{"id":235998,"date":"2026-08-04T12:10:11","date_gmt":"2026-08-04T12:10:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/235998\/"},"modified":"2026-08-04T12:10:11","modified_gmt":"2026-08-04T12:10:11","slug":"geopolitische-unsicherheiten-praegen-erstes-halbjahr-der-tourismusregion-zuerich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/235998\/","title":{"rendered":"Geopolitische Unsicherheiten pr\u00e4gen erstes Halbjahr der Tourismusregion Z\u00fcrich"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">04.08.2026 \u2013 13:30<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Z\u00fcrich Tourismus\" href=\"https:\/\/www.presseportal.ch\/de\/nr\/100099248\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Z\u00fcrich Tourismus<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/c4a55ffe-f7dc-4988-849c-e76a40962758\/Zuerich_Limmatboot_General_View.jpg.jpg\" data-description=\"R\u00fcckblick auf das erste Halbjahr 2026 in der Tourismusregion Z\u00fcrich\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"6a71cd48270000fd2c838848\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/geopolitische-unsicherheiten-pr-gen-erstes-halbjahr-der-tourismusregion-z-rich.jpeg\"   alt=\"Geopolitische Unsicherheiten pr\u00e4gen erstes Halbjahr der Tourismusregion Z\u00fcrich\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"story-download-headline\">2 Dokumente<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.presseportal.ch\/de\/download\/document\/6a71cd48270000fd2c83884d-260804-medienmitteil-albjahresbilanz.pdf\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">260804_Medienmitteil~albjahresbilanz.pdf<br \/>PDF &#8211; 741 kB<\/a><a href=\"https:\/\/www.presseportal.ch\/de\/download\/document\/6a71cd48270000fd2c838850-260804-befragung-z-rich-tourismus.pdf\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">260804_Befragung Z\u00fcrich Tourismus.pdf<br \/>PDF &#8211; 957 kB<\/a><\/p>\n<p>Geopolitische Unsicherheiten pr\u00e4gen erstes<br \/>\n  Halbjahr der Tourismusregion Z\u00fcrich<\/p>\n<p>Die Tourismusregion Z\u00fcrich blickt auf ein durchmischtes erstes Halbjahr 2026 zur\u00fcck. Nach einem positiven Jahresstart mit steigenden Logiern\u00e4chten f\u00fchrten die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten ab M\u00e4rz zu einer r\u00fcckl\u00e4ufigen touristischen Nachfrage. W\u00e4hrend insbesondere Fernm\u00e4rkte Einbussen verzeichneten, konnten die Schweiz sowie die europ\u00e4ischen Nahm\u00e4rkte einen grossen Teil dieser R\u00fcckg\u00e4nge auffangen. Der Heimmarkt Schweiz \u00fcberschritt dabei erstmals die Marke von 40 Prozent aller Logiern\u00e4chte. Eine Umfrage von Z\u00fcrich Tourismus zeigt zudem, dass die Auswirkungen weit \u00fcber die Hotellerie hinausreichen und das gesamte tourismusnahe \u00d6kosystem betreffen.<\/p>\n<p>Die Tourismusregion Z\u00fcrich verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 1,4 Prozent weniger Logiern\u00e4chte als im Vorjahr. Nach einem Wachstum von 3,5 Prozent im Januar und 3,9 Prozent im Februar setzte ab M\u00e4rz eine r\u00fcckl\u00e4ufige Entwicklung ein. Die Logiern\u00e4chte gingen im M\u00e4rz um 2,7 Prozent, im April um 4,6 Prozent, im Mai um 2,5 Prozent und im Juni um 3,1 Prozent zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Fernm\u00e4rkte verzeichnen st\u00e4rksten R\u00fcckgang, Nordamerika bleibt stabil<\/p>\n<p>Besonders deutlich fiel der R\u00fcckgang in Fernm\u00e4rkten aus, die stark von Flugverbindungen \u00fcber den Nahen Osten abh\u00e4ngig sind. Indien verzeichnete im ersten Halbjahr ein Minus von 27,9 Prozent, S\u00fcdostasien von 25,8 Prozent, die Golfstaaten von 14,1 Prozent sowie Greater China von 2,4 Prozent.<\/p>\n<p>Stabil pr\u00e4sentierte sich hingegen Nordamerika. Der wichtigste ausl\u00e4ndische Herkunftsmarkt der Tourismusregion Z\u00fcrich verzeichnete ein leichtes Wachstum von 0,8 Prozent und behauptete mit einem Marktanteil von 13,1 Prozent seine starke Position.<\/p>\n<p>Heimmarkt Schweiz erstmals \u00fcber 40 Prozent Marktanteil<\/p>\n<p>Der Heimmarkt Schweiz bleibt die tragende S\u00e4ule der Tourismusregion Z\u00fcrich. Mit einem Wachstum von 1,1 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr entfielen erstmals 40,4 Prozent beziehungsweise mehr als vier von zehn Logiern\u00e4chten auf G\u00e4ste aus der Schweiz.<\/p>\n<p>Auch die europ\u00e4ischen Nahm\u00e4rkte entwickelten sich stabil und legten gegen\u00fcber dem Vorjahr insgesamt um 1,3 Prozent zu. Besonders stark entwickelten sich \u00d6sterreich (+11,6 %) und Spanien (+10,6 %). Auch Deutschland (+1,2 %), Italien (+1,2 %) und die Niederlande (+0,4 %) verzeichneten Zuw\u00e4chse, w\u00e4hrend Grossbritannien (-1,0 %) und Frankreich (-0,7 %) leichte R\u00fcckg\u00e4nge auswiesen.<\/p>\n<p>Die Entwicklung der Herkunftsm\u00e4rkte zeigt, dass sich aufgrund der geopolitischen Unsicherheiten derzeit mehr Reisende f\u00fcr Ferien innerhalb Europas und f\u00fcr n\u00e4her gelegene Destinationen entscheiden. Davon profitiert auch die Tourismusregion Z\u00fcrich.<\/p>\n<p>Gleichzeitig sind die Einbussen bei G\u00e4sten aus den Golfstaaten, Greater China und S\u00fcdostasien wirtschaftlich besonders bedeutsam. Diese M\u00e4rkte z\u00e4hlen im Freizeittourismus zu den ausgabenst\u00e4rksten Herkunftsm\u00e4rkten und weisen \u00fcberdurchschnittlich hohe Tagesausgaben pro \u00dcbernachtungsgast auf.<\/p>\n<p>Auswirkungen auf die gesamte Tourismuswirtschaft<\/p>\n<p>Bereits zum zweiten Mal f\u00fchrte Z\u00fcrich Tourismus im Juli 2026 eine Online-Befragung unter 845 Mitgliedern und Partnerbetrieben durch. 182 Betriebe aus Beherbergung, Gastronomie, Detailhandel und weiteren tourismusnahen Branchen beteiligten sich daran.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Auswirkungen nicht auf die Hotellerie beschr\u00e4nken, sondern das gesamte tourismusnahe \u00d6kosystem betreffen. 44 Prozent der befragten Betriebe berichten f\u00fcr die vier bis sechs Wochen vor der Befragung von einer r\u00fcckl\u00e4ufigen Nachfrage gegen\u00fcber dem Vorjahr, davon 14 Prozent von einem deutlichen R\u00fcckgang. 45 Prozent der Befragten berichten von einer stabilen Nachfrage, 10 Prozent von einer steigenden Nachfrage. Insbesondere die Branchen Beherbergung, Gastronomie und Freizeitaktivit\u00e4ten verzeichnen h\u00e4ufiger Nachfrager\u00fcckg\u00e4nge als andere Branchen. Gegen\u00fcber der ersten Befragung zum ersten Quartal 2026 ist zwar eine leichte Entspannung erkennbar, insgesamt wird die Situation von den Betrieben jedoch weiterhin mehrheitlich als ernst eingesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Auch auf das G\u00e4steverhalten haben die geopolitischen Unsicherheiten weiterhin einen starken Einfluss. Erstmals berichten zahlreiche Betriebe von einem zur\u00fcckhaltenderen Ausgabenverhalten. Der Anteil der Betriebe, die tiefere Ausgaben der G\u00e4ste beobachten, stieg von 36 Prozent in der ersten Befragung zum ersten Quartal 2026 auf 46 Prozent in der aktuellen Umfrage. Besonders sp\u00fcrbar ist diese Entwicklung im Detailhandel, in der Kongress- und Eventinfrastruktur sowie in der Gastronomie. Auch kurzfristige Buchungen h\u00e4ufen sich und erschweren die Planung. Gleichzeitig beobachten nur noch 23 Prozent der Betriebe eine Zunahme an Annulationen \u2013 gegen\u00fcber 39 Prozent in der ersten Befragung zum ersten Quartal 2026. F\u00fcr die kommenden drei Monate erwarten die Betriebe mehrheitlich eine stabile Nachfrage. Insgesamt deuten die Erwartungen auf eine schrittweise Stabilisierung hin.<\/p>\n<p>Breit diversifizierter G\u00e4stemix st\u00e4rkt Resilienz<\/p>\n<p>F\u00fcr Thomas W\u00fcthrich, Direktor von Z\u00fcrich Tourismus, zeigt die Halbjahresbilanz 2026, dass sich kurzfristige Flexibilit\u00e4t und eine langfristige Marktstrategie erfolgreich erg\u00e4nzen: \u00abBereits kurz nach der geopolitischen Eskalation haben wir unsere Marktbearbeitung angepasst und gezielt zus\u00e4tzliche Mittel in die Schweiz und die europ\u00e4ischen Nahm\u00e4rkte investiert. Gleichzeitig haben wir den Austausch mit der Branche intensiviert und die Auswirkungen auf die Tourismuswirtschaft mit zwei Umfragen systematisch erfasst. Unsere langfristige Marktstrategie bleibt unver\u00e4ndert, gleichzeitig reagieren wir flexibel auf ver\u00e4nderte Rahmenbedingungen. Dass der Heimmarkt Schweiz erstmals mehr als 40 Prozent aller Logiern\u00e4chte erreicht, best\u00e4tigt die Bedeutung eines breit diversifizierten G\u00e4stemixes \u2013 gerade in geopolitisch unsicheren Zeiten.\u00bb<\/p>\n<p>Mit Juli und August folgen nun zwei der logiern\u00e4chtest\u00e4rksten Monate des Jahres. Sie werden entscheidend f\u00fcr die Tourismusbilanz 2026 sein. Z\u00fcrich Tourismus wird die weitere Entwicklung der Nachfrage deshalb weiterhin eng beobachten.<\/p>\n<p>Z\u00fcrich Tourismus<br \/>\nZ\u00fcrich Tourismus verantwortet das Destinationsmarketing und die Markenprofilierung der Stadt und Region Z\u00fcrich als vielf\u00e4ltige Freizeit- und Businessdestination. Ziel ist es, Z\u00fcrich als nachhaltige Premiumdestination mit hoher Aufenthalts- und Lebensqualit\u00e4t zu positionieren.<br \/>\nDabei f\u00f6rdert Z\u00fcrich Tourismus im Rahmen der Visitor Economy eine ausgewogene Entwicklung des Erlebnisraums f\u00fcr G\u00e4ste und Bev\u00f6lkerung und tr\u00e4gt zur langfristigen Wertsch\u00f6pfung f\u00fcr Wirtschaft, Gesellschaft und den Standort bei.Kontakt<br \/>\nZ\u00fcrich Tourismus<br \/>\nMichael M\u00fcller, Corporate Communications &amp; Mediensprecher<br \/>\nGessnerallee 3, CH-8001 Z\u00fcrich<br \/>\nT +41 44 215 40 13<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.presseportal.ch\/de\/pm\/100099248\/mailto:michael.mueller@zuerich.com\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">michael.mueller@zuerich.com<\/a><br \/>\nzuerich.com, #enjoyzurich  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"04.08.2026 \u2013 13:30 Z\u00fcrich Tourismus 2 Dokumente 260804_Medienmitteil~albjahresbilanz.pdfPDF &#8211; 741 kB260804_Befragung Z\u00fcrich Tourismus.pdfPDF &#8211; 957 kB Geopolitische Unsicherheiten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":235999,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[25],"tags":[1429,1428,313,45,104],"class_list":["post-235998","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-zuerich","tag-medienmitteilung","tag-medienmitteilungen","tag-presse","tag-schweiz","tag-zuerich"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/117037164949957518","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/235998","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=235998"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/235998\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/235999"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=235998"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=235998"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=235998"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}