung, regelm\u00e4\u00dfige Bewegung, Stressreduktion, ausreichender Schlaf und soziale Einbindung genannt. Die Lancet-Kommission wies zudem darauf hin, dass rund 45 Prozent der Demenzf\u00e4lle vermeidbar seien \u2013 eine Einsch\u00e4tzung, deren Empfehlungen die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Juli 2026 offiziell \u00fcbernahm.<\/p>\n<p style=\"margin-top:20px;margin-bottom:20px;\">&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\tDisclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und M\u00e4rkten ohne Gew\u00e4hr; \u00c4nderungen jederzeit m\u00f6glich. B\u00f6rsengesch\u00e4fte k\u00f6nnen zu hohen Verlusten f\u00fchren. Unsere Beitr\u00e4ge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterst\u00fctzung von AI erstellt und gepr\u00fcft.&#13;\n\t\t\t\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Erforschung des Ph\u00e4nomens der sogenannten \u201eSuper-Ager\u201c \u2013 Personen \u00fcber 80 Jahre mit der kognitiven Leistungsf\u00e4higkeit deutlich J\u00fcngerer&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":231481,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[17],"tags":[46,789,406,1356,11788,67,66,10206,1600,16259,45,48777,44],"class_list":["post-231480","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-gesundheit","tag-ch","tag-demenz","tag-fitness","tag-forschung","tag-genen","tag-gesundheit","tag-health","tag-kontakten","tag-lebensstil","tag-neuronen","tag-schweiz","tag-super-ager","tag-switzerland"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/117018270954224872","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/231480","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=231480"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/231480\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/231481"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=231480"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=231480"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=231480"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}