{"id":2396,"date":"2026-02-13T06:42:21","date_gmt":"2026-02-13T06:42:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/2396\/"},"modified":"2026-02-13T06:42:21","modified_gmt":"2026-02-13T06:42:21","slug":"was-erwartet-das-internationale-genf-im-jahr-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/2396\/","title":{"rendered":"Was erwartet das Internationale Genf im Jahr 2026?"},"content":{"rendered":"<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/US-Ukraine.jpg\" width=\"1300\" height=\"867\" alt=\"Marco Rubio\" loading=\"eager\" decoding=\"sync\" fetchpriority=\"high\"\/><\/p>\n<p>                Der Chefdiplomat der USA, Marco Rubio, war im November zu Gespr\u00e4chen mit der Ukraine in Genf. Dies weckt die Hoffnung, dass die grossen Friedensverhandlungen in Genf nicht der Vergangenheit angeh\u00f6ren.            <\/p>\n<p>            Keystone \/ Martial Trezzini        <\/p>\n<p>        Das Internationale Genf geht geschw\u00e4cht und voller Unsicherheiten ins Jahr 2026. Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind die R\u00fcckkehr von Donald Trump als US-Pr\u00e4sident sowie eine Vertrauenskrise in den Multilateralismus. Zwischen Restrukturierungen und einem Wettbewerb von Standorten entscheidet sich die Zukunft der internationalen Ordnung auch am Ufer des Genfersees.\n<\/p>\n<p>        Dieser Inhalt wurde am ver\u00f6ffentlicht    <\/p>\n<p>        28. Dezember 2025 &#8211; 06:00\n<\/p>\n<p>Das Jahr 2025 brachte f\u00fcr die internationalen Organisationen in Genf tiefgreifende Ver\u00e4nderungen. Sie litten bereits unter Budgetk\u00fcrzungen und einem Mangel an Glaubw\u00fcrdigkeit angesichts der weltweiten Zunahme von Konflikten. Dazu kam ein beispielloser R\u00fcckzug des Engagements der Vereinigten Staaten, der mit der R\u00fcckkehr von Donald Trump ins Weisse Haus einher geht.<\/p>\n<p>Als wichtigster Geldgeber und historisch einflussreicher Akteur des UN-Systems hat Washington insbesondere der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Menschenrechtsrat (UNHRC) \u2013 beide mit Sitz in Genf \u2013 den Hahn zugedreht. Mit der Aufl\u00f6sung der US-Agentur f\u00fcr Auslandshilfe (USAID) st\u00fcrzte die neue US-Regierung den humanit\u00e4ren Sektor und seine wichtigsten Institutionen in Genf <a href=\"https:\/\/www.swissinfo.ch\/ger\/internationales-genf\/trumps-k%c3%bcrzungen-st%c3%bcrzen-den-humanit%c3%a4ren-sektor-in-eine-existenzielle-krise\/89239123\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">in eine tiefe Krise<\/a>.<\/p>\n<p>\u00abDas multilaterale System befindet sich in einer finanziellen und politischen Krise. Einige Sonderorganisationen, insbesondere im humanit\u00e4ren Bereich, waren bei der Finanzierung ihrer Aktivit\u00e4ten bis zu 40 Prozent von den Vereinigten Staaten abh\u00e4ngig\u00bb, betonte k\u00fcrzlich Botschafterin Anna Ifkovits Horner, stellvertretende Leiterin der <a href=\"https:\/\/www.mission-geneve.dfae.admin.ch\/en\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Schweizer Mission bei der UNO in GenfExterner Link<\/a>, bei einer \u00f6ffentlichen Konferenz in Bern.<\/p>\n<p>\u00abDiese Situation ist problematisch. Die L\u00f6sung w\u00e4re eine Diversifizierung der Einnahmequellen, aber angesichts der geopolitischen Gesamtlage ist das nicht einfach\u00bb, f\u00fcgte sie hinzu.<\/p>\n<p>\n    Mehr<\/p>\n<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/152441885_highres_02.jpg\" width=\"1284\" height=\"856\" alt=\"Am 26. Juni 1945 wird in San Francisco die Charta der Vereinten Nationen unterzeichnet.\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\"\/><\/p>\n<p>        Mehr    <\/p>\n<p>        Internationales Genf\n        <\/p>\n<p>        80 Jahre nach dem Krieg: Was ist vom Traum der UNO geblieben?    <\/p>\n<p class=\"teaser-wide-card__excerpt\">\n<p>                        Dieser Inhalt wurde am ver\u00f6ffentlicht                    <\/p>\n<p>                        07. Mai 2025                    <\/p>\n<p>                Die Vereinten Nationen wurden f\u00fcr den Frieden gegr\u00fcndet. 80 Jahre sp\u00e4ter stellen offene Konflikte die Organisation auf die Probe.            <\/p>\n<p>    <a class=\"teaser-wide-card__link\" href=\"https:\/\/www.swissinfo.ch\/ger\/internationales-genf\/80-jahre-nach-dem-krieg-was-ist-vom-traum-der-uno-geblieben\/89272766\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\"><\/p>\n<p>            Mehr 80 Jahre nach dem Krieg: Was ist vom Traum der UNO geblieben?<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p>Weitere Reformen<\/p>\n<p>Angesichts dieser Entwicklung hat UN-Generalsekret\u00e4r Antonio Guterres Budgetk\u00fcrzungen eingeleitet und einen umfassenden Reformprozess namens <a href=\"https:\/\/www.un.org\/un80-initiative\/en\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">UN80Externer Link<\/a> gestartet. Mit dieser Initiative soll die Effizienz der Vereinten Nationen gesteigert werden. Zu den geplanten Massnahmen geh\u00f6ren die Zusammenlegung von Agenturen mit \u00e4hnlichen Aufgabenbereichen und die Verlagerung von Arbeitspl\u00e4tzen in Genf und New York an kosteng\u00fcnstigere Standorte wie Nairobi oder Rom.<\/p>\n<p>Das Hochkommissariat f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge (UNHCR), die Internationale Organisation f\u00fcr Migration (IOM), das B\u00fcro f\u00fcr Menschenrechte (OHCHR), die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) sowie UNICEF und UNAIDS geh\u00f6ren zu den Genfer Organisationen, die am st\u00e4rksten von den Entlassungen und Stellenverlagerungen betroffen sind. Es geht um mehrere Hundert Arbeitspl\u00e4tze.<\/p>\n<p>\n    Mehr<\/p>\n<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/607720780_highres.jpg\" width=\"1300\" height=\"867\" alt=\"Ein Mann auf einer Slackline \u00fcber dem Genfersee\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\"\/><\/p>\n<p>        Mehr    <\/p>\n<p>        Genfer Organisationen\n        <\/p>\n<p>        Genf sp\u00fcrt Trump: Die neue Weltordnung schl\u00e4gt durch    <\/p>\n<p class=\"teaser-wide-card__excerpt\">\n<p>                        Dieser Inhalt wurde am ver\u00f6ffentlicht                    <\/p>\n<p>                        08. Sep. 2025                    <\/p>\n<p>                Genf sieht sich mit weniger Geld, weniger Personal und der Konkurrenz durch billigere L\u00e4nder konfrontiert, die um eine internationale Rolle buhlen.            <\/p>\n<p>    <a class=\"teaser-wide-card__link\" href=\"https:\/\/www.swissinfo.ch\/ger\/genfer-organisationen\/genf-sp%c3%bcrt-trump-die-neue-weltordnung-schl%c3%a4gt-durch\/89904608\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\"><\/p>\n<p>            Mehr Genf sp\u00fcrt Trump: Die neue Weltordnung schl\u00e4gt durch<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p>Aller Voraussicht nach werden diese Umstrukturierungen auch im Jahr 2026 fortgesetzt werden. Einige Optimisten hoffen, dass der weitere Abbau gebremst oder verhindert werden kann. Sie betonen die Vorteile, die Genf in Bezug auf Know-how und Infrastruktur bietet, verweisen aber auch auf Massnahmen, die die Kantons- und Bundesbeh\u00f6rden als Reaktion auf diese Entwicklung ergriffen haben, insbesondere diverse Finanzhilfen.<\/p>\n<p>Doch die extrem hohen Lebenshaltungskosten in Genf als zweitgr\u00f6sste Stadt der Schweiz sind und bleiben ein grosses Problem f\u00fcr die internationalen Organisationen, die ihre Ausgaben senken wollen. Hinzu kommt die Aufwertung des Schweizer Frankens, der in den letzten Jahren gegen\u00fcber dem Euro seinen Wert um mehr als 10 Prozent gesteigert hat.<\/p>\n<p>\n    Mehr<\/p>\n<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/newsletter_teaser_international_geneva.jpg\" width=\"880\" height=\"587\" alt=\"Newsletter Internationales Genf\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\"\/><\/p>\n<p>        Mehr    <\/p>\n<p>        Internationales Genf\n        <\/p>\n<p>        Das Internationale Genf    <\/p>\n<p class=\"teaser-wide-card__excerpt\">\n<p>                Das Internationale Genf ist eine Welt f\u00fcr sich. 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Aber er wird sich mit der Unzufriedenheit etlicher Mitarbeiter:innen auseinandersetzen m\u00fcssen, die unter den K\u00fcndigungen und Umstrukturierungen leiden.<\/p>\n<p>Das Personal der internationalen Organisationen hat im Jahr 2025 in einem <a href=\"https:\/\/www.swissinfo.ch\/ger\/internationales-genf\/in-genf-w%c3%a4chst-der-unmut-%c3%bcber-die-geplanten-un-reformen\/89345885\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">f\u00fcr Genf bisher ungekannten Ausmass mobilisiert<\/a> und Protest-Kundgebungen organisiert. Es wird diese Gangart sicherlich auch im n\u00e4chsten Jahr fortsetzen.<\/p>\n<p>2026 wird daher zu einem Wahlkampfjahr f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Generalsekret\u00e4rin oder den zuk\u00fcnftigen Generalsekret\u00e4r werden, die oder der 2027 ihr\/sein Amt antreten wird. Gem\u00e4ss der geltenden geografischen Rotation sollte sie oder er aus Lateinamerika stammen.<\/p>\n<p>Es sind bereits mehrere Namen im Umlauf, darunter der aus Argentinien stammende Direktor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) in Wien, Rafael Grossi, und die derzeitige Generalsekret\u00e4rin der Konferenz der Vereinten Nationen f\u00fcr Handel und Entwicklung (UNCTAD), Rebeca Grynspan aus Costa Rica \u2013 eine wichtige Pers\u00f6nlichkeit im internationalen Genf.<\/p>\n<p>\n    Mehr<\/p>\n<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/651753579_highres.jpg\" width=\"1300\" height=\"867\" alt=\"Blick in den Saal des UNO-Hauptquartiers in New York\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\"\/><\/p>\n<p>        Mehr    <\/p>\n<p>        Internationales Genf\n        <\/p>\n<p>        Sind die Vereinten Nationen im Nahen Osten noch relevant?    <\/p>\n<p class=\"teaser-wide-card__excerpt\">\n<p>                        Dieser Inhalt wurde am ver\u00f6ffentlicht                    <\/p>\n<p>                        13. Juni 2025                    <\/p>\n<p>                Die UNO steht nicht mehr im Mittelpunkt der Verhandlungen \u00fcber eine L\u00f6sung des Nahostkonflikts. Das heisst aber nicht, dass sie irrelevant ist.            <\/p>\n<p>    <a class=\"teaser-wide-card__link\" href=\"https:\/\/www.swissinfo.ch\/ger\/internationales-genf\/sind-die-vereinten-nationen-im-nahen-osten-noch-relevant\/89490803\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\"><\/p>\n<p>            Mehr Sind die Vereinten Nationen im Nahen Osten noch relevant?<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p>In einer sich rasch wandelnden Weltordnung und angesichts kritischer Stimmen, die das Fehlen einer echten Reformstrategie anprangern, werden die Mitgliedstaaten die Zukunftsvisionen der Kandidat:innen f\u00fcr eine in der Krise steckenden UNO sehr genau unter die Lupe nehmen.<\/p>\n<p>Wendepunkt f\u00fcr die humanit\u00e4re Hilfe?<\/p>\n<p>Im Jahr 2025 erhielten die von den Vereinten Nationen koordinierten humanit\u00e4ren Hilfsprogramme nur 13 der erhofften 45 Milliarden Dollar. Das ist der niedrigste Betrag seit 2016 \u2013 einer Zeit, in der der weltweite Finanzbedarf f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe noch halb so hoch war wie heute. Dieser R\u00fcckgang ist gr\u00f6sstenteils auf den R\u00fcckzug westlicher L\u00e4nder zur\u00fcckzuf\u00fchren, die in milit\u00e4rische Aufr\u00fcstung statt in humanit\u00e4re Hilfe investieren und mit Haushaltsproblemen zu k\u00e4mpfen haben.<\/p>\n<p>\n    Mehr<\/p>\n<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/663522707_highres.jpg\" width=\"1300\" height=\"867\" alt=\"Menschen in einer zerbombten Stadt\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\"\/><\/p>\n<p>        Mehr    <\/p>\n<p>        Internationales Genf\n        <\/p>\n<p>        Der Krieg im Gazastreifen und der humanit\u00e4re Kollaps    <\/p>\n<p class=\"teaser-wide-card__excerpt\">\n<p>                        Dieser Inhalt wurde am ver\u00f6ffentlicht                    <\/p>\n<p>                        10. Okt. 2025                    <\/p>\n<p>                Gaza liegt in Tr\u00fcmmern, es herrscht eine Hungersnot. Swissinfo hat die Daten zur humanit\u00e4ren Katastrophe zusammengetragen.            <\/p>\n<p>    <a class=\"teaser-wide-card__link\" href=\"https:\/\/www.swissinfo.ch\/ger\/internationales-genf\/der-krieg-im-gazastreifen-und-der-humanit%c3%a4re-kollaps\/90125623\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\"><\/p>\n<p>            Mehr Der Krieg im Gazastreifen und der humanit\u00e4re Kollaps<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p>Das B\u00fcro der Vereinten Nationen f\u00fcr die Koordinierung humanit\u00e4rer Angelegenheiten (OCHA) hat im Dezember seinen traditionellen Spendenaufruf f\u00fcr 2026 gestartet. Die Zielvorgabe liegt weit unter derjenigen des vergangenen Jahres, n\u00e4mlich bei 33 Milliarden Dollar \u2013 einem realistischen Betrag. Mit diesem Geld soll 135 Millionen Menschen weltweit geholfen werden, die von Kriegen, Klimawandel, Katastrophen und Epidemien betroffen sind.<\/p>\n<p>Die grosse Frage ist, ob eine Erh\u00f6hung der Beitr\u00e4ge noch m\u00f6glich ist. Angesichts des R\u00fcckzugs der USA und europ\u00e4ischer L\u00e4nder, die historisch zu den gr\u00f6ssten Geldgebern z\u00e4hlten, hoffen die humanit\u00e4ren Organisationen, neue F\u00f6rderer zu gewinnen, etwa die Golfstaaten oder die Volksrepublik China, die jedoch bilaterale Hilfe privilegiert. Daneben werden auch private Zuwendungen gesucht. Im Moment deutet jedoch nichts darauf hin, dass sich bei der Finanzierung kurzfristig eine Ver\u00e4nderung ergeben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>\n    Mehr<\/p>\n<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Sudan.jpg\" width=\"1300\" height=\"840\" alt=\"Zwei H\u00e4nde entwirren ein Seil\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\"\/><\/p>\n<p>        Mehr    <\/p>\n<p>        Internationales Genf\n        <\/p>\n<p>        Wer hilft dem humanit\u00e4ren System, wenn der Westen kneift?    <\/p>\n<p class=\"teaser-wide-card__excerpt\">\n<p>                        Dieser Inhalt wurde am ver\u00f6ffentlicht                    <\/p>\n<p>                        06. Mai 2025                    <\/p>\n<p>                Mit dem R\u00fcckzug traditioneller Geldgeber steht das humanit\u00e4re System unter Druck. China oder die Golfstaaten k\u00f6nnten ihre Beitr\u00e4ge erh\u00f6hen,            <\/p>\n<p>    <a class=\"teaser-wide-card__link\" href=\"https:\/\/www.swissinfo.ch\/ger\/internationales-genf\/wer-hilft-dem-humanit%c3%a4ren-system-wenn-der-westen-kneift\/89272752\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\"><\/p>\n<p>            Mehr Wer hilft dem humanit\u00e4ren System, wenn der Westen kneift?<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p>Welchen Platz hat der Frieden?<\/p>\n<p>Genf war historisch als Ort f\u00fcr internationale Friedensverhandlungen bekannt. Nach einer schwierigen Zeit w\u00e4hrend der Pandemie schien die Calvin-Stadt <a href=\"https:\/\/www.swissinfo.ch\/ger\/internationales-genf\/ist-genf-immer-noch-die-hauptstadt-des-friedens\/77145888\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">diese Funktion zu verlieren<\/a>. St\u00e4dte wie Doha in Katar, Istanbul in der T\u00fcrkei oder Kairo in \u00c4gypten haben sich als starke Konkurrenten f\u00fcr internationale Gipfelgespr\u00e4che etabliert.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend diese St\u00e4dte ihren Status in diesem Jahr festigen konnten, hat Genf immerhin etwas vom fr\u00fcheren Glanz zur\u00fcckgewonnen, namentlich durch Gespr\u00e4che auf h\u00f6chster Ebene \u00fcber das iranische Atomprogramm sowie Verhandlungen zwischen Kiew und Washington \u00fcber den amerikanischen Friedensplan f\u00fcr die Ukraine. Russland nahm an diesen Gespr\u00e4chen allerdings nicht teil. Nachdem sich die Schweiz den Sanktionen gegen Moskau angeschlossen hatte, erkl\u00e4rte Russland, dass die Schweiz kein neutraler Treffpunkt mehr sei.<\/p>\n<p>Ein Gipfeltreffen in Genf zwischen dem ukrainischen und dem russischen Pr\u00e4sidenten im Jahr 2026 erscheint zwar h\u00f6chst unwahrscheinlich, aber nicht unm\u00f6glich. Eine entsprechende Option hatten einige europ\u00e4ische Staats- und Regierungschefs im vergangenen Sommer nach dem Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin vorgeschlagen. Da die Schweiz sich darauf vorbereitet, den Vorsitz der Organisation f\u00fcr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zu \u00fcbernehmen, deren Mitglied Russland ist, kommt Genf als \u00abHauptstadt des Friedens\u00bb vielleicht doch noch zu Ehren.<\/p>\n<p>&gt;&gt; H\u00f6ren Sie sich <a href=\"https:\/\/www.swissinfo.ch\/eng\/international-geneva\/inside-geneva-are-we-throwing-away-international-law\/90606669\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">unseren englischsprachigen Podcast Inside Geneva<\/a> an, der sich mit der Zukunft des V\u00f6lkerrechts in der heutigen Zeit befasst.<\/p>\n<p>Editiert von Virginie Mangin; \u00dcbertragung aus Franz\u00f6sischen von Gerhard Lob \/ me<\/p>\n<p>        Mehr    <\/p>\n<p>            Kann Genf weiterhin die Zukunft der globalen nuklearen Stabilit\u00e4t mitgestalten?        <\/p>\n<p class=\"teaser-wide-debate-card__text\">\n<p>                Kann Genf noch eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung der k\u00fcnftigen Architektur der nuklearen Stabilit\u00e4t spielen? Teilen Sie uns Ihre Meinung mit.\n        <\/p>\n<p>    <a class=\"teaser-wide-debate-card__link\" href=\"https:\/\/www.swissinfo.ch\/ger\/aussenpolitik\/kann-genf-weiterhin-die-zukunft-der-globalen-nuklearen-stabilit%c3%a4t-mitgestalten\/90663261\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>             Diskussion anzeigen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p>        Artikel in dieser Story    <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Chefdiplomat der USA, Marco Rubio, war im November zu Gespr\u00e4chen mit der Ukraine in Genf. 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