{"id":237289,"date":"2026-08-05T09:10:21","date_gmt":"2026-08-05T09:10:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/237289\/"},"modified":"2026-08-05T09:10:21","modified_gmt":"2026-08-05T09:10:21","slug":"dieser-fehler-sperrt-galaxy-smartphones-kuenftig-dauerhaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/237289\/","title":{"rendered":"Dieser Fehler sperrt Galaxy-Smartphones k\u00fcnftig dauerhaft"},"content":{"rendered":"<p>Im Alltag wird das Smartphone meist ganz selbstverst\u00e4ndlich per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung entsperrt. Die dazugeh\u00f6rige PIN kommt dadurch nur selten zum Einsatz und ger\u00e4t mit der Zeit leicht in Vergessenheit. Wird sie nach einem Neustart oder aus Sicherheitsgr\u00fcnden doch wieder verlangt, sind sich manche Nutzer nicht mehr sicher und probieren mehrere Zahlenkombinationen aus. Bei kommenden Galaxy-Ger\u00e4ten kann dieses Ausprobieren jedoch ernste Folgen haben: Wie Samsung auf seiner Internetseite <a href=\"https:\/\/www.samsung.com\/sa_en\/support\/mobile-devices\/one-ui-9-lockscreen-security-policy\/\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\" class=\"textLink\" data-v-cc39863d=\"\">mitteilt<\/a>, versch\u00e4rft das Unternehmen die Sicherheitsregeln f\u00fcr den Sperrbildschirm deutlich.<\/p>\n<p>Sperrzeiten werden schrittweise l\u00e4nger<\/p>\n<p>F\u00fcr Nutzerinnen und Nutzer hat die Versch\u00e4rfung konkret diese Folgen: Nach f\u00fcnf falschen Eingaben l\u00e4sst sich das Smartphone zun\u00e4chst eine Minute lang nicht mehr entsperren. Mit jedem weiteren Fehlversuch verl\u00e4ngert sich diese Pause deutlich. Sie w\u00e4chst erst auf wenige Minuten und sp\u00e4ter auf bis zu eineinhalb Stunden an. Danach m\u00fcssen Betroffene vier, zw\u00f6lf und schlie\u00dflich sogar 24 Stunden warten. W\u00e4hrenddessen zeigt der Sperrbildschirm an, wie viele Versuche noch \u00fcbrig sind. Zwei unmittelbar nacheinander eingegebene identische falsche Codes z\u00e4hlt das System zudem nur einmal. Besonders folgenreich ist jedoch der 13. falsche Versuch: Danach reicht auch langes Warten nicht mehr aus, denn das Ger\u00e4t bleibt dauerhaft gesperrt.<\/p>\n<p>Werks-Reset als letzter Ausweg<\/p>\n<p>Um das Smartphone anschlie\u00dfend wieder verwenden zu k\u00f6nnen, muss es vollst\u00e4ndig auf die Werkseinstellungen zur\u00fcckgesetzt werden. Dabei gehen alle lokal gespeicherten Inhalte verloren, die zuvor nicht gesichert wurden. Eine andere M\u00f6glichkeit, die Sperre aufzuheben, gibt es nicht, da Samsung die hinterlegte PIN, das Muster oder das Passwort weder einsehen noch aus der Ferne wiederherstellen kann. Nach dem Zur\u00fccksetzen m\u00fcssen sich Nutzerinnen und Nutzer zudem mit dem zuvor registrierten Samsung- und Google-Konto anmelden, bevor sie das Ger\u00e4t erneut einrichten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Samsung versch\u00e4rft Googles Vorgaben<\/p>\n<p>Die Versch\u00e4rfung der Sicherheitsregeln geht allerdings nicht allein auf Samsung zur\u00fcck. Bereits mit Android 16 QPR2 <a href=\"https:\/\/source.android.com\/docs\/security\/features\/authentication\/rate-limiting?hl=en\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\" class=\"textLink\" data-v-cc39863d=\"\">f\u00fchrte Google strengere Vorgaben<\/a> f\u00fcr aufeinanderfolgende Fehlversuche ein. Je h\u00e4ufiger eine falsche PIN, ein falsches Muster oder Passwort eingegeben wird, desto l\u00e4nger bleibt das Ger\u00e4t gesperrt. <a href=\"https:\/\/www.computerbild.de\/artikel\/News-Handy-Endlich-Android-17-veroeffentlicht-00551-41013745.html\" class=\"textLink\" data-v-cc39863d=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Android 17<\/a> f\u00fchrt diesen Ansatz fort und erg\u00e4nzt verst\u00e4ndlichere Hinweise zu den Wartezeiten sowie m\u00f6glichen Wiederherstellungswegen. Nach insgesamt 20 falschen Eingaben sind nach Googles Standardregel keine weiteren Entsperrversuche m\u00f6glich. Samsung versch\u00e4rft diese Vorgabe mit One UI 9, indem das Unternehmen die endg\u00fcltige Grenze deutlich fr\u00fcher zieht.<\/p>\n<p>Diese Galaxy-Modelle sind betroffen<\/p>\n<p>Betroffen sind laut Samsung zun\u00e4chst Ger\u00e4te, die bereits mit <a href=\"https:\/\/www.computerbild.de\/artikel\/News-Handy-Update-auf-Android-17-Erste-Beta-zu-One-UI-9-gesichtet-40923835.html\" class=\"textLink\" data-v-cc39863d=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">One UI 9<\/a> auf den Markt kommen. Dazu z\u00e4hlen das Galaxy Z Fold 8 Ultra, das <a href=\"https:\/\/www.computerbild.de\/artikel\/Tests-Handy-Galaxy-Z-Fold-8-Test-Review-41084929.html\" class=\"textLink\" data-v-cc39863d=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Galaxy Z Fold 8<\/a> und das Galaxy Z Flip 8. Samsung stellte die drei Falt-Smartphones am 22. Juli 2026 vor und stattet sie ab Werk mit Android 17 und One UI 9 aus. Ob die strengeren Regeln auch f\u00fcr \u00e4ltere Galaxy-Modelle gelten, die One UI 9 sp\u00e4ter per Update erhalten, l\u00e4sst das Unternehmen offen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Alltag wird das Smartphone meist ganz selbstverst\u00e4ndlich per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung entsperrt. 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