{"id":240303,"date":"2026-08-07T08:42:13","date_gmt":"2026-08-07T08:42:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/240303\/"},"modified":"2026-08-07T08:42:13","modified_gmt":"2026-08-07T08:42:13","slug":"wincc-oa-siemens-bestaetigt-windows-server-2025-kompatibilitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/240303\/","title":{"rendered":"WinCC OA: Siemens best\u00e4tigt Windows Server 2025-Kompatibilit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p>Siemens hat seine technische Dokumentation zur industriellen Softwarel\u00f6sung WinCC OA (Open Architecture) aktualisiert, um die Integration in moderne IT-Infrastrukturen voranzutreiben. Im Zentrum der Neuerungen steht die Best\u00e4tigung der Kompatibilit\u00e4t mit dem Betriebssystem Windows Server 2025. Damit reagiert das Unternehmen auf die steigenden Anforderungen an Automatisierungssysteme im industriellen Umfeld und stellt die Weichen f\u00fcr den Einsatz seiner Visualisierungssoftware auf der neuesten Microsoft-Servergeneration.<\/p>\n<p>Die Unterst\u00fctzung von Windows Server 2025 gilt den aktuellen Angaben des Unternehmens zufolge f\u00fcr die WinCC-OA-Versionen 3.20 und 3.21, sofern die jeweils aktuellen Patch-Versionen installiert sind. Um die Stabilit\u00e4t dieser Systeme in komplexen Industrieumgebungen zu gew\u00e4hrleisten, setzt Siemens auf eine intensive Qualit\u00e4tssicherung. Das Unternehmen f\u00fchrt nach eigenen Angaben rund 70.000 automatisierte Tests pro Nacht durch, um die Softwarequalit\u00e4t \u00fcber verschiedene Konfigurationen und Plattformen hinweg sicherzustellen.<\/p>\n<p>Individuelle Support-Modelle und Zertifikatsmanagement<\/p>\n<p>F\u00fcr Industriebetriebe, die \u00fcber die Standardunterst\u00fctzung hinausgehende Anforderungen haben, bietet Siemens zus\u00e4tzliche Flexibilit\u00e4t an. So sind individuelle, kostenpflichtige Vertr\u00e4ge f\u00fcr den Support spezifischer Plattformversionen m\u00f6glich. Dies erlaubt es Unternehmen, ihre Wartungsstrategien enger an den Lebenszyklus der genutzten IT-Infrastruktur anzupassen.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Wer sich mit der Absicherung vernetzter Systeme befasst, muss heute sowohl technische als auch rechtliche Aspekte im Blick behalten. Dieser kostenlose Report kl\u00e4rt auf, welche neuen KI-Gesetze und Cyberbedrohungen Unternehmer jetzt kennen m\u00fcssen. <a href=\"https:\/\/www.datenschutz-praemien.de\/skillsforwork\/cyber-security\/?af=KOOP_MFW_DSN_DNV_YES_CYBER-SECURITY_X-AD1of2-EAID-1077522-CWBNC-BCPID_39748\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Jetzt \u00fcber aktuelle Cyber-Risiken informieren<\/a><\/p>\n<p>Ein wesentlicher Teil der aktualisierten technischen Richtlinien befasst sich mit der Sicherheit der Systemkommunikation, insbesondere im Bereich der SSL-Zertifikate. Siemens sprach in diesem Zusammenhang eine deutliche Empfehlung aus: Die standardm\u00e4\u00dfig mitgelieferten ETM-Zertifikate seien nicht f\u00fcr den Einsatz in produktiven Umgebungen vorgesehen. Betreiber von WinCC-OA-Anlagen werden dazu angehalten, f\u00fcr den produktiven Betrieb eigene Sicherheitszertifikate zu implementieren.<\/p>\n<p>Zur technischen Umsetzung dieser Sicherheitsma\u00dfnahmen stellt die Software das sogenannte SSL-Certificates-Panel bereit. \u00dcber diese Schnittstelle k\u00f6nnen Administratoren eigene Root- und Host-Zertifikate generieren. Ein technisches Detail, das in der aktualisierten Dokumentation hervorgehoben wird, ist die Notwendigkeit, unterschiedliche Organisationsnamen f\u00fcr die Root- und Host-Zertifikate zu vergeben, um Konflikte in der Validierungskette zu vermeiden. Nach einer \u00c4nderung oder Neuerstellung der Zertifikate ist zudem ein Systemneustart zwingend erforderlich, damit die neuen Sicherheitskonfigurationen wirksam werden.<\/p>\n<p>Absicherung von Proxy- und Web-Client-VerbindungenLesen Sie auch:<a href=\"https:\/\/borncity.com\/news\/android-canary-2608-google-redesignt-schnelleinstellungen-radikal\/\" class=\"bc-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Android Canary 2608: Google redesignt Schnelleinstellungen radikal<\/a><\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Die sichere Verzahnung von IT und Produktion erfordert proaktive Schutzma\u00dfnahmen, um potenzielle Sicherheitsl\u00fccken fr\u00fchzeitig zu schlie\u00dfen. Dieses Gratis-E-Book enth\u00fcllt, wie IT-Verantwortliche ihr Unternehmen ohne hohe Investitionen langfristig absichern k\u00f6nnen. <a href=\"https:\/\/www.datenschutz-praemien.de\/skillsforwork\/cyber-security\/?af=KOOP_MFW_DSN_DNV_YES_CYBER-SECURITY_X-AD2of2-EAID-1077522-CWBNC-BCPID_39748\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Kostenloses E-Book: Cyber Security Strategien sichern<\/a><\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus liefert die aktualisierte Wissensdatenbank detaillierte Anleitungen f\u00fcr die Verschl\u00fcsselung der Kommunikation. Dies betrifft insbesondere den WinCC-OA-Proxy sowie die Verbindung zum Web-Client. Hierbei muss strikt zwischen Zertifikaten f\u00fcr die HTTP-Kommunikation und solchen f\u00fcr den sogenannten mxProxy unterschieden werden. Diese Differenzierung ist f\u00fcr die Absicherung von Fernzugriffen und die Integrit\u00e4t der webbasierten \u00dcberwachung industrieller Prozesse von entscheidender Bedeutung.<\/p>\n<p>Die entsprechenden Eintr\u00e4ge in der Knowledge Base wurden urspr\u00fcnglich bereits Anfang des Jahres 2025 erstellt, erfuhren jedoch in den letzten Tagen eine umfassende Revision, um den aktuellen technischen Stand der Betriebssystem-Kompatibilit\u00e4t abzubilden. Mit diesen Ma\u00dfnahmen adressiert Siemens die Notwendigkeit einer nahtlosen und sicheren Verzahnung von Operational Technology (OT) und moderner Informationstechnik (IT) in der vernetzten Produktion.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Siemens hat seine technische Dokumentation zur industriellen Softwarel\u00f6sung WinCC OA (Open Architecture) aktualisiert, um die Integration in moderne&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":240304,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[15],"tags":[46,777,51883,4217,45,60,59,44,64,61,7250,63,62],"class_list":["post-240303","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wissenschaft-technik","tag-ch","tag-digitalisierung","tag-industriesoftware","tag-it-sicherheit","tag-schweiz","tag-science","tag-science-technology","tag-switzerland","tag-technik","tag-technology","tag-windows-server","tag-wissenschaft","tag-wissenschaft-technik"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/117053334130996949","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/240303","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=240303"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/240303\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/240304"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=240303"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=240303"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=240303"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}