{"id":232737,"date":"2026-08-02T04:44:22","date_gmt":"2026-08-02T04:44:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/232737\/"},"modified":"2026-08-02T04:44:22","modified_gmt":"2026-08-02T04:44:22","slug":"das-aendert-sich-in-der-schweiz-ab-august","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/232737\/","title":{"rendered":"Das \u00e4ndert sich in der Schweiz ab August"},"content":{"rendered":"<p>Der 1. August bringt der Schweiz nicht nur Feuerwerk und H\u00f6henfeuer \u2013 soweit diese wegen der Trockenheit \u00fcberhaupt erlaubt sind \u2013, sondern auch neue Vorschriften und h\u00f6here Preise. Das sind die wichtigsten \u00c4nderungen im \u00dcberblick.<\/p>\n<p>Zigarettenstummel kostet 80 Franken<\/p>\n<p>Wer Abfall achtlos wegwirft oder liegen l\u00e4sst, kann ab dem 1. August schweizweit mit einer Ordnungsbusse bestraft werden. F\u00fcr einen einzelnen Kleinabfall wie einen Zigarettenstummel, einen Plastiksack oder eine Sandwichverpackung werden 80 Franken f\u00e4llig.<\/p>\n<p>Wer zwei oder mehr Gegenst\u00e4nde mit einem Gesamtvolumen von weniger als 17 Litern liegen l\u00e4sst, bezahlt 100 Franken. F\u00fcr widerrechtlich entsorgte Abf\u00e4lle zwischen 17 und 35 Litern betr\u00e4gt die Busse 150 Franken, bei mehr als 35 und bis zu 110 Litern sind es 250 Franken.<\/p>\n<p>Bei noch gr\u00f6sseren Mengen wird ein ordentliches Strafverfahren er\u00f6ffnet. Die maximale Busse kann in solchen F\u00e4llen bis zu 20&#8217;000 Franken betragen. Voraussetzung f\u00fcr eine direkte Ordnungsbusse ist grunds\u00e4tzlich, dass die zust\u00e4ndige Stelle den Verstoss selbst feststellt. Mit der neuen Regelung werden die bisher unterschiedlichen kantonalen Vorschriften vereinheitlicht.<\/p>\n<p>Sunrise-Abos werden teurer<\/p>\n<p>Sunrise erh\u00f6ht per 1. August die Preise f\u00fcr Mobilfunk- und Internetabos von Privat- und Gesch\u00e4ftskunden. Die monatliche Grundgeb\u00fchr steigt um 1.50 Franken. Bei mehreren Mobilfunkabos oder Kombiangeboten werden f\u00fcr jedes zus\u00e4tzliche Abo 75 Rappen mehr verlangt.<\/p>\n<p>Auch Kunden der Marken Yallo und Lebara m\u00fcssen je nach Abo zwischen 50 Rappen und 2 Franken mehr bezahlen. Bei den meisten Angeboten betr\u00e4gt der Aufschlag einen Franken. Nicht betroffen sind Swype und Chmobile sowie Prepaidangebote, Home Security, Zusatzdienste und Ratenzahlungen f\u00fcr Ger\u00e4te.<\/p>\n<p>Swiss fliegt wieder nach Tel Aviv<\/p>\n<p>Die Swiss will ihre Verbindung zwischen Z\u00fcrich und Tel Aviv am 1. August wieder aufnehmen. Die Fluggesellschaft hatte die Wiederaufnahme wegen der angespannten Lage im Nahen Osten mehrfach verschoben.<\/p>\n<p>Andere Fluggesellschaften der Lufthansa Group bedienen Tel Aviv bereits seit Juni wieder mit einem reduzierten Angebot. Die Swiss beobachtet die Sicherheitslage weiterhin und steht nach eigenen Angaben mit den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden in Kontakt.\u00a0<\/p>\n<p>Keine K\u00fcrzung wegen der 13. AHV-Rente<\/p>\n<p>Am 1. August tritt zudem eine \u00c4nderung der Verordnung \u00fcber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge in Kraft. Bislang durften die Altersrente der Pensionskasse und die AHV-Rente zusammen h\u00f6chstens 85 Prozent des letzten AHV-Lohns erreichen.<\/p>\n<p>W\u00fcrde die neue 13. AHV-Rente in diese Berechnung einbezogen, k\u00f6nnte der Grenzwert \u00fcberschritten werden. Dadurch drohten K\u00fcrzungen bei den Leistungen der Pensionskassen. Der Bundesrat schliesst die 13. Altersrente deshalb ausdr\u00fccklich aus der Berechnung aus. Die erste Auszahlung erfolgt im Dezember 2026.\u00a0<\/p>\n<p>Einb\u00fcrgerungsverfahren werden digitaler<\/p>\n<p>Der Austausch zwischen den kantonalen Einb\u00fcrgerungsbeh\u00f6rden und dem Staatssekretariat f\u00fcr Migration kann k\u00fcnftig digital statt auf dem Postweg erfolgen. Die Kantone erhalten die M\u00f6glichkeit, gepr\u00fcfte Gesuche \u00fcber eine neue Schnittstelle des Zentralen Migrationsinformationssystems an den Bund zu \u00fcbermitteln.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst beginnt eine Pilotphase mit mehreren Kantonen. Anschliessend sollen die \u00fcbrigen Kantone schrittweise an das erneuerte System angeschlossen werden.<\/p>\n<p>Kurzarbeit bleibt bis zu 24 Monate m\u00f6glich<\/p>\n<p>Unternehmen k\u00f6nnen f\u00fcr ihre Angestellten weiterhin w\u00e4hrend h\u00f6chstens 24 Monaten Kurzarbeitsentsch\u00e4digung beziehen, sofern die Voraussetzungen erf\u00fcllt sind. Die urspr\u00fcnglich von zw\u00f6lf auf 24 Monate erh\u00f6hte Maximaldauer bleibt bis zum 31. Januar 2027 bestehen.<\/p>\n<p>Der Bundesrat begr\u00fcndet die Verl\u00e4ngerung mit dem weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Die Massnahme soll Arbeitspl\u00e4tze erhalten und einen Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindern.<\/p>\n<p>\u00a0 \u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der 1. 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