{"id":240351,"date":"2026-08-07T09:18:09","date_gmt":"2026-08-07T09:18:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/240351\/"},"modified":"2026-08-07T09:18:09","modified_gmt":"2026-08-07T09:18:09","slug":"screen-sharing-in-macos-luecke-ermoeglichte-zugriff-ohne-authentifizierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/240351\/","title":{"rendered":"Screen Sharing in macOS: L\u00fccke erm\u00f6glichte Zugriff ohne Authentifizierung"},"content":{"rendered":"<p>In mindestens drei macOS-Versionen steckt eine L\u00fccke, \u00fcber die Angreifer im lokalen Netzwerk andere Macs fernsteuern k\u00f6nnen. Der Bug in der sogenannten Screen-Sharing-Funktion wurde von Apple am sp\u00e4ten Donnerstagabend behoben und betrifft macOS 14 (Sonoma), macOS 15 (Sequoia) und macOS 26 (Tahoe).<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Keine Zugangsdaten notwendig<\/p>\n<p>Die aktuellen Versionsnummern mit Fehlerbereinigung lauten nun macOS <a href=\"https:\/\/support.apple.com\/en-us\/148172\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">14.8.9<\/a>, <a href=\"https:\/\/support.apple.com\/en-us\/148171\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">15.7.9<\/a> und <a href=\"https:\/\/support.apple.com\/en-us\/148170\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">26.6.1<\/a>. Der Bug unter der CVE-ID <a href=\"https:\/\/www.cve.org\/CVERecord?id=CVE-2026-65400\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">2026-65400<\/a> wurde vom Sicherheitsforscher Alfred Persoli \u00fcber die Plattform Bynario Atlas, ein KI-System zur Aufdeckung von L\u00fccken, aufgefunden. Apple hat bislang keine n\u00e4heren Details genannt. Der Konzern gab nur an, dass \u201eein Angreifer im Netzwerk\u201c die M\u00f6glichkeit gehabt habe, sich beim Screen-Sharing auf betroffenen Macs anzumelden, ohne daf\u00fcr korrekte Zugangsdaten haben zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>macOS bietet mehrere M\u00f6glichkeiten des Screen Sharing, auf Deutsch <a href=\"https:\/\/support.apple.com\/de-de\/guide\/mac-help\/mh14066\/mac\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">\u201eZugreifen auf den Bildschirm eines anderen Computers\u201c<\/a> oder \u201eBildschirmfreigabe\u201c genannt, an. Die einfachste Variante steht auf allen Macs zur Verf\u00fcgung (sowohl Teilen als auch Fernsteuerung), professionelle Nutzer verwenden <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/ratgeber\/Tipp-Was-zu-tun-ist-wenn-der-Apple-Remote-Desktop-Fernzugriff-scheitert-5036383.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Apple Remote Desktop<\/a>, das <a href=\"https:\/\/apps.apple.com\/de\/app\/apple-remote-desktop\/id409907375?mt=12\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">diverse Funktionen zur Administration beinhaltet<\/a> und 90 Euro kostet. Ist der Mac in einem lokalen Netzwerk und sind keine entsprechenden Ports im Router freigegeben, ist das Screen Sharing aus der Ferne nicht m\u00f6glich. Es ist derzeit unklar, ob der entdeckte Bug auch ausgenutzt werden kann, wenn Nutzer \u2013 etwa in Firmen \u2013 einen Zugriff aus dem Internet eingerichtet haben, oder ob der Angreifer tats\u00e4chlich im lokalen Netzwerk sein muss.<\/p>\n<p>Dringend aktualisieren!<\/p>\n<p>Apple teilte weiterhin auch nicht mit, ob f\u00fcr den Zugriff Screen Sharing und\/oder Apple Remote Desktop (\u00fcber die Funktion \u201eComputerverwaltung\u201c in den Teilen-Einstellungen) aktiv sein muss oder ein Angriff auch erfolgen kann, wenn die Bildschirmfreigabe grunds\u00e4tzlich abgeschaltet ist. Letzteres ist der Standard auf neuen Macs. Mittels Screen-Sharing kann ein Angreifer den gesamten Mac fernsteuern wie ein lokaler Nutzer. Entsprechend gef\u00e4hrlich ist eine solche Attacke. Es ist zudem je nach Einstellung m\u00f6glich, den Mac aus dem Schlaf zu wecken, um ihn fernzusteuern \u2013 bei einem MacBook auch, wenn dieses geschlossen ist und am Strom h\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Laut Apple wurde der \u201eAuthentifizierungsfehler\u201c behoben, in dem das \u201eState Management\u201c verbessert wurde. Was genau das hei\u00dft, bleibt im Dunkeln. Klar ist: Nutzer sollten die drei betroffenen macOS-Versionen schnellstm\u00f6glich aktualisieren. Ob \u00e4ltere macOS-Varianten ebenfalls angreifbar sind, die Apple nicht mehr pflegt, wurde nicht kommuniziert \u2013 es ist aber gut m\u00f6glich.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>      Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p class=\"opt-in__description\">\n    Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Preisvergleich (heise Preisvergleich) geladen.\n  <\/p>\n<p>        Preisvergleich jetzt laden\n      <\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:bsc@heise.de\" title=\"Ben Schwan\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">bsc<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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