{"id":231991,"date":"2026-08-01T13:02:12","date_gmt":"2026-08-01T13:02:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/231991\/"},"modified":"2026-08-01T13:02:12","modified_gmt":"2026-08-01T13:02:12","slug":"phishing-explosion-ueber-50-aller-cyberangriffe-im-q2-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/231991\/","title":{"rendered":"Phishing-Explosion: \u00dcber 50% aller Cyberangriffe im Q2 2026"},"content":{"rendered":"<p>Sicherheitsbeh\u00f6rden schlagen Alarm: Kriminelle nutzen zunehmend manipulative Methoden, um an Apple-IDs zu gelangen. Besonders betroffen sind Minderj\u00e4hrige.<\/p>\n<p>Erpressung \u00fcber Gaming-Chats<\/p>\n<p>Das russische Innenministerium und die Medienaufsicht Roskomnadzor warnen vor einer perfiden Betrugsmasche, die in Gaming-Chats ihren Anfang nimmt. T\u00e4ter kontaktieren dort Kinder und Jugendliche und \u00fcberreden sie durch geschickte Gespr\u00e4chsf\u00fchrung, sich von ihrer eigenen Apple-ID abzumelden. Stattdessen sollen die Opfer die Zugangsdaten der Angreifer auf ihren Ger\u00e4ten eingeben.<\/p>\n<p>Sobald die fremde Apple-ID aktiviert ist, sperren die T\u00e4ter das iPhone oder iPad per Fernverwaltung vollst\u00e4ndig. Anschlie\u00dfend fordern sie L\u00f6segeld f\u00fcr die Freigabe. Die Beh\u00f6rden raten Eltern zur Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) und zur Einrichtung von Bildschirmzeit-Beschr\u00e4nkungen. Betroffene Familien sollen Vorf\u00e4lle umgehend zur Anzeige bringen und Beweise per Bildschirmfoto sichern. Gemeldete F\u00e4lle gibt es zuletzt aus der Region Woronesch und dem Oblast Rjasan.<\/p>\n<p>Phishing als HauptbedrohungLesen Sie auch:<a href=\"https:\/\/borncity.com\/news\/outlook-com-ausfall-fehlercode-550-blockiert-e-mails-mit-anhaengen\/\" class=\"bc-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Outlook.com-Ausfall: Fehlercode 550 blockiert E-Mails mit Anh\u00e4ngen<\/a><\/p>\n<p>Die Gefahr beschr\u00e4nkt sich nicht auf einzelne Nutzergruppen. Cisco Talos analysierte das zweite Quartal 2026 und fand heraus: Phishing verursacht inzwischen \u00fcber 50 Prozent aller registrierten Sicherheitsvorf\u00e4lle. Im ersten Quartal lag der Anteil noch bei rund einem Drittel.<\/p>\n<p>Besonders alarmierend ist die Geschwindigkeit der Angriffe. Bei Vishing-Kampagnen (Voice Phishing) \u00fcber Plattformen wie Microsoft Teams installierten Angreifer innerhalb von weniger als 17 Stunden nach dem Erstkontakt Ransomware in Unternehmensnetzwerken. In 65 Prozent der untersuchten Incident-Response-F\u00e4lle missbrauchten Angreifer zudem Authentifizierungsdaten.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Um sich wirksam gegen Phishing und den Missbrauch von Zugangsdaten zu sch\u00fctzen, ist ein grundlegendes Verst\u00e4ndnis der verwendeten Fachbegriffe unerl\u00e4sslich. Dieses Gratis-Lexikon erkl\u00e4rt die 53 wichtigsten iPhone-Begriffe in einfachen Worten \u2013 inklusive Aussprachehilfen. <a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/apple\/iphone\/lexikon\/?af=KOOP_CW_AG_DNV_YES_IPHONE-LEXIKON_X-AD1of2-EAID-1066191-CWBNC-BCPID_38110\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Die 53 wichtigsten Apple-Begriffe jetzt kostenlos verstehen<\/a><\/p>\n<p>Hardware-L\u00fccke ohne Patch<\/p>\n<p>Neben Social Engineering bleibt eine technische Schwachstelle bestehen, die sich nicht beheben l\u00e4sst. Die als \u201eusbliter8\u201c bekannte L\u00fccke betrifft den SecureROM und den USB-Controller von Apple-Ger\u00e4ten mit A12- und A13-Chips. Betroffen sind \u00e4ltere Modelle wie das iPhone XR, die iPhone-11-Serie sowie diverse iPads und Apple Watches. Da der Fehler in der Hardware-Logik verankert ist, helfen auch die j\u00fcngsten Updates auf iOS 26.6 oder macOS Tahoe 26.6 nicht. Diese schlossen Ende Juli zwar 194 andere Schwachstellen, bieten aber keinen Schutz gegen Angriffe mit physischem Zugriff auf das Ger\u00e4t.<\/p>\n<p>Massenph\u00e4nomen Device-Code-Phishing<\/p>\n<p>Parallel entwickelt sich Device-Code-Phishing zum Massenph\u00e4nomen. Angreifer missbrauchen die OAuth-2.0-Ger\u00e4teautorisierung, um Zugriffstoken zu stehlen und die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) zu umgehen. Branchenberichte von Push Security und Barracuda zeigen die Dimension: Innerhalb von vier Wochen registrierten Experten rund sieben Millionen solcher Angriffe. 99 Prozent richten sich gegen Microsoft-Umgebungen, doch auch GitHub und AWS geraten zunehmend ins Visier.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Viele Sicherheitsl\u00fccken entstehen durch falsche Einstellungen nach einer Systemaktualisierung, was Kriminellen den Zugriff auf sensible Daten erleichtert. Ein Apple-Experte erkl\u00e4rt in diesem kostenlosen Ratgeber, wie Sie Ihr Ger\u00e4t nach einem Update mit wenigen Klicks wirklich sch\u00fctzen. <a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/apple\/ios-updates\/?af=KOOP_CW_AG_DNV_YES_IOS-UPDATES_X-AD2of2-EAID-1066191-CWBNC-BCPID_38110\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Kostenlosen Ratgeber f\u00fcr sichere iOS-Updates herunterladen<\/a><\/p>\n<p>Pr\u00e4vention: Was jetzt hilft<\/p>\n<p>Angesichts der Professionalisierung der Angreifer, die auf Plattformen mit \u00fcber 80 spezialisierten APIs zur MFA-Umgehung zur\u00fcckgreifen, mahnen Institutionen wie das LKA Schleswig-Holstein und der Weisse Ring zur erh\u00f6hten Wachsamkeit. Neben der konsequenten Nutzung unterschiedlicher, starker Passw\u00f6rter empfehlen Experten den Einsatz von FIDO2-Sicherheitsschl\u00fcsseln, die gegen klassisches Phishing als resistenter gelten.<\/p>\n<p>Nutzer sollten unaufgeforderte Zahlungsbest\u00e4tigungen oder Warnmeldungen misstrauisch pr\u00fcfen. Aktuelle Kampagnen t\u00e4uschen etwa PayPal-Transaktionen \u00fcber 900 Euro vor, um Empf\u00e4nger zum Klicken auf sch\u00e4dliche Links zu verleiten. Bei Identit\u00e4tsdiebstahl gilt: Konten sofort sperren, Passw\u00f6rter von einem sauberen Ger\u00e4t aus \u00e4ndern und den Vorfall polizeilich melden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sicherheitsbeh\u00f6rden schlagen Alarm: Kriminelle nutzen zunehmend manipulative Methoden, um an Apple-IDs zu gelangen. Besonders betroffen sind Minderj\u00e4hrige. Erpressung&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":231992,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[15],"tags":[46,2937,3844,1436,45,60,59,44,64,333,61,63,62],"class_list":["post-231991","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wissenschaft-technik","tag-ch","tag-cybersicherheit","tag-phishing","tag-regulierung","tag-schweiz","tag-science","tag-science-technology","tag-switzerland","tag-technik","tag-technologie","tag-technology","tag-wissenschaft","tag-wissenschaft-technik"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/117020382548751911","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/231991","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=231991"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/231991\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/231992"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=231991"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=231991"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=231991"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}