{"id":232907,"date":"2026-08-02T08:12:17","date_gmt":"2026-08-02T08:12:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/232907\/"},"modified":"2026-08-02T08:12:17","modified_gmt":"2026-08-02T08:12:17","slug":"fibromyalgie-26-risikogene-in-groesster-studie-identifiziert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/232907\/","title":{"rendered":"Fibromyalgie: 26 Risikogene in gr\u00f6\u00dfter Studie identifiziert"},"content":{"rendered":"<p>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\t\t    \t\t&#13;<br \/>\n\t&#13;<br \/>\n\t\t<a href=\"https:\/\/www.ad-hoc-news.de\/themen\/Fibromyalgie\" class=\"keywords\" style=\"color:#9e0f15;\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Fibromyalgie<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.ad-hoc-news.de\/themen\/Risikogene\" class=\"keywords\" style=\"color:#9e0f15;\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Risikogene<\/a>\t\t&#13;<br \/>\n\t\t&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\tVer\u00f6ffentlicht am: 01.08.2026 um 04:18 Uhr |&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\tRedaktion boerse-global.de\t\t\t\t\t\t\t\t\t&#13;<\/p>\n<p class=\"teaser\">Gr\u00f6\u00dfte Genom-Analyse zu Fibromyalgie identifiziert 26 Risikogene und belegt die biologische Grundlage der chronischen Schmerzerkrankung.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n\t&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\t&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t&#13;<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\t  <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/bild-2731205_1100_0.webp\"   alt=\"Fibromyalgie-Studie: 26 Risikogene entdeckt, biologische Basis belegt\" class=\"img-responsive\" width=\"1100\" height=\"618\"\/><br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t          Ein modernes medizinisches Labor mit einer Glas-Petrischale, in der sich neuronale Netzwerkmuster spiegeln. Illustration mit AI erstellt \u00fcbermittelt durch boerse-global.de\t\t\t\t\t        &#13;<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t<a style=\"position:relative;color:#000;\" class=\"glightbox\" data-gallery=\"galerie1\" href=\"https:\/\/mdb.ad-hoc-news.de\/bild\/bild-2731205_1200_0.webp\" data-hint=\"Bild zeigen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p>\t\t\t\t&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\t&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\t&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\t&#13;<br \/>\n\t&#13;<br \/>\n\t&#13;<\/p>\n<p>In der medizinischen Forschung markiert eine am 31. Juli 2026 in der Fachzeitschrift Nature Medicine ver\u00f6ffentlichte Untersuchung einen bedeutenden Fortschritt im Verst\u00e4ndnis der Fibromyalgie. Die von einem Team um Kerrebijn et al. durchgef\u00fchrte Studie gilt als die bislang umfangreichste genetische Untersuchung zu diesem Krankheitsbild. Durch die Analyse von Daten von insgesamt 2.563.755 Personen aus sechs L\u00e4ndern konnten Forscher 26 spezifische Risikogene beziehungsweise Risiko-Loci identifizieren, die mit der Erkrankung in Verbindung stehen.<\/p>\n<p>Biologische Grundlagen und neuronale Schmerzverarbeitung<\/p>\n<p>Die Ergebnisse der gro\u00dffl\u00e4chigen Genomanalyse st\u00fctzen die Einordnung der Fibromyalgie als eine St\u00f6rung der zentralnerv\u00f6sen Schmerzverarbeitung. Den Daten zufolge basiert die Erkrankung auf einer klaren biologischen Grundlage und ist nicht als rein psychosomatische St\u00f6rung zu betrachten. Die Analyse umfasste eine Gruppe von etwa 54.629 bis 55.000 Personen mit einer klinischen Fibromyalgie-Diagnose, wobei unter anderem Daten des finnischen FinnGen-Projekts einbezogen wurden.<\/p>\n<p>Ein zentrales Ergebnis der Untersuchung ist die Identifikation der st\u00e4rksten genetischen Assoziation innerhalb des HTT-Gens. Dieses Gen ist in der Medizin bereits durch seine Verbindung zur Huntington-Krankheit bekannt. Die Forscher stellten jedoch klar, dass es sich bei der im Kontext der Fibromyalgie gefundenen Variante nicht um die spezifische Huntington-Mutation handelt. Dennoch liefert dieser Befund wichtige Hinweise auf die molekularen Mechanismen, die der chronischen Schmerzerkrankung zugrunde liegen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Neue Zielstrukturen f\u00fcr die medikament\u00f6se Therapie<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte genetische Studie zur Fibromyalgie hat 26 Risikogene identifiziert \u2013 und damit den Beweis geliefert, dass die Erkrankung eine biologische Grundlage hat. Erfahren Sie in unserem kostenlosen Ratgeber, welche Gene eine Rolle spielen und was das f\u00fcr Ihre Diagnose und Behandlung bedeutet. <a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/fibromyalgie-26-risikogene-groesste-studie-identifiziert-16832?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_1065382:Topic_chronic_pain_inflammation:Source_DNV_Dynamic_LP:RssSource_Ad-Hoc-News:Slot_AD1of2&amp;lp=16832\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Jetzt kostenlosen Ratgeber anfordern<\/a><\/p>\n<p>Neben der reinen Identifikation von Risikofaktoren liefert die Studie konkrete Ansatzpunkte f\u00fcr k\u00fcnftige Behandlungsstrategien. So wurde der GPR52-Rezeptor als potenzielles therapeutisches Ziel identifiziert. Dieser Rezeptor k\u00f6nnte als Angriffspunkt f\u00fcr neuartige Medikamente dienen, um die Schmerzverarbeitung bei betroffenen Patienten gezielter zu beeinflussen.<\/p>\n<p>Die genetischen Daten zeigen zudem eine signifikante \u00dcberlappung der Fibromyalgie mit anderen chronischen Zust\u00e4nden. Die Autoren stellten Gemeinsamkeiten mit dem Reizdarmsyndrom, posttraumatischen Belastungsst\u00f6rungen (PTBS) sowie chronischen R\u00fccken- und Kreuzschmerzen fest. Diese Erkenntnisse deuten darauf hin, dass verschiedene Formen chronischer Schmerzen und stressbedingter St\u00f6rungen gemeinsame biologische Pfade nutzen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Geschlechterparadoxon und internationale Zusammenarbeit<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Lange galten die Symptome der Fibromyalgie als psychosomatisch \u2013 doch neue Forschungsergebnisse zeigen: Die Ursache liegt in Ihren Genen. Entdecken Sie in unserem Leitfaden die 26 Risikogene und wie Sie mit diesem Wissen fr\u00fcher die richtige Diagnose und Behandlung erhalten. <a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/fibromyalgie-26-risikogene-groesste-studie-identifiziert-16832?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_1065382:Topic_chronic_pain_inflammation:Source_DNV_Dynamic_LP:RssSource_Ad-Hoc-News:Slot_AD2of2&amp;lp=16832\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Leitfaden zu den 26 Risikogenen jetzt sichern<\/a><\/p>\n<p>Ein bemerkenswerter Aspekt der am 31. Juli 2026 vorgestellten Ergebnisse betrifft die Geschlechterverteilung. Obwohl Frauen in der klinischen Praxis deutlich h\u00e4ufiger von Fibromyalgie betroffen sind als M\u00e4nner, konnten die Forscher auf genetischer Ebene keine signifikanten Unterschiede im Risiko feststellen. Das genetische Fundament scheint somit bei beiden Geschlechtern \u00e4hnlich ausgepr\u00e4gt zu sein, was darauf hindeutet, dass die Genetik zwar eine biologische Basis liefert, jedoch nicht allein deterministisch f\u00fcr den Ausbruch der Krankheit verantwortlich ist.<\/p>\n<p>Im Zuge der Forschungsarbeiten wurde zudem das Consorcio de Gen\u00f3mica del Dolor Cr\u00f3nico (Konsortium f\u00fcr Chronische-Schmerz-Genomik) ins Leben gerufen. Diese internationale Kooperation soll die Forschung zu den identifizierten Risikofaktoren weiter vorantreiben. Fachleute \u00e4u\u00dferten die Erwartung, dass diese tieferen Einblicke in die Biologie der Erkrankung langfristig zu schnelleren Diagnosen und verbesserten Behandlungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Millionen von Betroffenen f\u00fchren werden. Weitere Studien zur Validierung und tiefergehenden Analyse der neu entdeckten genetischen Faktoren wurden bereits empfohlen.<\/p>\n<p>            \t&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\t&#13;<br \/>\n\t&#13;<\/p>\n<p style=\"margin-top:20px;margin-bottom:20px;\">&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\tDisclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und M\u00e4rkten ohne Gew\u00e4hr; \u00c4nderungen jederzeit m\u00f6glich. B\u00f6rsengesch\u00e4fte k\u00f6nnen zu hohen Verlusten f\u00fchren. Unsere Beitr\u00e4ge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterst\u00fctzung von AI erstellt und gepr\u00fcft.&#13;\n\t\t\t\t\t<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n\t&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n\t\t&#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\tde | wissenschaft | 69907003 | \t\t\t\t\t&#13;\n\t<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#13; &#13; &#13; &#13; Fibromyalgie, Risikogene &#13; &#13; Ver\u00f6ffentlicht am: 01.08.2026 um 04:18 Uhr |&#13; Redaktion boerse-global.de &#13;&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":232908,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[17],"tags":[46,14811,50430,67,40632,4042,66,22840,23356,45,241,44],"class_list":["post-232907","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-gesundheit","tag-ch","tag-fibromyalgie","tag-genom-analyse","tag-gesundheit","tag-groesste","tag-grundlage","tag-health","tag-risikogene","tag-schmerzerkrankung","tag-schweiz","tag-studie","tag-switzerland"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/117024904860192000","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/232907","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=232907"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/232907\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/232908"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=232907"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=232907"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=232907"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}