{"id":239855,"date":"2026-08-06T23:11:20","date_gmt":"2026-08-06T23:11:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/239855\/"},"modified":"2026-08-06T23:11:20","modified_gmt":"2026-08-06T23:11:20","slug":"x-62a-kampfjet-erledigt-autonom-27-ki-gesteuerte-abfangmanoever","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/239855\/","title":{"rendered":"X-62A-Kampfjet erledigt autonom 27 KI-gesteuerte Abfangman\u00f6ver"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/X-62A-fighter-jet-autonomously-completes-27-AI-controlled-intercept-maneuvers-11399424.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Die Entwicklungsschmiede von Lockheed Martin, Lockheed Martin Skunk Works, und die Test Pilot School der US Air Force haben in einem gemeinsamen Test-Programm die autonomen F\u00e4higkeiten des experimentellen Kampfjets X-62A Vista (Variable In-Flight Simulation Test Aircraft) gezeigt. Das teilte Lockheed Martin am Dienstag mit. Das Flugzeug griff in insgesamt acht Fl\u00fcgen auf operative Live-Sensorik zur\u00fcck, deren Daten die <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/thema\/Kuenstliche-Intelligenz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">K\u00fcnstliche Intelligenz<\/a> (KI) des Flugzeugs zur Entscheidungsfindung nutzte, um den Jet auf einen Abfangkurs zu einem angreifenden Kampfflugzeug zu steuern. Das gelang in den acht Testfl\u00fcgen insgesamt 27-mal.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Automatisch auf Abfangkurs<\/p>\n<p>In der Testkampagne der X-62A Vista auf der kalifornischen Edwards Air Force Base stand das Sensorsystem \u201eLegion Pod\u201c im Mittelpunkt. Das System liefert reale Sensordaten \u00fcber ein Infrarot-Such- und Verfolgungssystem (Infrared Search and Track \u2013 IRST). Im Fokus der Sensoren <a href=\"https:\/\/news.lockheedmartin.com\/2026-08-04-Skunk-Works-R-Advances-Sensor-Powered-AI-Fighter-Intercept\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">stand eine zweistrahlige Northrop T-38<\/a>, die einen simulierten Angriff flog. Mithilfe des Legion Pod konnte die X-62A die angreifende Maschine erfassen und verfolgen. Auf Grundlage dieser Live-Sensordaten, \u00e4hnlich denen, die auch Kampfpiloten im Einsatz erhalten, konnte die autonome Software des Flugzeugs einen Abfangkurs berechnen und ein Abfangman\u00f6ver einleiten. Auf insgesamt acht Testfl\u00fcgen sei das insgesamt 27-mal gelungen und bilde einen wichtigen Schritt in Richtung KI-gest\u00fctzter Luftkampfman\u00f6ver. Bisher wurden solche Tests lediglich auf Grundlage simulierter Sensordaten durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Nach Angaben von Lockheed Martin seien die Integration der KI, die Validierung der Software sowie die daf\u00fcr n\u00f6tigen Bodentests in lediglich drei Monaten erfolgt. Dieser kurze Zeitraum sei m\u00f6glich gewesen, weil das Unternehmen das KI-Entwicklungsframework \u201eSupermassive\u201c nutze. Damit k\u00f6nnen neue autonome Flugsysteme schneller von der Entwicklung in die Flugerprobung \u00fcberf\u00fchrt werden. Mit herk\u00f6mmlichen Methoden w\u00e4re das nicht m\u00f6glich gewesen.<\/p>\n<p>Autonome Man\u00f6ver bei Milit\u00e4rmissionen<\/p>\n<p>Mit der Verbindung der Sensorik direkt mit der autonomen Software will sich die US Air Force einen Vorteil gegen\u00fcber dem Gegner verschaffen. Die KI kann so schneller reagieren als ein Kampfpilot, der seine Entscheidungen aufgrund \u00e4hnlicher Sensordaten trifft. Das soll bei komplexen Missionen die Arbeitsbelastung des Piloten und des Waffensystemoffiziers (WSO) verringern. Die Flugbesatzungen haben so mehr Zeit, sich auf taktische Entscheidungen zu konzentrieren. Die autonome Software \u00fcbernimmt vor allem zeitkritische Aktionen. Piloten und WSOs sollen wohl nicht ersetzt werden.<\/p>\n<p>Die US Air Force unterst\u00fctzt Lockheed Martin bei der Erprobung autonomer Techniken in der milit\u00e4rischen Luftfahrt. Die X-62A Vista bildet dabei eine Art fliegendes KI-Labor, in dem autonome Software-Varianten ausprobiert werden. Erst sp\u00e4ter, nach erfolgreicher Evaluierung, sollen sie dann in einsatzf\u00e4hige Flugzeuge integriert werden. Ein wichtiger Baustein dieser Erprobungen ist die Test Pilot School der US Air Force. Sie testet die Systeme unter realen Bedingungen, sammelt Systemdaten und gibt den Ingenieuren R\u00fcckmeldung \u00fcber die Funktionsf\u00e4higkeit der einzelnen autonomen Funktionen.<\/p>\n<p>Die Missionssysteme der X-62A Vista sollen auf Grundlage der j\u00fcngsten Tests ein Update erhalten. Die offene Struktur des Systems in Soft- und Hardware l\u00e4sst es zu, dass neue Techniken schnell integriert werden k\u00f6nnen, ohne gr\u00f6\u00dfere Umbauten an dem Kampfjet vorzunehmen oder ihn neu konstruieren zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:olb@heise.de\" title=\"Oliver B\u00fcnte\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">olb<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. 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