{"id":236388,"date":"2026-08-04T17:03:11","date_gmt":"2026-08-04T17:03:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/236388\/"},"modified":"2026-08-04T17:03:11","modified_gmt":"2026-08-04T17:03:11","slug":"koeln-wdr-stellt-frau-tv-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/236388\/","title":{"rendered":"K\u00f6ln: WDR stellt &#171;Frau TV&#187; ein"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Westdeutsche Rundfunk stellt die Sendung \u201eFrau TV\u201c ein. Das teilte der WDR am Dienstagnachmittag auf Anfrage mit. Der Sender werde seine Angebote f\u00fcr weibliche Zielgruppen neu aufsetzen. \u201eAnstelle des Magazins \u201eFrau TV\u201c  setzt der WDR k\u00fcnftig auf neue Formate und Angebote, die Frauen und ihre Perspektive in den Mittelpunkt stellen und speziell f\u00fcr digitale Ausspielwege produziert werden. Frauenpolitische Debatten, pers\u00f6nliche Geschichten von Frauen und Themen wie Emanzipation oder Geschlechtergleichstellung sollen dadurch mehr Aufmerksamkeit in der \u00d6ffentlichkeit bekommen und noch mehr Menschen erreichen. Denn das klassische Fernsehmagazin im WDR Fernsehen hatte in der Vergangenheit immer weniger Publikum\u201c, hei\u00dft es seitens des WDR.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eMit \u201aFrau TV\u2018 verabschieden wir uns von einem langj\u00e4hrigen Fernsehformat, aber ganz ausdr\u00fccklich nicht von Angeboten f\u00fcr Frauen\u201c, sagt Andrea Schafarczyk, WDR-Programmdirektorin NRW, Wissen und Kultur. \u201eGanz im Gegenteil: Themen wie Frauenrechte, gesundheitliche Chancengleichheit, Frauengesundheit, Selbstbestimmung, Vereinbarkeit von Familie und <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/beruf\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Beruf<\/a> oder Beziehungen haben bei uns eine lange Tradition und sind f\u00fcr den WDR unverzichtbar \u2013 sie liegen uns sehr am Herzen. Unser Ziel ist, mit anderen Erz\u00e4hlformen und Verbreitungswegen f\u00fcr diese Themen eine gr\u00f6\u00dfere Aufmerksamkeit zu erzielen, als es uns mit dem klassischen Magazinformat gelungen ist.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eFrau TV\u201c habe sich laut WDR als klassisches Fernsehmagazin zwar weiterentwickelt, trotzdem sei die Sehbeteiligung kontinuierlich gesunken. Der durchschnittliche Marktanteil lag im vergangenen Jahr lediglich noch bei 3,4 Prozent und einer durchschnittlichen Sehbeteiligung von 131.000 Zuschauerinnen und Zuschauern in NRW. Wann die Sendung zum letzten Mal l\u00e4uft, teilte der WDR nicht mit. Wie aus dem Umfeld der Redaktion verlautete, soll \u201eFrau TV\u201c zum letzten Mal im November zu sehen sein.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Sendung l\u00e4uft seit Januar 1997 und wird im Wechsel von Lisa Ortgies und <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/sabine-heinrich\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sabine Heinrich<\/a> moderiert. Das Themenspektrum war weit gefasst, reichte von Frauenrechten \u00fcber <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/altersarmut\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Altersarmut<\/a> bis zu <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/endometriose\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Endometriose<\/a> oder den umstrittenen Paragrafen 218. Aus dem Umfeld der Mitarbeiter war Unmut \u00fcber die Entscheidung zu vernehmen. Die Sendung sei \u00fcber die Jahre zu einer Marke geworden, habe ein Alleinstellungsmerkmal im \u00f6ffentlich-rechtlichen Fernsehen und sei gerade in Zeiten, in denen Frauenrechte teils infrage gestellt w\u00fcrden, umso wichtiger. Diese Arbeit werde nun zu Ende gehen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wie es mit den Mitarbeiterinnen der Sendung weitergeht, ist noch unklar. Jede programmliche Ver\u00e4nderung habe immer auch Auswirkungen f\u00fcr die Mitarbeitenden, hei\u00dft es seitens des WDR. Es werde weiterhin eine Fachredaktion geben, die Themen f\u00fcr weibliche Zielgruppen kompetent und breit bearbeite. Konkrete Konsequenzen w\u00fcrden sich erst im Laufe der Formatentwicklungsprozesse herauskristallisieren und zuallererst mit den Kolleginnen und Kollegen direkt besprochen, hie\u00df es. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Westdeutsche Rundfunk stellt die Sendung \u201eFrau TV\u201c ein. 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